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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Modernen Motor ohne Steuergerät zum laufen bekommen


Autor: Karl-alfred Römer (karl-alfred_roemer)
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Hallo zusammen,

in den nächsten Jahren wird es für die ersten modernen Autos
mit Motorsteuergeräten (Kennfeldzündung und Einspritzung und
zahlreichen Sensoren)vielleicht keine Ersatzsteuergeräte mehr
geben. Falls man dann kein passendes unverschlüsseltes auf dem
Schrottplatz findet, müsste man also möglicherweise wegen eines
defekten Widerstandes ein Auto im Wert von mehreren Tausend Euronen
verschrotten lassen.

Für wie schwierig haltet ihr es, für so ein Auto ein Ersatzsteuergerät
selbst zu bauen? Müsste auch nicht das allerletzte an Leistung und Ver-
brauch herausholen. Sagen wir 90% an Leistung würden reichen und der
Verbrauch dürfte um sagen wir 5-10% steigen.

Danke für eure Meinungen
und
Viele Grüße
Karl-Alfred Römer

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Jedenfalls nicht mit dem Segen des TÜVs....

Für viele Autos gibt es wie auch immer "getunte" Steuergeräte,
das ist wohl einfacher als eines selbst bauen.

Autor: PeterL (Gast)
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google mal nach Megasquirt

Autor: Christian R. (supachris)
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Karl-alfred Römer schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> in den nächsten Jahren wird es für die ersten modernen Autos
> mit Motorsteuergeräten (Kennfeldzündung und Einspritzung und
> zahlreichen Sensoren)vielleicht keine Ersatzsteuergeräte mehr
> geben.

Was bewegt dich zu der Annahme? Und was ist bei dir ein "modernes Auto"?

Autor: Karl-alfred Römer (karl-alfred_roemer)
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Erst mal Danke für alle Antworten.

Moderne Autos sind für mich die Autos, bei denen viel Elektronik
auch an so wichtigen Stellen verwendet wird, dass sie ohne nicht
mehr brauchbar sind. Mein Fiesta III 1,8D hat fast überhaupt keine
Elektronik. Das macht ihn auch so leicht reparierbar. Selbst für
Laien.

Was bewegt mich zu der Annahme:  Steuergeräte gehen halt schon
mal kaputt. Und Hersteller müssen auch nicht ewig alle Ersatzteile
liefern.  Auf einige Teile kann man verzichten oder improvisieren.
Das Steuergerät ist aber weder verzichtbar, noch ohne weiteres
improvisierbar.  Bei Mercedes sollen die Steuergeräte sogar
codiert sein. Wenn man also ein eigentlich identisches Gerät
besorgen kann, geht es immer noch nicht, weil die Schlüsselnummern
zusammen passen müssen.  Falls ein Hersteller wirklich beabsichtigt
über Jahrzehnte Steuergeräte nachliefern zu wollen, wird das alle
paar Jahre zu kompletten Neuentwicklungen führen müssen, weil die
entsprechenden Einzelteile nicht mehr lieferbar sind. Insbesondere
die Microcontroller, die ja teilweise nur wenige Jahre produziert
werden.

Es deutet also einies darauf hin, dass irgendwann nichts mehr
gehen könnte. Das Megasquirt-Projekt ist aber ein echter Lichtblick.
GENAU sowas hatte mir auch vorgeschwebt. Nur als komplette Eigen-
Konstruktion mit z.B. dem weit verbreiteten und lächerlich billigen
ATMega8.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... der damit aber doch etwas überfordert ist.

Autor: Nils (Gast)
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Hallo Karl-Alfred,

zu glauben, dass man einen modernen Motor (z.B. aktuelle Daimler oder 
BMW 6 Zylindermotoren) mit einem Mega8 betreiben kann, ist schon fast 
naiv.

Google mal nach Infineon TC1796 und schau Dir das Datenblatt von dem 
Prozessor an. Der kommt meines Wissens in aktuellen Steuergeräten von 
Bosch oder Conti-Siemens-Schäffler zum Einsatz. Die Steuergeräte-Stecker 
sind nicht selten mit mehr als 140 Pins versehen.

Unabhängig davon, dass die Betriebserlaubnis erlischt, weil das Fahrzeug 
mit dem Selbstbau-SG nicht mehr die jeweilige Abgasnorm erreichen wird, 
können auch in der Anpassungsphase Motorschäden auftreten.
Beispiel: Moderne Autos verstellen im Motorbetrieb die Stellung der 
Nockenwelle(n) zur Kurbelwelle. Kommt da das falsche Signal aus "Deinem" 
Steuergerät können kapitale Motorschäden entstehen.

Und zu Deiner Sorge, es gäbe irgendwann keine SGs mehr für Dein 
Fahrzeug: Es entstehen gerade aus dieser Problematik viele Betriebe, die 
sich darauf spezielisieren, Steuergeräte zu reparieren. Auch die 
SG-Hersteller bieten das an (bei Bosch weiss ich's genau). Da wird man 
sich bestimmt Bauteile auf Lager legen.

Klar, worin ich mit Dir einer Meinung bin ist, dass ein heute 
produziertes Auto in 40 Jahren bestimmt nicht mehr so einfach zu 
"halten" sein wird, wie die heute 40-Jährigen. Viel zu viel Plastik und 
viel zu viel Steuergeräte...

Viele Grüße,
Nils

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Keine Panik... Die Hersteller haben 10 Jahre nach dem letzen 
Steuergeraet (end of life) Zugriff auf die entsprechenden Bauteile... 
die von dir angesprochenen Microcotroller werden genau nach diesen 
Gesichtspunkt ausgesucht... lange Laufzeit... bzw. werden entsprechende 
Vertraege abgeschlossen... deswegen werden auch meist Motorola, ST, 
Infineon usw genommen. Wenn du als Privatperson nicht mehr ran kommst 
bedeutet das noch lange nicht das es die Dinger nicht mehr gibt.

Ich frage mich nur gerade wie lange so ein 68HC980 ausreicht...? Die 
Idee ist aber nicht ganz abwegig. Jedoch glaube ich das diese Mega-dings 
eher auf eine andere Zielgruppe auegt... Dragster, Muscle Cars, 
Schlammtracktoren usw ... also mehr Einzelstuecke...

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Bin mir nicht sicher habe aber mal eine Application Note fuer ein 
Motorsteuergeraet fuer einen 12 Zylinder Formel 1 Motor gesehen...

Autor: oszi40 (Gast)
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Einfach 10 Jahre Teile auf Lager legen, garantiert aber lange noch 
nicht, daß z.B. alle Elkos noch frisch sind, wie am ersten Tag. Ferner 
sind in dieser Zeit bestimmt ein paar Softwareupdates gelaufen, die dann 
zum jeweilgen Motorkennbuchstaben passen sollten...

