Mosfet Schaltung Denkfehler

Gast #98027
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Hallo nochmal,
ich baue gerade eine Schaltung die mir einen Verbraucher ein und
ausschaltet. Ich hab mir einen Taktgenerator genommen und dachte ich
schalte einfach einen N-Kanal Mosfet dahinter und das wars. Wäre aber
zu einfach gewesen. Ich hab die Schaltung mal angehägt. Der Mosfet hat
die Bezeichnung BUK 455-200. Ich bin nicht so fit mit Mosfet
Schaltungen aber ich dachte das muss doch klappen. Vielleicht kann mir
ja jemand helfen.
Grüße Tom
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Gast #98028
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Was fuer Takt (Spannung, Frequenz)? Schau mal ins Datenblatt des FETs ob
da eine Beispielschaltung drin ist, ab welcher Spannung er
durchschaltet, ob vielleicht noch ein Widerstand empfohlen ist...
ansonsten ist die Schaltung prinzipiell richtig.
Gast #98029
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Hallo Andreas,

ich habe ein Rechteck Signal am Gate das eine Frequenz zwischen 0,5 bis
2Hz hat. Es alterniert zwischen 0 und 5V.
Im Datenblatt steht leider keine Beispielschaltung aber das Datenblatt
findet man unter www.schuricht.de mit der Artikelnummer 612345
Vielen Dank schonmal
Tom
Gast #98031
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Hallo Ralf,
wo siehst du denn das im Datenblatt. Da steht doch, dass sie Gate
Source Spannung bis 30V betragen kann aber nicht wieviel mindestens.
Ich habe die ganze Sache mal mit einer Leuchtdiode ausprobiert und da
geht es. Aber ein stärkerer Verbraucher geht nicht mehr.
Ich benötige eine Ein Ausschaltung mit 12V und max. 1A. Hat jemand
vielleicht eine andere Idee ?
Grüße Tom
Gast #98032
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Ja - da steht öfter was drin von Vgs (Voltage Gate-Source). Diese ist
meist mit 10V angegeben. Also bin ich davon ausgegangen, das mit dieser
Spannung der MOsfet bereits voll durchschaltet.

Du bet´reibst den Mosfet mit 5V nicht in der Sättigung, also hast du
einen zu hohen Widerstand. Mit der LED geht das. Mit deiner anderen
Anwendung wohl nicht. Außerdem erwärmt sich so dein Mosfet sehr schnell
und du musst kühlen.

Es gibt MOSFETS, die sich mit 5 V komplett durchsteuern lassen. Bei
Reichelt zum Beispiel der IRLU 2905. Damit kannst du locker ein paar
Ampére schalten..

Viele Grüße
Ralf
Gast #98036
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@Ralf,

stimmt deine Ausage wirklich ?
Im Datenblatt findet man Vgs = +-30V und Vgs(to) = typ. 3V.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist nicht Vgs relevant zum
Durchsteuern, sondern Vgs(to) ist der korrekte Wert.

Bei TTL kompatiblen MOSFETs findet man auch immer Vgs = +-30V o.ä. aber
der Wert bei Vgs(to) muß bei diesen 2.8 V betragen. D.h. bei 2.8V
steuern diese TTL kompatiblen MOSFETS durch.

Sogesehen müsste beim BUK255-200 mit Vgs(to) = 3V ausreichend sein um
voll durchzusteuern.

Sehe ich das falsch ?

Gruß Hagen
Gast #98037
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Hi

Ralfs Aussage stimmt zwar nicht zu 100% (so einfach ist die Sache
nicht) aber auf jeden Fall reicht Vgs(to) nicht um den MOSFET
aufzusteuern. Sieht man ja schon an den Bedingungen die da angegeben
sind. Wenn Vgs=Vds (Gate also mit Drain verbunden) fließen bei der
angegebenen Spannung 1mA. So ein FET ist ein hoch-nichtlineares Bauteil
wie du aus den Kennlinien in
http://www.semiconductors.philips.com/acrobat/datasheets/BUK455-200A-B_1.pdf
recht gut entnehmen kannst.

Aber das haben wir hier schon zur Genüge durchgekaut.


Matthias
Gast #98038
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@Tom ,

welche Spannung (UGS)ausreicht um die niederohmige DS Strecke zu
erhalten kannst Du doch leicht testen. Nimm ein Poti und fahre die Gs
Spannung von 0V anlangsam höher. Dann miß die DS Spannung, sie wird von
UB langsam gegen 0 sinken. Der Punkt an welchem die GS Spannung nicht
mehr sinkt (ist natürlich abhängig vom DS Strom) bestimmt die benötigte
GS Spannung um voll durchzusteuern.

MfG  Manfred Glahe

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