Gast
#1313753
wir haben hier ein projekt für die entwicklung eines tiefsetzstellers, wobei die schaltungstopologie schon feststeht. es handelt sich um eine vollbrücke mit trafo. bisher haben wir versucht, die regelung mit peak-current-mode zu betreiben. doch aufgrund erheblicher EMV Probleme versuchen wir neben der unterdrückung der störer, noch ein zweites konzept in betracht zu ziehen - das average-current-mode. hier erhofft man sich eine stabilere stromregelung, weil im moment noch unser tastverhältnis in abhängigkeit vom arbeitspunkt stark jittert (zappelt) und dadurch der gesamte wandler unruhig läuft. leistungen gehen bis zu 2kW. beim überlegen des neuen konzepts fällt mir aber auf, dass unser shuntwiderstand zu messung des drosselstroms ungünstig liegt, sodass wir immer nur den einschaltstrom messen, aber den freilaufstrom im ausgeschalteten zustand misst man nicht. soweit ich die theorie der average current mode regelung verstanden habe, versucht man aber beide flanken auszuwerten. wenn aber die zweite hälfte der periode komplett fehlt, dann müsste man das stromsignal so stark filtern, dass eine average mode regelung eigentlich schon fast wieder hinfällig ist. ich werde es mal simulieren, aber was haltet ihr davon ? macht in dem fall eine average current mode regelung überhaupt sinn? mfg Stephan