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Forum: Offtopic Man muss sich einfach damit abfinden.


Autor: Philosoph (Gast)
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...dass die Wirtschaft immer weniger Leute benötigt.
Die meisten technischen Probleme der Menschheit sind halt gelöst.
Arbeiten, die früher einen hohen Personalaufwand hatten, werden heute 
sehr effizient von Maschinen erledigt. Ein paar Leute braucht man noch, 
um die Maschinen am Laufen zu halten und noch ein paar Leute für 
Dienstleistungen.
Das Industriezeitalter wird abgelöst vom Maschinenzeitalter.
Für uns wird es Zeit die Arbeitslosigkeit nicht mehr als persönliches 
Scheitern zu begreifen. Ich denke in ein paar Jahren ist es völlig 
normal in hochproduktiven und hocheffizienten Gesellschaften von 
Transferleistungen zu leben. Das Geld wird von ein paar Wenigen 
Kapitalisten und Arbeitern/Angestellten in der Industrie verdient, die 
etwas mehr wollen. Lernen mit kleinen Brötchen zufrieden zu sein und 
sich von dem Gedanken lösen das Leben hat nur durch Lohnarbeit einen 
Sinn!

: Verschoben durch Admin
Autor: Gast (Gast)
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mimimimi!

Schon wieder einer, der sein Studium oder seinen Techniker gerade so mit 
einer 4 bestanden hat und jetzt einen Job im Umkreis von 5km um den 
eigenen Wohnort sucht und rum heult, dass er nichts findet. Erbärmlich.

Autor: Philosoph (Gast)
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mach doch mal die augen auf und mimimi hier nicht rum du gurkenhals :-)

Autor: ::: (Gast)
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Genau lesen. Er jammert nicht. Die Idee ist interessant. Man koennt's 
mit der Arbeit so machen wie mit dem Militaer. Um die 20 rum muss jeder 
mal fuer eine Weile ran, und das war's dann. Die naechsten 50 Jahre dann 
auf Hartz Niveau etwas rumhaengen...

Autor: Gast (Gast)
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> mach doch mal die augen auf und mimimi hier nicht rum du gurkenhals :-)

Such dir nen Job, dann spar ich mir auch das mimimimi :)

Autor: Philosoph (Gast)
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Wieviele Leute arbeiten denn noch wirklich? Wieviele machen eigentlich 
im Prinzip sinnlosen Schnickschnack oder sind in der Verwaltung oder 
Beamte oder bei der Bundeswehr oder sonstwie überflüssig? Wieviele Jobs 
könnte man durch noch höhere Effizienz und die Anwendung existierender 
Technologie noch streichen? Wieviele Innovationen werden überhaupt noch 
verlangt bzw. erfüllen einen sinnvollen Zweck? Wieviele Jobs werden 
demnächst nach Asien verlagert? Da bleibt nicht viel...

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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die menschheit konsumiert halt sehr viel mehr, als sich ohne maschinen 
produzieren ließe. der exponentielle verbrauch an gütern muss 
zwangsläufig durch produktion mit maschinen aufgefangen werden. sonst 
können in deutschland nur noch vw und bmw den markt mit der jetzigen 
fertigungsleistung bedienen, die arbeiter von bmw, opel und ford müssen 
von hand die steuercomputer für die fertigungsroboter zusammenlöten.

Autor: Waffe (Gast)
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>Such dir nen Job, dann spar ich mir auch das mimimimi :)
Macht er vielleicht doch. Suchen heißt aber nicht finden. Ich denke mal, 
nach deiner arroganten Schreibe hast du einen Job.
Threadstarter, wenn du einen Job haben willst, dann such diesen Gast auf 
und sorge dafür, daß er diesen nicht mehr ausüben kann. Musst ihn ja 
nicht umbringen, so zurichten, daß er die Frührente genehmigt bekommt, 
schickt.
Ich habe mich auch letztens über die Massenkarambolage auf der A2 
gefreut. Hoffentlich sind da einige Arbeitsplätze frei geworden. Oder 
über Motorradfahrer, die sich an Wochenden den Krotzen abfahren. Ich 
denke nur noch an Arbeitsplätze und an Konkurrenz - der Kapitalismus hat 
Spuren hinterlassen, jedenfalls bei mir.

Autor: Icke (Gast)
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> Wieviele Jobs werden
> demnächst nach Asien verlagert? Da bleibt nicht viel.

Doch! Selbst nach Asien zu gehen. Man muss flexibel sein.

Autor: Manuel (Gast)
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Gut, ich bleib morgen zu Hausen :-)

Autor: hm (Gast)
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hahaha ich lach mich tod! lollen!

Autor: hm (Gast)
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Man darf aber den Asiaten auch nicht die Arbeit wegnehmen! Es sind 
unheimlich viele und sie haben auch ein Recht auf Teilhabe am 
Arbeitsvolumen der Menschheit!

Autor: min (Gast)
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Genaubetrachtet ist das Ganze auch eine sinnvolle Entwicklung:
Man hört auf immer neuen proprietären Industriemüll zu konsumieren, weil 
man weniger Geld verdient. Statt dessen hat man mehr Zeit sich mit dem 
ganzen schonvorhanden unnütz rumliegenden Elektroschrott zu beschäftigen 
und damit was sinnvolles anzustellen. Mal guggen ob da Linux draufläuft, 
was kann mit Chips bauen, die man mit Heissluft auslötet, ein paar 
Prozessoren werden natürlich neu gekauft...und plötzlich kommen immer 
mehr neue Ideen und man lernt die Dinge sinnvoll zu benutzen, anstatt 
sich in fremdbestimmte Konsumabhängigkeiten zu begeben, die einen unfrei 
machen.
Auch gibt es genügend weitere wirtschaftliche Wachstumfelder in eine 
sinnvolle Zukunft. Genannt seien hier nur Energiespar(schaltungen), 
Solartechnogie, DIY Informationsnetzwerke (Laser), Roboter, 
Wassertechnologie, usw. Alles Dinge, mit denen wir Geld sparen und uns 
das Leben angenehmer machen, wenn man diese der "Wirtschaft" aus der 
Hand nimmt. Die Wirtschaft sind letztendlich wir, und wir bestimmen auch 
wo's lang geht! Es lebe die Technik!

Autor: Der Bänker (Gast)
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Die Wirtschaft bin ich! zufriedengrins hehe

Autor: Gast (Gast)
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Philosoph (Gast) wrote:

> Ich denke in ein paar Jahren ist es völlig
> normal in hochproduktiven und hocheffizienten Gesellschaften von
> Transferleistungen zu leben. Das Geld wird von ein paar Wenigen
> Kapitalisten und Arbeitern/Angestellten in der Industrie verdient, die
> etwas mehr wollen.

Genau so ist es. Deshalb muss man den steigenden Gewinn der sich aus 
immer größerer Produktivität ergibt auf breitere Schultern verteilen, 
sonst erhält man eine Gesellschaft in der einzelne immer mehr Wohlstand 
anhäufen und die breite Masse (die nicht mehr in den Fabrikhallen 
gebraucht werden) verarmt. Der Produktivitätsgewinn muss zu einem Teil 
an diejenigen ausgeschüttet werden, die nicht mehr an dieser 
Produktivitätssteigerung teilnehmen dürfen. Arbeit wird zum Privileg und 
die Privilegierten müssen eben mehr abgeben, jedoch ohne das man ihnen 
zuviel wegnimmt. Aber nicht nur der (gehobene) Verdienst ist ein 
Privileg, sondern auch die Art der Tätigkeit. Es muss also zukünftig 
heißen "ich darf schaffen" und mit meiner Spezialistentätigkeit den 
allgemeinen Wohlstand mehren. Dazu braucht man den Wandel in den Köpfen. 
Nicht derjenige der morgens länger liegen bleiben darf ist der 
Bevorteilte, sondern derjenige der seine Kenntnisse im Job gegen ein 
höheres Einkommen als das des Durchschnitts anbringen kann ist im 
Vorteil. Wir müssen umdenken, aber das wird ein langer Prozess werden. 
Die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Gesundheit müssen langfristig 
durch ein Einkommen für alle ohne Bedingungen zu stellen erfüllt werden. 
Wer Luxus möchte (Wellness, Restaurantbesuche, Luxuswohnung) muss 
hinzuverdienen. Da sind viele Modelle denkbar (z.B. Altenbetreuung 
etc.).

Autor: Sense (Gast)
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> Ich denke in ein paar Jahren ist es völlig normal in
> hochproduktiven und hocheffizienten Gesellschaften von
> Transferleistungen zu leben.

Komisch, egal wohin man schaut, in der realen Welt ist genau die 
gegenteilige Entwicklung zu sehen. Der produktive Teil der Bevölkerung 
ist immer weniger bereit, den Rest mit duchzuschleppen. Um Deine 
Vorstellung zu realisieren, wäre mindestens ein Zwangsmodell a la DDR 
notwendig, hätte dann aber wohl auch das Problem, daß wie in der DDR 
eine Zusatzfinanzierung von außen notwendig wäre.

Autor: Gast (Gast)
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> Komisch, egal wohin man schaut, in der realen Welt ist genau die
> gegenteilige Entwicklung zu sehen.

