Hallo!
ich bin wegen meiner Mutter (hat mich mir den komischen blöden Punkten,
die sie bekommen wird genervt) zur Sparda-Bank gewechselt.
Der Mitarbeiter fragte mich beim anmelden, ob er den Arbeitgeber schon
mal wegen Kto. wechsel informieren soll.
ich antwortete mit -Ja.
Es war am 5.05.09
Das Kto. ist gültig ab 15.06.09.
Habe noch kein Geld vom Arbeitgeber drauf.
Ist das normal, dass es bei der Sparda-Bank 1-höchstens2 Tage länger
dauert?
Das wird immer am 1. überwiesen. Zur sparkasse kommt das Geld schon
gegen 12:00.
Ich könnte auch auf der Arbeit nachfragen, ob sie überhaupt informiert
wurden, und was da los sein, aber das Unternehmen ist ziehmlich gross
und meine Frage wird in 15 min. nicht geklärt sein.
Außerdem wollte ich mein Personalbüro nicht anstrengen.
Der Arbeitgeber ist bei der Sparkasse.
die Frage noch mal:
Ist das normal, dass es bei der Sparda-Bank 1-höchstens2 Tage länger
dauert?
Danke
Gruss Alex
ja ist es.
Bsp: Volksbank zu Volksbank -> ist dann sofort gebucht.
Volksbank zu Sparkasse etc. -> 1 bis 3 Werktage je nach Überweisungsart.
Ähnlich verhält es sich mit allen Kreditinstituten.
"Bankeninterne" Überweisungen sind i.d.R sofort gebucht.
Grüße
also ich weiss noch, als meine Mutter mir damals das Kindergeld
überwiesen hatte, war es auch 2 Tage später da.
Das war also Sparda -> Sparkasse 2 Tage.
und wie sieht es mit
Sparkasse-> Sparda aus?
Genauso?
Eigentlich ist es eine Unverschämtheit, die sich unsere Banken da
leisten!
Ich meine, wenn ich eine Überweisung ausführe, meistens am
elektronischen Terminal in der Filiale, dauert es oftmals 3 Tage, bis
das Geld beim Empfänger eingegangen ist (meistens unterschidliche
Banken).
Kann das sein, daß die eine so lahmarschige EDV haben? Normalerweise
sollte das doch innerhalb weniger Minuten über die Bühne sein, zumal ich
es ja schon in den Computer eingebe, dann stehen die Daten ja sofort
bereit.
Was treiben die Schnösel da?
Wenn unsereins auch nur einen Tag mal das Girokonto überzieht, wuchern
sie gleich mit horenden Dispozinsen, aber selbst bringen sie es nicht
fertig, in wirklisch angemessener Zeit ihren Job zu machen!
Moin,
>Ich meine, wenn ich eine Überweisung ausführe, meistens am>elektronischen Terminal in der Filiale, dauert es oftmals 3 Tage, bis>das Geld beim Empfänger eingegangen ist (meistens unterschidliche>Banken).
Hinterm Terminal sitzt einer der deine Eingaben auf einen
Überweisungsträger schreibt, mit diesem dann das Geld abhebt, eintütet
und in die Post gibt. Ist das Geld angekommen füllt jemand einen
Überweisungsträger aus und zahlt das Geld auf dem Zielkonto ein. Das
dauert halt...
MfG
Ba..Ba..Banküberfall schrieb:
> Ich meine, wenn ich eine Überweisung ausführe, meistens am> elektronischen Terminal in der Filiale, dauert es oftmals 3 Tage, bis> das Geld beim Empfänger eingegangen ist (meistens unterschidliche> Banken).> Was treiben die Schnösel da?
Das hab ich mich allerdings auch schon oft gefragt.
Weiß jemand warum das wirklich so lange dauert (ausser natürlich, dass
die Banken in dieser kurzen Zeit mit dem Geld arbeiten können und die
Zinsen dafür einstreifen)
> (ausser natürlich, dass die Banken in dieser kurzen Zeit mit dem Geld> arbeiten können und die Zinsen dafür einstreifen)
Wie bitte?!
Die kassieren Zinsen für Geld, das ihnen gar nicht gehört? Das ist ja
fast so geisteskrank wie "Leerverkäufe"!
>Das hab ich mich allerdings auch schon oft gefragt.>Weiß jemand warum das wirklich so lange dauert (ausser natürlich, dass>die Banken in dieser kurzen Zeit mit dem Geld arbeiten können und die>Zinsen dafür einstreifen)
Ist ein wenig komplizierter, womit die Banken arbeiten ist eigentlich
gar kein Geld(Giralgeld), sondern nur ein Anspruch auf Geld
(Zentralbankgeld).
Bei Überweisungen zwischen 2 versch. Banken fließt aber immer echtes
Geld (Zentralbankgeld), weil die Empfängerbank ja Gefahr läuft das der
Kunde sein Geld wirklich abheben will. Die Bank muss dann ihr eigenes
Konto bei der Zentralbank belasten.
Es findet aber nicht nur ein Überweisung am Tag statt. Wenn also z.B 100
Euro von Kunde A nach Bank B überwiesen wird und gleichzeitig 100 Euro
von Kunde B nach Bank A dann gleicht sich das aus und die Bank muss ihr
Zentralbankkonto nicht belasten und überträgt nur die Geldansprüche,
sprich das Giralgeld.
Nennt sich Clearing.
mfG
Joe Ackermann schrieb:
> Ist ein wenig komplizierter,
So ungefär ist mir das schon klar. Ich hab auch kein Problem damit, wenn
eine Überweisung die heute von mir rausgeht, morgen auf dem
Empfängerkonto landet.
Aber 3 bis 4 Tage?
Na ja, das genaue Verfahren beim Clearing ist mir auch nicht bekannt.
Kann sein das bei manchen Banken die Clearingintervalle länger sind.
Ist bestimmt irgendwo gesetzlich geregelt, mal schaun, ich such mal.
Finde ich aber auch eine Schweinerei, da läppert sich bestimmt ein
schönes Sümmchen für die Banken, bei einigen 1000 Überweisungen.
Aber die Kleinen sind halt immer die Dummen.
mfg
Irgendwo her müssen die Bänker ja doch den Gewinn herholen.
Wenn es nicht über Kredite reicht, so müssen wohl oder übel die
anderen Kunden herhalten. Da gibt es unterschiedliche Geschäftsmodelle.
Die einen (Banken) berechnen keine Überweisungs"Gebühren" (igitt, was
für ein Wort), dafür dauert es halt etwas. Die anderen berechnen die
Überweisung und es dauert trotzdem...
Leistung aus Leidenschaft trifft den Kern voll,
JA
Noch ein Tipp zur Sparda-Bank:
Beim Eröffnen eines Kontos musst du dort mindestens einen Anteil
erwerben. Das bedeutet, wenn die Bank pleite geht, haftest du ggfs. mit
deinem Privatvermögen.
Hans schrieb:
> Das bedeutet, wenn die Bank pleite geht, haftest du ggfs. mit> deinem Privatvermögen.
Wie kommst du denn auf diesen schmalen Pfad?
Du haftest mit deinem Geschäftsanteil zuzüglich einer Nachschuss-
pflicht. Ich habe mir mal die erstbeste Satzung einer der
Sparda-Banken rausgepickt (war die aus Augsburg), die Höhe eines
Geschäftsanteils ist EUR 52, und die Nachschusspflicht beträgt
weitere EUR 52 pro Anteil. Damit ist dein maximales Risiko also
EUR 104.