2.8A Konstantstromquelle

Persönliche Seite #1338348
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Guten Abend,

gibt es einen Schaltregler, den man als Step-Up Konstantstromquelle 
verwenden kann und 2,8A liefert? Bräuchte sowas für eine 12W LED, die 
zum übrigen eine Flussspannung von 3,7V hat. Betriebsspannung sind 3V (2 
Monozellen).

Kennt da wer ein IC?
Muss noch nichtmal ein Schaltplan sein, kann die Werte auch selbst 
berechnen.

Danke für jede Antwort,
Inox
Gast #1338354
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Du mußt einfach die Ausgangsspannung des Reglers auf > 3,7V einstellen 
und eine Strombegrenzung auf 2,8 A vornehmen. Jeder Regler hat so eine 
Feedback-Spannung. Jetzt könntest Du
a) Widerstand nehmen, an dem die Feedback Spannung anliegt. Nachteilen, 
wenn Ufb=1,25V weil 1,25*2,8 W verheizt werden. Gibt auch spezielle LED 
Regler mit Ufb = 0,05V usw.
b) kleinen Widerstand nehmen und per OP auf die Feedback Spannung 
bringen
So ist nicht mehr die Ausgangsspannung geregelt sondern der Strom.
Gast #1338424
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> gibt es einen Schaltregler, den man als Step-Up Konstantstromquelle
> verwenden kann und 2,8A liefert?

So was kommt bei raus, wenn man nur Ansprüche hat.

Eine Monozelle hat 10A Kurzschlusstrom (siehe Datenblatt bei Golden 
Power).
Bei 5A Belastung liefert so eine Batteriezelle keine 1.5V, sondern 
0.75V.
Beide zusammen liefern dann 1.5V und der Schaltregler müsste 10A ziehen 
um die LED versorgen zu können. Das ist dann der Kurzschlusstrom, d.h. 
die Zelle bricht zusammen. Anders gesagt: 2 Monozellen liefern keine 12 
Watt.

Vergiss deine unrealistische Anforderung.

Es hat seinen Grund, warum solche Schaltregler nicht handelsüblich sind.

Nimm 4 Zellen und step-down.

Oder gleich ein NiMH Akkupack.
Gast #1338489
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Dann mach es wie die LowEnds: Ein Vorwiderstand. Bei vorhandenen neuen 
Batterien langsam anpassen, bis die LED ihren Nennstrom erreicht.
Denn die Batteriespannung wird bei 2.8A Belastung durchaus absinken, ich 
rechne damit dass du ca. 1V Spannungsabfall am Widerstand haben wirst. 
Durch einen Schaltregler ist dann an Wirkunsggrad nicht mehr so viel zu 
holen, insbesondere wenn er zum Messen des Stroms auch einen 1.2V oder 
0.5V Shunt braucht. Der Vorwiderstand hat den Vorteil, dass du 
nachlassende Batterien erkennen kannst, das Licht wird langsam dunkler 
und wird noch ewig lange schummrig leuchten, du stehst nie im Dunklen. 
Beim stromgeregelten Schaltregler bleibt die LED voll an, bis es 
schlagartig zappenduster wird.
Gast #1338493
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Die Monozellen hab' ich überlesen.
Nimm doch LiIon Akkus! Sind kleiner als NiMh und haben ordentlich Saft: 
3,7V / 2500 mAh. Gibts aber m.W. nur in Hongkong günstig. kaidomain.com 
oder dealextreme.com z.B. Ein Ladegerät gibts doch auch.
Oder kauf' Dir gleich die Romisen TC-5 (oder war's RC-5?). Die hab ich 
als Flakscheinwerfer am Fahrrad.

> Nachteilen, wenn Ufb=1,25V weil 1,25*2,8 W verheizt werden.
ist ein Tippfehler
Soll heißen: Nachteilig ist, daß ... usw
Persönliche Seite #1338657
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> Das Problem ist, dass es keine große Auswahl an Widerständen unter 1 Ohm
> gibt.

Das halte ich für ein Gerücht...

Ich würde nen Tiny25, eine Spule, ein LL-FET, eine Diode und einen 
kleinen Widerstand (x20 verstärker des Tiny benutzen!) nehmen...

Wenn es wirtschaftlich/schnell sein soll würde ich einfach nur einen 
etwas größeren Widerstand benutzen ;-)

Ich würde zwei Lipos in reihe schalten und davon runter steppen (dann 
braucht man noch bischen was zur Ansteuerung des FETs).

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