Ich sehe einen Obama der sich dafür einsetzt mehr Menschen eine 
Krankenversicherung zu ermöglichen und mehr Menschen am wirtschaftlichen 
Erfolg teilhaben zu lassen.

> Der produktive Teil der Bevölkerung
> ist immer weniger bereit, den Rest mit duchzuschleppen.

Es gibt nicht "den produktiven Teil", sondern eine Entwicklung hin zu 
mehr Produktivität mit weniger Menschen bei stärkerem Einsatz von 
Maschinen. Die Produktivität geht nicht zurück, sondern sie steigt. Aus 
diesem Produktivitätsfortschritt müssen auch die freigesetzten 
Arbeitskräfte mit unterstützt werden.

Mit DDR hat das gar nichts zu tun. Das war eine ineffiziente 
Einparteien-Diktatur, die den Wettbewerb durch Planwirtschaft ersetzt 
hat. Eine Gesellschaft mit Wettbewerb braucht auch einen Markt für ihre 
Produkte. Wenn der Produktivitätsgewinn nur noch auf wenigen Menschen zu 
gute kommt bricht der Markt weg und es gibt nicht genügend Käufer (siehe 
Automobilkrise). Dann nützt auch die hohe Produktivität nichts, denn die 
Produkte finden ihre Käufer nicht mehr. Es muss also ein Gleichgewicht 
geben zwischen Angebot und Nachfrage. Dazu braucht es die Kaufkraft 
möglichst vieler Bundesbürger. Das Geld darf nicht bei den Banken 
bleiben, es muss in die Unternehmen und unter die Leute.

Autor: Ich (Gast)
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"Die meisten technischen Probleme der Menschheit sind halt gelöst."

Das beweist deinen kleinen Horizont. Was ich nicht kenne gibts auch 
nicht ;-).

IQ < 80.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Ich (Gast)

>>"Die meisten technischen Probleme der Menschheit sind halt gelöst."

>Das beweist deinen kleinen Horizont. Was ich nicht kenne gibts auch
>nicht ;-).

Dumm nur, dass der Op mit dieser Aussage im Wesentlichen Recht hat.
Die Welt im allgemeinen und die westliche Welt im speziellen haben keine 
nennenswerten technischen Probleme mehr. Die WIRKLICHEN, GROSSEN Problem 
sind menschlicher Natur.

Schau dir die Wirtschaft des Westens an. Überproduktion, knallharter 
Verdrängungsertbewerb, Absatzflaute. Gleichzeitig auf anderen 
Kontinenten Mangelwirtschaft, Unterernährung etc. Wobei ironischerweise 
gerade in den ärmsten Ländern das Bevölkerungswachstum am grössten ist, 
wenn gleich das mehr Probleme schafft als löst.

Soviel zum Thema IQ<80.

MfG
Falk

Autor: Oi (Gast)
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> Es gibt nicht "den produktiven Teil", sondern eine Entwicklung hin zu
> mehr Produktivität mit weniger Menschen bei stärkerem Einsatz von
> Maschinen.

Produktiv ist, wer mehr produziert, als er konsumiert. Und das trifft 
leider nur auf den kleineren Teil der Bevoelkerung zu. Leider wird das 
an den Stammtisch gar nicht gerne eingesehen - die Alimentierung jedes 
Buergers ist groesstenteils versteckt, die Taxierung deutlich sichtbar.

> Aus diesem Produktivitätsfortschritt müssen auch die freigesetzten
> Arbeitskräfte mit unterstützt werden.

Arbeit ist genug da, es muss sie nur jemand machen wollen.

Mit DDR hat das gar nichts zu tun. Das war eine ineffiziente
Einparteien-Diktatur, die den Wettbewerb durch Planwirtschaft ersetzt
hat. Eine Gesellschaft mit Wettbewerb braucht auch einen Markt für ihre
Produkte. Wenn der Produktivitätsgewinn nur noch auf wenigen Menschen zu
gute kommt bricht der Markt weg und es gibt nicht genügend Käufer (siehe
Automobilkrise).

> Dann nützt auch die hohe Produktivität nichts, denn die
> Produkte finden ihre Käufer nicht mehr. Es muss also ein Gleichgewicht
> geben zwischen Angebot und Nachfrage. Dazu braucht es die Kaufkraft
> möglichst vieler Bundesbürger.

Es ist voellig egal, auf wie viele Buerger die Kaufkraft verteilt ist. 
Wichtig ist, dass die Kaufkraft auf den einheimischen Markt wirkt.

Wenn man Einkommen abzieht und ohne Gegenleistung umverteilt, dann ist 
das ein Transfer, das sich dem Wirtschaftskreislauf entzieht. Das Geld 
muss auf dem einheimischen Markt umgesetzt werden, nur das bringt was! 
Am Porsche von einem Bonzen haengen mehr einheimische Arbeitsplaetze als 
an 100 Fernsehern von Arbeitern. So einfach ist das.

> Das Geld darf nicht bei den Banken bleiben, es muss in die Unternehmen
> und unter die Leute.

Das ist so ein klassisches Vorurteil: Wenige verdienen sich dumm und 
daemlich und bunkern das Geld bei den Banken, die dann drauf sitzen und 
sich freuen. Das ist natuerlich nicht so, dieses Geld nimmt aktiv am 
Wirtschaftskreislauf teil und hat eine wichtige Funktion. Im Uebrigen 
sind die grossen Vermoegen, ueber die oft geredet wird zum 
allergroessten Teil gar nicht Bar vorhanden, sondern in Form von 
Guetern/Anlagen/etc.

Autor: Oi (Gast)
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> Dumm nur, dass der Op mit dieser Aussage im Wesentlichen Recht hat.

Nein, hat er nicht. Ihr geht beide einfach von eurer eigenen Defintion 
aus, was ein relevantes Problem ist und was nicht und definiert einfach 
weg, was euch stoert. Wenn man das macht, kann man genausogut behaupten, 
dass die wesentlichen Probleme schon vor 5000 oder 10000 Jahren geloest 
waren.

> Soviel zum Thema IQ<80.

So viel zum beschraenkten Horizont.

Autor: min (Gast)
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Viele technische Probleme sind gelöst, werden aber nicht umgesetzt - und 
das aus knallharten Profit- und Machtinteressen. Die Leute werden immer 
schön in Abhängigkeit gehalten und man verklickert Ihnen immer wieder:
Ein Wandel rechnet sich nicht, die technischen Probleme müssen erst noch 
gelöst werden, die Zeit ist noch nicht reif, blablabla....
Als Beispiel möchte ich hier die Solarindutrie nennen. Seit Jahrzehnten 
ist die Technologie ausgereift. SolarThermische Dampfkraftwerke mit 
Spiegeltechnologie wurden auf der Weltausstellung (1900) in Paris 
vorgestellt. Einfache Spiegel werden mechanisch der Sonne nachgeführt 
und leiten das Licht (immerhin 1000W/qm spiegelfäche) auf einen 
thermischen Wasserdampfer, der eine Turbine und den Stromgenerator 
antreibt. Doch die Oelbesoffenen haben beschlossen, dass die Technogie 
verschwinden muss.
Bereits 1970 wurde der Sonnenlaser von der NASA entwickelt (natürlich 
nur für SDI-Phantasien). Einfache neodymdotierte Quarzresonatoren 
generieren kohäretes Licht mit dem man die Sonne bündeln kann. Mit 
dieser Technik sind wir voll gerüstet für das Solarzeitalter. Dennoch 
predigen die Oel-und machtbesoffenen immer wieder, dass wir Kohle- Atom- 
und Fossilenergie konsumieren müssen, die Solartechnologie kommt erst 
später, die Zeit ist noch nicht reif. Warum?
Weil unser ganzes kapitalistisches System auf dem Oelkonsum basiert. 
Kohlekraftwerke muessen abgeschrieben werden, die Versorger muessen ihre 
profite maximieren, die Kernenergie soll bis zum GAU auslaufen. Weil?
Die Solarenergie (Windenergie) läßt sich nicht besteuern und 
monopolisieren. Wenn wir unseren Brauchwasserkreislauf lokal schliessen, 
indem wir mit Sonne unser Wasser verdampfen (destillieren), die 
Verdunstungskälte als Klimaanlage verwenden, den Dampf duch eine Turbine 
verstromen, das Wasser recykeln, unseren Bio-Muell (mit vorhandener 
Analyse-Technogie) vorort rückstandslos (ausser CO2 und Wasser) in einem 
kleinen Verbrennungsmodul verstromen und die Restenergie zum Heizen 
verwenden, dann reissen sich die "Versorger" die Haare vom Kopf.
Es Zeit für einen Wandel. Wir koenen nicht neben einer regenrativen
Zukunft noch eine fossile Schattenwirtschaft mitschleppen, die schon 
lange ausgedient hat. Wir brauchen die restliche fossile Energie um im 
Solarzeitalter einen Energiepuffer als Reserve zu besitzen. Sie Probleme 
der Atomkraft und der Fossilergiewirtschaft sind zu massiv, um einfach 
zu sagen, wir koennen uns Solarenergie nicht leisten. Die Kosten der 
technologischen Sackgasse treiben uns in den Ruin (Asse, Klimawandel, 
Luftverschmutzung, usw.). Das Solarzeitalter muss ohnehin kommen, warum 
nicht jetzt?