Wer dann mit TC1796 Echtzeitsysteme gebastelt hat wird wohl etwas mehr 
Wissen und passende Prüfgeräte vorhalten müssen. Hoffentlich sind die 
Entwickler dann nicht schon in Rente.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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@Daniel Duesentrieb: Finde es leider nicht mehr, glaube es handelte sich 
um ein Dattenblatt das die CAPCOM vorzüge beschreiben sollte, war ein 
Infineon 166 oder 167 drin. Falls das noch jemand hat bitte posten.

@Karl-alfred Römer: Zu der Angst kein Steuergerät mehr zu bekommen kann 
man dich etwas beruhigen, da gerade durch die Codierung der Steuergeräte 
viel mehr hardwareidentische Steuergeräte im Umlauf sind. Also auch 
Gebrauchtteilemäßig sind die Chancen viel höher ein passendes 
Steuergerät zu bekommen das dann nur die richtige Software braucht.

Zu deiner Frage ob man soetwas selber bauen kann. Schau dir mal den Code 
der Megasquirt II an. http://www.megamanual.com/files/code/main_v2.890.c 
und entscheide selbst.

Autor: EGS (Gast)
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In der Industrie ist es üblich Ersatzteile mindestens 10 Jahrer ab 
Produktabkündigung liefern zu können. Kondensatoren sind ja nun keine 
Gründe, oder glaubst du das ein 4,7k Widerstand in 10 Jahren keine 4,7k 
mehr hat wenn du dir nen neuen besorgen musst??? Wäre iwie hirnrissig.

Also gehen wir mal vom 4er Golf aus so wird mit einstellen der 
Produktion von Neuwagen eine Frist gestarten bis zur Produktabkündigung. 
Ab diesem zeitpunkt ist der HErsteller nicht mehr verpflichtet 
Ersatzteile zu liefern. Bis dahin sind die meisten aktuellen Autos eh 
von den Besitzern ausgesondert worden.

Zumal die Meisten Elektronikhersteller ihre µC eher intern 
weiterentwickeln als extern. DAher wird es immer einen Pinkompatiblen 
geben und der ist bloss entweder leistungsfähiger und hat zusätzliche 
Features.

Motorsteuergeräte sind übrigens Umprogramierbar hinsichtlich der 
Schlüsselnummern (kann aber meist nur eine Vertragswerksstatt).

Autor: oszi40 (Gast)
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Sorry EGS,
auch alte Kohleschichtwiderstände werden nach Jahrzehnten etwas 
hochohmiger. Das wird Dir jeder Nostalgie-Radiobastler gern verraten.

Ob Dein neuer, schnellerer Ersatz-Prozessor das richtige Timing hat, 
wirst Du erst am Tag X feststellen, wenn dann z.B. Zählschleifen nicht 
funktionieren. Der Pessimist ist ein Optimist, der etwas Erfahrung 
gesammelt hat. Deshalb finde ich Karl-Alfreds Frage berechtigt. Wenn 
dann evtl. zufällig noch Spezialschaltkreise einer abgewickelten Firma 
(wie z.B. Quimonda) ins Rennen kommen, wird es interessanter.

Autor: Michael (Gast)
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Hi,

hier das Bsp. zum Thema 12Zyl. Kraftstoffeinspritzung für den C167 zu 
finden auf der HP von hitex.


Für einen aktuellen Motor eine Motorsoftware selbst zu schreiben ist für 
einen Laien komplett unmöglich. Sollte die Software wider Erwarten doch 
einmal laufen ergibt sich das nächste Problem mit der Parametrierung 
(Sichwort Kennfelder) welche ohne Prüfstände nicht zu erledigen sind.

Alleine die Beschreibung der im Sourcecode enthaltenen Funktionen eines 
aktuellen Steuergerätes umfasst so ca. 1000Seiten!

Und CPU tauschen wird auch nicht so hinhauen, denn ohne der Software ist 
das ein nutzloses Stück Silizium.

Grüße,
Michael

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Ach, wie kann man nur so an einem Auto hängen...

Autor: Fralla (Gast)
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Schau dich nach megasquirt um (selbstbau)
Oder Steuergeräten für Motorsport wie Haltech und konsorten.

Autor: sebastian (Gast)
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Ein Motorsteuergerät für ein modernes Auto ist unmöglich.

Warum?

- Kennfelder für Zündung  Einspritzung  Nockenwelle etc... sehr 
komplex!
- Verwaltung von EEPROM Daten
- Du bist Master für viele, viele andere Steuergeräte.. 
CAN/LIN/(Flexray) hast du die Kommunikationsmatritzen, wie und wann die 
anderen Steuergeräte bedient werden müssen?
- Ein Motorsteuergerät ist sehr komplex, aber man muss das ganze auch 
noch im Verbund sehen... und das wird dann ultra komplex.. nicht umsonst 
entwickelt Vector Informatik schweine teure Tools zur Adminisrierung und 
Verwaltung solcher Netzwerke..

- Aber wichtigster Punkt: die Sicherheit! Für die Automobilindustrie 
gelten extrem hohe Sicherheitsstandards, bei der Entwicklung, Fertigung 
etc. und dann willst du als hobby bastler, solche Standards einhalten? 
Stell dir vor du schaffst es und es läuft, aber da du nicht alles 
bedacht und nicht alle querverkettungen durchdacht / durchgetestet hast, 
aber aufeinmal hast du einen bug und dein motorsteuergerät steigt bei 
180 km/h auf der Autobahn aus... autsch

Das die Steuergeräte Hersteller für alle Bauteile, Ersatzbauteile auf 
Lager haben ist ein frommer Wunsch... glaub mir, es ist nicht überall 
so...

Gruß

Autor: Eberhard (Gast)
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Na, man merkt schon, daß das hier ein Forum von und für Elektronikern 
ist...

Ein Motor bleibt trotz ins Extrem getriebener Sensorik ein zu 90% durch 
Mechanik bestimmtes Bauteil. Sicher mag manches ohne 
Hochleistungs-Elektronik nicht funktionieren, Einspritztechnik gehört da 
wohl dazu. Aber ein Vergasermotor ist von der Steuerung doch ziemlich 
übersichtlich. Jedenfalls wenn einem irgendwelche Abgasvorschriften und 
TÜV-Richtlinien egal sind.

Und die Sicherheit ?

"Stell dir vor .... steigt bei 180 km/h auf der Autobahn aus... "
 Ja und ? Was unterscheidet das Problem von einem kapitalen Motorschaden 
beim orginalen Steuergerät ??  Ist es vielleicht schlau (oder sicher) 
wenn ein Opel mitten im Überholvorgang auf Notbetrieb geht und die 
Leistung auf ein paar Prozent herabregelt, nur weil ein 
Abgasrückführungsventil einen Fehler meldet der dazu führen könnte, daß 
ein Abgasgrenzwert nicht eingehalten wird ??? So blöd wäre kaum ein 
Selbstbau.

