Bei einer elektrischen Schaltung ist in der Regel die Ladung Q die
Bezugsgröße, bei mechanischen Systemen die Wegstrecke x.
Es gilt:
U = Q / C
U = R * dQ / dt
U = L * dQ² / d²t
F = C * x
F = D * dx / dt
F = m * dx² / d²t
Hier: C= Federkonstante, D= Dämpfungskonstante, m=Masse
Wenn du nun eine Schaltung hast, gibt L an, wie sehr sich das System
einer Änderung der Ableitung der Ladung widersetzt. Bei einem
mechanischen System gibt die Masse an, wie sehr sich ein System einer
Änderung der Ableitung des Weges widersetzt. Somit ist die Masse
äquivalent zu einer Induktivität. Besser sichtbar wird dies in der DGL
eines entsprechenden Systems. Für eine RLC-Reihenschaltung gilt:
U = Q/C + R*di/dt + L*di²/d²t
Für ein FMD-System gilt
F = C*x + D*dx/dt + m*dx²/d²t