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Forum: Offtopic 'Leerlaufstrom' Auto


Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Seit einiger Zeit ist meine Autobatterie nach kurzer Zeit leer. Das 
Problem: Die ist erst 1 Jahr alt.

Ich habe jetzt mal den Strom gemessen, den mein Auto (Citroen Picasso) 
bei abgeschalteter Zündung zieht (also alles aus, Zustand ist so, wie 
wenn man den Karren am Parkplatz zurücklassen würde). Mein Multimeter 
zeigt im 10A Messbereich 270mA an.
Das kommt mir jetzt ehrlich gesagt etwas viel vor. Was zieht denn da 
270mA?

Wie hoch ist denn normalerweise so ungefähr die Stromaufnahme eines 
Autos, wenn alles (ausser Uhr, Radio wird auch ein bischen ziehen, 
Fernsteuerung) aus ist?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Mein Multimeter zeigt im 10A Messbereich 270mA an.

Das ist definitv zu viel.
Ich habe zwar keine Ahnung wieviel es sein sollten, aber 
50Ah/0,27A=185h=7,7 Tage.
Da bleibt nur nach und nach alle Sicherungen zu ziehen, bis die 
Stromaufnahme weg ist.

Ich würde auf eine maximale, typische Leerlaufstromaufnahme um <20mA 
tippen, dann wäre nach etwa einem halben Jahr die Batterie leer, was 
durchaus hinkommen kann.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Benedikt K. schrieb:
> Karl heinz Buchegger schrieb:
>> Mein Multimeter zeigt im 10A Messbereich 270mA an.
>
> Das ist definitv zu viel.
> Ich habe zwar keine Ahnung wieviel es sein sollten, aber
> 50Ah/0,27A=185h=7,7 Tage.

Gut ich hab 70Ah mit, aber ich hatte im Grunde dieselbe Überlegung. Das 
würde bedeuten, dass der Wagen bewusst in ca 1 1/2 Woche der Saft 
ausgeht.
Mein alter Mitsubishi Bus steht 4, 5 Monate lang und ist beim erstem 
Startversuch wieder da, ohne dass etwas an der Batterie gemacht werden 
muss.

> Ich würde auf irgendwas um <20mA tippen, dann wäre nach etwa einem
> halben Jahr die Batterie leer, was durchaus hinkommen kann.

Yep. Das deckt sich so in etwa mit meinen Erwartungen. Aber da ich kein 
KFZ-Spezialist bin ...

> Da bleibt nur nach und nach alle Sicherungen zu ziehen, bis die
> Stromaufnahme weg ist.

Wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. Hoffentlich ist es nicht die 
Diode in der Lichtmaschine :-)

Autor: Moos (Gast)
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Ich weis nicht genau wie hoch der Ruhestrom eines Autos ist, aber ich 
weis, dass der endgültige Ruhestrom erst nach ca. einer halben Stunde 
bis hin zu 45min. nach dem Verlassen des Autos erreicht wird. Erst dann 
sind wirklich alle Steuergeräte in deinem Auto im Schlafzustand.
Also wenn du die 270mA gleich nach dem Abschalten der Zündung gemessen 
hast, ist das kein wirklich aussagekräftiger Messwert. Wenn du aber die 
genannte Zeit gewartet hast und dann immer noch 270mA gemessen hast, 
dann ist das meines Erachtens schon ein reichlich hoher Wert für den 
Ruhestrom.


Gruß
Moos

Autor: _Patrick_ (Gast)
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sowohl bei VW als auch bei Opel gab es Probleme, dass das Radio den Akku 
leer genuckelt hat. Vielleicht nimmt ja Citroen den selben Hersteller

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Moos schrieb:
> Ich weis nicht genau wie hoch der Ruhestrom eines Autos ist, aber ich
> weis, dass der endgültige Ruhestrom erst nach ca. einer halben Stunde
> bis hin zu 45min. nach dem Verlassen des Autos erreicht wird. Erst dann
> sind wirklich alle Steuergeräte in deinem Auto im Schlafzustand.
> Also wenn du die 270mA gleich nach dem Abschalten der Zündung gemessen
> hast, ist das kein wirklich aussagekräftiger Messwert.

Ah. Danke für den Hinweis.
Ich hatte tatsächlich so etwas beobachtet.
Gleich nach dem Abschalten (hatte sogar die Tür versperrt) waren es so 
um die 330mA. Nach ca. 1 Minute ist der Wert auf die genannten 270 
gesunken. Ich dachte schon, ich (oder das Messgerät) habe einen Knall. 
Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet.

