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Forum: Platinen Bitte um Hilfe beim Layout Buck-Boost LM5118


Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo Zusammen,

ich hoffe das ich mit meinen Fragen nicht den Rahmen sprenge. Wenn ja,
werde ich den Thread sofort beenden und bitte um Entschuldigung.

Der Schaltplan stammt von National über dessen Webench, den ich
mit Target nachgezeichnet habe. Die Schutzbeschaltung am Eingang
habe ich erst mal weggelassen. Das soll nur ein Funktionsmuster werden.
Für mein Projekt werde ich das noch ergänzen.

Zu diesem Thema habe ich mir einiges an Referenz-Layouts angeschaut.
Was mit aufgefallen ist, es sind meist 4-Layer wobei die zwei inneren
VCC und GND sind. Die zwei äußeren sind Signal Layer. Außerdem haben
die Layouts sehr große Masseflächen und VCC-Flächen. Ein Grund wird
sicherlich der Wärmeleitfähigkeit sein.

Ich würde gerne das Layout auf zwei Layer machen. Vcc und Signale oben
und GND als Massefläche unten. Ich habe alle Bauteile bis auf die 
Klemmen
als SMD besorgt.
Die zwei Mosfets T1-T2 und der LM5118 werde ich auf möglichst große
Kupferfläche legen wegen der Wärmeableitung.
Signalbahnen die am LM5118 enden werden 0.5mm Breit wegen den
Pinabstand. Der Rest dachte ich 1mm. Die GND-Signale durch kurze 
Strecken über
Vias an die Massefläche.

Meine Fragen zu dem Projekt sind:
-Könnt Ihr erkennen ob irgendwelche Bauteile möglichst eng
 zusammengehalten werden müssen?
-In Target sind die Vias D=0.6mm auf fertige Platinen sind sie deutlich
 kleiner. Ist das so in Ordnung?
-Was ist die Magie des Palzierens? wie würdet Ihr damit anfangen.

Seit etwa zwei Wochen habe ich mindestens an die 30x das Layout 
verworfen
weil mir beim manuellen Routen es nicht rausgegangen ist. Und das sind 
nur
ein paar Bauteile. Wenn die Bauteile richtig platziert sind, ist das 
Routing
deutlich einfacher. Ich habe versucht von links nach rechts zu 
platzieren,
auch um den LM5118 herum, doch jedes Mal was es unmöglich ein schönes 
Routbares Layout zu erstellen.

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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mmh, hat das einen besonderen Grund warum du diesen Regler nehmen 
willst?

Oder anders gefragt, was sind deine Spezifikationen? Einbau-Ort, 
Eingangs-Spannung, Ausgangs-Spannung, Ausgangsstrom.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo,

sorry das hätte ich natürlich erwähnen müssen.
Die Schaltung soll später in Fahrzeugen (PKW und LKW) eingesetzt werden.
Ich arbeite an ein Windows CE Device. Dafür benötige ich 12V für
das Backlight, 5V für USB und 3.3V für den Rest. Die 5 und 3.3V werde 
ich
mit Buck Regler machen und für die 12V eben die Schaltung. Da in PKWs
die Spannung an die 12V Grenze und darunter fallen kann, kann ich mich
nicht darauf verlassen. Deshalb habe ich nach einer Schaltung gesucht 
die
kein Problem mit dem Schwellwert zwischen Eingang 12V und Ausgang 12V
hat.
Ich werde auch noch eine weitere Schaltung aufbauen indem ich zuerst
mit einem Buck von 12V..36V auf 7V komme, um danach mit einem Boost
von 7V auf die 12V zu kommen. Mal sehen welche Schaltung eine bessere
Effizienz hat. Die Effizienz wird eh schlechter sein weil ich keine
Low ESR C´s mit den Werten die ich brauche gefunden habe.

Die Schaltung ist also erst mal ein Experiment um zu sehen ob es 
funktioniert und wie die Effizienz ist.

Ich hatte die Tage massive Problem mit dem Routen. Ich bin daran 
verzweifelt
und deshalb die Bitte um Hilfe. Was mich auch sehr wundert ist, ich habe 
mir
den Elektra Router gekauft für Target. Doch dessen Arbeit gefällt mir 
noch viel
weniger. Das kann ich nicht so recht glauben. Elektra platziert jedoch
nicht die Bauteile. Und ich vermute dass darin der Fehler liegt. Nicht
der Router ist schlecht, sonder die Anordnung der Bauteile. Wenn diese
passen, wird er vermutlich deutlich bessere Ergebnisse liefern.
Doch wie platziert man richtig? Mir ist klar dass es dafür kein Rezept 
gibt.

