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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie viel Strom max. auf Laptop USB port?


Autor: ipirk (Gast)
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Hallo!!!

Ich will an einem USB Port von meinem Laptop (Sony Vaio) ein Xbee pro 
modul betreiben.

Das Problem ist das es beim senden so um die 240mA zieht.
Kann man das beruhigt anschließen, oder sollte ich mir da was anderes 
überlegen???
Hat ein Laptop eigentlich einen eingebauten Überstomschutz???

MFG

Autor: Gast (Gast)
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500 mA max.

Autor: Karl (Gast)
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Das aber auch erst nach korrekter Anmeldung des USB device. Vorher sinds 
nur 100 mA IIRC.

Autor: holger (Gast)
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>Das aber auch erst nach korrekter Anmeldung des USB device.

Geht oft auch ohne. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht.

Autor: Karl (Gast)
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Eigentlich geht es meistens auch ohne Anmeldung, weil die wenigsten den 
Aufwand spendieren um das richtig umzusetzen. Allerdings könnte es halt 
auch passieren, dass ein anderes Gerät am selben Port schon die 500 mA 
haben will und dann sollte man es nicht mehr übertreiben mit der 
Stromaufnahme. Der Host muss es im Zweifel wissen...

Autor: dddddzddddd (Gast)
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nunja... mit USB-Ports an Laptops kann man auch dünne Kupferdrähtchen 
zum glühen bringen. Is mir mal versehentlich passiert als ich 
experimentierte...
Der Laptop ging danach aber auch Problemlos wieder an, auch der USB-Port 
geht glücklicherweise noch ;-)

An sich gehen afaik bis 500mA wenn das Gerät richtig angemeldet ist. Bei 
Laptops an Batterie würd ich schon drauf achten...

Autor: Markus F. (pippo)
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Gibt aber auch Hersteller, die mehr liefern. Apple hat meines Wissens 
bis zu 1A. Ob das allerdings auf jedes Modell zutrifft, weiß ich nicht

Autor: Sven L. (svenl)
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Die Spezifikation sagt nur 100 mA bis zur korrekten Enumeration am 
USB-Bus. Danach 500 mA.

Dass manche Festplatten Ströme bis zu 1 A und mehr brauchen, nehmen 
viele Hersteller zum Anlass den Standard zu ignorieren und eigene 
Stromversorgungen bereitzustellen.

Sven

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Egal was man macht - permanent kaputt gehen darf eigentlich nichts.

Die USB Norm sagt ganz klar aus, daß der Port gegen Überlastungen mit 
einer automatisch zurückstellenden Sicherung gesichert sein muß.

Ob das allerdings in der Praxis auch immer so ist - keine Ahnung.

Gruß, Marcus

Autor: Karl (Gast)
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Das ist in der Praxis definitiv NICHT IMMER der Fall. Hab schon zu viele 
defekte Laptops gesehen weil die externen Festplatten doch einiges an 
Strom brauchen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Ich würde hier immer einen Hub mit eigener Versorgung einsetzen. Die 
günstigeren (also die meisten) haben keine Strombegrenzung drin. Man 
kann sie immer mit der Netzteilleistung (bzw der des eingebauten 
Reglers; wenn vorhanden) belasten.

Und wenn Deine Schaltung den Hub tötet, ist es nur ein kleines Opfer.
(Ich verwende dazu einen 5€ Hub)

Autor: Ich (Gast)
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>Die USB Norm sagt ganz klar aus, daß der Port gegen Überlastungen mit
>einer automatisch zurückstellenden Sicherung gesichert sein muß.

Da halten sich aber viele nicht dran, vom 0 Ohm Widerstand bis zur 
SMD-Sicherung bis nichts dazwischen und direkt an 5 Volt alles schon 
gesehen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bei Hubs würde ich unbedingt auf ein gutes Gerät achten, denn die 
schalten wirklich bei einem Kurzschluss ab (so wie z.B. das D-Link das 
ich habe, dann muss man erst das Hub resetten damit es wieder die 
Spannung freischaltet).
Da ist es dann auch egal, ob das Hub Bus oder Selfpowered ist.

Die wirklich billigen dagegen speisen einfach die USB Bus Spannung und 
die externe Spannung parallel ein, meist (aber nicht immer!) über Dioden 
entkoppelt. Wenn man zuviel Strom zieht, bricht die Spannung des 
externen Netzteils zusammen und dann muss der PC den Strom liefern. Das 
Hub schützt also nicht wirklich.

Genauso wie bei den USB Ports im PC selbst interessieren sich die 
Billighersteller nämlich nicht wirklich für die USB Specs.

Autor: Master Snowman (snowman)
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zum anmelden darf das USB-device max. 100mA brauchen und melden, dass es 
gerne 500mA hätte. der host kann darauf sein OK geben und das device 
darf dann 500mA ziehen. der host kann aber zum device auch sagen: geh in 
den stromsparmodus (dann sind glaub ich noch 10mA erlaubt), also 
nichtmal mehr 100mA. es gibt aber auch hersteller von mainboards, die 
die 5V-leitung des USB-anschlusses intern direkt mit dem netzteil 
verbinden: einen kurzschluss bei der USB-buchse und reset...

Autor: ipirk (Gast)
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Hi!!!
Gut aus den Ganzen Antworten lese ich also das ich das Gerät (240mA) 
anschliesen darf, aber es darf erst den vollen Strom ziehen, nachdem es 
foll angemeldet ist.

Mir ist gerade eingefallen das mein Laptop doch so eine Art 
Überlastschutz haben mus. Weil ich habe einmal eine Hardware über einen 
USP Port programmiert und habe diese dadurch auch unwissentlich mit 
strom Versorgt (es waren aber sicher keine 5V im belasteten zustand, 
weil die Displaybeleuchtung auf der Hardware ziemlich dunkel war). Nach 
dem fertig programmiert wurde, lief auch gleich ein 5V Motor an, und als 
dies geschah meldete sich der USB port einfach ab und schaltete auch die 
Stromversorgung für den Port ab.
Ich denke mal die Stromversorgung läuft intern über einen Shunt, und 
wenn an dem zu viel Spannung abfällt, meldet er einfach den Port ab.


Danke aber für die Antworten!!!!
MFG

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