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Forum: Platinen FE3CL und HCL-Dämpfe, wie handhabt ihr das ?


Autor: Chris (Gast)
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An die FE3CL-Benutzer:

Soweit ich jetzt gelesen habe, gast FE3CL in Form von HCL aus, was 
metallischen Gegeständen in der Umgebung gar nicht gut tut.

Unter Umgebung kann man sich natürlich viel vorstellen, es gäbe im 
Extremfall also keinen Raum, indem man eine Anlage mit FE3CL-Lösung 
offen stehen lassen könnte. Ich meine, es könnte ja alles betroffen 
sein:

Steckdosenkontakte, Kupferrohre (Keller), Nägel (Dachlatten / 
Dachboden), von Nähe zu Computern in der Wohnung wollen wir gar nicht 
reden ...

Wie macht man das also, um die Metalle in der Umgebung, was auch immer 
das heissen mag, nicht zu gefährden. Jedesmal abfüllen und im Freien 
lagern ? Oder ist es doch gar nicht so kritisch ?

Autor: Manuel (Gast)
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Hmm, ich hatte das zeug wochenlang offen im Keller. Bis jetzt ist mir 
noch nix weggerostet :-)

Autor: Jens G. (jensig)
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es dürfte zwar richtig sein, daß FeCl3 mit der Zeit HCl ausgast, aber 
wohl nur, wenn O2 dazukommt (deswegen sieht die Brühe eigentlich immer 
trübe aus wegen dem gebildeten "Rost"). Aber die Zersetzungsrate dürfte 
so gering sein, daß sich wohl kaum eine höhere HCl-Konzentration im Raum 
bilden dürfte.
Wenn du das Gefäß schön geschlossen hälst (frisches O2 kommt nicht 
rein), dürfte also net viel passieren. Wenn eine angesetzte FeCl3-Lösung 
ohne Deckel rumsteht, haste nach ein paar Wochen/Monaten schon einen 
schönen gelblich-braunen Schlamm drin, und FeCl3 dürfte weit weniger 
geworden sein.

Autor: Chris (Gast)
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Soll also heißen, man sollte das Ätzmittel jedesmal in einen Kanister 
abfüllen und verschließen ? Kann man FE3CL bei Schlammbildung nicht mit 
ein wenig HCL reaktivieren ?

Wie lange hält sich denn so eine offene FE3CL-Lösung ?

Autor: Hans (Gast)
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>Soweit ich jetzt gelesen habe, gast FE3CL in Form von HCL aus, was
>metallischen Gegeständen in der Umgebung gar nicht gut tut.

Hab ich noch nie was von bemerkt. Und ich arbeite schon Jahrelang mit 
Fe3Cl.

Autor: Chris (Gast)
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Habe vielleicht noch einen wichtigen Punkt vergessen, es geht um 
Sprühätzen.

Ein User des Forums hatte geshrieben, dass Metallteile in der Umgebung 
anfingen zu rosten. Auch im Progforum war davon die Rede, dass HCL 
entsteht.

Autor: Karl Thomas (Gast)
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Chris schrieb:
>Soll also heißen, man sollte das Ätzmittel jedesmal in einen Kanister
>abfüllen und verschließen ?

Unbedingt. Man sollte grundsätzlich keine Chemikalien offen rumstehen 
lassen.

>Ein User des Forums hatte geshrieben, dass Metallteile in der Umgebung
>anfingen zu rosten. Auch im Progforum war davon die Rede, dass HCL
>entsteht.

Bist du sicher, das es dabei um Fe3Cl ging? Ich kenne dieses Rosten von 
Umgebungsteilen eigentlich nur vom Ätzen mit HCL + H2O2. Deshalb bin ich 
auch davon abgekommen und benutze wieder Fe3Cl. Bei HCL + H2O2 kannst du 
nämlich fast zusehen, wie alles in der Umgebung anfängt zu rosten. Bei 
Fe3Cl ist mir sowas noch nie aufgefallen.

Autor: Chris (Gast)
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>Unbedingt. Man sollte grundsätzlich keine Chemikalien offen rumstehen
>lassen.

Verschlossen steht es in gewisser Art und Weise in der Anlage ja auch da 
(sogar schwerer erreichbar als im Kanister mit Drehverschluss), nur eben 
nicht luftdicht verschlossen.

>Bist du sicher, das es dabei um Fe3Cl ging?

Ja schon. Ich kann kein Risiko eingehen, denn am alleliebsten würde ich 
das Gerät in einen Raum stellen, indem sich auch einiges an (teils 
teurem und und nur durch Öl geschütztem) Werkzeug befindet.

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