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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welchen Takt für AtMega8?


Autor: Simon Willmann (Gast)
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Hi!
Im tutorial wird ja ein 4 MHz Quarzoszillator genommen.
Warum? Ich kann an den AtMEga8 doch auch ein 16 Mhz Quarz anschließen.

Deshalb hab ich 2 Fragen:
Welcher Takt ist denn nun "sinnvoll", also wozu würdet ihr mir
raten?
Was sind die Vor- und Nachteile von Quarz mit kondensatoren und
fertigem Quarzoszillator ist es nur ein Preisunterschied oder gibts
eine guten Grund, Quarz+Kondensatoren zu nehmen (hab das bei eineigen
anderen Seiten gesehen)?

MfG, simon!

Autor: Simon Willmann (Gast)
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Und nochwas :D
Wenn in einer Schaltung (z.B. der Grundschaltung oder dem
Spannungsregler  im Tutorial) nur Kondensatoren gemeint sind (also
keine Elkos) was soll ich dann nehmen? Ich bekomm die Krise wenn ich
bei Reichelt die Auswahl sehe! Keramik-Scheiben, Keramik-Vielschicht,
Keramik-Sibatit, 6 Verschiedene Sorten Folienkondensatoren von Wima,
dann noch eine von Simens ;)
Könnte jemand mich aufklären, welche Art wofür ist?
Großes Dankeschön schonmal!

Autor: thkais (Gast)
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Hallo,
zur Taktfrequenz: Immer nur so viel wie nötig. Je höher die
Taktfrequenz, desto höher z.B.der Stromverbrauch, desto höher die
Abstrahlung von Störungen, desto höher die Störanfälligkeit.
Außerdem kann es sinnvoll sein, "krumme" Frequenzen zu nutzen, z.B.
3,686400 MHz, da hier die Baudrate für die serielle Schnittstelle
besser eingestellt werden kann. Man sollte sich also zu Anfang eines
Projektes erst einmal Gedanken machen, welche Taktfrequenz geeignet
ist. Sinnvoll ist es auch, sich mehrere Frequenzen auf Vorrat zu
beschaffen.
Quarzoszillatoren sind teurer, dafür aber "sicherer". Bei
Quarz/Kondensator-Kombinationen kann es schon mal vorkommen, daß sie
nicht anschwingen, wenn etwas nicht stimmt. Allerdings ist ein
Quarzoszillator ein größerer Störer (Rechteck-Ausgangssignal)

Die verschiedenen Kondensatoren sind u.a. eine Preisfrage. Ich nutze
für meine Zwecke (Niedervolt-Bereich) Keramik-Vielschicht. Die anderen
Typen sind teilweise für höhere Spannungen geeignet, haben besondere
Fähigkeiten für Analogschaltungen (leider ist das ein ziemlich
schwacher Bereich in meinem Wissen). Vielleicht kann jemand anders
etwas mehr dazu schreiben - würde mich auch interessieren.
Übrigens eine wichtige Faustregel: An jedes IC einen 100nF Kondensator,
so nah wie möglich an die Versorgungsspannung platziert, vorsehen. Jedes
IC (auch der Prozessor) besteht aus Gattern, die bei Schaltvorgängen
kurzzeitig viel Strom ziehen können. Unter Umständen kann dies zu
lokalen Spannungseinbrüchen führen und die Schaltung spinnnt. Die
Kondensatoren können diesen kurzzeitigen Strombedarf auffangen.
Übrigens funktioniert in dieser Hinsicht kein Elko - er ist zu langsam.

Autor: Simon Willmann (Gast)
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Hi thakis!
Ich möchte 3 LEDs an den PWM Ausgängen hängen und dann folgende Modi
über einen Drehschalter einstellen können:
1. Immer hoch- unter runterdimmen , die Geschwindigkeit soll für jeden
Kanal Zufallsgesteuert zwischen 1 und 4 Sekunden variiren.
2. Immer hoch- und runterdimmen, die Grundgeschwindigkeit ist fest, bei
einem Signal einer bestimmten LPT Leitung wird die Geschwindigkeit eines
Kanals kurz "beschleunigt" (also langsam schnellerwerden, dann wieder
normal) bzw. gebremst
3. LED immer an ;)

Vieleicht etwas viel vorgenommen als erstes Projekt? ;)
Naja Modus 1. und 3. möchte ich auf jeden Fall realsieren, 2. wäre
optional noch ganz nett.

