Komparator als Schwellwertschalter

Gast #98904
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Hi!

Ich bin am Verzweifeln. Ich will einen Komparator (LM393) als
Schwellwertschalter verwenden. Jede zweite Erklärung rund um diese
Dinger beschreibt genau das als einen Anwendungsfall.

Ich habe jetzt alle möglichen Versuche durch (mit Funktionsgenerator,
Oszi etc.) Aber ich kann diese Funktionsweise nicht nachvollziehen.

Entweder passiert garnichts am Ausgang, oder etwas, dass sich mir nicht
erschließt (ich kann jetzt hier aber keine Oszibilder beschreiben ;-)

Abgesehen davon scheint der Ausgang von der Höhe der Referenzspannung
abzuhängen. Er ändert sich jedenfalls mit ihr.

Ach, wozu das Gequatsche: kann mir einer eine konkrete Beschaltung
zeigen, wie ich diese Funktion mit dem o.g. Schaltkreis erreiche? Aber
Achtung: ich bin kein Elektroniker, also bitte idiotensicher!

Letztendlich will ich folgendes erreichen: 50mv-1V Referenzspannung mit
einem sinusförmigen Eingangssignal vergleichen, bei jedem Durchgang
(über/unterschreiten der Ref.-spannung) soll der Ausgang kippen.
Letzendlich muß also am Ausgang des Komparators ein Rechtecksignal der
gleichen Frequenz wie das Sinus-Eingangssignal erscheinen, nur eben
TTL-Konform (0..5V).

Ich habe das mit dem in den Atmega8535 integrierten Analog-Komparator
auch schon gemacht. Prinzipiell geht es also - ich muß es jetzt aus
verschiedenen Gründen einfach extern nachbauen.

Danke Euch,
mc-hack
Gast #98908
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Ich frage anders:

Gibt es eine Vorgabe für die minimale Referenzspannung und  ein
minimales Eingangssignal?

Ich kann nichts finden. Was ist mit den ominösen 0.7 V?!

Das Signal stammt von einem Ultraschallsensor, einer seiner Anschlüße
liegt an Masse, der andere am Komparator. Der Oszi zeigt ein fast schon
unglaubwürdig sauberes Sinussignal ;-)

Ich habe mir hier einen festen Versuchsaufbau geschaffen, der Sensor
liefert konstant erregt durch einen anderen Sensor in bestimmter
Entfernung, der dieses Signal sendet, eine Schwingung mit 1V
Amplitude.

Was läuft falsch?!
Gast #98910
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Ich habe mal eine stümperhafte Skizze gemacht, hier ist ja sonst alles
im Experimentierstadium.

Ein Foto kann ich mangels Ausrüstung leider nicht liefern.

Aber vielleicht schreien die Wissenden unter Euch sowieso schon anhand
der Skizze "kann garnicht gehen, weil....". Wie  gesagt, der
Elektroniker bin ich nicht so. Nur Digitaltechniker, wir hängen Aus- an
Eingänge und dann musses klappen ;-)

danke,
mc-hack
Angehängte Dateien:
Gast #98911
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1. was für eine Spannung liegt am Ultraschallsensor an? Wenn es nur
wenige Millivolt sind, wird deine Referenzspannung immer größer sein
als die Wechselspannung.Ich würde mit deiner uref mal gegen 0V gehen,
dann soltest du eine Ausgangsspannung haben.
Michael
Gast #98915
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Wenn das Eingangssignal ständig oberhalb der Refschwelle liegt geht's
ebenfalls nicht. Wie schon geschrieben wurde, das Eingangssignal muß
mit jeder Periode die Refspannung durchfahren, mindestens aber den
Hysteresewert überstreichen.

MfG  Manfred Glahe
Gast #98916
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Ja!

Wenns Euch nicht gäbe, müßte man Euch erfinden.

Das mit dem kapazitiv wars. Und ich hätte es wissen können. Schon in
der Variante mit dem integrierten Analogkomparator hatte ich zyklisch
die Eingänge auf Masse gezogen, um diese Ladung loszuwerden.

Vielen Dank. Nun brauche ich nur noch einen Komparator mit Chip-Select,
dessen Eingänge auf Tristate gehen, wenn ich ihn nicht brauche.

Kennt jemand zufällig son Ding?!

mc-hack

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