Gruß
E.

Autor: Nils (Gast)
Datum:

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Das Problem ist nicht die Leistungsreduzierung...

Stell Dir vor Du bist im Auto unterwegs, willst vor einem Zebrastreifen 
anhalten, um eine Schulklasse über die Straße gehen zu lassen. Aber 
Deine selbst gebaute Motorsteuerung hat einen Funktionsfehler und 
steuert die Drosselklappe voll auf (sprich gibt Vollgas). Das möchte ich 
nicht erleben...

Hat schon einen Grund, dass da so viel Entwicklungszeit und ein 
ausgeklügeltes Überwachungskonzept drin steckt...

Nils.

Autor: Gast4 (Gast)
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>steuert die Drosselklappe voll auf (sprich gibt Vollgas). Das möchte ich
>nicht erleben...

Deswegen werden die Drosselklappen meist ueber einen Bowdenzug 
betaetigt, also ohne Elektronik. Und wenn das Steuergeraet zuviel Benzin 
in die wenige Luft spritzt, dann passiert fast nichts.

Gast4

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Deswegen werden die Drosselklappen meist ueber einen Bowdenzug
> betaetigt, also ohne Elektronik.

Früher vielleicht. Heute nicht mehr. Da geht das rein elektronisch.

Autor: kein_guter_nic_mehr_frei (Gast)
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> Hat schon einen Grund, dass da so viel Entwicklungszeit und ein
> ausgeklügeltes Überwachungskonzept drin steckt...

Das merke ich bei meinem ABS-Steuerteil. Wenn das ausfällt bremst es mir 
alle 4 Reifen durch und schaltet dann ab. Ist ein bekanntes Problem 
vieler E39 Besitzer. Aber die Weltfirma BOSCH sieht sich nicht genötigt 
zu sagen sie habe bei der Entwicklung geschlammpt.

Autor: Stefan E. (sende_de)
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> Deswegen werden die Drosselklappen meist ueber einen Bowdenzug
> betaetigt, also ohne Elektronik. Und wenn das Steuergeraet zuviel Benzin
> in die wenige Luft spritzt, dann passiert fast nichts.

Denkste! E-Gas gibt es seit mindestens 15 Jahren. Da wirst Du vergeblich 
einen Bowdenzug suchen. :-)

Und soweit ich mich entsinnen kann ist der Sensor im E-Gaspedal 
redundant ausgelegt. Dort sind zwei abhängig von der Position 
entgegengesetzt laufende magnetische Elemente verbaut, die über 
Hallsensoren abgefragt werden. Nur wenn beide Sensoren ein plausibles, 
entgegengesetzt proportionales Ergebnis liefern, wird auch wirklich "Gas 
gegeben". Ansonsten bleibt die Maschine im Leerlauf.

Gruß, Stefan

Autor: Stefan E. (sende_de)
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kein_guter_nic_mehr_frei schrieb:
> Das merke ich bei meinem ABS-Steuerteil. Wenn das ausfällt bremst es mir
> alle 4 Reifen durch und schaltet dann ab.

Das hört sich aber eher nach einem Problem mit dem ESP-Steuergerät des 
E39 an, oder? Das "nackte" ABS sollte davon nicht betroffen sein, da es 
eigenständig gar nicht bremsen kann.

Gruß, Stefan

Autor: kein_guter_nic_mehr_frei (Gast)
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Ja. War nicht korrekt formuliert. Ich meine damit die Dynamische 
Stabilitätskontrolle (DSC) welche auch durch die ABS-Signale beeinflusst 
wird. Sowie auch Tacho und Tempomat.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Stefan E. schrieb:
> Und soweit ich mich entsinnen kann ist der Sensor im E-Gaspedal
> redundant ausgelegt. Dort sind zwei abhängig von der Position
> entgegengesetzt laufende magnetische Elemente verbaut, die über
> Hallsensoren abgefragt werden. Nur wenn beide Sensoren ein plausibles,
> entgegengesetzt proportionales Ergebnis liefern, wird auch wirklich "Gas
> gegeben". Ansonsten bleibt die Maschine im Leerlauf.

Soweit ich weiß, wird bei Ausfall eines Sensors, d.h. bei vollem oder 
keinem Ausschlag einfach der andere Sensor weiterverwendet. Das 
Motorsteuergerät macht die Leuchte im Cockpit an und speichert einen 
Fehler.
Erst wenn beide ausfallen oder einer beide Sensoren inkonsistente Werte 
liefern, z.B. 20% Gas und 40%Gas wird der Motor auf Leerlauf 
zurückgefahren.

Autor: Oliver (Gast)
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>Ein Motor bleibt trotz ins Extrem getriebener Sensorik ein zu 90% durch
>Mechanik bestimmtes Bauteil.

...welches ohne genau passendes Steuergerät garantiert nicht läuft. 
Genaugenommen braucht es nicht nur das Motorsteuergerät, sondern auch 
noch viele andere des Autos, da die Geräets sich gegenseitg abfragen, 
und nur, wenn alle "da" sind, lässt sich der Motor auch starten.

Karl-Alfred Römer hat da schon Recht, in einigen Jahrzehnten wird es 
deutlich weniger fahrbereite Oldtimer im Originalzustand geben, als 
heute.

Oliver

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>> Ein Motor bleibt trotz ins Extrem getriebener Sensorik ein zu 90% durch
>> Mechanik bestimmtes Bauteil.
> ...welches ohne genau passendes Steuergerät garantiert nicht läuft.
Jetzt muß ich aber auch mal... :-/
So ein Motor braucht nichts weiter, als ein Benzin-Luft-Gemisch und 
einen Funken zum richtigen Zeitpunkt. Dann läuft er. Und ich möchte 
behaupten, das schafft sogar ein ATMega8 mit links.

Das ganze Geschlamp (ESP, ABS, Airbag, Klima...) drumrum braucht 
vielleicht das Fahrer zum Fahren, aber nicht der Motor zum Laufen.

> Karl-Alfred Römer hat da schon Recht, in einigen Jahrzehnten wird es
> deutlich weniger fahrbereite Oldtimer im Originalzustand geben, als
> heute.
Wobei auch heutige Oldtimer kaum mehr im "Originalzustand" sind, will 
heißen, die Unterbrecherkontakte (und andere Verschleißteile) wurden 
z.B. mit modernen Materialien nachgebaut...
Warum sollte dann nicht auch die Elektronik für z.B. die Fensterheber 
(oder eben den Motor) mit modernen Materialien nachgebaut werden können?

Autor: Olaf (Gast)
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> Dann läuft er. Und ich möchte behaupten, das schafft
> sogar ein ATMega8 mit links.

Natuerlich schafft er das. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Lancia
Thema mit V6 Maschiene. Die Steuergeraete waren von Bosch. Es gab eins
fuer die Zuendung und eins fuer die Gemischaufbereitung. In beiden
war jeweils ein MCS51 mit externem Eprom. Und der Motor war schon 
relativ
modern, also mit Kat, Luftmengenmesser, Klopfsensoren usw.