Autor: pffft (Gast)
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1899 - "Alles, was erfunden werden kann, ist erfunden worden" soll in 
jenem Jahr Charles H. Duell vom US Patent Office resigniert festgestellt 
haben.

Autor: Ich (Gast)
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Wir verwenden unsichere Atomkraftwerke ohne zu Wissen wie wir den Müll 
hinterher entsorgen sollen.
Jedes Jahr sterben tausende von Menschen weil wir Naturkatastrophen 
nicht zuverlässig vorhersehen können.
Jede Minute sterben Menschen im Straßenverkehr.
Die Erderwärmung steigt und steigt und wir verbrennen immernoch fleißig 
Rohstoffe.

Aber in eurer Welt sind alle grundlegenden technischen Probleme gelöst. 
Schön.

Autor: Paul (Gast)
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Das, was der Threadstarter hier so "neues" von sich gibt, hat Karl Marx 
in seinen Werken schon lange erkannt. Nichts Neues also. Nur hat man 
dabei die Raffgier der Menschen nicht bedacht.

Autor: Threadstarter (Gast)
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Hallo? Klopfklopfklopf! Jemand zu Hause Mc Fly? Wo steht das der 
Threadstarter die Intention hatte etwas "Neues" zu verlautbaren?

Salute!

Autor: Oi (Gast)
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> Viele technische Probleme sind gelöst, werden aber nicht umgesetzt - und
> das aus knallharten Profit- und Machtinteressen. Die Leute werden immer
> schön in Abhängigkeit gehalten und man verklickert Ihnen immer wieder:

Verschowerungstheorien sind was fuer geistig Arme, die mit der Realitaet 
nicht klar kommen.

Autor: Paul (Gast)
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>Hallo? Klopfklopfklopf! Jemand zu Hause Mc Fly?

Na, Deine Ausdrucksweis ist aber weit entfernt von einem Philosophen.

Das war auf den Beitrag von ::: abgezielt:

>Genau lesen. Er jammert nicht. Die Idee ist interessant.

Die Idee ist uralt und sicherlich nicht falsch.

Autor: MaWin (Gast)
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Nein, lieber Philosoph, es liegt nicht daran, daß die meisten 
technischen Probleme gelöst wären, sonst hätten wir jetzt Mondkolonien, 
würden die Meere besiedeln, oder zumindest könnte ich meinem Telefon 
sagen, wen ich anrufen will, und muß nicht tippen.

Es ist auch nicht das Problem, daß keine Menschen da wären, die solche 
Arbeiten machen können, denn wir haben viele Arbeitslose

Es liegt daran, da niemand das Geld übrig hat, solche Menschen zu 
bezahlen.

Das ist besonders merkwürdig, da ja Geld nichts anders ist als ein 
Schuldschein auf Arbeitskraft (wenn du mir 1 Arbeitsstunde geopfert 
hast, weil du mir von deinem angebauten Weizen ein Brot gebacken hast, 
dann gebe ich dir einen Schuldschein, für den ich eines Tages für dich 
arbeiten werde, oder jemand anders arbeitet für dich und ich für diesen 
jemand anders, wenn das Geld von allen akzeptiert wird) wenn statt 10 
Leuten nun 100 Leute ihre Arbeitskraft einbringen würden, könnte man 
problemlos die Menge des Geldes ver-10-fachen.

Aber die Zentralbanken haben die Menge des Geldes schon ver-x-facht.

Es ist also genug Geld da und genug Arbeitskraft und genug Ideen gäbe es 
auch, warum arbeitet trotzdem keiner ? Sind alle Arbeitslosen zu faul ? 
Kaum. Das Geld ist woanders. Das Geld ist nicht in der Realwirtschaft. 
Das Geld liegt auf den Spieltischen der Zocker der Finanzbranche. Die 
schieben Geldsummen hin und her, die weit grösser sind, als die 
Geldsummen der Realwirtschaft. Aber es ist kein Monopolygeld, es ist 
echtes Geld. Die Zocker sagen sich: Mit Zocken lässt sich mehr 
verdienen, als mit Arbeit. Und sie hatten damit recht, zumindest die 
letzten 10-20 Jahre. Dummerweise wird durch Zocken nichts produziert, 
sondern nur umverteilt.

Es könnte allerdings jetzt zu einem Stillstand kommen, die Rendite von 
Geldanlagen ist negativ. Leider noch nicht für alle, für die kleinen 
Sparer gilt das, aber die grossen Geldhäuser machen nach wie vor mit 
denselben Methoden Milliardengewinne, denn sie verdienen auch bei 
Verlusten. Man hat ihnen die Verluste abgenommen, die Gewinne dürfen sie 
behalten.

Es wird also so weit kommen müssen, bis das Zockergeld nichts mehr wert 
ist, die Hyperinflation zumindest des Dollars, vermutlich auch des 
Euros, und sich die Leute, die wirklich was produzieren, sich wieder auf 
ein neues Zahlungsmittel verständigen. Dann bekommen zuerst diejenigen 
was, die wirklich wichtiges produzieren, Bauern, Ärzte. Dann diejenigen, 
die zumindest was anzubieten haben, Handwerker, Energielieferanten, 
Autobauer. Dann solche die zumindest produktive Arbeitskraft anzubieten 
haben, also die Arbeiter und Angestellten. Und hoffentlich nie mehr die 
Leute, die mit der Welt Monopoly spielen.

Leider werden diese Banker gar nicht so schlecht durch die Krise kommen, 
denn sie wandeln das wertlos werdende Geld in Gold oder eine Lagerhalle 
Zucker um. Es sind die Sparer, die leer ausgehen, weil ihr Sparguthaben 
nichts mehr wert ist, die Vorsorge für's Alter, wie es genannt wurde. 
Das passierte im letzten Jahrhundert dutzendmale (Zimbabwe Argentinien 
Serbien DDR Deutschland Österreich Ungarn Türkei etc.) warum sollte es 
nicht wieder passieren? Die Regierungen sind dumm wie eh und je.

Autor: min (Gast)
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@ Oi(l): Verschowerungstheorien sind was fuer geistig Arme, die mit der 
Realitaet nicht klar kommen.
Nein!
Geistige Armut ist, wenn man immer wieder predigt, dass Krieg um 
Recourcen, kapitalistische Gier, Wirtschaftswachstum basierend auf Oel, 
Ungerechtigkeit, Umweltverschmutzung, Klimawandel durch fossilen 
Energiekonsum, die Realität sind, die man nicht ändern kann.
Nur die künstliche Lenkung (Fehlleitung) der Geldströme verhindert eine 
nachhaltige Energiewirtschaft.

Autor: Rex Gildo jr. (Gast)
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Moin!

So ein Schwachsinn, alle technischen Probleme sind gelöst. 
HAAAHAAHAAAHAAAAA

Hier mal ein kurzes Brainstorming topic und evtl etwas OT ;)

Erstmal müssen alle Energieprobleme gelöst werden. Weiterhin sind nur 
ca. 1 % der Tiefsee erforscht, dort liegen bestimmt auch noch massig 
Bodenschätze und Rohstoffe rum. Was bei Entdeckung/Beherrschung des 
Drucks natürlich auch noch diesen Teil der Umwelt nachhaltig schädigen 
würde.
Aber erstmal sind ja noch ein paar Jahrzehnte Zeit bis zur Erforschung 
der Tiefsee wo man die noch bestehenden Flachwasserzonen, wie die 
Koralenriffe restlos zerstören kann.

Anderes Problem ist das Ausmerzen bestehender Volkskrankheiten das 
verhindern der totalen Überbevölkerung der Welt usw usw usw.

Also entweder wir stehen grade am Anfang einer Entwicklung oder wir sind 
ratz fatz ausgemerzt ;) Ich befürchte eher letzteres ;)

Um wieder zum Thema zu kommen, mit einer Einstellung wie der 
Threadersteller sie an den Tag legt ist es kein Wunder dass die 
Menschheit sich langsam aber sicher ausrottet. Die meisten finden sich 
mit dem was ist ab, riskieren nix, setzen sich nicht ein, konsumieren , 
nölen, ignorieren.


Gruß

Autor: Gast (Gast)
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"Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden." (Charles H. 
Duell, Beauftragter, USA Office von Patenten, 1899)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen einst 
verwirklichen. (Jules Verne)

Autor: Atzen (Gast)
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Was du als Zocken bezeichnest ist verdammt harte Arbeit. Nicht umsonst 
sitzen vielen Börsenmakler 10-12h vor dem Rechner. Um auf DAUER 
profitabel handeln zu können, ist enormes Fachwissen nötig. Warum sonst 
scheitern so viele Kleinanleger?! Eben aus diesem Grund.

Autor: Sense (Gast)
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> Ich sehe einen Obama der sich dafür einsetzt mehr Menschen eine
> Krankenversicherung zu ermöglichen und mehr Menschen am
> wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen.

Die Chance, daß er genau so ("Er hat sich sehr bemüht ...") in den 
Geschichtsbüchern stehen wird, ist recht groß.

> mehr Produktivität mit weniger Menschen [...]
> Aus diesem Produktivitätsfortschritt müssen auch die
> freigesetzten Arbeitskräfte mit unterstützt werden.

> Mit DDR hat das gar nichts zu tun. Das war eine ineffiziente
> Einparteien-Diktatur, die den Wettbewerb durch Planwirtschaft
> ersetzt hat.