Da werde ich heute Abend noch einen Versuch machen :-)

Autor: Moos (Gast)
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Nachtrag:

Mit einem moderneren Auto erreichst du höchstwahrscheinlich keine 
Standzeiten von 4 bis 5 Monaten ohne, dass die Batterie leer gesaugt 
ist. Ich weis zufällig, dass z.B. aktuelle Modelle von BMW nur ca. 1 
Monat bis 6 Wochen lang stehen können bis die Batterie so leergesaugt 
ist, dass das Auto nicht mehr anspringt.


Gruß
Moos

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ist das dann der Fortschritt, von dem alle dauernd reden?

Was würde denn passieren, wenn man für einen Monat einfach mal die 
Batterie abklemmt?
Müsste ich dann wieder 5 Wochen lang alle paar Tage in die Werkstatt, um 
mit dem Computer den Fehlerspeicher auslesen zu lassen, um dann am Ende 
der 5. Woche verzweifelt von einem Hobbymechaniker nen Meter angebissene 
Benzinleitung austauschen zu lassen, sodass das Fahrzeug wieder 
einwandfrei fährt?

Autor: Moos (Gast)
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Die ganze Elektronik in einem Auto soll ja sofort einsatzbereit sein, 
damit du losfahren kannst und nicht erst warten musst bis alle 
Steuergeräte gebootet haben.
Wenn du die Batterie fünf Wochen lang abklemmst und dann wieder 
anklemmst kann es sein, dass einige "angelernte" Einstellungen verloren 
gegangen sind (so z.B. bei Motorsteuerungen in Oberklassemodellen, die 
sich an die Fahrweise eines Fahrers anpassen). Anspringen sollte dein 
Auto jedoch schon und die gelöschten Einstellungen werden eben wieder 
neu "angelernt".

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Elektronik ist schon eine feine Sache, aber nicht in Fahrzeugen.
Je weniger Schnickschnack verbaut ist, desto weniger Fehlerquellen
hat man auf dem Hals.
Speiübel wird mir, wenn ich eine "Blackbox" im Auto habe, von der
ich nicht weiß, was sich darin abspielt. Schaltpläne werden auch nicht
mehr mitgegeben und ohne OBD-Tester steht man vor der Karre wie ein
Sägebock.

Nur meine 2 Pfennige...;-)

MfG Paul

Autor: uCler (Gast)
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Hallo Moos,

dem ist nicht so. Wenn jemand nach einer mehrmonatigen Kreuzfahrt zu 
seinem Oberklasse-BMcedesAudi zurückkehrt, kann er ganz normal 
losfahren.


Hallo Karl Heinz,

wie Moos geschrieben hat, fahren die Steuergeräte stufenweise ihren 
Stromverbrauch mit der Zeit runter. Das ist von Hersteller zu Hersteller 
verschieden. In Taxis geschieht das anders wie in einer Polizeiversion.

Grober Daumen sollten nach ein paar Stunden weniger wie 50 - 200 mA, und 
nach ein paar Tagen weniger wie 5 - 30 mA fliessen.

In einer funkverseuchten Gegend oder wenn es besonders warm ist, kann 
das wieder anders sein.

Frag mal bei motortalk - da sind ein paar Leute, die sich recht gut 
auskennen.

Gruss Udo

Autor: Kojote (Gast)
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Die Autotüren hast du beim messen hoffentlich zu gehabt... Das 
Innenlicht kann selbst mit ausgeschalteter Innenbeleuchtung(Schalter im 
Innenraum) noch bissle was fressen wegen der Schaltung für 
Nachleuchtsteuerung oder so.

Ansonsten viel Erfolg bei der weiteren Fehlersuche.

gruß Kojote

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich weiß von meinem Audi A6 (Bj2000), dass er, nachdem die Lüftung, 
Klimaanlage, Alarmanlage, Motorsteuerung nach ca. 30s im Sleepmodus ist, 
die Überwachung der Türen und Fenster noch aktiv ist.
Die Funktion 'per Fernsteuerung öffnen, keine Türe aufmachen, nach 60s 
wieder verschließen' bleibt recht lange in hab-acht-Stellung und zieht 
so um die 200mA. Erst nach ca. 5min. ist Ruhe im Bordnetz, dann sind 
alle Anzeigen aus, nur die DCF77-Uhr, der Funkempfänger und der 
Sendererhalt vom Radio sind noch am Strom ziehen. Alles Andere im 
µA-Bereich.

OK, ist 'n 105Ah-Akku verbaut, aber nach drei Wochen Urlaub ist keine 
Schwäche zu verzeichnen.

Autor: Stevko (Gast)
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Hallo Karl Heinz,

mein Tip, die Batterie ist Sch****.
=======================================
Warum?
Auch wir haben mal für unseren Fuhrpark sehr günstige Batterien gekauft. 
Meine Bedenken wurden natürlich vom Cheffe zurückgewiesen. Das Problem 
an der ganzen Geschichte: Die Bleiplatten waren von minderer Qualität 
und lösten sich auf. Der Bleischlamm setzte sich unten ab und bildete 
eine Art Kurzschluss bzw. erhöhte die Leitfähigkeit vom Elektrolyt. Nach 
dem wohverdienten Wochenende konnten die Lkws nicht mehr gestartet 
werden, die Batterien waren leer. Dazu kam aber noch, dass die Lkws im 
Baustelleneinsatz so richtig durchgeschüttelt wurden und sich somit der 
Bleischlamm sich gut verteilt hat.

Wieso ich darauf komme?
========================
Naja, der Herr Buchegger ist ein sparsamer Mensch ;-), was ich hier 
manchmal so lese...

Wie ich vorgehen würde:
=======================
Deine gemessenen 270mA sind wirklich viel. Allerdings stehen noch die 
Messungen aus, wenn alles im Standby ist. Da tippe ich mal auf den 
Bereich von Tilo.

1. Datenblatt von der Batterie:
Wenn Du das hast, kannst Du ja mal mit einer definierten Belastung (z.B. 
2x 55Watt = Abblendlicht bei Dir?) die Entladungskurve  abfahren. Also 
zwei Glühlampen zusammenlöten. Hänge diese Watt-Quellen an Deine 
Batterie und verfolge die Entladung. Ich vermute, das die Batterie schon 
eher schlapp macht. Passe aber auf, das Du die Batterie nicht 
"tief-entlädst", sonst ist sie im Eimer.

Viel Glück
  Stevko

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Stevko schrieb:

> Naja, der Herr Buchegger ist ein sparsamer Mensch ;-), was ich hier
> manchmal so lese...

LOL
Da hast du nicht so unrecht.


> Batterie und verfolge die Entladung. Ich vermute, das die Batterie schon
> eher schlapp macht. Passe aber auf, das Du die Batterie nicht
> "tief-entlädst", sonst ist sie im Eimer.

Ich denke, das ist schon passiert. Gedanklich habe ich mich schon mit 
dem Gedanken vertraut gemacht, dass da eine neue rein muss. Nach 2 Tagen 
rumstehen ist die definitiv leer.

Eigentlich möchte ich nur wissen, warum das passiert ist, bzw. ob mir 
irgendetwas im Auto die Batterie gemordet hat.

Autor: hans (Gast)
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Ich hatte neulich dieses Problem bei einem neuen Fiesta.
Nach einer "Langstrecke" von ca. 600 KM in der Tiefgarage
abgestellt. 3 Wochen später Batterie kpl. leer.

Ursache war das Navi am Zigarettenanzünder.
Das TomTom One XL II hat einen Schuß!

Man schaltet es aus und das Einpacksymbol erscheint.
Dann dunkel.
Aber 7 Tage später erwacht es wieder zum Leben, Vollbetrieb
mit Display. Damit wird dann das Auto ausgeleuchtet bis
die Batterie abwinkt.

Jetzt nehme ich das Navi aus dem Auto und schalt es dann
ab wenn es im Zimmer hell wird.

Hans

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Ich habe jetzt mal den Strom gemessen, den mein Auto (Citroen Picasso)
> bei abgeschalteter Zündung zieht (also alles aus, Zustand ist so, wie
> wenn man den Karren am Parkplatz zurücklassen würde). Mein Multimeter
> zeigt im 10A Messbereich 270mA an.
> Das kommt mir jetzt ehrlich gesagt etwas viel vor. Was zieht denn da
> 270mA?

Irgendein Steuergerät (oder mehrere). Du solltest aber vor solchen 
Messungen schon mal eine halbe Stunde nach Abschließen warten, denn 
manche Steuergeräte legen sich erst nach einer Weile "schlafen". Falls 
die Stromstärke nicht abnimmt, dann hast Du ein Problem. Entweder ein 
Softwarefehler (Steuergerät geht nicht schlafen) oder Verbraucher ist 
noch an (Diebstahlwarnanlage?).

> Wie hoch ist denn normalerweise so ungefähr die Stromaufnahme eines
> Autos, wenn alles (ausser Uhr, Radio wird auch ein bischen ziehen,
> Fernsteuerung) aus ist?

Kommt ganz auf das Modell an. Ich würde aber mal sagen, dass es deutlich 
unter 100 mA liegen sollte.

Autor: SuperUser (Gast)
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Ich habe mein Autoradio an dauerplus angeschlossen, damit ich es auch 
ohne Zündung einzuschalten benutzen kann.

Das kostet ca. 150mA bei vollständig ausgeschaltetem Radio! (Alpine) 
Offensichtlich ist der µC im Radio immer unter Dampf wenn Spannung 
anliegt.

Das ist bei mir der Grund das der Wagen nur ca. 2 Wochen stehen darf....

Autor: board geist (Gast)
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Also direkt nach verlassen des Autos ziehen alle Steurgeräte vollen 
Strom.
So ca. nach 30 Sek legt sich dann der Bus mit den SG schlafen und die 
Stromaufnahme sinkt, das ist kein Geheimniss.

Hast du die Tür verriegelt, schalten sich zusätzlich einiger 
Überwachungssensoren ab und durch das rauziehen des Schlüssels 
deaktiviert alle deine Bedudel-mich Systeme.

Aus den mA werden so nach 30 Sek bis 45 min, je nach Herstller µA.

Allein das Öffnen der Türen mittels Fernbedienung oder eine offene 
Heckklappe, bei der Motorhaube glaub ichs nicht, führt zu einem wachen 
Bus und StandBy verhalten.

Klemm doch einfach die Batterie ab, warte 10 Sek, Klemm se an und mess 
dann, das müsste das Stromaufnahmeverhalten in Ruhezustand sein.

Aber such vorher deinen Radio Code :)

Gruß.

Autor: Gast (Gast)
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Hi,

vieles wurde ja schon geschrieben: stufenweise Trennung der 
(Komfort)-SGs von KL30 (oft nach Stunden), erhöhter Ruhestrom in 
Funkverseuchten Gegegenden (= Aktivierung der Funkbasierten 
Zugangssysteme) usw.

Du hattest nach dem typischen Ruhestrom für das komplette Auto gefragt: 
den kann ich Dir zwar auch nicht liefern, aber für unser SG 
(Bordnetzsteuerung mit Batterietrennschalter bei einem großen 
süddeutschen KFZ-Hersteller) haben wir ein Ruhestromlimit von 300µA.

Autor: Tilo L. (katagia)
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Ansonsten: Sicherungen ziehen, bis der Strom runter geht. Dann hast du 
den Verbraucher.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Vielen Dank an alle Antworter.
Ich denke meine Frage ist damit soweit erschöpfend beantwortet. Ich habe 
eine ungefähre Vorstellung davon, was mein Messgerät anzeigen sollte und 
auch Hinweise warum diese Anzeige sich nicht gleich einstellen 
kann/wird.

Das hilft mir schon weiter.

Autor: Noch ein Gast (Gast)
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> Du hattest nach dem typischen Ruhestrom für das komplette Auto gefragt:
> den kann ich Dir zwar auch nicht liefern, aber für unser SG
> (Bordnetzsteuerung mit Batterietrennschalter bei einem großen
> süddeutschen KFZ-Hersteller) haben wir ein Ruhestromlimit von 300µA.

Batterietrennschalter? Oh, das ding mag ich echt nicht, hat auch schon 
für Ärger gesorgt.

BMW, oder?

Autor: Troll (Gast)
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@kbuchegg

Sag uns dann aber auch was rausgekommen ist. Wir wollen doch lernen :-)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Troll schrieb:
> @kbuchegg
>
> Sag uns dann aber auch was rausgekommen ist. Wir wollen doch lernen :-)

:-)
Zum lernen gibts da nicht viel.

Also: Habe heute nachmittag das Amperemeter nachmal dazwischengeklemmt. 
Und wirklich, wie prognostiziert ging der Strombedarf nach ca. 1/2 
Stunde auf 9-10mA zurück. Interessant: zwischendurch ist der Verbrauch 
in der ersten 1/2 Stunde immer wieder mal für ein paar Sekunden von 270 
auf 20 oder 30mA zurückgegangen um dann wieder auf 270 - 280 
anzusteigen.

Das reicht mir eigentlich als Bestätigung, dass in der Elektronik kein 
Fehler steckt, 10mA find ich ok.

Ist eigentlich nur noch die Frage, was jetzt die Batterie gekillt hat, 
aber das wird wohl nicht mehr rauszufinden sein (wie gesagt: ist 1 Jahr 
alt)

Fazit: neue Batterie rein und der Spuk sollte ein Ende haben.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>was jetzt die Batterie gekillt hat

Könnte sein, dass die im Laden vor dem Kauf schon falsch gelagert wurde 
(gefüllt, bei stark schwankenden Temperaturen).

Autor: uCler (Gast)
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Das reicht mir eigentlich als Bestätigung, dass in der Elektronik kein
Fehler steckt, 10mA find ich ok.

Gewagte Prognose - aber gut - die Elektronik ist es eher selten. Meist 
sind es Stecker oder sonstige Elektromechanik.

Gruss Udo

Autor: Troll (Gast)
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Oder irgendeinen nachträglich eingebauten Mist der auch ausgeschalten 
noch massig strom zieht. Heiße Anwärter sind da Autoradios und 
Verstärker.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Troll schrieb:
> Oder irgendeinen nachträglich eingebauten Mist der auch ausgeschalten
> noch massig strom zieht. Heiße Anwärter sind da Autoradios und
> Verstärker.

Autoradio hatte ich auch in Verdacht und habe es in der 270-er Phase 
abgesteckt. Hat den Stromverbrauch nicht gedrückt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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uCler schrieb:
>> Das reicht mir eigentlich als Bestätigung, dass in der Elektronik kein
>> Fehler steckt, 10mA find ich ok.
>
> Gewagte Prognose - aber gut

:-)
Zu 100% ausschliessen kann ich natürlich mit einer so einfachen Messung 
nichts. Das ist mir schon klar.
Aber ich denke, wenn da ein größerer Bock drinnen wäre, dann würde
1) der Verbrauch nicht stufenweise zurückgehen
2) da ein bischen mehr als 10mA am Amperemeter stehen.

Ich hab übrigens nicht mehr länger gewartet. Keine Ahnung, ob sich die 
10mA im Laufe der Zeit noch weiter verringern (war einfach zu heiss und 
ich wollte dem Fahrzeug keinen Grund geben den Stromverbrauch wieder 
hochzufahren zb indem ich eine Tür öffne). Mit diesem Verbrauch kann ich 
erst mal leben.

Autor: Stefan P. (form)
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Ich hab in 5 Jahren 5 Autobatterien "verbraucht".
Habe mir auch den Wolf gesucht wegen Leerlaufstrom, aber nichts 
gefunden.

In jedem Winter eine neue Autobatterie von REAL KAUF gekauft, irgendwann 
stutzig geworden, und dann mal bei einem "richtigen" Autoteilehändler 
eine teurere Markenbatterie gekauft.

Die hält jetzt wenigstens schon 2 Jahre (toi toi...)
Beim Laden verhält die sich auch komplett anders als der Real-Kauf-Rotz. 
Wenn sie leer ist, genehmigt sie sich beim Laden 20-30 Ampere. Die Real 
Batterie wirkte ziemlich hochohmig, mehr als 1 A gingen da nie rein...


PS: Bei der Leerlaufstromsuche findet man manchmal abgefahrene Dinge: In 
der Fahrertür bei mir ist eine Schloss-Heizung die vor einfrieren 
schützt. Die läuft natürlich auch im Hochsommer, sehr sinnvoll :) 
Verbraucht aber zum Glück nur ein paar mA.

Autor: uCler (Gast)
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> Naja, der Herr Buchegger ist ein sparsamer Mensch ;-), was ich hier
> manchmal so lese...

LOL
Da hast du nicht so unrecht.


Hallo Karl Heinz,

wenn persönliche Neugier und Bastlertrieb soweit erstmal befriedigt 
sind, dann gönne Dir eine neue Batterie. Wenn der Fehler dann immer noch 
auftritt, war es leider nichts mit 'sparsam'...

Wenn Du noch weiter probieren möchtest, schliesse die Batterie als 
(wahrscheinlichste) Fehlerquelle erstmal aus (Kapazität, 
Innenwiderstand, Lade/Entladekurven messen, oder messen lassen).

Falls dann der Fehler am Fahrzeug zu suchen ist, wird es mitunter sehr 
spannend. Schlossheizungen die sinnlos mW verbrauchen, gibt es 
(serienmässig) nicht. Erste Anlaufstelle wären dann Citroenkundige.

Da gibt es aberwitzige Sachen. Ein Auto haben sie vor einiger Zeit im 
Fernsehen gezeigt (WDR glaube ich, Typ weiss ich nicht mehr), da fielen 
abwechselnd die Rücklichter aus. Der Fehler wurde (angeblich) im Bereich 
des Aschenbechers gefunden...

Gruss Udo

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