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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltnetzteil innenwiederstand


Autor: Philipp Schönberger (donutman)
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hallo ich hab 4 schaltnetzteile (SP-200-24) jedoch ist nirgends der 
innenwiederstand vom hersteller angegeben, bzw ich finde ihn niregend in 
datenblättern... Könnte mir bitte jemand helfen?

ps ich brauch den wert für eine berechnung der wiederstände für eine 
passive stromaufteilung:

http://www.mgv.de/pdf/fachbeitraege/dokument_9_deu...

ich weiß nicht wie ich ihn messen soll, da meines wissens die 
Schaltnetzteile ja den Innenwiederstand erhöhen, wenn sie 
kurzgeschlossen werden. wenn ich was falsch verstanden hab berichtigt 
mich ^^ danke

Autor: Ralf K. (ralf82k)
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Belaste das NT mit 1 A und messe die Ausgangsspannung. Danach belastest 
du es mit 5A und misst auch die Spannung. Nun kannst du die 
Spannungsdifferenz bilden und durch die Stromdifferenz (4A) teilen. Dann 
hast du den Innenwiderstand.
Allerdings würde ich wenn man mehere NTs miteinander Parallel schalten 
möchte das nicht über Widerstände machen. Da gibt es extra NTs die das 
direkt können.

Autor: Peter Roth (gelb)
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Philipp Schönberger schrieb:
> ich weiß nicht wie ich ihn messen soll, da meines wissens die
> Schaltnetzteile ja den Innenwiederstand erhöhen, wenn sie
> kurzgeschlossen werden. wenn ich was falsch verstanden hab berichtigt
> mich ^^ danke

Das ist ein Irrtum: normale Netzteile haben bis zur Nennbelastung einen 
möglichst kleinen Innenwiderstand (der Verbraucher soll ja konstante 
Spannung bekommen). Erst wenn die Strombgrenzung erreicht ist, wird die 
Ausgangskennlinie in etwa zum Konstantstrom und der Ausgang somit 
hochohmig. Oder das Gerät schaltet kurzzeitig ab, um dann periodisch 
Startversuche zu machen.

Zum Parallelschalten werden also externe Ausgleichswiderstände benötigt 
und die Ausgangsspannungen müssen möglichst gleich eingestellt werden.

Hoffentlich muss in deinem Fall nicht zuviel Leistung verbraten werden. 
(Habs nicht nachgerechnet)

Grüße, Peter

Autor: Jens G. (jensig)
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man sollte auch nebenbei sagen, daß es sich nicht um einen ohmschen R 
handelt, sondern um einen dynamischen R, welcher idR. erst durch die 
Regelung des NT's gebildet wird (je besser (präziser) die Regelung, 
desto niedriger der dyn. R.
Das ist auch so bei einem NF-Endstufe (oder OPV-Schaltung schlechthin), 
wo man aber eher von Dämpfungsfaktor spricht (Verhältnis von Last-R zu 
berechnetem dyn. R).

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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und immer wieder stand er .... (der Wieder-Stand)

Autor: Jens G. (jensig)
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deswegen schreibe ich einfach 'R' , um ja nix falsch zu machen ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Philipp Schönberger schrieb:
> hallo ich hab 4 schaltnetzteile (SP-200-24) jedoch ist nirgends der
> innenwiederstand vom hersteller angegeben, bzw ich finde ihn niregend in
> datenblättern... Könnte mir bitte jemand helfen?

Du findest ihn indirekt im Daten über  die Änderung der Ausgangsspannung 
für 0 nach 100% Last (steht in Deinem Datenblatt)..
Der Innenwiderstand (statisch) ist dann delta U geteilt durch I last.


Dynamisch sieht es deutlich komplizierter aus (deutet Jens ja richtig 
an).
Und es wird noch komplizierter, wenn Du Ri noch als Funktion der 
Frequenz für den nicht statischen Fall wissen möchtest/mußt.

Da hilft meist nur das Ansetzen eienr Messreihe im eigenen Labor weiter.

>
> ps ich brauch den wert für eine berechnung der wiederstände für eine
> passive stromaufteilung:
>
> 
http://www.mgv.de/pdf/fachbeitraege/dokument_9_deu...
>
> ich weiß nicht wie ich ihn messen soll, da meines wissens die
> Schaltnetzteile ja den Innenwiederstand erhöhen, wenn sie
> kurzgeschlossen werden. wenn ich was falsch verstanden hab berichtigt
> mich

Dann berichtige ich Dich mal :)


Der Laststrom ist bei diesem SNT (elektronisch) begrenzt sobald Du in 
den Überlastbereich kommst.
Damit erhöht sich formal-rechnerisch der Innenwiderstand.

Korrekterweise spricht man aber schlicht davon, das das SNT in 
Strombegrenzung geht.

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