code funktioniert nicht

Gast #1334102
Lesenswert?

#include <avr/io.h>
#include <stdlib.h>



#include <util/delay_basic.h>


unsigned char x;




void warte(unsigned char zahl)            //warteschleife. warte ist 
100µsek. * zahl

{


  do
  {
    _delay_loop_1(0x00AA);
     --zahl;                  //1 von der Variable Zahl abziehen...





  }
   while (zahl >0);              // solange zahl > 0

}






int main(void)
{
  DDRD = 0xff;
  DDRB = 0xff;
  DDRA = 0x00;
  while(1)
  {






    SPCR = 0xD2;  // Spi Kontrollregister setzen

    warte(30);




    SPDR = 0xFA;  // Ausgabe an das Spi interface


warte(25);



warte(255);






}

}









hallo,
kann mir jemand sagen wiso folgender code, zur ansteuerung der spi 
schnittstelle nicht funktioniert?

habe den 8535 von atmel benutzt

danke
Persönliche Seite #1334136
Lesenswert?

war mal so gnädig, bitte die Änderungen ansehen, die ich gemacht hab, 
und beim weiteren proggen übernehmen :-)
1
#include <avr/io.h>
2
#include <stdlib.h>
3

4

5
#include <util/delay_basic.h>
6

7
unsigned char x;      // hier kannste eh nie <0 bekommen!
8

9
void warte(unsigned char zahl)           //warteschleife. warte ist 100µsek. * zahl
10
{
11
  do
12
  {
13
    _delay_loop_1(0x00AA);
14
  } while (zahl--);              // solange zahl > 0
15
}
16

17

18
int main(void)
19
{
20
  DDRA = 0x00;
21
  DDRB = 0xff;
22
  DDRD = 0xff;  
23
  
24
  while(1)
25
  {
26
    SPCR = 0xD2;  // Spi Kontrollregister setzen
27
    warte(30);
28
    SPDR = 0xFA;  // Ausgabe an das Spi interface
29
    warte(25);
30
    warte(255);
31
  }
32
}
Gast #1335039
Lesenswert?

Random ... schrieb:
> void warte(unsigned char zahl)           //warteschleife. warte ist
> 100µsek. * zahl
> {
>   do
>   {
>     _delay_loop_1(0x00AA);
>   } while (zahl--);              // solange zahl > 0
> }

Könntest du mir noch den Sinn hiervon erklären?
Persönliche Seite #1335142
Lesenswert?

hmmm ... sieht auf den ersten blick korrekt aus.

Das delay ist ne avr standard-funktion, die irgendwie konfiguriert wohl 
100us wartet (mit dem parameter). Das ganze mal zahl, also z.b. 300us.

Ich habs nur reduziert, unsigned char kann nicht negativ werden kann, 
und es ist hier einfacher, zahl auf != 0 zu prüfen und dann ggf. zu 
dekrementieren.

Man könnte jetzt streiten, da zahl=0 auch 100us wartet. Aber keiner 
würde die fkt mit 0 aufrufen :-)

while(zahl--) delay(0xaa);

oder so ähnlich.


VG,
/th.
Gast #1335169
Lesenswert?

1
#include <avr/io.h>
2
#include <stdlib.h>
3

4

5
#include <util/delay_basic.h>
6

7
unsigned char x; 
8
unsigned char y;     
9

10
void warte(unsigned char zahl)           //warteschleife. warte ist 100µsek. * zahl
11
{
12
  do
13
  {
14
    _delay_loop_1(0x00AA);
15
  } while (zahl--);              // solange zahl > 0
16
}
17

18

19
int main(void)
20
{
21
  DDRA = 0x00;
22
  DDRB = 0xff;
23
  DDRD = 0xff;  
24

25
  while(1)
26
  {
27

28

29

30
        SPCR = 0xD7;  // Spi Kontrollregister setzen
31

32
    
33
  
34
  
35
    PORTD &=~(1<<PD0); // FSYNC LOW           
36
    SPDR = 0x40 ;  // Ausgabe an das Spi interface
37
       while(SPIF == 0);
38
      {
39
      y++;
40
      }
41
 
42
    SPDR = 0x00;  // Ausgabe an das Spi interface      config  
43
      while(SPIF == 0);
44
      {
45
      y++;
46
      }      //                   /
47

48
 
49
      SPDR = 0x40;  // Ausgabe an das Spi interface     
50
      while(SPIF == 0);
51
      {
52
      y++;
53
      }
54
 ;
55
        SPDR = 0xAA;  // Ausgabe an das Spi interface      FREQU-0
56
      while(SPIF == 0);
57
      {
58
      y++;
59
      }      //                    /
60

61

62
    warte(9);
63
  }
64
}
Persönliche Seite #1335187
Lesenswert?