Mega8, oder vielleicht ein Typ mit ein paar mehr IO-Leitungen schafft 
das locker.

Bloss ist so ein Steuergeraet ja letztlich auch ein Regler. Und wie bei 
anderen Reglern auch musst du eine Menge Parameter fuer den Regler 
bestimmen. Da steckt eine ganze Menge aufwand drin. Und man kann dabei 
auch schonmal einen Motor kaputt machen. Das macht man also nicht mal 
eben so nebenbei.
Und wenn man es trotzdem macht dann ist es erstmal nicht 
zulassungsfaehig.

Es ist dann sicherlich sehr viel einfacher ein Steuergeraet zu 
reparieren. Vermutlich duerften 2/3 aller Fehler in Steuergeraeten auf 
Wackelkontakte, schlechte Elkos, oder mal eine abgefackelte 
Leistungsstufe zurueckzufuehren sein. Mit anderen Worten jeder Anfaenger 
bekommt das hin wenn man sich einmalig die Muehe gemacht hat sich einen 
Arbeitsplatz fuer ein Steuergeraet zu basteln. Deshalb wachsen 
vermutlich solche Reparaturfirmen bald wie Pilze aus dem Boden.
Bei dem letzten Drittel koennte es dann wirklich mal der Prozessor 
selber sein. Ist fuer eine Firma aber auch kein Problem weil sie dann 
einfach aus zwei defekten Steuergeraeten ein ganzes macht.


Langfristig sehe ich nur zwei grosse Probleme:

1. Irgendwann fangen Steuergeraete mit Flashrom an ihren Inhalt zu 
vergessen. Und moderne Microcontroller lassen sich nicht auslesen.

2. Bewusste Huerden die von Herstellern ueber Codierungen und 
Pruefsummen eingebaut werden. Man braucht also spezielle Diagnosegeraete 
um ein Steuergeraet freizuschalten. Sowas waechst ja auch nicht auf 
Baeumen.
Vermutlich werden fuer solche Geraete und der damit erbrachten 
Dienstleistung mal eine Menge Kohle ueber den Tisch geschoben.

Olaf

Autor: Oliver (Gast)
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>So ein Motor braucht nichts weiter, als ein Benzin-Luft-Gemisch und
>einen Funken zum richtigen Zeitpunkt. Dann läuft er. Und ich möchte
>behaupten, das schafft sogar ein ATMega8 mit links.

Für eine feste Drehzahl und Last stimmt das. Um fahrbar zu sein, reicht 
das lange nicht, sonst steckten in den Motorsteuergeräten ATMega8er 
drin.

Und bei Dieseln oder Benzin-Direkteinspritzern dreht sich gar nichts 
mehr ohne Elektronik.

>Warum sollte dann nicht auch die Elektronik für z.B. die Fensterheber
>(oder eben den Motor) mit modernen Materialien nachgebaut werden können?

Das kann sie bestimmt - die Frage wird sein, ob sich das jemand antut. 
Eine Zündunterbrecherfeder baut jeder Schmied mit dem Hammer nach, eine 
Mikrocotroller-Regelung nicht, schon gar nicht, wenn die Doku fehlt.

Oliver

Autor: guestgast (Gast)
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Hallo Roemer,

du hast doch DAS ewige Auto....und sie suendigten in einem Ford...

Gruss
Italiener

Autor: oszi40 (Gast)
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Es wird Zeit, daß wir das Steuergerät als virtuelle Maschine laden.

Das hilft zwar nicht gegen abgebrochene Drähte, könnte aber ein erster 
Lösungsansatz für spätere Oldtimer sein.

Autor: Termite (Gast)
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andere Frage,

wer verkauft ein kodiertes Steuergeräht ohne Motor / ohne Zündschlüssel? 
wenn es dann mal soweit ist, das damit gehandelt wird? da wird dann 
gleich der ganze motor samt steuergeräht und schlüssel verkauft.

auserdem mann kan ja auch schlüssel neu kodiren lassen. die sind ja 
nicht gleich schrott, wenn man beim battariewechsel etwas zu langsam 
war. Der ist dann nur nicht mehr kodiert, und der wagen bewegt sich 
nicht mehr.

Autor: Olaf (Gast)
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> auserdem mann kan ja auch schlüssel neu kodiren lassen.

Wenn du den passenden Masterschluessel hast der zum Steuergeraet
gehoert dann kannst du das. .-)

Das Problem ist das ein Auto auf dem Weg vom Neuwagen zum geliebten
Oldtimer irgenwann mal eine alte Schrottkiste ist die niemand haben
will. Und in diesem Zeitraum geht halt viel verloren und keiner kuemmert
sich um so Sachen wie einen Schluessel. Man muss ja schon beim kauf
eines 3-6jahre alten Wagens genau aufpassen das man diesen Schluessel
bekommt weil die Gefahr besteht das der Vorbesitzer den einfach irgendwo
in einer Schublade vergisst.

Olaf

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Hi!

Also ich halte die Diskussion für überflüssig, wenn man nicht das Geld 
hat auch mal ein paar Motoren in den Sand zu setzen, bei den Versuchen 
eine eigene Steuerung zu bauen.

Außerdem gilt auch noch folgendes:

Steuergeräte sind Verschlüsselt:
Ja, die Geräte tauschen mit den Geräten, die auch noch am Bus hängen 
schlüssel aus, um einen einfachen Austausch gegen ein höher-funktionales 
Gerät zu verhindern (Vectra STG in Asta einbauen, damit Tip-Blinker und 
automatisches Schließen der Fenster bei 2x Abschließen funktioniert). 
Man verhindert auch leistungssteigernde Eingriffe. Aber oft ist die 
verschlüsselung auch anders herum gedacht. Das Radio muss dden Schlüssel 
der BCU (Body Control Unit) oder mehrerer anderer Geräte akzeptieren, 
sonst geht es davon aus, dass es gestohlen wurde.
Aber: Die STGs kann man umschlüsseln und mit einer neuen Umgebung 
verheiraten. Alle STGs, die mit Fachkenntnis aus einem zu 
verschrottenden Auto entfernt wurden, können als Ersatzteil in ein 
anderes Auto wieder eingebaut werden und mit dessen Elektronik 
verheiratet werden.

Widerstände und Kondensatoren:
Ich denke, wir werden auch in 20 Jahren noch diskrete Bauteile haben und 
diese als Ersatzteile auf 20 Jahre alte Platinen löten können. Sie 
müssen dazu nicht 20 Jahre lang gelagert werden.
Auch werden die Kondensatoren immer besser und außerdem werden ihre 
Lebensdaten im Betrieb und in diesem fall im Automotive-Betrieb genannt. 
Ein Steuergerät, welches 10 Jahre lang in einem Regal lag ist 
neuwertiger als eines, dass 2 Jahre lang im Auto war.

