Korkenzieher für Einflaschen

Gast #1329176
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Ich suche einen Korkenzieher für Weinflaschen, der schlichtweg 
funktioniert und auch für Menschen ohne übergroße Muskeln handhabbar 
ist.
Für eine einfachen Zieher braucht man zuviel Kraft, die mir vorliegenden 
Zieher mit Hebelwirkung sind zu kurz oder verkannten.

Hat jemand einen Tipp für einen schlichten, zuverlässigen Korkenzieher? 
Für Designer-Teile bin ich zu geizig :-)
Gast #1329284
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@Panzer
So einen habe ich auch, allerdings nicht von dieser Firma.
Bei meinem muß man das Gewinde bis zum Anschlag eindrehen, hat dann aber 
nicht soviel Hebel, als dass der Korken ganz herauskäme. Das letzte 
Drittel muß man immer noch mit viel Kraft herausziehen.
WMF werde ich noch einmal im Laden ansehen. Die Preislage wäre ja noch 
im Rahmen.
#1329403
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Gast schrieb:
> @Panzer
> So einen habe ich auch, allerdings nicht von dieser Firma.
> Bei meinem muß man das Gewinde bis zum Anschlag eindrehen, hat dann aber
> nicht soviel Hebel, als dass der Korken ganz herauskäme.

Ja, das ärgert mich auch immer.
Ich versteh wirklich nicht, warum das so sein muss.

> Das letzte
> Drittel muß man immer noch mit viel Kraft herausziehen.

Allerdings: Drittel ist das bei mir nicht. Und viel Kraft brauch ich 
dazu auch nicht. Korken mitsamt dem Korkenzieher während des Ziehens 
immer ein wenig links/rechts wackeln lassen und der letzte Rest des 
Weges geht ganz einfach.
Gast #1329476
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Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Korkenzieher

gibt dir einen guten Überblick über die verschiedensten Modelle. Ich 
bekomm eine Flasche Wein mit so ziemlich jedem Korkenzieher auf, 
allerdings bevorzuge ich im Sitzen und mit möglichst wenig 
Kraftanstrengung dieses Modell (Allerdings: gross, schwer, sperrig, 
teu(r)er):

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Korkenzieher_BMK.jpg

Warum es sich bei keinem mir bekannten Flügelkorkenzieher ausgeht, dass 
der Korken mit einem Drehvorgang komplett herauskommt war mir auch immer 
schon ein Rätsel. Ich dreh halt meistens noch ein bisschen nach, dann 
geht sichs auf 2 "Schwünge" aus.

Diese http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Spiral-Korkenzieher.jpg 
Glockenkorkenzieher sind auch recht gut zu bedienen, mancher soll so 
einen allerdings schonmal mit einem Flügelkorkenzieher verwechselt haben 
und nach Eindrehen der Spirale die beiden unteren Enden der "Glocke" 
nach oben bewegt und damit zerbrochen haben ;)
Mich stört bei diesem nur, dass die Spirale immer ganz durchbohrt und 
sich bei echten Kork-Korken unten oft Bröseln ablösen und später am Wein 
schwimmen. Mit Kautschuk-Stöpseln ergibt sich das Problem natürlich 
nicht. Ebensowenig mit Kronkorken ;)

My2c
andi
Gast #1329595
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Vielen Dank für Eure Beiträge und dass niemand empfohlen hat, Flaschen 
mit Drehverschluß zu nehmen :-)
Der von Rufus gefällt mir, da er stabil zu sein scheint und allein 
Drehbewegung braucht. Ich werde mich daraufhin noch einmal im Handel 
umsehen.
Gast #1356088
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Korkenzieher sollen Korkenziehen.
Und zwar scnell und gut, deswegen gibt es Profigeräte.
( Somelier- Korkenzieher )
Die funktionieren hervorragend.
( Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. )
Angehängte Dateien:
Gast #1356104
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Noch einige technische Details:
Wendel teflonbeschichtet, Hebel mit 2 Ansetzpositionen,
Kapselschneider ( Messer ) , und passt locker in die Hosentasche.
Gab es als Geschenk beim Winzer meines Vertrauens. ( VDP )
(Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) Persönliche Seite #1356110
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Jetzt ist mir wieder der "Hersteller" eingefallen - Leifheit.
>
> 
http://www.leifheit24.com/Produktkatalog/product.asp?catalog_name=Produktkatalog&category_name=Signature&product_id=4006501258007