Ganz genau hat das was damit zu tun. Dein "mit unterstützen" hat 
irgendwo eine Grenze, ab der die Unterstützer sich nur noch ausgebeutet 
fühlen können. Zwangsmaßnahmen, wie Verhinderung von "Republikflucht", 
Überwachung zur Verhinderung einer Gegenbewegung, 
Informationsverhinderung durch Gleichschaltung der Presse und 
Zensurmaßnahmen sind dann notwendig, um die öffentliche Ordnung aufrecht 
zu erhalten. Die Grundlagen dafür wurden in den letzten Jahren in 
unserem Land aufgebaut.

> Eine Gesellschaft mit Wettbewerb braucht

Was willst Du denn nun, eine Gesellschaft mit Wettbewerb oder nicht ? 
Ein Wettbewerb zwischen Produkten unter Ausschluß des Wettbewerbs 
zwischen den Menschen klingt lustig, wird aber wohl kaum funktionieren. 
Ohne Wettbewerb kann es keine Effizienz geben, das widerspricht der 
Natur des Menschen.

Autor: Oi (Gast)
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@Atzen

Die Leute die hier ueber Zockerei schimpfen, haben ja nicht mal 
einfachstes Grundlagenwissen. Keine Ahnung, was ein Derivat oder ein 
Future ist, aber laut PANIK schreien.

Autor: Oi (Gast)
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> Ganz genau hat das was damit zu tun. Dein "mit unterstützen" hat
> irgendwo eine Grenze, ab der die Unterstützer sich nur noch ausgebeutet
> fühlen können. Zwangsmaßnahmen, wie Verhinderung von "Republikflucht",

Es gab schon genug Forderungen, dass man sein Vermoegen nicht mitnehmen 
darf, wenn man auswandert. Solche Loesegelder waren vor 70 Jahren auch 
schon mal ueblich...

Autor: Atzen (Gast)
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Zocken ist auch der unkontrollierte Handel und sowas macht kein Makler. 
Die haben in der Regel eine sehr gute Ausbildung.

Autor: Juppi (Gast)
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> Es liegt daran, da niemand das Geld übrig hat, solche Menschen zu bezahlen.

Das ist schlicht nicht war. Denn diese Menschen werden bezahlt. Monat 
fuer Monat kommt die Gemeinschaft fuer ihren Unterhalt auf. Die gleiche 
Gemeinschaft, die dann kein Geld dafuer hat, z.B. mehr Helfer in der 
Altenpflege einzustellen und dafuer die junge Generation 
zwangsverpflichtet!

Aber die, die jeden Monat ihr Geld bekommen, duerfen zu Gegenleistungen 
ja nicht gezwungen werden, das waere unsozial. Geld in den Pflegetopf 
transferieren, das darf auch nicht sein, das waere ja Zweckentfremdung.

Kinderbetreuung ist auch ein ganz grosses Thema, wo viele niedrig 
qualifizierte Kraefte abreiten koennten - wenn sich die hoeher 
qualifizierten das leisten koennten. Es ist Fakt, Kinder lohnen sich nur 
fuer Arme - deswegen waechst die Unterschicht immer mehr, nicht wegen 
einer faktisch nicht nachweisbaren Umverteilung.

In Deutschland findet unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit 
und sozialen Gerechtigkeit eine gigantische Verschwendung von Potential 
statt.

Deutschland braucht endlich ein faires System, in dem eines Jeden 
Existenz gesichert ist und jeder das Gleiche leisten muss: Ein minimales 
Grundgehalt ohne Bedingungen und 20% der Arbeitskraft (basierend auf der 
40h-Woche) jedes Erwachsenen fuer die Gemeinschaft.

Autor: Tststs (Gast)
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Weiss nicht, was das Geschrei soll - die Immobilionblase hat sich ueber 
10 Jahre in Ruhe aufgebaut. Jeder wusste es, keiner hat was gemacht. 
Schon gar nicht die Moralapostel und Politiker, die sich jetzt gross 
aufspielen. Sie haben die ganze Zeit nichts dagegen unternommen und sie 
machen auch jetzt nichts - ausser Wahlkampf und noch mehr 
Leuteverdummung.

Schoenes Beispiel "Kreditklemme". Es gibt ueberhaupt keinen 
Kreditmangel, die Zahlen sind bekannt, die Zahl der Kredite ist rauf 
gegangen. Nur sind die Kredite teuer. Da wird auch gleich wieder von 
Abzocke gesprochen, weil die Zentralbank ja guenstige Kredite an die 
Banken vergibt (die uebrigens ein extrem niedriges Risiko haben, ergo zu 
Recht guenstig sind). Die Spanne dazwischen wird als grosser Reibach 
dargestellt. Die Wahrheit ist aber, dass die Banken die Kredite gar 
nicht guenstiger vergeben duerfen. Aufgrund der stark geschrumpften 
Kapitaldecke der Banken muessen sie die Risikobewertung bei der 
Kreditvergabe anpassen und das fuehrt nunmal zu hoeheren Zinsen. Um das 
zu aendern, muessten die Kalkulationsvorschriften der Banken gelockert 
werden, aber genau das will man ja eigentlich nicht. Die Lage wird sich 
erst entspannen, wenn sich die Eigenkapitalquote der Banken wieder 
verbessert hat. Da helfen auch keine Zwangsmassnahme der Regierung, denn 
die muesste die Banken dazu zwingen, gegen die eigenen Gesetze zu 
verstossen. Das ganze Geheule ist also scheinheilig bis absurd.

Autor: Gast (Gast)
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> Produktiv ist, wer mehr produziert, als er konsumiert.

Mit welchem Messinstrument willst du denn die Produktivität des 
einzelnen Bürgers messen? Wie Produktiv ist denn der Pförtner am 
Werkstor gegenüber dem Schichtleiter in der Produktion? Wie produktiv 
ist denn die Entwicklungsabteilung gegenüber der Putzkolonne im Konzern?

> Und das trifft
> leider nur auf den kleineren Teil der Bevoelkerung zu.

Dann ist die Mehrheit nach deiner Definition unproduktiv. Und? Was 
willst du mit der Mehrheit der Menschen jetzt anstellen?

> Arbeit ist genug da, es muss sie nur jemand machen wollen.

Wenn genug Arbeit da wäre, gäbe es keine Arbeitslosigkeit.

> Es ist voellig egal, auf wie viele Buerger die Kaufkraft verteilt ist.
> Wichtig ist, dass die Kaufkraft auf den einheimischen Markt wirkt.

Was heißt denn hier "wirkt"? Wenn die Kaufkraft sich nur noch bei 
wenigen konzentriert leidet die Wirtschaft und hat nicht genügend Absatz 
ihrer Produkte, deshalb ist es gar nicht egal wie die Kaufkraft verteilt 
ist, im Gegenteil, die breite Masse braucht Kaufkraft, denn sie kauft 
die Produkte der Wirtschaft. Oder hast du schon mal erlebt, das sich ein 
einzelner wohlhabender Haushalt 5 Waschmaschinen, 5 Spülmaschinen, 8 
Mixer, 10 Toaster usw. kauft?

> Das Geld
> muss auf dem einheimischen Markt umgesetzt werden, nur das bringt was!

Klar.

> Am Porsche von einem Bonzen haengen mehr einheimische Arbeitsplaetze als
> an 100 Fernsehern von Arbeitern. So einfach ist das.

Kann sein, vielleicht auch nicht. Tatsache ist, wenn Geld über viele 
Händler in Deutschland verstreut wird hat das eine bessere Wirkung als 
wenn Geld nur bei einem Händler landet.

> Das ist so ein klassisches Vorurteil: Wenige verdienen sich dumm und
> daemlich und bunkern das Geld bei den Banken, die dann drauf sitzen und
> sich freuen. Das ist natuerlich nicht so, dieses Geld nimmt aktiv am
> Wirtschaftskreislauf teil ..

Das Geld was bei wenigen in großen Mengen konzentriert wird nimmt vor 
allen Dingen an der Spekulation, der Gier nach Zins und Zinseszins teil 
und landet eben nicht bei den KMU. Es wird dem direkten 
Wirtschaftskreislauf entzogen. Banken haben damit nach vor der 
Finanzkrise US-Schrottpapiere gekauft, die nichts wert waren. Mich 
wundert das jemand der sich mit solchen Themen beschäftigt das nicht 
einsehen möchte oder gar nicht weiß.

Deswegen nochmal, das Geld darf nicht bei den Banken bleiben, es muss in 
die Unternehmen und unter die Leute.

Autor: Gast (Gast)
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> Schoenes Beispiel "Kreditklemme". Es gibt ueberhaupt keinen
> Kreditmangel, die Zahlen sind bekannt, die Zahl der Kredite ist rauf
> gegangen. Nur sind die Kredite teuer.

Es besteht überhaupt kein Grund Kredite zu verteuern, wenn man selber 
das Geld zum Nulltarif erhält. Im übrigen ist die Kreditklemme eine 
REALITÄT, nur uninformierte Dummköpfe oder die Sprecher der 
Finanzwirtschaft leugnen dies.

> Die Wahrheit ist aber, dass die Banken die Kredite gar
> nicht guenstiger vergeben duerfen.

Bist du ein Lobbyist der Finanzwirtschaft oder warum benauptest du so 
einen dreisten Unfug?

