Gast
#1333856
Hallo. Es geht um eine mobile PA. Die Verstärker werden mit 8 Bleigelakkus in Reihenschaltung mit Mittelabgriff betrieben. Also direk von den Akkus +-48V (Symmetrisch) in die Verstärker. Damit das ganze bequem geladen werden kann wurden alle Akkupole einzeln über ein ca. 60cm langes 16-poliges Kabel auf einen großen Hartingstecker geführt. Die Buchse an der PA macht dann über das Kabel eine Reihenschaltung mit Mittelabgriff (und nochmal +-12V für die aktive Frequenzweiche). Die "Ladepeitsche" schaltet je 4 Akkus parallel. Soweit so gut, nun das Problem: Die ersten 2 Stunden verläuft alles wie erwartet, die beiden Akkus um den Mittelabgriff werden etwas stärker entladen wegen der Frequenzweiche, kein großes Problem. Nach weiteren 2 Stunden, sind die akkus recht gleichmäßig bei 12,6V. Nur die äußersten (die an denen +-48V abgegriffen wird) sind total runter, der eine bei 10V der andere bei 8V, auscht! Hat jemand eine Theorie dazu? Meine ist bisher, das durch die ziemlich großen Kabellängen der Reihenschaltung (die ja immer wieder zum Stecker und zurück geht) der Induktive Widerstand zu den "inneren" Akkus schon ins Gewicht fällt und dadruch die äußeren stärker entladen werden. Falls von Bedeutung: Die Akkus sind eigentlich sehr gut entkoppelt: Unmittelbar vor den Verstärkern sitzen auf dem + und - Rail je 20.000µF. Die Verstärker sind Klasse-D und ziehen idle 400mA, Programm Spitzen von 2-3A. Nun frage ich mich, ob es einfach ein technisches Problem meines Setups ist oder evtl. nur die beiden Akkus schlecht sind. Es dankt für alle Hinweise, Simon.