Gruß Kostas

Autor: Felix Bonjour (e-b)
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Schaltregler und Autorouter.. bringts meistens nicht.

Als erstes würd ich nochmals das SChema kontrolieren, bei Natinal siehts 
anders aus.
Fürs Layout würd ich mal schaeun wie National das bei ihrem Eval Board 
gelöst hat.

Cheers
Felix

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hi Felix,

das schema habe ich mir über dessen Workbench generieren lassen anhand
meinen Anforderungen: InMin=10V InMax=36V VOut=12 AOut=0.7
Was ich verändert habe sind die Mosfeds, Speicherdrossel und die zwei
Dioden. Hab darauf geachtet das sie die gleichen Werte haben. Die 
vorgeschlagenen Bauteile waren nicht zu beziehen z.B.: bei Farnell.

Über dieses Layout gibt es leider kein EvalBoard. Das EvalBoard zum
LM5118 unterscheidet sich erhäblich zu diesem.

Oder möchtest Du mich auch etwas bestimmtes Hinweisen?

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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> Dafür benötige ich 12V für das Backlight,

was für Backlight ist denn das?

Autor: MaWin (Gast)
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Ach du Scheisse, wieder 12V aus 10-15V.
Und das alles wegen eines Backlights.
So ein Quatsch.

Erstens:
Du brauchste eine KFZ-Schutzschaltung, wenn das Teil nicht jedesmal 
geröstet werden soll.
Siehe http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23

Zweitens:
Bau einfache ordentliche 3.3V und 5V Regler, meinethalben als 
Schaltregler, und vergiss diese exotischen Teile. Ein MC34063 tut es.

Er tut es, wenn du Bastler bist, denn er ist überall zu bekommen.
Und er tut es, wenn du Massenproduzent bist, denn er ist billig.

Drittens: Backlight. Backlight 12V heisst wohl LEDs mit Vorwiderstand, 
denn es gibt keine 12V LEDs. Man könnte erst mal den Vorwiderstand 
weglassen, und schauen, welche Spannung sie brauchen. Oftmals 7.2V die 
man problemlos direkt (mit einem Vorwiderstand :-) aus dem 14.4V der 
Bordpsannung (nach dem KFZ Filter) holen kannn, denn es stört nicht, 
wenn die beim Anlassen dunkler werden. Und wenn das stört, baut man 
exakt nur für das Backlight einen Schaltregler als Stromschaltregler, 
der also statt einer konstanten Spannung einen konstanten Strom liefert, 
in dem man einen Shunt (Widerstand) in die LED-Leitung legt, an dem bei 
Nennstrom direkt die Spannung abfällt, die der Schaltregler braucht. Und 
wenn man dan immer noch Probleme haben sollte mit einer Spannung die 
'inmitten' des Eingangsbereichs liegt, dann nimmt man die intertierende 
Schaltung, die problemlos -12V aus 10..14V macht.

Siehe http://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063

Autor: Gast (Gast)
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> Drittens: Backlight. Backlight 12V heisst wohl LEDs mit Vorwiderstand,
> denn es gibt keine 12V LEDs.

Na, gerade deine Glaskugel aus der Reparatur geholt?

Lass den TE doch erst mal antworten, bevor du dich in deine Ergüsse 
ergehst.

Autor: Felix Bonjour (e-b)
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Auf der Seite http://www.national.com/pf/LM/LM5118.html von Natinal ist 
ein Demoboard für den LM5118. Ich hab dir die Appnote dazu angehängt.

Das Schema entspricht in den meisten Punkten dem von dir. Desshalb 
kannst das Layout als Vorlage verwenden.

In deinem Schema fehlen Verbindungen, du hast es wohl falsch 
abgezeichnet. Z.B ist D1 nicht mit L1 verbunden.

Cheers,
Felix

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
>> Dafür benötige ich 12V für das Backlight,
>
> was für Backlight ist denn das?

es ist das Display Sharp LQ057V3DG02 laut Datenblatt benötigt es 3.3V 
200mA
für den Betrieb und 12V 300mA für die Hintergrundbeleuchtung.