Autor: Gast (Gast)
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> Was du als Zocken bezeichnest ist verdammt harte Arbeit. Nicht umsonst
> sitzen vielen Börsenmakler 10-12h vor dem Rechner.

Tststs, Atzen, Oi, Sense

alles der selber Quark

Autor: Gast (Gast)
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MaWin worte:

> Das Geld ist nicht in der Realwirtschaft.
> Das Geld liegt auf den Spieltischen der Zocker der Finanzbranche. Die
> schieben Geldsummen hin und her, die weit grösser sind, als die
> Geldsummen der Realwirtschaft.

MaWin hat es richtig erkannt.

Autor: min (Gast)
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Der Boersenmakler oder der Immobilienmakler leisten keine Arbeit, 
sondern haben ein System entwickelt, indem diese ein Wissen besitzen, 
mitdem sie anderen Geld wegnehmen können. Sie haben weder an dem Produkt 
gearbeitet, noch an der Verteilung des Produktes. Sondern einzig und 
allein den Geldstrom (Gegenwertes des Produktes) gelenkt. Dafür sitzen 
sie vor 10 Monitoren und beobachtet den Markt, um dann in der richtigen 
Sekunde die Returntaste zu drücken, um damit Hundertausenden die 
Altersvorsorge, das Ersparte oder Angelegte wegzunehmen. Wer bei diesen 
Leuten anlegt und deren Lügen und Versprechungen glaubt ist eigentlich 
selberschuld.
Aber gerade die Zocker schreien jetzt ja am meisten rum, und betteln 
nach Steuergelder, damit sie ihren verschwenderischen Lebenstil, der 
bislang mit den  Millionen der Massen (oder auf Pump) finanziert wurde, 
beibehalten koennen. Die Blubberblase ist geplatzt, die Konsumwirtschaft 
auf Pump ist am Ende. Es ist Zeit eine nachhaltige Wirtschaft basierend 
auf regenerativer Energie und Rezykling aufzubauen, sowie sich wieder 
darauf zu besinnen, Produkte herzustellen, die haltbar, reparierbar und 
ohne Sollbruchstelle sind.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Also die vollautomatische Sex Gespielin die funktional und optisch einer 
Frau zu sagen wir 99.9% entspricht, auf die hier im Forum und auch 
anderswo sehr viele sehnsüchtig warten, die muss erst erfunden werden.

Autor: Atzen (Gast)
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@min
Hast du jemals einen Börsenmakler bei seiner Tätigkeit beobachtet?

Autor: min (Gast)
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@Atzen: Ich habe mich lange genug mit der Thematik beschäftigt, um mir 
ein Urteil bilden zu können. Inzwischen wird dieses Urteil auch mehr und 
mehr von der Realität bestätigt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Mit welchem Messinstrument willst du denn die Produktivität des
> einzelnen Bürgers messen? Wie Produktiv ist denn der Pförtner am
> Werkstor gegenüber dem Schichtleiter in der Produktion?

Völlig richtig. So was ist (gerade bei Dienstleistungen) schwer zu 
messen.
Man hat sich daher auf die Arbeitsstunde bezogen, die der Mensch zur 
Verfügung stellt, mit kleinen Korrekturfaktoren weil manche in einer 
Stunde mehr schaffen als andere.

Ob ein Pförtner auch zur Produktivität beiträgt kann man ermitteln, in 
dem man ihn weglässt. Wenn dadurch der eigentlich produktive Arbeiter am 
Band etwas von seiner Zeit abgeben müsste, weil er z.B. auf das Werk 
aufpassen muß damit nichts geklaut wird (oder die geklauten Sachen 
doppelt produziren muß), oder der Besucherin erzählt wo sie ihren Mann 
findet, dann produziert er weniger, und dieses weniger hat ihm der 
Pförtner abgenommen. Auch die Putzkolonne nimmt ihm Arbeit ab, seinen 
Arbeitsplatz zu fegen, und erlaubt ihm dadurch mehr produktivität, er 
kann bis 16 Uhr arbeiten und denn gehen, und muss nicht um 15:30 
aufhören um zu fegen.

> Am Porsche von einem Bonzen haengen mehr einheimische Arbeitsplaetze als
> an 100 Fernsehern von Arbeitern. So einfach ist das.

Allerdings kauft sich der Bonze von Porsche sein Auto mit 'funny money', 
also Geld für welches er nicht gearbeitet hat, siehe Wiedeking. Geld hat 
längst keinen Wert mehr, es wird bestimmten Leuten schubkarrenweise 
hinterhergeworfen. Die Hyperinflation ist schon da, wenn man für 
mieserable Arbeit (Wiedeking hat Porsche mit seiner unausgegorenen 
unüberlegten undurchdachten selbstüberheblichen Aktion de facto in die 
totale Pleite geführt) auch noch dermassen belohnt wird.

> Im übrigen ist die Kreditklemme eine REALITÄT

Ja, Unternehmen bekommen heute nicht mehr unbedingt das Geld, welches 
sie vorher bekommen haben, und vielleicht nicht mehr zu den Preiss 
(Zins).

Aber hey: Vorher gab es viel zu viel Kredit viel zu billig.

Es ist also nicht ganz unnormal, wenn Unternehmen, die de facto vorher 
schon überschuldet waren, heute bei der Refinanzierung jammern, und 
vielleicht auch scheitern. DASS Unternehmen überschuldet sind, hat aber 
nie mit den Arbeitern zu tun, sondern stets mit den Heuschrecken und den 
share holder value Optimierern "reduziere dein Eigenkapital, dann kannst 
du eine Eigenkapitalrendite von 25% erreichen". Daß deren Aktion falsch 
war, wusste Oma, wusste ich, wusstest du, wusste Jeder.

Problematischer wird es, wenn Unternehmen, die gesund sind, also Basel 
II bestehen, keinen Kredit bekommen, weil ihre Bank sagt: Ich kann keine 
Neuen vergeben, weil MEINE EIGENE Eigenkapitalquote dazu zu gering ist. 
Na ja, dann geht man zu einer anderen Bank. Dumm, wenn es allen Banken 
so geht. Und den privaten Banken geht es derzeit so, den ehemals 
staatlichen Banken (Landesbanken, Sparkassen) wurde ja vor ein paar 
Jahren auf Geheiss der Privatbanken die staatliche Deckung entzogen. 
Heute müssen alle staatlich gestützt werden, nur hat der Staat keinen 
Entscheidungseinfluß, um zu sagen: An Basel II taugliche Schuldner 
vergebt ihr gefälligst Kredite, für das Eigenkapiital sorge ich. Dabei 
hat er Milliarden an die Banken gegeben, aber versäumt, dafür 
Entscheidungsgewalt zu bekommen. Nun zocken die Banken weiter mit dem 
Geld und kümmern sich einen Scheiß um die Kredite, die nur ein paar 
Prozent einbringen.

Wenn ich als Firma 100 Mio wert war und 100 Aktionäre hatte, ich 99 Mio 
aber verzockt habe und es kommt jemand, der mir die 99 Mio wieder gibt, 
dann sollten meine alten Aktionäre nichts (nur 1%) mehr zu sagen habe, 
aber der Spender 99% der Stimmrechte. Unser Staat hat den Banken die 
Gelder gegeben, ohne die Stimmrechte und damit seine 
Unternehmensbeteiligung einzufordern. Mehr Büttel der Finanzindustrie 
kann man nicht sein. Und wir sind das Volk. Äh. Wenn ich als Volk schon 
für eine AG einstehe, dann nur gegen Beteiligung, entsprechend meinem 
Anteil, und später möchte ich auch bitteschön die Gewinne des KOnzerns 
haben, den ich gerettet habe.

Aber die Regierung ist eh nur Erfüllungsgehilfe der Banker.

Autor: Oi (Gast)
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>> Arbeit ist genug da, es muss sie nur jemand machen wollen.
> Wenn genug Arbeit da wäre, gäbe es keine Arbeitslosigkeit.

Diesen scheinbaren Widerspruch zu ergruenden und ihn aufzuloesen, ist 
die Aufgabe. Willst du ehrlich behaupten, es gaebe nichts zu tun?

> Es ist voellig egal, auf wie viele Buerger die Kaufkraft verteilt ist.
> Wichtig ist, dass die Kaufkraft auf den einheimischen Markt wirkt.

> Was heißt denn hier "wirkt"?

Kaufkraft haben reicht nicht, diese Kraft muss wirken. Das ist doch ganz 
einfach? Wenn einer auf seiner Kohle sitzt, dann wirkt seine Kaufkraft 
nicht. Und wenn er sie fuer billige Konsumgueter aus China ausgibt, dann 
wirkt sie zwar, aber nicht hier.

> Oder hast du schon mal erlebt, das sich ein einzelner wohlhabender
> Haushalt 5 Waschmaschinen, 5 Spülmaschinen, 8 Mixer, 10 Toaster usw.
> kauft?

Willst du jetzt wirklich behaupten, die Kaufkraft sei erschoepft, wenn 
man je eines dieser Geraete hat?

> Das Geld
> muss auf dem einheimischen Markt umgesetzt werden, nur das bringt was!

Klar.