Autor: ... (Gast)
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Eigelntlich jeder moderene Motor läuft auch mit Vergaser und 
Unterbrecherzündung- einfach etwas Bastelaufwand. Genauso läuft er auch 
mit jeder zwischenstufe vom Vergaser bis zum "originalen" Steuergerät. 
Das ist doch alles nur eine frage welche Erwartungen man an Abgas und 
Verbrauch sowie Laufkultur hat...

Autor: oszi40 (Gast)
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@... (Gast) Ja Kolben und Zylinder hat er auch,

wie Du den Einspritzzeitpunkt und die Menge mit dem Unterbrecher 
einstellst, macht mich jetzt schon neugierig.

Autor: guestgast (Gast)
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ist doch Wurscht...der Motor kann doch zur Not auch rueckwaerts laufen

Autor: Mot (Gast)
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Spaasiger weise gab es sogar Motore die falschrum angedreht auch 
liefen...
Nur ist bei diesen Diesel Motoren der Ansuagtrakt abgebrannt.

Ich kann gerne mal nachschauen ob ich bei einem alten Stg den 
wahrscheinlich umbgelabelten Prozessor ausfindig machen kann.
Preisklasse so Motronic 2.5.
(G-KAT, HFM, Klopfsensor, Sequ. Multipoint, Aufladung, AGR...)
Prognose : Hier steckt mit Sicherheit noch ein 8-Biter mit externem 
EPROM mit 256kb bis 16MHz Takt drin...


Grundsätzlich stimmt das mit dem Gemisch + Funken schon...
...aber die Tricks mit denen man den Wirkungsgrad steigert/n (-will) 
geht immer extremer in die Höhe.


Dazu benötigt man immer mehr Ein und Ausgänge, -> mehr Speicher und 
Rechenleistung.

Früher hat man sich mit ein paar Stützstellen für die Kennfelder 
begnügt.
Heute muss man jeden Betriebspunkt immer genauer "vermessen".

Seit ein paar Jahren gibt es schon ECUs die auf zwei Controller 
basieren...
Das hat natürlich seine Gründe.

Mittlerweile muss der Rechner zusätzlich zu obigen eine innere 
Abgasrückführung + NW-Verstellung, Ladedruckregelung mit Umluftklappen, 
Seqentielle MPI, Selektive Klopfregelung, KAT und O2-Sondenmonitoring, 
NOX regeneration und Überwachung, Einzelspulenzündung, Breitband 
Lambdasone, den Ölsensor, CAN-BUS mit ESP Kombiinstrument..., 
Wegfahrsperre, Bedrafsgeregelte Kraftstofpumpen, ev. eine 
(Otto-)Kraftstoffhochdruckregelung bzw die Bivalente Gaseinblasung ..... 
managen.

Man kann garnicht alle Funktionen mehr aus dem Kopf ausführen !

Ganz klar das man so ein ECU nicht in einem Hobby-Bastler leben auf die 
Reihe bekommt.
Damit kein Motor hops geht, muss man sich auch zu helfen wissen.

Aber nur die Grundlegenden Funktionen von Einspritzung und Zündung 
sollte man mit einem ATMega644 und einem bisschen kleinkram schon 
hinbekommen.

Ich glaube jetzt nicht das man sich an einem Nachmittag hinsetzt und 
sowas einfach mal so entwickelt.
Man steckt mit Sicherheit Rückschläge eine, möglich ist es !

Ausserdem, wer wird denn z.b. einem Maybach eine Alternatives MSG 
verpassen ???
Das geht mit Sicherheit nicht ;)

Autor: Thomas K. (tomk)
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Hi,

na ja, als einer, der die Software von Motorsteuergeräten kennt (sowohl 
Benziner als auch Diesel): spätestens, wenn Einspritzung resp. 
Injektoren im Spiel sind, ist Ende Gelände mit mal eben so 
Selbstprogrammieren! In modernen Steuergeräten stecken - kein Witz - 
Mann-Jahrhunderte an Entwicklungszeit drin. Auch wenn da einiges drin 
ist, was für das grundlegende Funktionieren eines Motors nicht unbedingt 
notwendig ist und einfach mal - hypothetisch - angenommen, Du bekommst 
das zum laufen UND der Motor läuft im Basisbetrieb ohne große 
Zusatzfunktionen halbwegs rund. Durch den TÜV kommst Du damit nimmer! 
Abgasnormen, die ganzen Test-Protokolle etc. sind ein eigenes Kapitel. 
Und in Sachen Prozessor: die alten Benziner-Steuerungen, die lediglich 
den Zündzeitpunkt gesteuert haben, wären ev. auf eimem ATMega mit 
entsprechender Taktrate (und keinen extremen Drehzahlanforderungen) 
möglich, alles modernere definitiv nicht mehr!

Der Aufwand, sich ein gebrauchtes Steuergerät zu besorgen, die älteren 
Baureihen sind noch nicht so stark gegen Austausch gesichert, ist 
dagegen geradezu lächerlich.

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Karl-alfred Römer (karl-alfred_roemer)
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OK, wir sind uns einig, dass es unmöglich ist, als Laie ein Steuer-
gerät zu entwickeln, dass hinsichtlich Optimierungen mit einem modernen
Originalteil mithalten kann.

Ohne diese Optimierungen wird es unmöglich sein, die AU zu bestehen.

Aber wenn es darum geht, den Motor zum Laufen zu bringen und dabei
die drei vier wichtigsten Sensoren abzufragen, als Gaspedalsensor,
Luftmengenmesser, Lamdasonde, Drehzahlmesser und Kurbelwellenpositions
sensor und mittels sehr groben und konservativen Kennfeldern
müssten mit einfachen Controllern möglich sein.
Fie Nockenwelle könnte man fest einstellen. Den Zündzeitpunkt
ausschießlich von der Drehzahl abhängig machen. In einem weiteren
Schritt könnte man dann auch noch die Klopfsensoren abfragen.
Eventuell könnte man dafür einen eigenen Microcontroller verwenden.
Die Einspritzzeitpunkte könnte man an uralten Motoren abgucken.
Im Zweifelsfalle halt etwas später.


Den ganzen Canbus-Kram würde ich mir erst mal schenken. Steuergeräte
für Fensterheber, Zentralverriegelung, die eventuell streiken, wenn
kein originales Motorsteuergerät vorhanden ist, könnte man ganz
anschalten. Auf die meisten Sachen kann man eh verzichten.

Was mir neu ist, ist, dass man verschlüsselte Steuergeräte
umschlüsseln kann. Das würde die Lage erheblich entschärfen.
Ein weiterer Hoffnungsschimmer ist der, dass Steuergerätereparatur-
betriebe aus dem Boden schießen sollen und dass Steuergeräte, die
nicht verwendet werden, kaum altern.

