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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltplan vom Röhrenradio


Autor: Radiosammler (Gast)
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Hallo Jungs,
war neulich mit meiner Süßen auf'm Flohmarkt und habe ein für 7,50€ ein 
Radio gekauft.
Ist von Grundig, hinten steht 98a drauf.
Sind drei Röhren drin, ECC85, EAF801 und ECL86.
Ich könnte hier mal ein paar Bilder oder einen Link auf ein Photoalbum 
mit Bilder vom Innenleben posten.
Ich glaub Google is nich mein Freund!
Wo gibt's den Schaltplan für lau? SOS

Autor: A. K. (prx)
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Radiosammler schrieb:

> Ich glaub Google is nich mein Freund!

Wie auch. Das Dingens ist ein klitzekleines bischen älter als Google.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hmm, kein Schaltplan drin an der Rückwand?  Sowas war eigentlich
früher[tm] üblich.

Ansonsten war es doch bei der geringen Bauelementedichte noch möglich,
die Schaltpläne komplett abzumalen.

Kannst's ja auch mal beim Radiomuseum versuchen, falls dich deren
Geschäftsmodell nicht gerade abschreckt.

Autor: Altstromgerät (Gast)
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Wenn google nich Dein Freund ist, dann nimm doch eine Suchmaschine und 
gib Radiomuseum ein.

Wenn Du es dann "reparieren" möchtest, fass bitte den Lötkolben nicht an 
der Spitze an (wenn er heiß ist)  :-)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ist ein recht interessantes Gerät.
Frag mal nett bei Jogi:
http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/forum.php
wenn du Lust hast.

Wenn ich nachher den großen Rechner hochgefahren habe, schau ich mal in 
meine Sammlung ob ich da was habe.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

den 98a habe ich leider nicht.

Einen Vorgänger habe ich hier mal angehangen, die Schaltung wird im 
Detail sicher nicht übereinstimmen, schon wegen der moderneren 
Röhrenbestückung.

!!!Vorsicht!!! Vermutlich hat der 98a auch nur einen Heiztrafo, das 
Gerät ist dann nicht netzgetrennt und die Innerein liegen teilweise auf 
direktem Netzpotenzial!!! Trenntrafo zum reparieren benutzen, 
kontrillieren, daß es keine von außen berührbaren Metallteile gibt, die 
Verbindung zur Schaltung haben, Madenschrauben von Drehknöpfen z.B.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jens G. (jensig)
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Hat das Gerät eine herausnehmbare Bodenplatte? Wenn ja, guck mal da auf 
die innere Seite, ob da ein Plan draufgemalt ist (muß nicht unbedingt 
auf der Rückwand sein)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael U. schrieb:

> Einen Vorgänger habe ich hier mal angehangen, die Schaltung wird im
> Detail sicher nicht übereinstimmen, schon wegen der moderneren
> Röhrenbestückung.

Interessant, dass sie die Potenzialtrennung der Anschlüsse hier
induktiv machen, sonst kenne ich das nur kapazitiv.

Wofür ist eigentlich der Anschluss x - x, der mit einer Koppelwicklung
an die Katode der 1. Röhre geht?

Autor: oszi40 (Gast)
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ECC85 ist UKW-Doppeltriode mit 6,3 V Heizspannung.
X-X wird UKW-Antennenanschluss sein. Erstes Triodensysten wird wohl auf 
den ersten Blick hin bei UKW in Gitter-Basis-Schaltung betrieben.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Jörg Wunsch schrieb:
> Michael U. schrieb:

> Interessant, dass sie die Potenzialtrennung der Anschlüsse hier
> induktiv machen, sonst kenne ich das nur kapazitiv.
Ja, ist eher die Ausnahme.
>
> Wofür ist eigentlich der Anschluss x - x, der mit einer Koppelwicklung
> an die Katode der 1. Röhre geht?

Und da wird es vermutlich ein spannendes Rätselraten...
Man müßte jetzt noch den nicht vorhandenen Kontaktplan des 
Bereichsschalters haben.

Bei UKW läuft das linke System in Gitterbasisschaltung.
1-2 geschlossen, 11-12 geschlossen, offenbar neutralisiert über den 
recht kleinen Gitterkondensator 150p, die Spule mit 3pF Trimmer darüber.
Katode mit Kombination 150 Ohm/200p an Masse.
Breiter Eingangskreis mit den zur Antenn liegenden 20p (auch 
ungewöhnlich).

Dann wäre wir an der UKW-Antennebuchse und an x- x.
Allerdings ist das dann auch die erste UKW-Netzantenne, die mir 
begegnet.

Wie ich oben scheon schrieb: ist ein recht interessantes Gerät. ;-))

PS: oszi40 war etwas schneller, ich habe zu lange auf den Plan geschaut. 
;-)))

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: oszi40 (Gast)
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Da ist gar nichts komisch. Das ist ein Radio mit gefährlichem 
Spartrafo!! Um Stromschläge beim Anfassen der Antenne zu vermeiden wurde 
das Signal induktiv eingekoppelt.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

oszi40 schrieb:
> Da ist gar nichts komisch. Das ist ein Radio mit gefährlichem
> Spartrafo!! Um Stromschläge beim Anfassen der Antenne zu vermeiden wurde
> das Signal induktiv eingekoppelt.

Ist Dir ne Laus über die Leber gelaufen oder warum maulst Du hier so 
rum?!?

Wo steht bei wem was von komisch???

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:

> X-X wird UKW-Antennenanschluss sein. Erstes Triodensysten wird wohl auf
> den ersten Blick hin bei UKW in Gitter-Basis-Schaltung betrieben.

Ja, ich hatte beim ersten Draufgucken gar nicht geschnallt, dass das
Teil ja bereits UKW kann.  Dafür ist es natürlich wirklich sehr
sparsam aufgebaut. ;-)  War wohl eine Art Nachkriegs-Volksempfänger?
(Kenne mich mit den westdeutschen Radios dieser Zeit wenig aus.)

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