Gruß Kostas

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo MaWin,

MaWin schrieb:
> Ach du Scheisse, wieder 12V aus 10-15V.
> Und das alles wegen eines Backlights.
> So ein Quatsch.
>
> Erstens:
> Du brauchste eine KFZ-Schutzschaltung, wenn das Teil nicht jedesmal
> geröstet werden soll.
> Siehe http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23
ja die Schutzschaltung mit Sicherung, Verpolschutz und 
überspannungsschutz
werde ich natürlich einbauen. Diese Platine ist rein für den Test 
gedacht
darshalb habe ich es weggelassen.


>
> Zweitens:
> Bau einfache ordentliche 3.3V und 5V Regler, meinethalben als
> Schaltregler, und vergiss diese exotischen Teile. Ein MC34063 tut es.
>
> Er tut es, wenn du Bastler bist, denn er ist überall zu bekommen.
> Und er tut es, wenn du Massenproduzent bist, denn er ist billig.
>

für die 3.3V und 5V habe ich bereits vernünftige Lösungen.


Es handelt sich hierbei um das TFT von Sharp LQ057V3DG02 ich habe die
Info aus dem Datenblatt. Dort steht VLed=12V 300mA
http://www.data-modul.com/de/products/tft_displays...

> Drittens: Backlight. Backlight 12V heisst wohl LEDs mit Vorwiderstand,
> denn es gibt keine 12V LEDs. Man könnte erst mal den Vorwiderstand
> weglassen, und schauen, welche Spannung sie brauchen. Oftmals 7.2V die
> man problemlos direkt (mit einem Vorwiderstand :-) aus dem 14.4V der
> Bordpsannung (nach dem KFZ Filter) holen kannn, denn es stört nicht,
> wenn die beim Anlassen dunkler werden. Und wenn das stört, baut man
> exakt nur für das Backlight einen Schaltregler als Stromschaltregler,
> der also statt einer konstanten Spannung einen konstanten Strom liefert,
> in dem man einen Shunt (Widerstand) in die LED-Leitung legt, an dem bei
> Nennstrom direkt die Spannung abfällt, die der Schaltregler braucht. Und
> wenn man dan immer noch Probleme haben sollte mit einer Spannung die
> 'inmitten' des Eingangsbereichs liegt, dann nimmt man die intertierende
> Schaltung, die problemlos -12V aus 10..14V macht.
>
> Siehe http://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063

Ich werde mir gleich den Artikel anschauen.



Gruß Kostas

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Felix Bonjour schrieb:
> Auf der Seite http://www.national.com/pf/LM/LM5118.html von Natinal ist
> ein Demoboard für den LM5118. Ich hab dir die Appnote dazu angehängt.
>
> Das Schema entspricht in den meisten Punkten dem von dir. Desshalb
> kannst das Layout als Vorlage verwenden.
>
> In deinem Schema fehlen Verbindungen, du hast es wohl falsch
> abgezeichnet. Z.B ist D1 nicht mit L1 verbunden.
>
> Cheers,
> Felix

Hi Felix,

Großartig, ich habe wirklich die Verbindung nicht gesehen zwischen D1 
und L1. in Anhang habe ich das schema von Webench angehängt.

Ich sehe schon hier wird mir geholfen. :-)
Ich werde mir gleich auch den Artikel über den MC34063 durchlesen.
Vermutlich gibt es sehr viele Ansätze mein Vorhaben zu realisieren.
Ich habe ein sehr gutes Gefühl in diesem Thread die richtige Lösung
zu finden.

Dankeschön schon mal.

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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Ich bin mir nicht ganz sicher, aber dieser Text aus dem Datenblatt macht 
mich etwas stutzig:

> Graphics and texts can be displayed on a 640 x RGB x 480 dots panel with
> 262,144 colors by
> feeding 18 bit data signal (6bit/each of R,G,B), 4(four) timing signals,
> +3.3V DC power supply for TFT-LCD
> and AC power supply for backlight .

Sieht fast so aus als wenn du 12V Wechselspannung für das Backlight 
benötigst. Leider konnte ich im Netz keine weitere Information dazu 
finden. Aber das solltest du vorher abklären.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
> Ich bin mir nicht ganz sicher, aber dieser Text aus dem Datenblatt macht
> mich etwas stutzig:
>
>> Graphics and texts can be displayed on a 640 x RGB x 480 dots panel with
>> 262,144 colors by
>> feeding 18 bit data signal (6bit/each of R,G,B), 4(four) timing signals,
>> +3.3V DC power supply for TFT-LCD
>> and AC power supply for backlight .
>
> Sieht fast so aus als wenn du 12V Wechselspannung für das Backlight
> benötigst. Leider konnte ich im Netz keine weitere Information dazu
> finden. Aber das solltest du vorher abklären.