Mein Fiesta hat nun 427000 Km auf dem Buckel und wird nächstes
Jahr wohl keinen TÜV mehr bekommen. Und ein Auto ohne Elektronik
werde ich wohl kaum noch aufgetrieben bekommen.

Autor: Stefan M. (celmascant)
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Ein Steuergerät zu ersetzen ist eigendlcih kein so grosses Problem.
Es gibt da Firmen wie z.B. Motech oder AEM. Da kauft man sich ein 
Steuergerät + Kabelbaumadapter für das passende Auto und bekommt ein 
vorprogrmmiertes Steuergerät. Das Programm beinhaltet dann sozusagen die 
Basisfunktionen, also Motor läuft und Abgasnormen werden eingehalten.
Für die Feinabstimmung sollte man dann noch einen Fachmann (von Motech) 
besuchen der das auf einem Prüfstand optimiert.

Von Motech kosten die Steuergeräte (mit Gutachten und Adapter) 
1500-3000Euro, das "Feintuning" nochmals so ca. 1500Euro.
Da das Steuergerät mit Gutachten kommt, gibts auch keine Probleme beim 
TÜV.


@Karl-alfred Römer: Im Zweifelsfall sollte man aber lieber etwas ehr und 
länger einspritzen, denn sonnst wird das Gemisch zu mager und der Motor 
überhitzt.

@ Mot (Gast): Welches Serienauto hat denn bitteschön eine 
Breitbandlambda? Alle Serienautos die ich kenne haben 
Sprunglambdasonden.

Die Lambdaregelung ist sowieso nur beim Teillastbetrieb aktiv, bei 
Vollast und höheren Drehzahlen wird das Lambdasignal aussen vor 
gelassen!

Gruss Stefan

Autor: Frederik Krämer (n0ll4k)
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Also Steuergeräte umprogrammieren funktioniert wohl, damit sollte auch 
das umschlüsseln kein großes Problem darstellen.

Bei uns an der Hochschule gibts ein Projekt ein Elektrofahrzeug für den 
Alltagsbetrieb zu entwickeln. Zu Testzwecken wurde ein 3L Lupo zum 
seriellen Hybrid umgebaut. Hier musste auch das Steuergerät 
umprogrammiert werden da dieser ohne das Getriebe, welches durch den 
Generator ersetzt wurde, nicht anspringen wollte.

Das STG wurde also von jemandem, externen, umprogrammiert und schon lief 
der Spaß.

Autor: Buzi (Gast)
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Breitbandlambda ist Stand der Technik! siehe LSU4.x Sonden, die sind 
heute in jedem modernen Motor drin! Die Sprungsonde ist nur noch hinter 
dem Kat zur Kontrolle.

Autor: Stefan M. (celmascant)
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Buzi schrieb:
> Breitbandlambda ist Stand der Technik! siehe LSU4.x Sonden, die sind
> heute in jedem modernen Motor drin! Die Sprungsonde ist nur noch hinter
> dem Kat zur Kontrolle.

Ja, aber welcher halbwegs Intelegente Hersteller verbaut eine 400Euro 
teuer Lambdasonde die eigendlich nur gebraucht wird um Lambda=1 zu 
signalisieren, wenn es eine 75 Euro teure genauso kann?
Eine Breitbandlambdasonde braucht es eigendlich nur zum abstimmen des 
ECU.
Damit sieht man dann sehr gut, wie das Gemisch in der entsprechenden 
Drehzahl geändert werden muss, um Lambda = 1 zu bekommen.
Wenn das einmal gemacht ist, reicht eine Sprungsonde völlig aus, da das 
ECU dann ungefähr weis wie es regeln muss um Lambda=1 zu bekommen. 
Nichts anderes macht das ECU, denn bei Lambda = 1 sind die Abgaswerte 
ideal.

Im Vollastbetrieb läuft der Motor nur nach Kennfeld (in Bezug auf die 
Lambdasonde). Da geht es dann nicht darum, die besten Abgase zu 
bekommen, sondern maximale Leistung!

Und wie gesagt, ich kenne kein Serienauto, wo eine Breitbandlambda 
verbaut ist.

Autor: Terraner (Gast)
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Ich finde das Thema sofern interessant, dass - wenn aus irgendwelchen 
Umwelt-/Katastrophen-/Kriegs-Gründen unsere Wirtschaft versagt - man 
sich notdürftig ein Gefährt zurecht basteln kann.
Alles andere (Lagerhaltung der Hersteller etc.) kann man wirklich 
vernachlässigen. Es wird immer irgendwo irgendwelche Freaks geben, die 
noch 10St im Keller haben... ;-)

Autor: Nils B. (nordlicht_nils)
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Hallo Stefan,

wie Buzi schon geschrieben hat, Breitbandlamdasonden vor Kat sind Stand 
der Technik. Nach bzw. im Kat kommt dann noch mindestens eine 
Sprungsonde zum Einsatz, um den Kat und die vordere Sonde zu überwachen. 
Ich kenne kein MJ2009ff Auto (EU/US), dass keine Breitbandsonde benutzt.

Du möchtest ja schließlich nicht nur auf Lambda 1 regeln können. Es gibt 
Situationen, wo man bewußt davon abweicht (Beispiel: Anfettung zum 
Katschutz bei Vollast, senkt die Kattemperatur).

Gruß, Nils.

Autor: Nils B. (nordlicht_nils)
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Nochmal ich...

Auch beim Vollastbetrieb muss ich Dir widersprechen. Es wird immer 
Lambda 1 gefahren, es sei denn die Kattemperatur steigt zuweit an. Dann 
wird angefettet, um die Temperatur zu senken. Das hat nichts mit 
Leistungssteigerung zu tun sondern nur mit Bauteileschutz!

Nils.

Autor: Mot (Gast)
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>Autor:  Nils B. (nordlicht_nils)
>Datum: 03.07.2009 18:58
>
>Nochmal ich...
>
>Auch beim Vollastbetrieb muss ich Dir widersprechen. Es wird immer
>Lambda 1 gefahren, es sei denn die Kattemperatur steigt zuweit an. Dann
>wird angefettet, um die Temperatur zu senken. Das hat nichts mit
>Leistungssteigerung zu tun sondern nur mit Bauteileschutz!
>
>Nils.

Lüge !

Mecedes-Benz M271, M272 ....

Breitband wird bei beiden Motoren gefahren (auf dem Markt schon vor 
2008),
bei den CGIs ist es anders garnicht möglich.
Dort ist dann auch noch ein NOX verbaut...


Lambda 1 wird auch nicht mehr unbedingt im Teillastbetrieb angestrebt ;)
Siehe CGI-version der Motoren.

Nebenbei, sogar die Diesel haben mittlerweile O2-Sonden...