Leider finde ich bei Reichelt keine Keramik-Vielschicht-Kondensatoren
mit 47 pF, den ich zwischen reset und Masse einsetzen soll.
Bei den Keramik-Scheiben-Kondensatoren gibts eine beträchlich größere
Auswahl, allerdings sehen die Dinger überhaupt nicht aus wie die
Kondensatoren die man auch sonst auf solhcen Schaltungen findet, also
Orange-Bräunlich (ja ich weiß, die inneren WErte Zählen ;))
Hier ist ein Bild: http://www.reichelt.de/bilder/web/B300/KERAMIK.jpg
Bei Reichelt auch zu finden unter "KERKO 47P"
Vieleicht könnte mir jemand sagen, ob ich die Bedenkenlos nehmen kann
:D

Autor: Thorsten (Gast)
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Ja, die kannst du bedenkenlos nehmen, funktionieren einwandfrei. Du
kannst aber auch problemlos 100p Vielschicht-Kondensator nehmen. Die
hat Reichelt ja, und so kritisch ist das an dieser Stelle nicht. Wie
kommst du gerade auf diesen Wert ?

Thorsten

Autor: Simon Willmann (Gast)
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Auf 47 pF? Nunja der Wert ist im AVR Tutorial hier angegeben ;)
http://www.mikrocontroller.net/tutorial/equipment.htm
Bei der Grundschaltung.

Also wenn die Diner Okay sind, würde ich sie auf jeden Fall nehmen, sie
sind Billiger als die Vielschichtdinger und haben auch noch eine
kleinere Toleranz!

Wie schauts aus mit dem Takt? ich hatte weiter obenja mein Projekt
beschrieben, ich aufgrund magelnder Erfahrung aber nicht abschätzen was
man dafür an Leistung braucht.

MfG, Simon!

Autor: thkais (Gast)
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Beispiel: Ich nutze bei einem 2313 mit 4-fach Software-PWM einen 3,6864
MHz-Quarz. Wenn mans genau wissen will, muß man die Zeiten berechnen,
die das Programm benötigt - recht aufwändig.
3-4 Mhz sind bei einem µC schon recht flott, bei den Atmels werden dann
nahezu 3-4 Millionen Befehle/sek. ausgeführt.
Bei Deiner Anwendung würde auch der interne Oszillator ausreichen, da
kannst Du die Frequenz einstellen (1-8 Mhz).
Aber Vorsicht beim Umgang mit den Fuse-Bits, da hat sich schon so
mancher ins Knie geschossen. Wenn ich mich recht erinnere, wird der
Mega-8 mit 4 Mhz ausgeliefert.

Autor: Thorsten (Gast)
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Hab eben nochmal nachgeschaut, der ATmega8 wird mit 1 MHz ausgeliefert.

Autor: Simon Willmann (Gast)
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Naja mit Fusebits müsst ich ja so oder so rumhantieren (den internen
hochschrauben oder den externen aktivieren). Wenn ich alles strikt nach
Anleitung mache und im HInterkopf behalte das 0=KReuz ist sollte das
doch klappen oder :)

Nochmal zur benötigten Leistung:
Ich überlege gerade, dass ich ja eh jeden Schleifendurchlauf eine Pause
einlegen muss, weil das dimmen sonst wohl so shcnell geht, das man nur
ein Blinken oder nichts sieht, daher sollte doch auch die Idee mit der
Beshcleunigung der Dimmgeschwindigkeit bei der wohl in einm
Schleifendurchlauf 3 Variablen für die PWM Linear hoch- und
runtergezählt und dazu noch 3 Variablen für die beschleunigung
quadratisch (oder linear wenn das nicht geht) hoch- und runtergezählt
werden.

Mhhh da liegt wohl ne Menge Arbeit vor mir ;)
Hat noch jemand ne Empfehlung ob ich hierfür (erstes Projekt) Assembler
oder avr-gcc nehmen soll? Für Assembler hab ihc shcon eine sehr shcönen
ZUfallsgenerator, für C hingegen ein äußerst anschauliches Beispiel für
PWM ;)

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Warum den inneren Takt "hochschrauben"? Für dein Projekt würde ein
Takt von einigen 10 Kilohertz reichen. Also nimm doch den Mega8 so wie
er ausgeliefert wird (1MHz intern), Fuses verstellen kannst du später
(wenn du es beherrscht) immer noch. Sonst ist der Chip evtl. im Eimer
ehe er das erste Programm ausgeführt hat...

Bit- & Bytebrruch...
...HanneS...

Autor: Simon Willmann (Gast)
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Wow pkay, wie gesagt ist das erste mal da ich µCs anrühre, mir fehlt
deswegen jegliche Erfahrung zur Dimensioniereung des Taktes!
Super wen ch mir vorstelle, was man mit den Dingern dann nochalles
machen könnte, hätte nicht gedacht das die so Leistungsfähig sind!

MfG, Simon!

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