Testschaltung für Bleiakkumulatoren

Gast #1317466
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Hallo!

Ich möchte versuchen, über eine elektronische Schaltung den Zustand 
eines Bleiakkus ermitteln.
Ich meine hier nicht den Ladezustand, sondern sozusagen den Verschleiß 
des Akkumulators. Im Prinzip möchte ich bestimmen, ob der Akku in einem 
guten, mittleren oder schlechten Zustand, das heißt reif für die 
Entsorgung ist. Da die meisten Teile abgesehen von Solar- und 
Gelbatterien nicht zyklenfest sind, fällt eine vollständige Entladung 
und darauffolgende Ladung mit Ermittlung der eingeladenen Kapazität aus, 
da dies dem Akku schadet.
Ich habe daher folgende Überlegung angestellt:
- Der Akku wird voll aufgeladen
- Danach wird mit einem definiertem Entladestrom für einen gewissen 
Zeitraum entladen. Der Entladestrom könnte sich hier aus der angegebenen 
Nennkapazität errechnen.
- Der Spannungsverlauf über den Zeitraum wird aufgezeichnet und aus dem 
Verlauf der Kurve wird eine Schätzung über den Zustand angestellt.
Auf jeden Fall müsste die Aussentemperatur in die Berechnung 
miteinbezogen werden, da diese einen sehr starken Einfluss auf die 
verfügbare Kapazität bzw. die entnehmbare Stromstärke hat.
Anzumerken ist noch, dass das Verfahren nur eine Aussage über den 
ungefähren Zustand erbringen soll, sozusagen eine Schätzung.

Am Beginn des Vorgangs sollen dann die entsprechenden Parameter 
angegeben werden (Nennkapazität,...), und soll dann automatisiert 
ablaufen.

Was sagt ihr zu diesen Überlegungen? Habt Ihr weitere Ideen, wie man so 
einen Test durchführen könnte?
Ich würde mich über Anregungen sehr freuen.

Viele Grüße

Max
Gast #1317532
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Ob Bleiakku oder andere Akkus, ein Qualitätsmerkmal ist der dynamische 
Innenwiderstand.

Von Hand messen bedeutet den Akku z.B mit 5A belasten, Spannung messen, 
Strom auf 10A erhöhen und erneut Spannung messen.

Aus Delta_U/Delta_I ergibt sich der dynamische Innenwiderstand.

Dieser ist auch von der Nennkapazität abhängig, so dass eine Beziehung 
zu einer Nennkapazität von 1Ah hergestellt wird, indem man den 
berechneten Wert mit dem Faktor der Nennkapazität multipliziert.

Das ganze lässt sich auch mit einem Atmega o.ä. realisieren.

Jansoch

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