>> Am Porsche von einem Bonzen haengen mehr einheimische Arbeitsplaetze als
>> an 100 Fernsehern von Arbeitern. So einfach ist das.
> Kann sein, vielleicht auch nicht. Tatsache ist, wenn Geld über viele
> Händler in Deutschland verstreut wird hat das eine bessere Wirkung als
> wenn Geld nur bei einem Händler landet.

Nein, das ist keine Tatsache, das ist eine Behauptung von dir. Schau dir 
einfach mal an, wie sich die Wertschoepfung bei diesen 2 Produkten 
verteilt.

Ausserdem verkauft die 100 Fernseher locker ein Haendler.

> Deswegen nochmal, das Geld darf nicht bei den Banken bleiben, es muss in
> die Unternehmen und unter die Leute.

Das ist voellig wirres Geschwurbel. Du hast KEINE Ahnung vom 
Bankenwesen. Glaubst du die haben ueberall grosse Geldspeicher, wo die 
Kohle der Bonzen drin lagert? Diese Vermoegen existieren zum groessten 
Teil lediglich als Eigentum an Guetern und Unternehmen. Es ist ein 
grosser Unterschied zwischen Geld & Vermoegen. Aber Leute wie du 
glauben, ein Milliardaer koennte einfach auf die Bank gehen und seine 
Milliarden abheben...

Autor: MaWin (Gast)
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> Der Boersenmakler oder der Immobilienmakler leisten keine Arbeit

Beide hätten aber eine Arbeit in unserem System.


Wenn heute viel Weizen, Erdöl, Baumwolle produziert wird, aber nicht 
gebraucht wird,  dann sollen sie es kaufen und nächstes Jher verkaufen, 
wenn die Nachfrage grösser ist.
Wenn heute die Nachfrage geing ist, dann sollten sie kaufen, damit die 
Erzeuger nicht auf ihrem Geld sitzen bleiben.

Das ist Handel, das ist Warenterminhandel, der dient dem Ausgleich 
schwankender Nachfrage und damit dem Ausgleich schwankender Preise. Wenn 
er funktioniert. Von Zockern wird diese Marktmacht aber umgekehrt 
verwendet.

Statt mit Waren kann man auch mit Währungen handlen oder Aktien. Ist 
eine Währung irgendwo überbewertet, sollten die Banker einen Ausgleich 
schaffen, damit Käufer und Verkäufer über Landesgrenzen hinweg zu einem 
Wechselkurs kaufen, der dem Gegenwert entspricht. Sind Zinsen 
unterschiedlich, sollten Banker Cross Border Geschäfte machen, um die 
Zinsen den zu erwartenden Währungsschwankungen anzupassen damit letzlich 
überll derselbe reale Zins gezahlt wird.

So dienen Spekulanten dem Ausgleich. Da aber die Marktmacht da ist, wird 
oft genug entgegen dem nützlichen Sinn gearbeitet, und ganze 
Volkswirtschaften ruiniert.

Autor: Gast (Gast)
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Oi (Gast) wrote:

> Diesen scheinbaren Widerspruch zu ergruenden und ihn aufzuloesen, ist
> die Aufgabe. Willst du ehrlich behaupten, es gaebe nichts zu tun?

Das sagt niemand, aber was hilft dieser Satz? In der alten DDR gab es 
auch immer was zu tun ..

> Wenn einer auf seiner Kohle sitzt, dann wirkt seine Kaufkraft
> nicht.

Gut erkannt.

> Und wenn er sie fuer billige Konsumgueter aus China ausgibt, dann
> wirkt sie zwar, aber nicht hier.

Das ist quatsch und im übrigen Protektionismus der niemandem weiterhilft 
und besonders nicht einer EXPORTNATION wir Deutschland. Außerdem 
vergisst du den Handel hier in Deutschland der diese Produkte braucht um 
seine Standorte und Arbeitskräfte zu bezahlen.

> Willst du jetzt wirklich behaupten, die Kaufkraft sei erschoepft, wenn
> man je eines dieser Geraete hat?

Ich behaupte, dass ein Wohlhabender allein mit seinem Konsumverhalten 
nicht die Kaufkraft von vielen Konsumenten ersetzen kann. Zumal 
Wohlhabende dazu tendieren ihre Kaufkraft eher im Urlaub in der Karibik 
zur Entfaltung zu bringen, als in den heimischen Elektromärkten, 
Baumärkten, Einzelhandel.

>> Kann sein, vielleicht auch nicht. Tatsache ist, wenn Geld über viele
>> Händler in Deutschland verstreut wird hat das eine bessere Wirkung als
>> wenn Geld nur bei einem Händler landet.

> Nein, das ist keine Tatsache, das ist eine Behauptung von dir. Schau dir
> einfach mal an, wie sich die Wertschoepfung bei diesen 2 Produkten
> verteilt.

Du denkst viel zu einseitig. Denke mal daran wie wichtig es ist 
möglichst viele KMU und den Handel mit Kaufkraft zu versorgen, denn 
daran hängen viele Arbeitsplätze.

>> Deswegen nochmal, das Geld darf nicht bei den Banken bleiben, es muss in
>> die Unternehmen und unter die Leute.

> Das ist voellig wirres Geschwurbel. Du hast KEINE Ahnung vom
> Bankenwesen.

Na DU scheinst ja Deutschlands Bankenspezi Nr. 1 zu sein! :)

> Glaubst du die haben ueberall grosse Geldspeicher, wo die
> Kohle der Bonzen drin lagert? Diese Vermoegen existieren zum groessten
> Teil lediglich als Eigentum an Guetern und Unternehmen.

Schön aber deren Produkte muss nun mal jemand kaufen. Glaubst du der 
Fabrikinhaber kauft seine Produkte alle selber? Er braucht Kundschaft 
und die Kundschaft braucht Kaufkraft, sprich Geld.

Außerdem unterschlägst du das Kapital das in Form von Wertpapieren von 
Reichen gehalten wird. Darüber freuen sich die Banken besonders. Damit 
können sie viel besser spekulieren als mit "Krediten" die sie an KMU 
vergeben oder wie momentan verweigern.

> Es ist ein
> grosser Unterschied zwischen Geld & Vermoegen. Aber Leute wie du
> glauben, ein Milliardaer koennte einfach auf die Bank gehen und seine
> Milliarden abheben...

Na bei Milliardären scheinst du dich ja auszukennen. :-))

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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@Juppi

> > Es liegt daran, da niemand das Geld übrig hat, solche Menschen zu bezahlen.

> Das ist schlicht nicht war. Denn diese Menschen werden bezahlt.

Ach Juppi.

Du redest von Sozialschmarotzern.

Die mag es auch geben, aber ohne die ist Umverteilung noch lange nicht 
zu Ende.

Vor 100 Jahren würdest du arbeiten gehen und von deinem Geld deine Frau 
und deine beiden Kinder ernähren, und wenn du fair bist, bekommt jeder 
25%. Du würdest also 75% deines verdienten Geldes in deiner Familie 
abgeben.

Heute lebst du als Single, und jammerst, wenn der Staat dir 40% 
wegnimmt, um davon eine Alleinerziehende und ihre Kinder zu finanzieren. 
Hey Juppi, du fährst billig damit, daß der Staat in deinem Auftrag diese 
Alleinerziehende und Kinder mit dem Sozialhilfesatz abspeist.


Also: Eine Umverteilung von 75% ist normal, ein produktiv Arbeitender 
füttert normalerweise 3 weitere durch, in den 40 Jahren des 
Arbeitslebens zuerst 20 Jahre seine Kinder, dann 20 Jahre seine Eltern 
(Rentner).

Daß die Kinder nicht arbeiten können(sollen) um ihr Brot, ihr Zimmer, 
ihre Schule zu bezahlen, sollte selbstverständlich sein, daß Rentner 
nicht arbeiten sollen, ist auch klar, und daß eine Mutter die auf 2 
Kinder aufpasst oder Oma/Opa pflegt, nicht in unserer Fabrikarbeitswelt 
gehen kann, ist auch selbstverständlich, die Frau arbeitet schon genug 
nur bekommt sie dafür kein Geld.

Eine 4-köpfige Familie sollte bei der Umverteilung +/-0 rauskommen, und 
das tut sie in Deutschland mit Kindergeld und bezahlter Schule etc. auch 
bei mittlertem Einkommen.


Also Juppi, WENN du das nächste mal wieder über Sozialschmarotzer 
lästerst, DANN zähl erst nach, ob du schon 75% abgibst, und jammere erst 
über das 76te Prozent.

Autor: Gast (Gast)
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> .. jetzt liste doch mal auf, welche Banken welche Gelder
> geschenkt bekommen haben.

Alle Banken die Rettungspakete erhalten haben, die aus Steuermitteln 
finanziert sind. Achso, vielleicht sollte man auch noch die Opfer der 
Schrottpapiere hinzufügen, die haben den Banken Dank falscher 
Versprechungen teilweise ihr gesamtes Geld geschenkt, allerdings 
ziemlich unfreiwillig. Die haben dann einen Brief erhalten, in dem ihre 
Vermögenswerte aufgelistet sind. Unten links auf dem Brief stand dann 
die Summe: 0 Euro!

Autor: Sense (Gast)
Datum:

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> Wenn genug Arbeit da wäre, gäbe es keine Arbeitslosigkeit.