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Und jetzt erklärst du bitte noch, warum du nicht einfach
>
>   _delay_us
>
> benutzt.

öhm ... hallo?
Da ist man so nett und formatiert den Code um, und kassiert gleich 
prügel.

Ich benutze solche delays eh nicht, weiss deshalb auch nicht, wie sie 
parametrisiert werden und welche Fkt. es da zum delay gibt. So was regel 
ich lieber über Timer interrupts, oder kleinere delay-schleifen wenns 
nicht anders geht.

Bin eh z.Zt. nur noch mit RTX auf STM32E unterwegs.


VG,
/th.
#1335191
Lesenswert?

Random ... schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>> Und jetzt erklärst du bitte noch, warum du nicht einfach
>>
>>   _delay_us
>>
>> benutzt.
>
> öhm ... hallo?
> Da ist man so nett und formatiert den Code um, und kassiert gleich
> prügel.

Entschuldigung.
Ich hab nicht bemerkt, dass du nicht der TO bist.
Der sollte sich angesprochen fühlen, nicht du.
#1335193
Lesenswert?

Stein schrieb:
> ich hab schon wieder ein problem...
> und zwar sendet die spi nur das 1. word. also ox40

Da wird wohl SPIF nie 0 werden.

Übrigens:

       while(SPIF == 0);

siehst du den ; da am Zeilenende?
Überleg mal, was der wohl für deinen vermeintlichen Schleifenrumpf 
bedeutet.
Gast #1335224
Lesenswert?

dummer fehler..
danke für die verbesserung!
im quellcode hatte ich natürlich 0x40 geschrieben.
Aber im neuen quellcode funktioniert es auch ohne simikolon hinter der 
schleife nicht...

fehler wie gehabt, die spi sendet nur das 1. wort

danke für verbesserungen!
1
#include <avr/io.h>
2
#include <stdlib.h>
3

4

5
#include <util/delay_basic.h>
6

7
unsigned char x; 
8
unsigned char y;     
9

10
void warte(unsigned char zahl)           //warteschleife. warte ist 100µsek. * zahl
11
{
12
  do
13
  {
14
    _delay_loop_1(0x00AA);
15
  } while (zahl--);              // solange zahl > 0
16
}
17

18

19
int main(void)
20
{
21
  DDRA = 0x00;
22
  DDRB = 0xff;
23
  DDRD = 0xff;  
24

25
  while(1)
26
  {
27

28

29

30
        SPCR = 0xD7;  // Spi Kontrollregister setzen
31

32
    
33
  
34
  
35

36
    SPDR = 0x40;  // Ausgabe an das Spi interface
37
       while(SPIF == 0)
38
      {
39
      y++;
40
      }
41
 
42
    SPDR = 0x00;  // Ausgabe an das Spi interface      config  
43
      while(SPIF == 0)
44
      {
45
      y++;
46
      }      //                   /
47

48
 
49
      SPDR = 0x40;  // Ausgabe an das Spi interface     
50
      while(SPIF == 0)
51
      {
52
      y++;
53
      }
54

55
        SPDR = 0xAA;  // Ausgabe an das Spi interface      FREQU-0
56
      while(SPIF == 0)
57
      {
58
      y++;
59
      }      //                    /
60

61

62
    warte(9);
63
  }
64
}
#1335246
Lesenswert?

Stein schrieb:

> fehler wie gehabt, die spi sendet nur das 1. wort

Wie schon gesagt.
Da wird wohl SPIF niemals 0 werden.

<Sarkasmus ein>
Das mag wohl auch daran liegen, dass SPIF kein Register ist, sondern ein 
Makro, welches die Bitnummer des SPIF-Bits im SPSR Register angibt. Und 
auch wenn du darauf wartest, die Bitnummer dieses Status-Bits wird sich 
wohl in der Lebenszeit dieses Universums in diesem Register nicht mehr 
ändern.
<Sarkasmus aus>
Gast #1335269
Lesenswert?

also ich habe im buch über die spi schnittstelle gelesen, dass das spif 
bit anzeigt das das wort von der spi versand wurde.
Also wollte ich nun darauf pollen, bis die spi wieder bereit ist.
WO IST DER FEHLER???
#1335297
Lesenswert?

Stein schrieb:
> WO IST DER FEHLER???

Der Fehler ist ... das du dich standhaft weigerst im Datenblatt 
nachzusehen in welchem Register das SPIF Bit beheimatet ist und dann 
eine korrekte Abfrage eines Bits in einem Register zu programmierern

   if( Register & ( 1 << BitNummer ) )
     Bit ist gestzt
   else
     Bit ist nicht gesetzt
#1335355
Lesenswert?

