ATMEGA128 USART1 funktionert nicht

#1322307
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Hallöchen

Bei meinem aktuellen Projekt verwenden ich eine ATMEGA128.

Zeitweise funktionert beim Einschalten die serielle Schnittstelle nicht 
wenn die Schaltung vorher nur kurz ausgeschaltet war.
Ich habe festgestellt, dass beim Ausschalten kurz negative Spannung am 
uC anliegt. ( diese negative Spannung wird auf der Print erzeugt und 
gelangt über einen Spannungsteiler zum Messen der Spannung an den uC )

Wenn die Schnittstelle nicht funktionert muss die Schaltung für längere 
Zeit ( länger als 10 Minuten ) Spannungslos sein bevor die Schnittstelle 
wieder funktionert.

Ich schalte die negative Spannung beim Hochfahren nun später ein.
Seitdem funktionert es nun zu 99,9%. Aber leider nicht immer.
Besonders bei Schwankungen der Versorgungsspannung.

Hat mit sowas wer Erfahrung ? Was kann ich noch machen.
Liegt es nur an der negativen Spannung oder hab' ich noch ein anderes 
Problem ?

Vielen Dank für Eure hilfen.

hmg
Mandi
#1322337
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Hallöchen

Warum ein Schaltplan ?

Der uC läuft. Es blinkt eine LED wie normal.
Die seriellen Daten gelangen bis zum PIN des uC.
Der uC empfängt aber nichts. ( es müsste eine andere LED blinken )
Die Beschaltung des uC ist fast sicher korrekt.

Das Problem liegt daher meiner Meinung entweder an der negativen 
Spannung oder an einem Bug des uC.

Und das was auch meine Frage.

hmg
Mandi
#1322502
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Hallöchen

Ja wahrscheinlich habe ich ein Schaltungsproblem.

Die Schaltung ist sehr umfangreich ( fast 2000 Pins )
Es wäre daher ein sehr hoher Aufwand für Euch diese zu kontrollieren.

Auch denke ich der Fehler liegt bei der negativen Spannung am uC.
Ich wäre aber für weitere Tips sehr dankbar.

Die Print läuft wochenlang einwandfrei.
Nur beim Einschalten ( wenn vorher nur sehr kurz ausgschaltet war )
gibt es das Problem.


hmg
Mandi
#1323065
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Hallöchen

Es ist eindeutig die negative Spannung am uC.

Habe ein Relais eingebaut, welche die negative Spannung kurzschliesst 
wenn die Schaltung spannungslos ist. Und es funktionert einwandfrei.

Habe auch eine Schotky-Diode parallel zur Versorgung des uC gschaltet 
umd die Spannung auf -0.3V zu begrenzen. Bei einer Print funktioniert es 
einwandfrei, bei einer zweiten Print ist es nur "besser" geworden.

Die negative Spannung gelangt über einen Spannungsteiler ( zum Messen 
der negativen Spannung mit einen AD-Eingang des uC ).
Beim nächsten Schaltungslayout werde ich wohl eine Diode in seriele 
schalten um den nagativen Stromfluss zu verhindern.


Aber was soll ich jetzt machen.
Wie kann ich die Versogungsspannung im negativen Bereich begrenzen ?
Gibt es Dioden ( Kleinsignaldioden - keine Leistungsdioden ) mit 0.1V 
Spannugnsabfall ?
Oder gibt es eine einfache Schaltung mit der ich meinen Print nachrüsten 
kann.

hmg
Mandi
#1323312
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Manfred Schön schrieb:
>
> Habe auch eine Schotky-Diode parallel zur Versorgung des uC gschaltet
> umd die Spannung auf -0.3V zu begrenzen.

Wie wäre es, das Übel an der Wurzel zu packen und von dem Pin, an dem 
die (unzulässige - siehe Datenblatt!) negative Spannung eingespeist wird 
(ADC-Pin) eine Schottkydiode nach Masse zu schalten (richtigrum!)? Hast 
Du das mal probiert?

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