Anfängerproblem mit AVR-Studio und WinAVR

OP #1328667
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Hallo an alle!

ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit dem ATMEGA8 in Verbindung 
mit AVR Studio und WinAVR.

Allerdings verstehe ich das verhalten des MC nicht so richtig:

#include<avr/io.h>
int x;

main()
{
 x=5;
 while(1);
}

Wie man nicht schwer erkennen kann sollte der MC in der while-Schleife 
für die Ewigkeit in der Schleife bleiben. In der Simulation "stürtz" er 
allerdings ab und macht nichts mehr?!

Lasse ich x=5 weg dann läuft der MC vor sich hin, so wie es eigendlich 
sollte......???

Hat einer ne Ahnung was ich falsch mache?

Gruß
crissi79
Gast #1328807
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Hi,  Christian,

an Deinem Code fällt mir nichts auf, der müsste so laufen.

Also ist eine anständige Diagnose gesucht.
Die braucht eine anständige Anamnese.

Verdächtige, fehlerträchtige Gebiete: Alles von der Stromversorgung über 
den Quarz bis zu den Fuse-Bits.

Was geschieht, wenn Du ein Programm aus einem Tutorial laufen lässt?

Wenn das zuverlässig läuft, dann ist das der Beweis, das Drumrum ist 
alles in Ordnung.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #1328846
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WinAVR hängt an jedes Programm eine Endloschleife an, das der Prozessor 
"nicht mehr weiter weiß", kann eigentlich auch nicht vorkommen. 
Allerdings lässt der Optimierer tatsächlich nichts von dem Programm 
übrig, debuggen im Source-Code sieht daher schon seltsam aus.

Probier es mal ohne Optimierung.

Oliver
#1328961
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Der Simulator hat so seine Schwierigkeiten mit leeren 
(Endlos-)Schleifen, da kann man mit einem merkwürdigen Trick abhilfe 
schaffen:
1
while(1); // geht nicht
2
while (1)                   // ein Assemblerkommentar
3
    asm volatile (";\n\t"); // nicht mal ein 'nop'

Andererseits kann man auch einfach Programmcode in die Schleife 
schreiben und/oder (Timer-/ADC-)Interrupts aktivieren.

hth, Jörg
Gast #1329033
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Das ganze wird weg optimiert, weil
1
x = 5;

x nicht mehr weiter verwendet wird, also nimmt der Compiler an das das 
wegoptimiert werden kann.
Dasselbe mit
1
while(1);

weil eine leere Endlosschleife.
#1329038
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Rene H. schrieb:

> Dasselbe mit
>
>
1
> while(1);
2
>
>
> weil eine leere Endlosschleife.

Eine leere Endlosschleife darf ein Compiler nie wegoptimieren. Das 
Verhalten des Programms ändert sich dadurch.
Mit Schleife hängt das Programm für immer und ewig in dieser Schleife.
Ohne Schleife tut er genau das nicht.

@Jörg G.

Was passiert bei
1
   while( 1 )
2
     ;

Manche (ältere) Simulatoren/Debugger haben so ihre Schwierigkeiten, wenn 
mehrere Statements in einer Zeile sind. Persönlich finde ich es 
konsequenter, wenn der ';' in die nächste Zeile rutscht. Ich schreib ja 
auch
1
  while( 1 )
2
     tu_irgend_was;

und nur weil aus tu_irgend_was plötzlich eine leere Anweisung wird, heb 
ich den ';' nicht auf die vorhergehende Zeile. Der Schleifenrumpf 
besteht aus einem einzigen, einsamen ';' (der leeren Anweisung) und da 
der Schleifenrumpf bei mir immer eingerückt in die nächste Zeile kommt, 
ist es nur konsequent, wenn der ';' dort steht. Ausserdem sieht man IMHO 
besser, dass die Absicht hier tatsächlich eine leere Schleife war und 
man nicht aus Versehen einen ';'-Tippfehler gemacht hat.
Gast #1329423
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Danke an alle. Der Tipp von Jörg G. funktioniert.

Und da kommt mir auch glatt noch ne Frage in den Kopf:

wie kann man(n) z.B. einen Assablercode in eine c-datei integrienen, wie 
z.b. ein nop befehl?

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