Könnt ihr mir bitte sagen wie genau diese Konstruktion funktioniert?
Kann es mir anhand des Bildes leider nicht ganz vorstellen...
Gast #1356208
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Es ist ein zweiteiliger Korkendreher. Die Spirale dreht sich in den 
Korken ein und zieht ihn dabei aus der Flasche, da das äußere 
Kunsstoffteil einen Anschlag bildet, der auf der Flasche aufsetzt.
Aus der Drehbewegung wird eine Hubbewegung, wobei das Drehen des Korken 
verhindert wird (kleiner Steg an der Seitenwand).
Die Bauform könnte auch symmetrisch sein, gibt aber wohl einen besseren 
Halt (+Design).
Gast #1360435
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Ich hatte bis vor kurzem so einen Hebelzieher in Gebrauch. Ohne Strom, 
ohne großen Kraftaufwand. Das ging sehr gut, leider war das Ding vom 
Lidl und da ist dann irgendwas drin gebrochen.
So ein Ding in stabil wär schon was feines.

Bis dahin wird eben nur ausm Tetrapack oder Schraubverschlußflaschen 
gesoffen.

Wie sagte ein Weinhändler: "Manche Korken sind Schurken."
Gast #1361851
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Bei Korkenziehern unbedingt darauf achten, dass die Spirale, welche sich 
in den Korken bohrt, keinen Kern hat. Ansonsten zerbröselt der Kork und 
reindrehen geht auch nur sehr schwer, das ist bei Billigstteilen aus dem 
fernen Osten so...
Gast #1361994
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Gast schrieb:

>> Der ist auch nicht schlecht,
>
> aber 'derzeit nicht verfügbar' :-)

Das ist auch gut so. Ich will hier schließlich keine Schleichwerbung für
irgendewelche Buchläden machen ;-)

Johnny schrieb:

> Bei Korkenziehern unbedingt darauf achten, dass die Spirale, welche
> sich in den Korken bohrt, keinen Kern hat.

Warum hat dann ausgerechnet der 25€ teure WMF-Korkenzieher, den Panzer
H. oben vorgeschlagen hat, sogar einen recht massiven Kern im Vergleich
zum umliegenden Gewinde? Haben's die Trollingerviertelesschlotzer etwa
noch nicht kapiert?

Wahrscheinlich, denn du hast schon recht: Das Volumen der Helix (eine
Spirale ist etwas anderes) muss möglichst klein sein (um den Korken
nicht zu sehr zu verformen und damit möglicherweise zu zerreißen),
während die zur Zugrichtung senkrecht stehende Fläche möglichst groß
sein soll (um den Korken sicher und schonend zu greifen).

Der Kern des Korgenziehers vergrößert nur das Volumen, nicht aber die
Angriffsfläche, was die Bröselgefahr erhöht. Korkenzieher, die aus einem
schraubenförmig gebogenen Draht bestehen (wie das Leifheit- und das
Zyliss-Modell), kommen dem Ideal schon näher.

Da diese "Schraubendrahtmodelle" wegen ihres größeren Durchmessers mehr
Drehmoment beim Eindrehen erfordern, sind sie meist mit Teflon
beschichtet, was die Reibung und die Geräuschentwicklung (Quietschen)
verringert. Diese Teflonschicht kann man beim Kauf durch Darüberreiben
mit dem Finger deutlich fühlen: Er gleitet soviel besser als auf Metall,
dass sich die Oberfläche fast etwas ölig anfühlt.
Gast #1362028
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Wenn sonst nichts da ist, nimmt man halt den Handwerker-
korkenzieher .( eine größere Spaxschraube und eine Beißzange)

Wichtiger ist aber der Inhalt.
Guten Wein gibt es zwar überall zu kaufen, aber für 2,50
eher nicht.

( Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken! )

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