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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Treiberbaustein für 4Vpp in 75 Ohm (Wordclock-Ausgang) gesucht


Autor: roffez (Gast)
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Ich bin auf der Suche nach einem Treiberbaustein, mit dem ich ein 
Rechtecksignal 4Vpp/max. 200kHz in ein 75 Ohm-Koaxkabel einkoppeln kann.
Bisher nix passendes gefunden, die meisten haben nur TTL-Pegel als 
Ausgang.

Rechne ich richtig? Der Treiber für ein an beiden Enden mit 75 Ohm 
terminiertes Kabel muss 4V/(75Ohm/2) 107mA ausspucken....kommt mir viel 
vor...
Vielleicht hat jemand gleich noch eine Idee für einen passenden 
Empfänger?

Merci schonmal

Autor: Falk Brunner (falk)
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Sag mal lieber was das am Ende werden soll.

MfG
Falk

Autor: roffez (Gast)
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Im professionellen Audiobereich wird ein solches Signal zur 
Synchronisierung aller beteiligten Digital-Audiogeräte gebraucht. Da ich 
mir die Gegenstellen bzw. Empfänger nicht aussuchen kann, muss ich genau 
so eines erzeugen...

Der letztendliche Einsatzzweck: Eine Wordclock-Erweiterung für das da...
http://appsys.ch/de/products/digitalaudio/adatmult...

Autor: Martin (Gast)
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Meist ist es parallelterminierung, da musst du mit 150 Ohm rechnen, 75 
Innewiderstand + 75 abschlusswiderstand.

Autor: roffez (Gast)
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Es sind aber 2 Abschlusswiderstände (an jedem Kabelende) verbaut, also 
müsste doch 75 Ohm + 75||75 Ohm = 112.5 Ohm korrekt sein?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  roffez (Gast)

>Es sind aber 2 Abschlusswiderstände (an jedem Kabelende) verbaut, also
>müsste doch 75 Ohm + 75||75 Ohm = 112.5 Ohm korrekt sein?

Wilde Mischung und Rechung. Ich kenn das System nicht.
Als Quick & Dirty Lösung bietet sich ein RS485 Treiber an, der hat 
ordentlich Dampf. MAX485 & Co. Alternativ einfach ein 74HC04, alle sechs 
Gatter parallelschalten, macht auch ganz gut Balett.

MFG
Falk

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Bist du dir sicher, dass Wordclock 4 Volt hat? Ich kenn das mit 5 Volt 
von meinen Mischpulten. Treiber ist meines Wissens nach ein ganz 
normaler 74AC...

Grüße,

Peter

Autor: Magnus Müller (Gast)
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roffez schrieb:
> Es sind aber 2 Abschlusswiderstände (an jedem Kabelende) verbaut, also
> müsste doch 75 Ohm + 75||75 Ohm = 112.5 Ohm korrekt sein?

Das ist Quatsch. Es stimmt zwar, dass an beiden Enden 75 Ohm vorhanden 
sind, jedoch nicht parallel.

Der Wordclock Ausgang hat einen Serienwiderstand von 75 Ohm, welcher 
die Quellimpedanz vorgibt. Der Ausgangspegel im unbelasteten 
(unterminierten) Zustand beträgt rein rechnerisch 8Vpp. Im belasteten 
(terminierten) Zustand beträgt er 4Vpp.

Der Wordclock Eingang hat einen Parallelwiderstand von 75 Ohm.

Autor: roffez (Gast)
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Ok, habs verstanden. 4 Vpp an 75 Ohm stammen aus der Datenblattangabe 
eines RME-Wordclock-Moduls: 
http://www.rme-audio.de/en_products_hdsp_tco.php
hab aber auch schon "5V an 75 Ohm" gelesen
http://www.evertz.com/products/500ADA-W

Mit einer Quellimpedanz von 75 Ohm erreicht man dann 10V 
Leerlaufspannung und 5V an 75 Ohm, da ist dann nix mehr mit 74HC/74AC zu 
machen. Es scheint keinen Standard zu geben, wenn einige Geräte auch 
einfach mit 74xx Treibern arbeiten... die sichere Variant könnte 
vielleicht so aussehen:

-----o----   10V
     |
    +-+
    | | 75R
    +-+
     |
     |
     |
+--|<
     V
     |
     o----------------- > output
     |
     V
 --|<
     |
     |
-----o------- GND

Autor: Falk Brunner (falk)
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Nun übertreibs mal nicht. Für einen popeligen Takt für TTL-Ics braucht 
man keine 10V Treiberspannung.

Autor: micha (Gast)
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nehm den SN75121 von Texas mit einem 75R in Reihe zum Ausgang. Dieser IC 
ist genau für WCLK usw. gemacht

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