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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik suche schnellen OP mit niedrigem stromverbrauch


Autor: Anos B. (Gast)
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Ich habe mich gerade mal durch das Angebot von RS Components gedrückt.

Ich suche einen schnellen möglichst 2fach OP, der möglichst ab 3,3V 
(oder halt eben ab +/- 1,6V) läuft, einer mit 5V würde auch noch gehen. 
er soll einen niedrigen stromverbrauch haben, also 10mA oder gar 20mA 
pro einzelnen verstärker im OP ist zuviel, 4-5mA wären noch ok, besser 
wären 0,3mA-2mA verbrauch. er sollt 20MHz haben, besser mehr.

also es ist für einen Transimpedanz-Verstärker und eine nachstufe. das 
eingangssignal hat 3MBit/sec. also es kann 3MHz oder 6MHz schwingungen 
haben, je nach 0- oder 1-bit im signal. er soll gut verstärken (am 
besten nicht unter 70dB verstärkung). die MHz sollten besser mehr sein, 
damit ich hochohmigere widerstände in meiner verstärkung benutzen kann.

Das angebot scheint wirklich wie sand am mehr und sehr groß zu sein. 
aber die meisten davon sind nicht gleichzeitig billig und haben einen 
niedrigen stromverbrauch.

ich wollt mal fragen, ob schonmal jemand so einen schnelleren OP benutzt 
hat, der gleichzeitig auch wenig strom verbraucht oder mir da einen 
bestimmten empfehlen kann, möglichst einen, den es bei RS Components 
gibt.

Autor: Harald (Gast)
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Autor: hmm.... (Gast)
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Klar gibt es schnelle OpAmps. Die haben dann vielleicht 4uA bias strom, 
und schwup weg ist dein Signal.

Autor: Michael (Gast)
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MAX4488 fällt mir dazu ein, könnte in etwa hinkommen

Autor: Peter (Gast)
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Oder MAX4183 / MAX4184

(Dual Opamp, 1mA per OpAmp, 270 MHz, Extrem Rauscharm, mit ShutDown)

Autor: Jens G. (jensig)
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wenn 6MHz zu erwarten sind, sind möglicherweise 20MHz zu wenig, weil 
dann sicherlich die Signalformen zu sehr verformt sein könnten.

>besten nicht unter 70dB verstärkung). die MHz sollten besser mehr sein,
>damit ich hochohmigere widerstände in meiner verstärkung benutzen kann.

Wieso erlauben mehr MHz hochohmigere R's? Ich würde eher sagen, daß dies 
zu niederohmigeren R's zwingt, wegen zunehmenden Tiefpaßverhaltens der 
R's mit den parasitären C's bei höheren Frequenzen.

Autor: yalu (Gast)
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> also es ist für einen Transimpedanz-Verstärker und eine nachstufe.
> ...
> also es kann 3MHz oder 6MHz schwingungen haben, je nach 0- oder 1-bit
> im signal. er soll gut verstärken (am besten nicht unter 70dB
> verstärkung).

Wie definierst du 70dB bei einem Transimpedanzverstärker? Oder soll nur
der nachfolgende Spannungsverstärker 70dB verstärken? Der bräuchte aber
dann (mit einem einzelenen OPV realisiert) für 6MHz ein Verstärkungs-
Bandbreiten-Produkt von mindestens 19GHz (!)

Autor: DE (Gast)
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Warum nicht gleich einen "echten" Transimpedanz Verstärker wählen?

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/opa660.pdf

Der Stromverbrauch hängt von der finalen Beschaltung ab.

Grüße

DE

Autor: Peter (Gast)
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>Oder MAX4183 / MAX4184
>(Dual Opamp, 1mA per OpAmp, 270 MHz, Extrem Rauscharm, mit ShutDown)

Die Max418x sind Transimpedanzverstärker....

Autor: Esko (Gast)
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... und solche waren ja auch gesucht.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Die Max418x sind Transimpedanzverstärker
>....... und solche waren ja auch gesucht.