Es geht auch nicht nur um den KAT, auch andere Motorteil mögen es nict 
wenn sie Schmelzen.
...und der Kat sitzt von denen weit weg, siehe Temperaturgefälle... !


Lambda 1 bei Volllast ?
Ist klar...
Lambda 1 im Leerlauf ?
Dann riech mal am Auspff wieviel HC-reste alleine Deine Nase 
feststellt...

Autor: Mot (Gast)
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@Nils : Nenne mir doch mal Quellen für Deine Infos.

Autor: Nils B. (nordlicht_nils)
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Hallo Mot,

worauf bezieht sich Dein "Lüge!"? Meinst Du meine Aussage, 
Breitbandlambdasonden kommen in allen modernen Autos ab MJ2009 zum 
Einsatz oder meine andere Aussage, dass in allen möglichen Zuständen, in 
denen die Verbrennungs- bzw. Abgastemperatur es zulässt, mit Lambda 1 
gefahren wird?

Sowohl M271 als auch M272 sind weit vor 2009 auf den Markt gekommen, in 
sofern widerspricht das nicht meiner Aussage. Ist der M272 der aktuelle 
Sechszylinder? Dann bin ich mit relativ sicher, dass hier eine LSU 
eingesetzt wird.

Klar wird der Motor auch im Leerlauf mit Lambda 1 betrieben. Das Fenster 
um Lambda 1 +/- 0,5% ist ja gerade der Bereich, in dem der Drei-Wege-Kat 
die beste Konvertierung aufweist. Siehe dazu auch hier:
http://www.fbm.fh-frankfurt.de/vkmlabor/kreispro/zuve08.htm
Dabei besonders Abgaszusammensetzung mit und ohne Katalysator.

Meine Quellen? Ich arbeite in der Branche und bin einer von denen, die 
Motorsteuergeräte an Motoren/Fahrzeuge anpassen. Daher habe ich einige 
Erfahrung in diesem Bereich, die ich aber nicht immer belegen kann/darf. 
Klar bin auch ich nicht unfehlerbar, und kann auch mal totalen Blödsinn 
zusammenschreiben ;-) Dann lasse ich mich aber auch gern korrigieren...

Viele Grüße,
Nils

Edit: Ich sehe gerade, dass ich mich verlesen habe: Du schreibst ja, 
dass M271 und M272 mit Breitbandsonden ausgerüstet sind. Gut, dann 
meintest Du wohl den zweiten Punkt...

Autor: Stefan M. (celmascant)
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@Nils: Ok, bei BJ 2009 kenn ich mich noch nicht so gut aus. Ich finde 
aber auch nirgends Informationen die belegen, das in aktuellen Autos 
Breitbandlambdas zum Einsatz kommen.

Gruss Stefan

Autor: Mot (Gast)
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@ Nils:
Ich meinte das Lambdafenster, das mit der Breitbandsonde war ein 
Missverständnis und galt Stefan.

Die Behauptung die heutigen Motore würde mit Lambda=1 betrieben (in 
allen Lastbereichen) ist falsch.
Die Direkteinspritzer fahren weitgehend ungedrosselt, es wird ein 
inhomogenes Gemisch gebildet (bis Lambda ca 4 möglich).

Wegen der hohen Temp. entstehen NOx die in den NOx-Speicherkat kommen...
(bis in den Mittleren Drehzahlbereich > wird in den Homogenbetrieb 
geschaltet)

Auch im Leerlauf wird teilweise angefettet.
Im Vollastbereich wird garantiert angefettet.
(glaube das ging bis Lambda=0.96...0.98)


Das kann ich ganz deutlich bei meinem Euro1 Motor sehen wenn,
ich nahe der Vollast das Gas wegnehme:


Pedal 100%,O2-Spannung um die 900mV, V ca 200km/h, EGT ca 900°C.

Wenn ich jetzt mit gleichbleibender Geschwindigkeit fahre :

Pedal gefühlt 70%, O2-Spannung pendelt im oberen Bereich von 600mV, V 
gleichbleibend, EGT ca 930°C.



...um hier Sinn rein zu bekommen müssen wir erstmal unterscheiden.

Motoren vor 1970:

Es gab schon "elektronische Zünd und Einspritzsysteme".
Aber hauptsächlich wurde mit Vergaser gefahren.
(glaube in Analogtechnik)

Um die 80er : Mechanische und elektronische Zünd und Einspritzsystem. In 
allen Varianten. Teilweise noch Vergaser mit TSZ - Varianten.

Ab ca 1989 Modelle mit Kat: Meist Zünd und Einspritzsystem el. uns 
kombiniert.
Z.B. Bosch Motronic pre EGAS (kein MED), Multec, Digifant und wie sie 
alle heissen. Im Bereich von Euro1,Euro2 (-D3)

Ende 1990 bis heute.
Vollelektronisch mit allen Tricks und kniffen (TM).
E4-E5


Um auf den Stand von Euro1 zu kommen reicht ein geregelter KAT in 
Teillast und Leerlauf. Fertig. Bei der AU wird nur noch die Öltemp. 
gemessen und die Leerlaufdrehzahl überprüft.
Vollast und höhere Drehzahlen werden nicht geprüft.

Ein Tritt aufs Pedal zeigt Dir am Tester sofort ein Lambda < 1,
das ist einer der Gründe warum Ottomotoren im höheren Lastkollektiv 
Briketts aus dem Aufpuff "kotzen"...
(Stichwort Feinstaub)


OnTopic: Aus welchem Zeitalter kommt unser Motor den es umzurüsten gilt 
???

Autor: sebastian (Gast)
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so wie ich es verstanden habe geht es um "moderene" Motoren / Autos. Und 
in "modernen" Autos steckt sehr viel Elektronik.

Über so Sachen wie "ein Steuergerät auf einem ATMega8 zu realisieren.." 
muss ich echt schmunzeln.

Wie schon oben geschrieben wurde, sind Steuergeräte nicht nur einfache 
Steuerungen sondern komplexe Regelungen (P-I-D) mit vielen, sehr vielen 
Parametern und verschiedensten Ausgangsparametern. Die Eingangsparameter 
sind nicht skalar (also nur ein Wert, wie z.b. 8 V) sondern sind 
Vektoren, oder gar Matritzen... sowas wird mit komplexen Simulations 
Tool wie MATLAB und Simulink offline getestet.

Von einem Freund weiß ich, dass ich ganz neuen Autos, selbst schon so 
kleine Steuergeräte wie Start/Stop Elektroniken mehr als 16K Flash 
benoetigen und ein solches Steuergerät macht viel viel weniger als ein 
Motorsteuergerät.

Aber das könnte in Zukunft wirklich zu einem Problem werden. Dann 
stecken in einem "normalen" Auto 60-100 Steuergeräte. Natürlich steigt 
damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Elektronikdefekts... obwohl das 
Auto vielleicht mechanisch i.O ist würde es wirtschaflich evtl. keinen 
Sinn machen das Auto wiederherzustellen, wenn 2-3 Steuergeräte ersetzt 
werden müssten die einzeln ein paar 100 Eur kosten... um dann darauf zu 
warten, wann das nächste Steuergerät altersbedingt seinen Geist aufgibt.