Das ist sehr merkwürdig, ich habe hier ein Eval Board für das Windows CE 
Device. Das Display wird mit einem separaten 12V DC Netzteil versorgt.
Ich habe einfach nur ein stabilisiertes Netzteil verwendet und es 
funktioniert. Im Datenblatt steht allerdings AC. Ich werde das über 
meinen
Distri abklären. Ich denke das ist ein Druckfehler. Das Eval-Board 
funktioniert so einwandfrei.

Gruß Kostas

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Kostas Victor schrieb:
> Felix Bonjour schrieb:
>> Auf der Seite http://www.national.com/pf/LM/LM5118.html von Natinal ist
>> ein Demoboard für den LM5118. Ich hab dir die Appnote dazu angehängt.
...
ist es Dir bitte möglich mir die Application Notes ID zu nennen die
Du meintest.

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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ok, wenn denn mit 12V DC funktioniert, wird es wohl ein Druckfehler 
sein.

Du hast also als Spannungsversorgung PKW 12V - 14,1V, LKW 24V - 29V.
Wobei, wenn du 12V beim PKW und 24V beim LKW hast, die Batterien schon 
leer sind.
Im Grunde brauchst du also nur Step-Down-Wandler auf 12V, 5V und 3,3V.
Da bietet sich z.B. der LM2596 an. Gibt es z.B. bei RS.

Autor: Gast (Gast)
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> ist es Dir bitte möglich mir die Application Notes ID zu nennen die
> Du meintest.

AN1819

aber die PDF hat er doch oben mit angehängt.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
>> ist es Dir bitte möglich mir die Application Notes ID zu nennen die
>> Du meintest.
>
> AN1819
>
> aber die PDF hat er doch oben mit angehängt.

Komisch ich sehe sie nicht!
Ja diese Application Note habe ich mir schon vorher angeschaut. Deshalb
meine Anmerkung das sie vier Lagig sind. Ob dem Layout das nichts 
ausmachen
würde wenn ich einfach die zwischenlayer hochziehe weis ich nicht.
Ich hätte eher vermutet dass es problematisch sein wird.

Naja ein Profi kann das natürlich separieren. Davon bin ich jedoch 
Lichtjahre entfernt. :-)

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
> ok, wenn denn mit 12V DC funktioniert, wird es wohl ein Druckfehler
> sein.
>
> Du hast also als Spannungsversorgung PKW 12V - 14,1V, LKW 24V - 29V.
> Wobei, wenn du 12V beim PKW und 24V beim LKW hast, die Batterien schon
> leer sind.
> Im Grunde brauchst du also nur Step-Down-Wandler auf 12V, 5V und 3,3V.
> Da bietet sich z.B. der LM2596 an. Gibt es z.B. bei RS.

Hättest Du keine Bedenken da der Schwellwert zwischen Input und Output
zu gering sein wird. Meist benötigen die Regler ein paar V Reserve um
einwandfrei zu funktionieren. Der LM2596-12 benötigt wenn ich das 
richtig
gelesen habe, 15V um 12V zu liefern.
Aus dieser Erkenntnis bin ich auf die Idee gekommen ein Buck-Boost zu 
verwenden dessen Range deutlich kleiner ist als jemals meine source.

Oder ist meine Annahme falsch?

[Edit]
Meine letzte Anforderung, habe ich leider auch nicht erwähnt, ist ein 
Design das nicht so hoch ist. Platzmäßig in Länge und Breite habe ich
reichlich. Abhängig vom TFT mit 5.7“ Die Höhe sollte jedoch möglich 
gering sein. Viele SteppDown
Regler haben am Eingang oder auch am Ausgang sehr grosse Cs das ist
aus Platzgründen ein Problem.


Gruß Kostas.

Autor: Gast (Gast)
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> Der LM2596-12 benötigt wenn ich das richtig gelesen habe, benötigt er
> 15V um 12V zu liefern.

Gut, da hast du natürlich recht.

Hast du mal ausprobiert wie niedrig die 12V für das Backlight werden 
dürfen , ohne das die Helligkeit darunter leidet?

Autor: Gast (Gast)
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> haben am Eingang oder auch am Ausgang sehr grosse Cs das ist
> aus Platzgründen ein Problem.

Da verwendet man in der Regel Tantals in SMD Gehäusen, schon wegen des 
ESR-Wertes, die tragen in der Höhe evtl. 5mm auf.