Ein Transimpedanzverstärker und ein Current-Feedback OpAmp 
(Stromrückgekoppelter Operationsverstärker) sind nicht wirklich das 
selbe.

Autor: Carsten B. (cbr)
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yalu schrieb:
>> also es ist für einen Transimpedanz-Verstärker und eine nachstufe.
>> ...
>> also es kann 3MHz oder 6MHz schwingungen haben, je nach 0- oder 1-bit
>> im signal. er soll gut verstärken (am besten nicht unter 70dB
>> verstärkung).
>
> Wie definierst du 70dB bei einem Transimpedanzverstärker? Oder soll nur
> der nachfolgende Spannungsverstärker 70dB verstärken? Der bräuchte aber
> dann (mit einem einzelenen OPV realisiert) für 6MHz ein Verstärkungs-
> Bandbreiten-Produkt von mindestens 19GHz (!)

Hi yalu,

wie kommst du auf die 19GHz?

Gruß Carsten

Autor: aha (Gast)
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Naja. die 70dB @ 6MHz

Autor: Jens G. (jensig)
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G*B=19GHz (nennt sich Verstärkungs-Bandbreite-Produkt), wobe G nicht in 
dB, sondern als nornmale Verhältniszahl anzugeben sind.

Autor: faustian (Gast)
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Klingt danach dass man eher einen CFB oder vielleicht einen hornalten 
NE592 nehmen sollte....

Autor: Anos B. (Gast)
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Also ich habe jetzt den ersten angegebenen AD8032 und mal grob gefunden 
den OPA2830 als preiswertere alternative zum vergleich besorgt, damit 
ich noch einen anderen op habe, falls an dem einen was nicht stimmt oder 
nicht geht.

der AD8032 war glaubeich der einzigste, der wirklich von allen angaben 
her im rahmen zu sein scheint, lediglich der preis könnte ein bisschen 
niedriger sein.

Aja und was beobachte ich da:
von 7-10 angegebenen teilen sind nur 1-3 in überhaupt einem shop 
bestelltbar.., da vergeht mir ja jegliche lust, was nachzubauen. :)

wenn ich die produktproben nehmen würde, da verbringe ich ja die zeit 
mit warten, wenn die 4 wochen brauchen, bis die da sind.

Was die schaltung betrifft:
Es geht um das standardbeispiel mit 1-3 formeln "Helligkeitssensor" mit 
Transimpedanzwandler genannt. läßt sich irgendwo hier auf der 
mikrocontroller.net seite andrücken aber aus erfahrung weiß ich, daß man 
sachen auf der mikrocontroller.net seite einfacher findet, wenn man 
google benutzt statt irgendwelche untermenüs hier anzudrücken.

Ansonsten Danke für eure hilfe, ich hoffe mal, daß die schaltung so 
funktioniert wie in dem beispiel, keine ahnung ob da noch fehler in den 
weg kommen..

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Anos B. schrieb:
> also es ist für einen Transimpedanz-Verstärker und eine nachstufe. das
> eingangssignal hat 3MBit/sec. also es kann 3MHz oder 6MHz schwingungen

> Was die schaltung betrifft:
> Es geht um das standardbeispiel mit 1-3 formeln "Helligkeitssensor" mit
> Transimpedanzwandler genannt.

Wie passt das zusammen?
Oder geht es um zwei unterschiedliche Schaltungen?

Autor: Anos B. (Gast)
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ja insgesamt ist es eine schaltung, aber mit 2 beschalteten 
operations-verstärkern. ein Op Transimpedanzwandler und einer mit 
normaler verstärkung oder als komparator, um das signal um den rest groß 
zu machen.

aja hier ist die seite:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Lichtsenso...

Also unter "Konstantstromquelle mit Transimpedanzverstärker"

mit der schaltung soll das auslesen der diode bei hohen frequenzen viel 
besser möglich sein.

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