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Forum: Offtopic Neues aus der Bucht


Autor: Schwups... (Gast)
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Das neue Angebots-Layout bei Ebay wird scheinbar nur noch 
angeboten/angezeigt.
Und siehe da, neben ein paar Verbesserungen auch gleich ein dicker
Bug. Versandkosten werden entweder überhaupt nicht angezeigt oder
nur Abholung (wenn Abholung angeboten wird). Das der Verkäufer die
Versandkosten angegeben hat, konnte ich an Hand der durch Suchanfragen
verschickten Emails feststellen. Was machen die Deppen bei Ebay
eigentlich? Ohne Versandkosten dürften da wohl einige Geschäfte nicht
zu Stande kommen oder zumindest werden die Verkäufer nicht die
erhofften Gebote erhalten. Wurde da nicht Beta getestet?
Hat jemand gleich Erkenntnisse und Erfahrungen?
Bin gespannt wie lange wir mit diesem Müll klar kommen müssen?

Autor: Olaf Stieleke (olaf2001)
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Sag bei Ebay bescheid, dann fixen die den Bug (je eher, desto besser) 
und du hast keinen Grund mehr, dich künstlich aufzuregen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Entscheidung von eBay, in bestimmten Kategorien nur noch Angebote 
ohne Versandkosten zuzulassen, ist äußerst kontraproduktiv, da einige 
der Kategorien den Versand recht großer und schwerer Gegenstände 
enthalten.

In anderen Kategorien aber ist es gerechtfertigt, so haben z.B. diverse 
"Händie"-Zubehör-Anbieter ihre Produkte per "Sofort-Kaufen" für 
sagenhaft günstige Preise angeboten ... und dann bei den "Versandkosten" 
gnadenlos zugelangt. Für ein Teil, das als Brief versendet werden 
könnte, werden dann plötzlich Versandkosten wie für Übersee-Pakete 
fällig.

In dieser Hinsicht ist eine Kontrolle der Versandkosten durch eBay 
sinnvoll.

Wenn aber jemand eine Großformatkamera (das ist ein Photoapparat, der 
locker 5 kg oder mehr wiegen kann) kostenlos versenden soll, dann ist 
das Schwachsinn. Oder wenn dasselbe jemandem geschieht, der einen 
Ringkerntrafo verkaufen will.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ich sehe nicht, was du meinst.  Davon abgesehen, dass die Versand-
kosten nach wie vor in der Übersicht ausgewiesen sind, stehen sie
auch in den Artikeln drin.

Autor: Schwups... (Gast)
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Hab ich schon gemacht.Ob das was bringt?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Die Entscheidung von eBay, in bestimmten Kategorien nur noch Angebote
> ohne Versandkosten zuzulassen, ist äußerst kontraproduktiv, da einige
> der Kategorien den Versand recht großer und schwerer Gegenstände
> enthalten.

Auch bisher hatten sie teilweise schon unrealistische Versandkosten-
beschränkgungen, bspw. EUR 7 in der Kategorie ,,Wissenschaftliche
Geräte''.  Wenn man dort ein 25 kg schweres Nostalgie-Messgerät
anbietet, kann man locker einige Euronen dafür hinblättern.

Am Ende müssen doch die Kunden entscheiden, ob sie mit den Versand-
kosten klar kommen.  Wenn es jemanden glücklich macht, ein Mobilofon
für 9,99 gekauft zu haben und es ihn dann nicht stört, weitere EUR
45 an ,,Versandkosten'' zu zahlen, dann soll er das doch bitteschön
tun.

Autor: Schwups... (Gast)
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@Jörg Wunsch

Ich hab das noch mal geprüft, aber bei mir steht meist nur
"Lesen Sie die Artikelbeschreibung oder bitten Sie den Verkäufer
um nähere Angaben.Weitere....."

auch wenn die Versandkosten in der Zusammenfassung stehen.


>Am Ende müssen doch die Kunden entscheiden, ob sie mit den Versand-
>kosten klar kommen.  Wenn es jemanden glücklich macht, ein Mobilofon
>für 9,99 gekauft zu haben und es ihn dann nicht stört, weitere EUR
>45 an ,,Versandkosten'' zu zahlen, dann soll er das doch bitteschön
>tun.


Wäre besser hier die Ehrlichkeit zu erzwingen in dem der Verkäufer
zur Angabe des Versandgewichts und Volumens(Maße) gezwungen wäre
um Konflikte von vorn herein zu vermeiden. Ich habe da einen Anbieter
der mal eben locker 3 Euro für die Fahrt zur Post verlangt.
Wenn das transparent ist o.k., aber einige V. haben das nicht nötig
und man merkt es dann erst wenn man die Ware in Händen hält.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Wenn jemand 45 Eumels für Versand will dann biete ich nicht mit. Fertig.
Am liebsten sind mir Selbstabholungen in meiner Umgebung, und so wird 
auch die Suche auf 50km beschränkt. Wenn ich was wirklich haben will, 
dann kauf ich es nicht über Ebay.

Autor: Hä (Gast)
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> Am liebsten sind mir Selbstabholungen in meiner Umgebung, und so wird
> auch die Suche auf 50km beschränkt.