Autor: Gast (Gast)
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oder, wie wäre es mit diesem Sepic-Regler hier?
(auch wenn MaWin mal wieder Amok laufen wird... ;))

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
>> Der LM2596-12 benötigt wenn ich das richtig gelesen habe, benötigt er
>> 15V um 12V zu liefern.
>
> Gut, da hast du natürlich recht.
>
> Hast du mal ausprobiert wie niedrig die 12V für das Backlight werden
> dürfen , ohne das die Helligkeit darunter leidet?

Eine sehr interessante Feststellung: Ich hatte das bis jetzt noch nicht
getestet. Ich habe zuerst die 3.3V eingeschaltet und das Display hat 
sich
nicht eingeschaltet. Erst nachdem ich das Labornetzteil mit 12.0V
eingeschaltet habe, ist das Display angegangen. Ich konnte auch bis
8.26V runter. Dabei ist das Display NICHT dunkler geworden. Die 
Helligkeit
wird irgendwie über PWM geregelt steht im Datenblatt.

Also nach mal, das Display kann sogar mit 8.26V betrieben werden.
Bei 8.25V schaltet es komplett ab.

Das Display ist zwar am EvalBoard von Windows CE Device angeschlossen.
Aber ich hab die Leitung gemessen direkt am Display Eingang. Es kommen
also wirklich die 8.2V .. 12.0V am Display an.
Die Helligkeit am Display kann per PWM eingestellt werden. Ich vermute
damit die Helligkeit eingestellt werden kann, werden die 12V benötigt.
Anders kann ich mir das nicht erklären.

Somit sind meine Bedenken bezüglich 12V Regler und enger Swellwert der 
Regler
völlig haltlos. Wenn ich recht habe mit meiner Vermutung bezüglich PWM, 
kann
ich nicht der kompletten Helligkeitsgrad einstelle wenn ich weniger als 
12V habe.
Ich sage jetzt einfach mal das ist mir so Egal wie sonst was.

Gruß Kostas

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
>> haben am Eingang oder auch am Ausgang sehr grosse Cs das ist
>> aus Platzgründen ein Problem.
>
> Da verwendet man in der Regel Tantals in SMD Gehäusen, schon wegen des
> ESR-Wertes, die tragen in der Höhe evtl. 5mm auf.

Ich habe schon Schaltungen gesehen mit 220µF 50V oder 1000µF 25V oder
470µF 100V am Eingang 2200µF 40V u.s.w. Das sind riesen Kaliber.
Oder aber auch grosse Kühlkörper.

Gruß Kostas

Autor: Felix Bonjour (e-b)
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@Kostas Victor (kostas)
>ist es Dir bitte möglich mir die Application Notes ID zu nennen die
>Du meintest.
>
>Gruß Kostas

Mein Bildschirm hat 1024 Pixel Vertical. Ich habe mir desshalb angewöhnt 
auf einer Seite bis nach unten zu scrollen... Der Balken am rechten 
Bildschirmrand zeigt dir normalerweise an wie weit du vom Ziel entfernt 
bist.
Ich glaube wenn du das nicht schaffst solltest du dich nicht mit Designs 
wie dem LM5118 beschäftigen.

Cheers
Felix

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Felix Bonjour schrieb:
> @Kostas Victor (kostas)
>>ist es Dir bitte möglich mir die Application Notes ID zu nennen die
>>Du meintest.
>>
>>Gruß Kostas
>
> Mein Bildschirm hat 1024 Pixel Vertical. Ich habe mir desshalb angewöhnt
> auf einer Seite bis nach unten zu scrollen... Der Balken am rechten
> Bildschirmrand zeigt dir normalerweise an wie weit du vom Ziel entfernt
> bist.
> Ich glaube wenn du das nicht schaffst solltest du dich nicht mit Designs
> wie dem LM5118 beschäftigen.
>
> Cheers
> Felix

Sorry Felix ich wollte Dich nicht verärgern. Ich weis schon wo die 
Anhänge
stehen. Zu dem Zeitpunkt wo ich Deine Antwort gelesen habe, war der 
Anhang
nicht zu sehen. Jetzt ist er schon da. Entweder war da was System 
bedingt
oder ich habe den Thread oberhalb angeschaut. Ist ja nicht so schlimm 
wie
ich meine.

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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> Die Helligkeit wird irgendwie über PWM geregelt steht im Datenblatt.