Gruss

Autor: sebastian (Gast)
Datum:

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...damit werden Autos wohl zu "weg-werf-Produkten" ;-)

Autor: Nils (Gast)
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Hallo Mot,

ich denke, wir sind einer Meinung, haben nur aneinander vorbei geredet.

Ich habe mich auf Motoren bezogen, die nicht im Magerbetrieb laufen. 
Soweit mir bekannt, gibt es auf dem Markt nur zwei Hersteller mit 
Magermotoren (VW FSI und Daimler CGI), bisher eine echte Minderheit.

Also: Direkteinspritzer heißt nicht gleichzeitig Magerbetrieb! Viele 
spritzen heutzutage direkt in den Brennraum ein, fahren aber nicht Mager 
sondern Lambda 1. Nicht zuletzt, um die aufwändige und teure 
Abgasnachbehandlung mit NOx-Kat und -Sensor zu umgehen.

Und ich habe mich auf den stationären Motorbetrieb bezogen. Sicher gibt 
es Phasen (Lastwechsel, Beschleunigungsanreicherung, Katausräumen, ...), 
in denen bewusst von Lambda 1 abgewichen wird.

Aus den Werten, die Du genannt hast, erkenne ich, dass bei Dir eine 
Sprungsonde zum Einsatz kommt. Die hat bei Lambda 1 etwa 600..660 mV (je 
nach Sondenbetriebstemperatur).
In Deiner Messung bei 100% Gaspedalstellung wird also deutlich 
angefettet (900 mV Sondenspannung), bei gefühlten 70 % fährst Du mir 
Lambda 1. An der EGT (ich nehme mal an das heißt "exhaust gas 
temperature" siehst Du, dass die Anfettung genau das bewirkt, wozu sie 
gedacht ist. Sie verringert die Abgastemperatur.
Das ist bei den hohen Temperaturen auch nötig, denn ab etwa 950 °C (je 
nach Kat) fängt es darin an zu sintern und der Kat altert 
überdimensional schnell.

Im Volllastbereich wird übrigens noch weit mehr angefettet, als Du 
geschrieben hast. Um die Temperaturen herunter zu bekommen, wird auch 
schon mal Lambda 0,9 gefahren. Das ist ja auch mit ein Grund, warum 
Autos unter Volllast übermäßig viel Kraftstoff schlucken...

Wir widersprechen uns also nicht.

@Stephan: Tja, da weiß ich jetzt auch nicht so recht, wie ich das 
belegen soll. Erstatzteillisten sind im Netz ja eher nicht einzusehen...

Jetzt aber bitte wieder ontopic...

Viele Grüße, Nils.

Autor: Mot (Gast)
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@ Nils:

Ja, ExhaustGasTemp.


Um zu Beweisen was ich denke müsste ich nun eine eigene Motorsteuerung 
bauen,
bei der ich von Lambda 1 auf fett schalten kann...

Vielleicht sollte ich das jetzt tun.
Melde mich dann in einem Jahr wieder ;)



Appropos Atmega und Motorsteuerung :

http://megasquirtavr.sourceforge.net/

Die nehmen einen ATMega128...

Autor: Mot (Gast)
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PS: Durch die Verwendung von den Breitbandsonden kann man die 
Lambdaregelung Zylinderselektiv machen... Ausserdem kann man defekte 
Einspritzventile erkennen uns zuordnen.

Autor: Mot (Gast)
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Ah hier haben wir doch was :

http://www.motorlexikon.de/?I=2077&R=G

^--- in dem Diagramm kann man sehr gut sehen warum unter anderem 
angefettet wird.

Autor: Nils (Gast)
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@Mot:
Ich habe auf der Arbeit eine Motorsteuerung, die ich von Lambda 1 auf 
fett stellen kann...

Ohne Frage, fettes Gemisch ist die Durchbrenngeschwindigkeit des 
Kraftstoff-Luft-Gemisches deutlich höher, was zu höherer Leistung führt. 
Ich meine, die höchste Geschwindigkeit wird so etwa bei Lambda 0,75 
erreicht.
Allerdings wird das eher im Rennsport als auf der Straße genutzt, denn 
auf der Straße müssen im Gegensatz zur Rennstrecke strenge 
Abgasemmisionsgrenzwerte eingehalten werden.

Ich denke, das war es, was Du mit der Eigenbau-Motorsteuerung zeigen 
wolltest...

Nils.

Autor: Mot (Gast)
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Selbst mit einem (ersatz-) Steuergerät schiessen wir am Ziel vorbei.

Ein Motor neueren Datums nach E2 ist nicht mehr sinnvoll ohne El. 
Steuerung fahrbar,
die Abstriche wären viel zu gross.

Die Dinger Funktionieren fast nur noch "Mathematisch".

Autor: Mot (Gast)
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@ Nils :
Ja so meinte ich das.
Wobei bei 0.75 (auua) ist die Flammfront doch schon wieder langsamer 
geworden

...und ohne gescheites SprayTargeting gehts doch auch schon nichts mehr.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Stichwort Schichtladung, da kriegt man zumindest im Teillastbereich, 
auch kein Lambda 1 mehr, da braucht man Breitbandsonden.

Aber mal was anderes, warum versteift ihr euch so auf das 
Motorsteuergerät?
Weil das das einzige ist was man zum Betrieb wirklich braucht?
Wenn jetzt dann erst mal elektrische Lenkräder kommen könnt ihr aber 
schön mitm Ofenrohr ins Gebirge schauen...

Autor: Mot (Gast)
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Das gabs auch schon...
Es gab einen Proto vom Unimog mit "verschiebbarem" Lenkrad.
...und einen "Lienienfolger" für die Seitenmarkiereung der der 
Strasse...

Das ist dann das erst wirklich SelbstFahr gewesen...

Auto -> Selbst
Mobil -> Fahr

 ;)

Autor: Andreas K. (derandi)
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Wieso Prototyp, das ist schon Serie bei Unimogs.
Mir gehts ja auch eher um Autos, das wird schon länger versucht mit 
einzubauen weil man dann keinen Platz mehr für eine Lenkachse braucht. 
Allerdings ist das ganze auch eine recht kritische Sache, wenn das 
ausfällt gibts großen Ärger weil keine mechanische Rückfallebene mehr 
vorhanden wäre.

Autor: Mot (Gast)
Datum:

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Hatte das vor Jahren in DCTV, als es das bei uns noch gab, gesehen... :)

Tja, stell sich mal einer einen Softwarebug vor...


Absterbender Motor -> OK, rollt aus fertig.
Tot Lenkung -> Verletzte/Tote Menschen...

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