Deine Versandkosten betragen dann etwa 10€ mit dem Auto.

Autor: Dummchen (Gast)
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Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) wrote:

> Ich sehe nicht, was du meinst.  Davon abgesehen, dass die Versand-
> kosten nach wie vor in der Übersicht ausgewiesen sind, stehen sie
> auch in den Artikeln drin.

Es gibt Kategorien da kannst du nur noch Angebote einstellen, wenn die 
Versandkosten im Inland 0 Euro betragen (Die Maske weist dich darauf 
hin, einfach weiterklicken ist nicht möglich; Verkaufe selber, deswegen 
weiß ich das nur zu gut ;)). Wenn da vereinzelte Angebote noch mit 
Versandkosten erscheinen, dann sind das ausländische Angebote oder 
Auktionen, die noch kurz vorm Inkrafttreten der Regelung eingestellt 
wurden. Man muss also die Versandkosten in den Preis mit einrechnen. 
Dadurch verdient ebay mehr. Etliche mogeln auch, indem sie "Versand nur 
Kostenlos bei Abholung" angeben und dann im Text Versandkosten 
hineinschreiben. Das ist aber ein Bruch der neuen Regel, da der 
InlandsVERSAND laut ebay kostenfrei sein MUSS. Bleibt abzuwarten wie 
ebay in den nächsten Monaten darauf reagiert.

Autor: Wah (Gast)
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Wenn es euch nicht passt, verkauft euer Zeug doch woanders! Ihr könnt 
von Ebay gar nix mehr verlangen, als in den AGB und im Gesetz steht. 
Wenn euch die Art zu handeln nicht passt, geht woanders hin.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Dummchen schrieb:
> Es gibt Kategorien da kannst du nur noch Angebote einstellen, wenn die
> Versandkosten im Inland 0 Euro betragen

Wie toll ist das denn?
Gilt das für Waren, die real verschickt werden?
Oder kann man bei ebay beuerdings auch Telefonxxx über 0900 ersteigeren?
Oder hat ebay neuerdings einen kostenlosen Kurierdienst?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wie toll ist das denn?
> Gilt das für Waren, die real verschickt werden?

Ja. Die Versandkosten hat in diesem Fall der Verkäufer zu tragen und aus 
dem Versteigerungs- bzw. Verkaufserlös zu finanzieren.

Da so jeder, der einen großen und schweren Gegenstand versteigern will, 
mit einer Startgebühr versteigert, die ihm wenigstens die Versandkosten 
wieder 'reinbringt, werden so 1-Euro-Versteigerungen immer seltener.

Und eBay nimmt durch die erhöhten Startgebühren mehr ein.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Und eBay nimmt durch die erhöhten Startgebühren mehr ein.

Das ist wohl der für ebax einzig interessante Grund.
Schhön ist allerdings das Marketinggeschwurbel, mit dem diese Massnahme 
von ebax schmackhaft gemacht wird. :-((

Autor: Schwups... (Gast)
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Wenn sich ebay da mal nicht verrechnet hat und so massenhaft
Verkäufer verliert.
Wenigstens wird der Verkäufer künftig so zur sparsamen
Berechnung der Versandkosten gezwungen wenn er die höheren
Gebühren für höhere Startpreise nicht berappen will.
Geht ja häufig auch nicht an, ein Paket zu wählen wenn auch
Warensendung geht und "ist ja versichert" ist so was von dämlich
das mir jedesmal die Spucke wegbleibt wenn sich ein Verkäufer
so rechtfertigt. Bei Privatverkauf ist der Versand gesetzlich
das Risiko des Käufers also sollte er auch entscheiden wie er
die Sache verschickt haben will. Hier herrscht noch massenhaft
Unwissenheit.
Kürzlich hatte ich einen Artikel ersteigert >40Euro wo zum
Auktionsende kostenloser Versand angeboten und in der Kauf-
abwicklung auch so abgerechnet wurde.
Ich hatte anfänglich nach den Versandkosten gefragt(obwohl ja
bei so einem Angebot überflüssig, aber anscheinend wurde die Auktion 
vorteilhaft überarbeitet was aber nicht mehr nachvollziehbar war)
weil der Versand und die Kosten zu Begin nicht transparent waren.
Erst sollte es Nachnahme sein ohne VSK-Angaben, nach der Auktion
dann 9,90Euro und zu guter letzt hat der Verkäufer die Ware für
ca. 30 Euro als Sperrgut in einem doppelt so großen Karton
verschickt ohne noch mal Rücksprache zu halten. Bezahlt hab ich
per Vorauskasse nur das was bei Auktionsende mir bekannt war
ohne jede VSK. Dümmer gehts nimmer. Bei einer angemessenen
Verpackung hätten 9,90 Euro gereicht.
Viel verdient hat der Verkäufer jedenfalls nicht dran.
War dann eben teures Lehrgeld. Eine faire Chance hatte er gehabt.
Nach der Bewertung hatte der Verkäufer auch schon lange nichts mehr 
verkauft. Wenn er erstmal ein wenig Geringwertiges verscheuert hätte,
wären die Erfahrungen dabei äußerst nützlich gewesen um solche
Fehler zu vermeiden.

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