Ein Malergeselle kostet mich 50€/h und bekommt 11€/h netto. Für 11€ und 
auch für 20€ würde ich ihn bei mir tapezieren lassen, aber nicht für 50€ 
- da mache ich es selbst, und viele werden es eben schwarz machen 
lassen. Gleiches gilt für andere Dienstleistungen - Gärtner, 
Haushälterin, Putzfrau, Einkaufsbringdienst. Arbeit IST im Überfluß 
vorhanden.

> Oder hast du schon mal erlebt, das sich ein einzelner wohlhabender
> Haushalt 5 Waschmaschinen, 5 Spülmaschinen, 8 Mixer, 10 Toaster
> usw. kauft?

Hast Du schon mal erlebt, daß sich ein wohlhabender Haushalt alle zwei 
Jahre die neuste Miele kauft, statt mit einem 299€-Teil 10 Jahre 
rumzueiern ? Jedes Jahr eine neue Highend-Kaffeemaschine statt alle 5 
Jahre eine für 12,99€ ? 20.000€ für die Musikanlage ausgibt statt 99€ ? 
Den Ölwechsel in der Werkstatt machen läßt ? (Liste endlos fortsetzbar).

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Oi schrieb:

>> Deswegen nochmal, das Geld darf nicht bei den Banken bleiben, es muss in
>> die Unternehmen und unter die Leute.
>
> Das ist voellig wirres Geschwurbel. Du hast KEINE Ahnung vom
> Bankenwesen. Glaubst du die haben ueberall grosse Geldspeicher, wo die
> Kohle der Bonzen drin lagert? Diese Vermoegen existieren zum groessten
> Teil lediglich als Eigentum an Guetern und Unternehmen. Es ist ein
> grosser Unterschied zwischen Geld & Vermoegen. Aber Leute wie du
> glauben, ein Milliardaer koennte einfach auf die Bank gehen und seine
> Milliarden abheben...


Soviel Ahnung scheinst du aber auch nicht zu haben. Schon mal etwas von 
der Derivaten Blase gehört. Die soll schon auf ein halbe Million 
Milliarden US$ angewachsen sein. Welchen Sachwerten kann man die wohl 
zuordnen.

99.9 % der umlaufenden Gelder sind von Banken erfundenes Spielgeld.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

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Zurueck zur Landwirtschaft... :)

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Tommi Huber (drmota) wrote:

> 99.9 % der umlaufenden Gelder sind von Banken erfundenes Spielgeld.

Ich weiß nicht wie groß der Anteil tatsächlich ist, aber die Finanzkrise 
hat uns gelehrt das dieser Anteil viel zu hoch ist und die 
Krankenschwester aus dem Nachtdienst (sowie viele andere die nicht viel 
Geld gebunkert haben) hat bestimmt keinen großen Anteil daran. Nur darf 
sie dafür jetzt mit blechen ..

Autor: Atzen (Gast)
Datum:

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Um den Futureshandel wirklich zu beeinflußen, benötigst du eine ganze 
Stange Geld. Die Leute, die sowas können, sind Vollprofis und mit 
Sicherheit keine Zocker.

Autor: Gast (Gast)
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> Um den Futureshandel wirklich zu beeinflußen, benötigst du eine ganze
> Stange Geld. Die Leute, die sowas können, sind Vollprofis und mit
> Sicherheit keine Zocker.

Na scheint dich ja mächtig zu faszinieren. Die Jungens, die gut 
gedressten golden Boys, mit dem schnellen Fingern an der Tastatur, die 
aus nichts per Klick binnen Sekunden ein Vermögen machen (oder auch mal 
umgekehrt).

Autor: Atzen (Gast)
Datum:

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Nur leider sind es nicht die gut gedressten Boys, sondern eher der 
normal gekleidete Mitarbeiter. Aber so als Austehender, kann man sich 
ein Urteil erlauben, nicht wahr!
Übrigens, die Typen, die du meinst, sind Investmentbanker und keine 
Trader.

Autor: Ulli B. (ulli-b)
Datum:

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@Atzen:
Dann lass Deine Vollprofis mal voll persöhnlich teilhaben.
Am Gewinn genauso wie am Verlust.
Was glaubst Du, wie viele von den Goldkettchenträgern darauf eingehen 
würden !!??
Die sind vor allem bei einem Vollprofis: Gewissenlosigkeit !

Und eines ist ja wohl ganz sicher: Die haben alle KEINE AHNUNG !!
Der Beweis: Wenn sie eine Ahnung von dem Ganzen hätten, dann würden sie 
nicht mehr jeden Tag anderer Leute Geld verzocken, sondern würden als 
Millionäre auf ihrer eigenen Insel sitzen !
Wenn ich von Geld so viel Ahnung hätte wie Du glaubst dass sie hätten, 
dann müsste ich bestimmt nicht mehr arbeiten gehen !


Weiter oben wurde was von Wiedeking geschrieben.
Eines muss man ihm lassen:
Er hat eine Firma (Porsche), welche kurz vor der Insolvenz stand, als 
Leiter übernommen und dabei zu hundert Prozent mit seinem persöhnlichen 
Vermögen gehaftet.
Aus diesem Grund gönne ich ihm jetzt auch jeden persöhnlichen Gewinn.
Und das mit den 100 Millionen hört sich nach viel an. Wenn man aber 
darüber nachdenkt, dann kommt man darauf, dass der Staat erst mal 50 
Mill. davon kassiert. Ein paar weitere Millönchen spendet er an 
verschiedene Organisationen.
Das werden wohl etwas mehr als MaWins 75 Prozent werden, welche er da 
abgibt.

An alle Neider: Es ist euch frei gestellt, das Selbe zu tun !

MfG
Ulli

Autor: FMode (Gast)
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> ...dass die Wirtschaft immer weniger Leute benötigt.
> ...

Revolutionäre Tastsachen die du da ausformulierst - ob die Gesellschaft 
schon reif dafür ist ?
Und die Konsequenzen die Sozial- und Wirtschaftspolitisch daraus folgern 
sind so schwierig (für viele) zu denken.

Hoffnung besteht.

Oder die Gefahr das es wieder mal Maschinenstürmer und Ludditen geben 
wird ? Das ist für viele einfacher als alte Paradigmen und abstruse 
Menschenbilder abzulegen und neues zu denken.

Vertrauen wir auf die menschliche Anpassungsfähigkeit ;)

Autor: Atzen (Gast)
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@ Ulli
Bist du etwa Rheinländer? Falls ja, dann passt ja der Spruch: 
"Rheinländer wissen nichts, können aber alles erklären!"

Autor: Gast (Gast)
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>> Na scheint dich ja mächtig zu faszinieren. Die Jungens, die gut
>> gedressten golden Boys, mit dem schnellen Fingern an der Tastatur, die
>> aus nichts per Klick binnen Sekunden ein Vermögen machen (oder auch mal
>> umgekehrt).

Atzen (Gast) wrote:

> Nur leider sind es nicht die gut gedressten Boys, sondern eher der
> normal gekleidete Mitarbeiter. Aber so als Austehender, kann man sich
> ein Urteil erlauben, nicht wahr!

Aha, du bist also ein Insider?

> Übrigens, die Typen, die du meinst, sind Investmentbanker und keine
> Trader.

Die schnellen City-Boys mit dem nervösen Finger an der Tastatur sind 
also Investmentbanker? Komisch, ich dachte immer Investment Banking 
hätte etwas mit investieren in ein Unternehmen zu tun, um am Gewinn zu 
partizipieren und der Firma gleichzeitig Geld zu leihen. Da müsste man 
doch erst mal viele Gespräche führen und sich die Firma genau anschauen, 
um anschließend ab zu wägen, ob eine Investition für ein paar Quartale 
sich rentiert. Mit einem Mausklick und hechelnden Dollarzeichen in den 
Augen hat das für mich nichts zu tun. Das ist Spielkasino-Zockerei, auf 
das DRINGEND eine SPIELKASINO-STEUER erhoben gehört. In der Spielbank 
kassiert der Staat doch auch kräftig mit. Warum wird diesen Zockern so 
viel Freiraum eingeräumt? Es geht kein Nutzen aus ihnen hervor, aber die 
Schäden sind gewaltig. Jede Regierung die dieses Spiel toleriert und 
nicht einschreitet trägt wesentlich die Verantwortung dafür mit.

Autor: Seher (Gast)
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Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber vermutlich wird 
sich das mit der zukünftigen Arbeitswelt dramatisch schlechter 
entwickeln als gedacht. Der Grund ist schlicht und ergreifend das Ende 
des Erdöls. Ich meine nicht das Öl als Energielieferant, sondern als 
Grundstoff für fast alles, z.B. chem. Industrie, Pharmaind., 
Nahrungsmittelind., u.s.w. Es könnte sein das wir in eine Art 
vorindustrielles Zeitalter zurückfallen.
Dabei ist es unerheblich, ob das Zeug noch 100, oder 200 Jahre reicht, 
Alternativen zu dieser totalen Abhängigkeit sind nicht in Sicht, es wird 
auch recht zögerlich daran geforscht. Vielmehr wird mit gigantischem 
Aufwand und ineffektivsten Methoden nach den letzten Reserven gebuddelt.

