ATMega 32 stürzt ab

Gast #1342620
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Hallo,

im moment Programmiere ich eine Motorensteuerung für einen Roboter 
(kommt noch mehr dazu momentan ist aber nur die Motorensteuerung 
wichtig). Hierzu habe ich ein Testprogramm geschrieben (im Anhnang).

Verwendet wird ein ATMega 32 und also Motortreiber ein L293D. 
Spannungsversorgung über den 7805 mit 7V über Konstanter. Die Motoren 
ziehen bei 5V und keiner Strombegrenzung ca. 400 mA aus dem Konstanter.

Nun habe ich aber das Problem, dass sobald ich einen Motor versuche 
laufen zu lassen (Mit der Regelung des ATs) (alle Werte von 1 - 254 
getestet) der AT abstürzt und neu startet.
Einzig bei dem OCR1A Wert von 255 dreht der Motor mit Vollgas los und 
der AT stürzt nicht ab.


Habt ihr vielleicht eine Idee woran das liegen könnte?

(im 2.ten Post werde ich dann noch den Schaltplan als Bild posten)


Grüße
Sebastian
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Gast #1342638
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Hallo,

danke für deine schnelle antwort.

zu 1.: Habe ich bereits geändert (ist aber noch nicht im schaltplan... 
hängt jetzt vor dem Spannungsregler)

zu 2.: Bei C1 handelt es sich um einen normalen Elko mit + und - (nicht 
Bipolar). Bei C2 habe ich einen weiteren Elko verwendet. Hier mal die 
Werte der Elkos (vielleicht hilft das weiter)
C1: 25V 1000uF
C2: 33V 10 nF

zu 3.: Wo genau müssten die Blockkondesatoren denn hin?


Grüße
Sebastian
#1342675
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Hallo,

>C2: 33V 10 nF

Das als Elko gleube ich Dir nicht.

Die 100n gehören dahin, wo es in jdem Beispiel, in jeder Applikation, in 
jeder Beschreibung und in 1000 Forumbeiträgen empfohlen wird:

an jedes IC so dicht als mögliche an die Anschlüsse für Spannung und 
GND.
Wenn es mehrere gibt (beim Mega32 z.B., gehört an jeden Anschluß ein 
100n.

Zum L283D kann ich jetzt nichts weiter sagen, da sollte es aber auch 
hinweise im Datenblatt geben, auch zur Leitungsführung.

PS: man kann in Eagle im Schaltplan auch einfach den Mega16 in Mega32 
umbenennen...

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1342860
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Mist zu früh gefreut...

Es funktioniert leider immer noch nicht. Er stürzt immer noch ab. Jetzt 
hab ich aber alles so gemacht wie von euch beschrieben.

Kann es vielleicht noch am Programmcode liegen?

oder sonst noch irgendwas.

Folgende Änderungen von euch habe ich bereits übernommen:

1. Stromversorgung für L293D direkt (ohne 7805 dazwischen)
2. 100nF Kelkos zwischen VCC und GND sowie AVCC und GND
3. 1000uF Elko zwischen VCC und GND bei dem L293D

Ja das wars... Das habt ihr vorgeschlagen, dass hab ich gemacht.

Hoffe ihr wisst vielleicht noch ein paar Tipps.

Grüße
Sebastian
Gast #1342883
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Also:

Code is im ersten Post... Kann ihn aber auch gerne noch einmal Posten.

Meine Stromversorgung (= Konstanter) geht bis 5A. Sollte also gut 
reichen.
Ja habe mitlerweile auch 8V erhöht. Bringt aber auch nix :(

Die Ausgänge braucht man beim L293D nicht mit Dioden beschalten, da 
dieser bereits die Dioden drin hat (deshalb vermutlich auch das D wie 
Diode)

Grüße
Sebastian
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Gast #1342948
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Hi

>Okay. Darf ich fragen was die Diode dann bewirkt?

Induktivitäten (Motor) neigen beim Abschalten dazu hohe Spannungen zu 
erzeugen.  Durch die Dioden werden die kurzgeschlossen.

>.... Entstört sind sie mit einem Kondensator.

kann bei schlechten Motoren etwas wenig sein.

Das ganze kann natürlich au an deinem Layout liegen.

MfG Spess
Gast #1342979
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Otto schrieb:
> ausreichenden Elko vor den Regler verwenden (>1000µF)
> Motor nicht aus der stabilisierten Spannung versorgen....
> 100nF von Reset gegen Masse


SebmaxH schrieb:
> Jetzt hab ich aber alles so gemacht wie von euch beschrieben.
(...)
> Folgende Änderungen von euch habe ich bereits übernommen:
>
> 1. Stromversorgung für L293D direkt (ohne 7805 dazwischen)
> 2. 100nF Kelkos zwischen VCC und GND sowie AVCC und GND
> 3. 1000uF Elko zwischen VCC und GND bei dem L293D
>
> Ja das wars... Das habt ihr vorgeschlagen, dass hab ich gemacht.

Und was ist mit dem Kondensator an RESET?
Gast #1343038
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SebmaxH schrieb:
> Vollgas geht ja auch. Also kann es eher weniger daran liegen

Der Controller wird wohl immer dann abstürzen, wenn der Motor 
abgeschaltet wird.

> Ah ok... den hab ich noch nicht
>
> dann werde ich den noch einbauen. Soll ich da auch einen 100nF nehmen?

Kannst du machen. Wie groß ist eigentlich der Widerstand (R1) am 
Reset-Pin?
Gast #1343858
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Häng an den reset pin nen 1k nach v+ und einen 470nF nach gnd.
Schau dir mal die v+, den reset pin, motorstrom und motorspannung mit 
dem Oszi an. Ich würde evtl. auch 100nF (sehr nahe am Atmega)an die 
Leitungen zwischen Atmega und Treiberstufe hängen. So wie ichs auf die 
schnelle gesehen hab, sind das keine Kommunikationsleitungen dann gehen 
100nF schon.
Die Leitungsverlegung trennen Motorstrom und Steuerleitungen nicht nahe 
bei sammen.

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