Du kannst in einer while-Bedingung auch auf Bits testen.

Vielleicht liegt das Problem nur darin, daß du vermutest,
daß SPIF das Bit im richtigen Register bezeichnen würde.
Tut es aber nicht, es ist nur die Nummer - z.B. 7.
SPIF ist nur die Nummer des Bits. Erst in Kombination mit einem
Register wird daraus das Bit im Register.

Das SPIF-Bit bekommst du also nicht mit "Nummer 7", sondern
erst mit "Nummer 7 im Register SPSR".

Also nicht: while( SPIF !=0 )...
Sondern: while( (SPSR & (1<<SPIF)) !=0 ) ...

SPIF (also die 7) könnte man genauso gut auf alle anderen
Register anwenden, es ist genau das Gleiche wie PA7 und PB7
und PC7 ...

Ich fand es am Anfang auch verwirrend, jetzt zumindest unelegant.
Aber was will man machen.
Gast #1346742
Lesenswert?

Der ursprüngliche Code besaß mehrere aufeinander folgende Blöcke mit 
etwa folgendem Inhalt:

    SPDR = 0x40;  // Ausgabe an das Spi interface
    while(SPIF == 0)
    {
      y++;
    }
--------------------------
Herr Klaus Wachtler  hatte dieses korrigiert mit den Worten :

Also nicht: while( SPIF !=0 )...
Sondern: while( (SPSR & (1<<SPIF)) !=0 ) ...

--------------------------
Der Hersteller ATMEL stellt das folgende Dokument zur Verfügung:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2502.pdf

und darin das Beispiel:

void SPI_MasterTransmit(char cData)
{
  /* Start transmission */
  SPDR = cData;

  /* Wait for transmission complete */
  while(!(SPSR & (1<<SPIF)))
  ;
}

Da das SPIF-Bit im SPSR-Register erst NACH dem Versenden auf den Wert 1 
gesetzt wird, wird wohl  „while( 0 == (SPSR&(1<<SPIF)) );“  dem 
ursprünglichem Gedanken, den ich mit den Worten umschreiben möchte: „ich 
trete auf der Stelle bis das Byte gesendet ist“, am ehesten entsprechen.

Leider verstehe ich den Sinn der „y++;“ innerhalb der vielen „while()“ 
nicht. Ich weiß wohl, das y stets um 1 incrementiert wird, aber ich 
frage mich „warum?“

In Abhängigkeit der „SPI Clock Rate“, siehe hierzu die Beschreibung der 
Bits SPI2X, SPR1 und SPR0, werden alle „while()“ und somit auch ihre 
jeweiligen „y++“ in jedem Fall mehr als nur einmal bearbeitet. Zudem ist 
die Anzahl der Durchläufe von der Qualität des Compilers, hier 
insbesondere durch die Übersetzung des while() in den Assemblercode, 
bestimmt und die Portabilität geht verloren. Ich erwarte hier 
interessante Effekte, wenn das Projekt an Umfang gewinnt und irgendwann 
Interrupts ins Spiel kommen: der Endwert des y wird dann einem 
Zufallszahlengenerator entsprechen.
Persönliche Seite #1346846
Lesenswert?

> Da das SPIF-Bit im SPSR-Register erst NACH dem Versenden
> auf den Wert 1 gesetzt wird, wird wohl
> „while( 0 == (SPSR&(1<<SPIF)) );“  dem
> ursprünglichem Gedanken, den ich mit den Worten umschreiben
> möchte: „ich trete auf der Stelle bis das Byte
> gesendet ist“, am ehesten entsprechen.

Das ist soweit korrekt, aber ineffizient, weil nach dem Absenden* eines 
Bytes eine komplette Bytezeit gewartet wird.

Sinnvoller ist es, vor dem Absenden* das Bit zu überprüfen und 
gegebenenfalls zu warten, bis es gesetzt wird. Dann nämlich kann das 
Programm sofort nach dem Absenden* weiterlaufen und die Rechenzeit 
sinnvoll nutzen. Wenn sofort danach ein weiteres Byte übertragen werden 
soll, dann muss natürlich gewartet werden, bis das Bit gesetzt ist, wenn 
aber zunächst irgendwelche Berechnungen o.ä. angestellt werden müssen, 
und danach erst ein weiteres Byte zu senden ist, können diese angestellt 
werden, derweil das vorhergehende Byte noch übertragen wird.

*) Beschreiben von SPDR

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren