Hallo,
Ich bin kein Freund von Energieverschwendung. Deshalb habe ich mir
folgendes überlegt, kann es aber mit meinem Wissen nicht vollenden:
Strom kann dann fliessen, wenn eine Potentialdifferenz besteht. Um einen
uC zu versorgen ist aber die an der Stromdose vorhandene Differenz viel
zu hoch und deshalb braucht es Spulen.
Wieso aber nicht so:
---230V+---> Vcc
---225V+---> GND
Die Frage jetzt:
Wären diese Bedingungen gegeben, also 230V+ gleichstrom an Vcc und 225V+
gleichstrom an GND, würde somit eine Potentialdifferenz von 5V
herrschen. Würde das funktionieren oder den uC verbraten?
Schlagwörter:
-Spannungsswankungen
-Sicherheit
-Spannungsteiler
Gruss Dee
@ Dee2000 (Gast)
>Dann werd ich das noch ein bisschen konkretisieren und nochmals posten.
Tu uns einen Gefallen und tu das nicht. Und tu dir einen Gefallen und
beschäftige dich mal mit ein paar Grundlagen der E-Technik.
Denn vom Gutmenschen der "kein Freund von Energieverschwendung" ist,
wurde noch nie eine einzige khW gespart. Dafür aber viel Unsinn geredet.
Du bist auf dem besten Wege dorthin.
MFG
Falk
Das mit den Potentialen hast du ja schon halbwegs begriffen.
Ein paar Fehler sehe ich aber noch:
230 VOLT Gleichstrom geht nicht.
Höchstens Ampere.
Mit den Spulen alleine ist es nicht getan. Man braucht auch noch einen
GLEICHRICHTER, weil:
In der normalen Steckdose hast du kein Potential von 230 V. Auf einer
Leitung hast du ein Potential, das ungefähr dem Erdpotential entspricht,
auf der anderen Leitung ändert sich das Potential ständig. (Stichwort
WECHSELSPANNUNG)
Woher hast du das Potential von 225 V? Aus dem Hut gezaubert? oder doch
aus einem Netzteil mit evtl. Spulen darinnen? oder aus dem höchst
inneffizienten Spanungsteiler aus deinen Schlagwörtern, der Minimum 225V
mal dem vom uC aufgenommenen Strom an Leistung verbruzelt?
Spulen sind nicht unbedingt notwendig, um aus 230VAC 5VDC zu erhalten.
(Schlagwörter Spannungsteiler, Gleichrichter, Spannungswandler)
Du wirfst ein paar aus dem Zusammenhag gerissene Zahlen in den Raum,
stellst dazu eine Frage, die nur unter der Prämisse
>> Wären diese Bedingungen gegeben,
zu beantworten ist, und erwartest dann evtl. auch noch sinnvolle
Antworten.
Die Schlagwörter sind ohne Zusammenhang wenig hilfreich.
Falls du wirklich einen Potentialunterschied zwischen einzelnen
Steckdosen messen solltest, dann wird das nur der Fall sein wenn ein
entsprechend leistungsstarke Verbraucher einen entsprechenden Strom
zieht. Somit fallen theoretisch deine 5V im Verteilerkasten, schlechte
Kontakte & Leitungen ab.
Also nichts mit dem Erschliessen einer neuen Energiequelle.. Was die
Spulen bringen sollten ist allerdings raetselhaft.
>Wieso aber nicht so:>---230V+---> Vcc>---225V+---> GND
klar, das funktioniert... Nur wo die 230VDC und 225VDC herkommen ist
eine andere fragen. Vielleicht 2 leicht verschiendende Spiralen
verwenden und Gleichrichten....
Hi
>Manche Threads hier sind lustiger als Comedy in der Glotze
Ist ja nicht schwer. Selbst Hämorriden sind lustiger als Comedy in der
Glotze.
MfG Spess
:-)
Nunja,
Das mit gleichrichten, Spannung glätten usw. ist mir schon klar.
Doch:
Sind Spulen und Spannungsteiler die einzigen Elemente, die ein anderes,
tieferes Potential ermöglichen.
Evtl. eine chem. Reaktion
>Du wirfst ein paar aus dem Zusammenhag gerissene Zahlen in den Raum, >stellst
dazu eine Frage, die nur unter der Prämisse >> Wären diese >Bedingungen gegeben,
zu beantworten ist, und erwartest dann evtl. auch noch >sinnvolle Antworten
Wo ist das Problem? Ich stelle eine theoretische Frage und bekomme eine
theoretische antwort wie: "Ja es geht"
>Sind Spulen und Spannungsteiler die einzigen Elemente, die ein anderes,>tieferes Potential ermöglichen.
Spule = Bauteil
Spannungsteiler = Schaltung -> Kein Element
Mit Spulen alleine wirst du kein anderes Potential erreichen erst durch
die Kopplung von 2 Spulen auch als Transformator bekannt.
@ Dee2000 (Gast)
>Sind Spulen und Spannungsteiler die einzigen Elemente, die ein anderes,>tieferes Potential ermöglichen.
So tief wie dein e-technisches Potential ist geht's nimmer.
>Evtl. eine chem. Reaktion
Ist schon im Gange, der Säuregehalt meines Blutes steigt rapide beim
Lesen deines Posts.
>Wo ist das Problem?
Schau in den Spiegel, dann siehst du es.
> Ich stelle eine theoretische Frage
Kaum. Du spielst Bullshit-Bingo, Electronic Workbench Add-On.
> und bekomme eine theoretische antwort wie: "Ja es geht"
Ja, es geht halt. Wo ist das Problem? ;-)
MFG
Falk
Vielleicht hat er ja an den Steckdosen unterschiedliche Phasen, dann
macht die Differenz keine 5 V sondern 400. Diese Spannung schickt die
meisten Elektroniken nicht nur ins Nirvana
>> Wo ist das Problem? Ich stelle eine theoretische Frage und bekomme eine>>theoretische antwort wie: "Ja es geht"
Wenn du von Netzspannung redest und irgendwann mal auf die Idee kommst,
die Theorie in die Praxis umzusetzen, dann sehe ich schon Qualm und
Feuer vor dem geistigen Auge. Aber wenigstens die Funken sind hübsch
anzusehen.
Aber wie du willst:
>> Wieso aber nicht so: ...
Sagen wir, wir wollen an Leitungen, Schaltern, Verteilern, Sicherungen
höchstens 2V verlieren.
Weil man dann sehr niederohmige Glühbirnen und hohe Ströme bräuchte, um
bei 3V Spannung 100W zu erhalten. (100W / 3V = 33 A, 3V / 33A = 0,09
Ohm)
Leitungen, Sicherungen, ... zusammen dürften dann max. 0,06 Ohm (2V/33A)
haben. Das sind wohl ordentlich dicke Kabeln in deinem Haus.
Und dann gibt es noch Geräte, die mehr als 100 W brauchen.
>> Würde das funktionieren oder den uC verbraten?
Die uC, die mir bisher untergekommen sind, haben 5V vertragen. Trotzdem
würde ich erst in das Datenblatt des betroffenen uC's schauen.
>> -Spannungsschwankungen
Solange sie nicht zu groß sind stören die doch niemand. Ansonsten nimm
ein paar Kondensatoren.
>> -Sicherheit
Ist wichtig. Also vorsicht mit Spannungen aus der Steckdose.
Oder meintest du Ausfallwahrscheinlichkeiten? Hast du Angst, das jemand
sich deine Schaltung unter den Nagel reißt? Das Deine Schaltpläne,
Ideensammlungen, ... mit der Festplatte über den Jordan geht?
>> -Spannungsteiler
Unter wechselnder Last ist die Ausgangsspannung nicht unbedingt stabil.
Der gesamte benötigte Strom muß durch den nicht belasteten Ast. Mal der
Spannung die dort anliegt ergibt das die Leistung, die relativ sinnlos
verbraten wird.
>> Sind Spulen und Spannungsteiler die einzigen Elemente, die ein anderes,>> tieferes Potential ermöglichen.
Jede Verstärkerschaltung kann Potentiale zwischen den
Versorgungspotentialen an ihren Ausgang legen. Durch das
Eingangspotential ist das dann steuerbar, mit einer Rückkoppelung sogar
regelbar.
0,06 Ohm hat man bei 2mm dickem Kupferdraht nach rund 10 m. Und 66 Watt
verlorene Leistung bei der 100W Birne.
Bei rund 200V und 100W Birne hat man 0,5 Ampere. Damit dann 2V am Kupfer
abfallen braucht man 4 Ohm. Und man hatt dann 1 Watt verlorene Leistung.
Und jetzt rate mal, warum Überlandleitungen mehr als 230 V
Potentialdifferenz verwenden.