Gast
#97715
Hallo, ich hatte ein UVC-Löschgerät gebaut, bei dem die Röhre mit niedriger Frequenz über ein Flyback angesteuert wird. Es wird nicht vorgeheizt, doch das solte nicht schlimm sein, denn im EPROM-Löschgerät von Conrad geschieht das auch nicht, aber dieses arbeitet mit einer höheren Frequenz. Wenn ich es jedoch mit der niedrigen Frequenz probiere, scheint das nicht gut für die Röhre zu sein, denn bildet sich ein dünner Strahl von der einen Elekrode zur nächsten und an den Stellen, an denen der Strahl aus der Elektrode austritt glüht die Elektrode sehr hell. Jetzt sind beide Elektroden zerfallen und verdampft, was man an den silbernen Enden der Röhre erkennen kann. Ich habe aber die Röhre nicht mit zu hoher Leistung betrieben. (glaube ich jedenfalls) Was habe ich da falsch gemacht? Hat wirklich die niedrige Frequenz in Kombination mit kalter Katode so eine schädliche Wirkung? Kann es also daran liegen das in der Pulspause die Ionen abgebaut und mit dem nächsten Impuls ein leitender Kanal gebildet wurde der zur punktuelle Überlastung führte? Wie muss ich das besser machen? Hohe Frequenz? Geringere Spitzenspannung? (um punktuelles Durchzünden zu vermeiden) Niedrige Frequenz und dafür vorheizen? Im Anhang: das Foto