Bitte mal über die Schaltung drüberlesen. Soll eine Motoransteuerung für
Rechts und Linkslauf sein. Die Taster werden von einem Relais betätigt.
Ich hab mir gedacht vielleicht noch zwei Kondensatoren und zwei Spulen
zur Stabilisierung reinzugeben
Hannes
> Soll eine Motoransteuerung für Rechts und Linkslauf sein.
Leg mal alternativ oben und unten + und - an, und überleg dir
insbesondere für den Fall oben -, unten + wie der Stromfluss und die
Ansteuerung aussehen wird.
Da wird der Motor einfach dauernd laufen. Unten fliesst der Strom über
die Bulk-Dioden und oben über D2.
> hubs Q4 Q5 und Q6 gehören naturlich um 180° gedreht sry :.)
Mein Tipp wäre D1, D2 Q1-3.
Trotzdem: Das Drehen macht die Sache nicht besser, denn damit schaltest
du abhängig von der Laufrichtung das Source-Potential der Mosfets mal
auf 0V und mal auf die Batteriespannung.
Eine Frage:
Warum machst du das nicht wie andere mit einer H-Brücke?
Ja, eine H-Brücke wäre definitiv die sinnvollste Lösung.
Wenn Du FETs einsparen willst, dann kannst du aber das Relais zur
Drehrichtungsumschaltung ggf. an den Motoranschluß verlegen.
So hier eine neue Version nun mit H Brücke jedoch statt einem
H-Brückentreiber eine Schaltung mit Optokopplern. Bitte überlesen und
falls nötig korrigieren.
Die Highside Ansteuerung wird so nicht funktionieren, dazu ist eine
Spannung größer der Betriebsspannung notwendig.
So könnte man das ganze z.B. mit je einem N und P Kanal Mosfet machen:
http://www.roboterwiki.de/index.php/Mumptai%27s_H-Br%C3%BCcke
Naja die Schaltung arbeiet mit 24V was is wenn ich nen
Spannungverdoppler zwischen Versorgungsspannung und den Optokoppler
Collektoren reinhänge?
Hannes
Hannes schrieb:
> Naja die Schaltung arbeiet mit 24V
Dann musst du zusätzlich noch Z-Dioden an die Gates packen, damit die
Gate-Source Spannung (von max. 20V bei den meisten Mosfets) nicht
überschritten wird.
> was is wenn ich nen> Spannungverdoppler zwischen Versorgungsspannung und den Optokoppler> Collektoren reinhänge?
Würde prinzipiell funktionieren mit der obigen Erweiterung, aber
wirklich gut ist die Lösung nicht.
Was passiert dir, wenn die Versorgung der Ansteuerung ausfällt?
Richtig: alle Transistoren leiten (mehr oder weniger), weil das Gate
über die 10k Pullups nach + gezogen wird.
Die PWM-Frequenz wird recht niedrig sein müssen, denn die 10k Pullup
Widerstände brauchen eine Ewigkeit, bis die 3 Gates umgeladen sind.
zudem steigen dann auch die Schaltverluste.
Welche Ströme willst du schalten? Immerhin hast du 3 Mosfets parallel.
BTW:
Dein Spannungsregler braucht noch die üblichen Kondensatoren.
> So sollte das funzn hoff ich :)
Bei einer H-Brücke wird üblicherweise einer der oberen Transistoren
dauernd eingeschaltet, der diagonal dazu liegende an GND wird getaktet.
Q1 und Q11 werden niemals leiten.
Dafür aber beim Umschalten jedes Mal kurz die oberen und die unteren
Mosfets. Hmmmm, das riecht aber streng hier :-/
Warum erfindest du eigentlich das Rad neu? Sieh dir doch mal die
App-Notes der einschlägigen Leistungshalbleiterhersteller an. Da wurden
etliche Ingenieure für kluge Gedanken bezahlt.....
Q1 und Q11 angepasst.
Aber zum Kurzen.. Gegen den sind ja D8/D9 und D3/D4 eingesetzt.
Bezieh mich auf Benedikts link..
Ich hab einfach Lust darauf mir selbst Gedanken darüber zu machen aber
bitte technisch bleiben.
Hannes
Hannes schrieb:
> Aber zum Kurzen.. Gegen den sind ja D8/D9 und D3/D4 eingesetzt.> Bezieh mich auf Benedikts link..
In dem Link sind oben aber P-Kanal FETs statt N-Kanal.
>> Jetzt hängst du noch Q1, R8 und Q11, R12 an die 24V statt den 5V> Ok getan
Und D5, D6, D10, D11 sind dann aber Zener-Dioden (wie im Original)?
24V am Gate kann auch der IRF520 nicht ab (Vgs=max+-20V).
Und nochmal:
Fahr den Bereich von 0V nach 24V z.B. am Knotenpunkt R10/R11 mal langsam
durch. Wenn du dort z.B. 12V hast, leiten garantiert die oberen und
die unteren Mosfets (sie tun das sogar im Bereich 4V-20V). Und diesen
Schaltvorgang machst du des öfteren...
Das Original hat da weniger Probleme, denn der Überlappungsbereich ist
geringer wegen der kleineren Versorgungsspannung (Betriebsspannung:
10-15V)
Mit dem Überlappungsbereich hast du leider recht :( Überleg mit gerade,
wie ich den verkleinern könnte... Ne Idee wäre R11 und R14 zu vergrößern
dan würden die N-Fets länger brauchen. Wo genau ich die Zener
reinsetzten soll komm ich jetzt nicht genau drauf ???(z.B.Seriell vor
R14)???
Hatte leider was anderes zu tun, als wir das Thema durchgemacht haben :(
> Ne Idee wäre...
Schlechte Idee, damit erhöhst du nur deine Schaltverluste.
Ich würde ganz einfach die Treiberschaltung 4 mal aufbauen und jede der
4 Mosfetgruppen einzeln ansteuern. Dann kannst du die Totzeit beim dem
Umschalten in der Software machen und optimieren.
> Wo genau ich die Zener reinsetzten soll komm ich jetzt nicht drauf??
Meinst du jetzt die angesprochenen D5, D6...?
Oder willst du mit einer Z-Diode den Überlappungsbereich verringern?
> Kann sein das Q21 und Q23 probleme
Und Q1...
Die dürfen natürlich nicht an der Basis verbunden werden. Jeder braucht
einen eigenen Widerstand wie Q11.
27V Z-Dioden sind zuviel für +-20V Ugsmax. Mach da mal 15V Z-Dioden
rein.
Deine OK-Treiber Q2, Q3... sind unnötig aufwendig. Was kommt denn davor?
Warum machst du eigentlich eine optische Entkopplung, wenn du
anschliessend wieder auf dem selben Potential weiterarbeitest? Schließ
doch J1 direkt an Q22, Q24.. an (ja, gut ein paar Basiswiderstände
darfst du reinmachen).
Leg die Masse auch auf J1, sonst weiß der Treiber (uC) nicht, auf
welches Potential er sich zu beziehen hat.
Das mit der Masse hab ich schon erledigt
Hab ich mir doch gedacht dass die eigene R brauchen
Die OK sind aus erfahrungswerten sso dimensioniert. Da sitzt ein 7026er
oder 7020er davor (1mA max) ohne die (leider) aufwändigen OK's gabs
leider immer wieder probleme.
Hannes