Die Helligkeit kann über PWM eingestellt werden. Dazu hast du ja am 
Display extra Anschlüsse. Wenn du da nichts angeschlossen hast, wird der 
Anschluss intern wohl über einen PullUp-Widerstand auf High-Potential 
gezogen sein und dadurch immer volle Helligkeit gegeben sein.

Wenn das Display also mit ca. 8V noch volle Helligkeit macht, brauchst 
du auch nicht so einen riesigen Aufwand bei der Spannungsversorgung 
betreiben.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
>> Die Helligkeit wird irgendwie über PWM geregelt steht im Datenblatt.
>
> Die Helligkeit kann über PWM eingestellt werden. Dazu hast du ja am
> Display extra Anschlüsse. Wenn du da nichts angeschlossen hast, wird der
> Anschluss intern wohl über einen PullUp-Widerstand auf High-Potential
> gezogen sein und dadurch immer volle Helligkeit gegeben sein.
>
> Wenn das Display also mit ca. 8V noch volle Helligkeit macht, brauchst
> du auch nicht so einen riesigen Aufwand bei der Spannungsversorgung
> betreiben.


Ich werde das auf jeden Fall mal noch klären wie das zusammenhängt.
Ich bin schon sehr überrascht. Es muss sicherlich eine technischen
Hintergrund haben wenn Sharp so eine enge Toleranz mit 11.2V..12.6V
angibt.

Wenn ich das Display mit 9V betreiben kann, dann werde ich einfach einen
reinen Buck Regler verwenden und gut ist.


Gruß Kostas.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Hallo Zusammen,

ich habe meinen Distri gefragt ob ich das Display mit 9V betreiben darf.
Er weiß dass es geht, er würde mich davon abraten mich außerhalb der 
Sprec
zu bewegen. Es könnte sein das Sharp andere Komponenten verwendet und
danach könnte das Display nicht mehr funktionieren.

Die Sache mit den 12V AC für das Backlight ist wirklich ein Fehler in 
der
Doku. Der Vorgänger war mit einen CCFL-Backlight ausgestattet. 
Vermutlich haben die die Doku zusammen kopiert meinte er.

Dann ist es wohl besser bei den 12V zu bleiben. In diesem Thread sind 
ein
paar Möglichkeiten aufgezeigt worden. Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt
nicht welche Richtung ich gehen soll.

Das ursprüngliche Problem bei meiner Lösung mit dem LM5118 war das 
routing.
Ist hier jemand der mir dabei helfen kann und will?

Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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und der LT3757 ist nichts für dich?

Ich halte von dem LM5118 nichts, ohne 4 Layer Print wird das nichts 
werden.

Autor: Kostas Victor (kostas)
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Gast schrieb:
> und der LT3757 ist nichts für dich?
>
> Ich halte von dem LM5118 nichts, ohne 4 Layer Print wird das nichts
> werden.

Doch gefehlt mir sehr. Im Datenblatt ist auch ein Layout abgebildet,
verwendet deutlich weniger externe Komponenten und die Cs ist mit 
kleinen
Werten somit auch kleine Abmessungen.

Ich benötige für das Display 300mA bei 12V. Die Schaltung ist für 2A 
ausgelegt. Ist es möglich ohne größeren Aufwand die Komponenten
anzupassen für ca. 500mA? Ich gehe davon aus, dass die Effizienz dann
noch besser wäre mit besseren Temperaturverhalten.

Oder ist das alles Unsinn? Wenn ja, fange ich sofort damit an.


Gruß Kostas

Autor: Gast (Gast)
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Im Datenblatt ist für die Sepic-Anwendung ein Diagramm für die 
Effizienz. Danach liegst du bei deinen 500mA zwischen 80 und 90% 
Wirkungsgrad, je nach Eingangsspannung. Ich glaube nicht, dass es besser 
geht.
Die Teile, also Drossel, Mosfet etc. bekommst du bei Digikey.

Autor: Kostas Victor (kostas)
Datum:

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Gast schrieb:
> Im Datenblatt ist für die Sepic-Anwendung ein Diagramm für die
> Effizienz. Danach liegst du bei deinen 500mA zwischen 80 und 90%
> Wirkungsgrad, je nach Eingangsspannung. Ich glaube nicht, dass es besser
> geht.
> Die Teile, also Drossel, Mosfet etc. bekommst du bei Digikey.

OK Fall erledigt, ich werde das jetzt umsetzen.

Tausend Dank für die großartige Hilfe.

Gruß Kostas.

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