Autor: min (Gast)
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@Seher: Genau - und deswegen ist der Strukturwandel nötiger denje.
Was wir brauchen ist eine neue Wirtschaftform angetrieben von 
regenerativer Energie. Siehe post:
Autor: min (Gast) Datum: 22.07.2009 23:18
 Datum: 23.07.2009 09:52
 Datum: 23.07.2009 12:01
 Datum: 23.07.2009 14:00

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Oi (Gast)

>> Dumm nur, dass der Op mit dieser Aussage im Wesentlichen Recht hat.

>Nein, hat er nicht.

Na wenn DU das so sagst muss es ja stimmen ;-)

>Ihr geht beide einfach von eurer eigenen Defintion
>aus, was ein relevantes Problem ist und was nicht und definiert einfach
>weg, was euch stoert.

????

> Wenn man das macht, kann man genausogut behaupten,
>dass die wesentlichen Probleme schon vor 5000 oder 10000 Jahren geloest
>waren.

Jaja, die liebe Schwarz-Weiss Malerei.

>> Soviel zum Thema IQ<80.

>So viel zum beschraenkten Horizont.

Ich danke dir für deinen überaus gehaltvollen Beitrag.


@  pffft (Gast)

>1899 - "Alles, was erfunden werden kann, ist erfunden worden" soll in
>jenem Jahr Charles H. Duell vom US Patent Office resigniert festgestellt
>haben.

Vielleicht hatte er damit gar nicht so Unrecht?


@  Rex Gildo jr. (Gast)

>So ein Schwachsinn, alle technischen Probleme sind gelöst.
>HAAAHAAHAAAHAAAAA

Du bist ja ein witziger Typ!

>Erstmal müssen alle Energieprobleme gelöst werden.

Die Denkweise, welche zu Problemen führt, ist ungeeignet sie zu lösen. 
Du denkst noch in der Verursacherschiene.

> Weiterhin sind nur
>ca. 1 % der Tiefsee erforscht, dort liegen bestimmt auch noch massig
>Bodenschätze und Rohstoffe rum.

Und in der billigen Kapitalistenschiene, die ewiges, expontentielles 
Wachstum predigen und auch daran glauben.
Mal etwas Lektüre, zeitgemäss multimedial.

Youtube-Video "The Most IMPORTANT Video You'll Ever See (part 1 of 8)"
Youtube-Video "Did you Know? Size Does Matter!"

Wobei die letzen paar Sachen in dem Video leider SiFi sind, und damit 
den guten Gesamteindruck etwas schmälern. Denn 90% der Aussagen sind 
knallharte, WAHRSINNIGE Realität auf diesem Planeten.

> Was bei Entdeckung/Beherrschung des
>Drucks natürlich auch noch diesen Teil der Umwelt nachhaltig schädigen
>würde.

So langsam dämmert es? Hmmmm.

>Aber erstmal sind ja noch ein paar Jahrzehnte Zeit bis zur Erforschung
>der Tiefsee wo man die noch bestehenden Flachwasserzonen, wie die
>Koralenriffe restlos zerstören kann.

Das ist weitaus weniger witzig als du denkst.

>Anderes Problem ist das Ausmerzen bestehender Volkskrankheiten das

Dummheit kann man nicht ausmerzen. Nur mit der A-Bombe.

>verhindern der totalen Überbevölkerung der Welt usw usw usw.

Ahhhh, so langsam nähern wir uns dem wirklichen Problem.

>Also entweder wir stehen grade am Anfang einer Entwicklung oder wir sind
>ratz fatz ausgemerzt ;) Ich befürchte eher letzteres ;)

Manchmal hoffe ich auch letzteres. Denn so einen Scheiss wie dieser Homo 
Sampiens hier veranstaltet kriegen die schlimmsten Aliens nicht hin :-(

Um nochmal ein paar Sätze zu "es gibt keine wirklichen technischen 
Probleme mehr"

Energiemangel? Nein, Energieverschwendung ist das Problem, gekoppelt mit 
einer zu grossen Bevölkerung!
Was fehlt dem durchschnittlichen Westler in seinem Leben?

Besseres Handy?
Besserer Computer?
Besseres Auto?
Bessere Nahrung?
Bessere Kleidung?
Bessere Wohnung?
Besser Gesundheitsvorsorge.

Vorhersage von Naturkatastrophen zwecks Minimierung der Opfer. Hmmm?
Einfaches Beispiel. Hochwasser an Rhein, Mosel und Main. Sind die Leute 
dort Opfer? Ja. Ofer ihrer Dummheit und Respektlosigkeit der Natur 
gegenüber!
Flüsse kann man nicht ungestraft endlos begradigen, anstauen. 
Überflutungsgebiete zubetonieren!
Das Gleiche gilt für viele (nicht alle) Szenarios auf der ganzen Welt, 
wo, ach du Schreck mal wieder das böse Wasser sich der technokratischen 
Kontrolle entzogen hat, weil ein paar zu viele Homo Sapiens sich 
eingebildet haben, Mutter Natur in die Kiste sperren zu können.

Volkskrankheiten heilen? Hmmm, Pest, Cholera, Lepra etc. sind im Westen 
seit Jahrhunderten unbekannt, TBC seit Ende des 2. Weltkriegs. Was also 
kurrieren? Die Schweinegrippe? ;-)
Nein, es MUSS ein gewisse Niveau an Krankheiten geben. Und es MUSS den 
Tod geben. Yin und Yang, Licht und Schatten, Leben und Tod. Aber das zu 
erkennen, ganz zu schweigen von verstehen braucht seine Zeit. Viele 
Menschen verstehen es ihr Leben lang nicht. Schon gar nicht die 
"modernen" Stadtmenschen, welche vor allem in Deutschland mit einer 
Vollkaskomentalität durch Leben ziehen. Und sich dann wundern, warum 
soviel schief läuft, obwohl man es doch nur gut gemeint hat.

In diesem Sinne
MfG
Falk

Autor: min (Gast)
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@Falk: meine Zustimmung- aber das rafft der geldgierige Kapitalist 
nicht.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Falk Brunner schrieb:

> Volkskrankheiten heilen? Hmmm, Pest, Cholera, Lepra etc. sind im Westen
> seit Jahrhunderten unbekannt, TBC seit Ende des 2. Weltkriegs. Was also
> kurrieren? Die Schweinegrippe? ;-)

Nein, die Volkskrankheit Nr.1 ist Krebs in jedweder Form - und zwar seit 
Jahren stark ansteigend. Das zu bekämpfen ist schon eine sehr große 
Aufgabe.

> Nein, es MUSS ein gewisse Niveau an Krankheiten geben. Und es MUSS den
> Tod geben. Yin und Yang, Licht und Schatten, Leben und Tod. Aber das zu
> erkennen, ganz zu schweigen von verstehen braucht seine Zeit. Viele
> Menschen verstehen es ihr Leben lang nicht. Schon gar nicht die
> "modernen" Stadtmenschen, welche vor allem in Deutschland mit einer
> Vollkaskomentalität durch Leben ziehen. Und sich dann wundern, warum
> soviel schief läuft, obwohl man es doch nur gut gemeint hat.

Da ist was dran.

Aber Probleme gibt es noch mehr als genug - z.B. das vollkommen 
umständliche Verfahren zu ersetzen, mit dem die Schreiber hier ihre 
Beiträge verfassen :-}

Außerdem will ich einen Gärtnerroboter!

Und gegen Asteroideneinschläge sollten wir irgendwann auch mal etwas 
entwickeln. Sowieso wäre es nicht schlecht, wenn wir nach Plünderung der 
Erde erstmal umziehen könnten.

Chris D.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Chris D. (myfairtux)

>Nein, die Volkskrankheit Nr.1 ist Krebs in jedweder Form - und zwar seit
>Jahren stark ansteigend. Das zu bekämpfen ist schon eine sehr große
>Aufgabe.

Nochmal.

"Die Denkweise, welche zu Problemen führt, ist ungeeignet sie zu lösen."

Was gemacht wird, ist zu grossen Teilen nur das Rumdocktern an Symtomen. 
Die wahren Ursachen werden nur wenig bekämpft.
Beispiel. Vor Jahrzehnten gab es viele Krebsfälle in der westlichen Welt 
durch intensiven Pestizideisatz. Die Lösug ist NICHT bessere 
Krebstherapie mit Medikamente, Bestrahlung und chirugie, sonder 
weniger/keine Pestizide.
Das Problem gibt es heute noch, in der 3. Welt

>Aber Probleme gibt es noch mehr als genug - z.B. das vollkommen
>umständliche Verfahren zu ersetzen, mit dem die Schreiber hier ihre
>Beiträge verfassen :-}

???
Willst du vom Forum ne Sekretärin gestellt bekommen?

>Außerdem will ich einen Gärtnerroboter!

Dann bau dir einen.

http://www.roboternetz.com

Oder so ähnlich.

>Und gegen Asteroideneinschläge sollten wir irgendwann auch mal etwas
>entwickeln.

;-)
Klar, die Hirnwäsche funktioniert. Ein Meteoriteneinschlag ist das 
kleinste Problem dieser Welt. Egal wie gross der Meteorit ist.

> Sowieso wäre es nicht schlecht, wenn wir nach Plünderung der
>Erde erstmal umziehen könnten.

Das kommt der Realität leider schon sehr nah.

MfG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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Falk Brunner, nimm es mir nicht übel, aber deine Beiträge haben vom 
Schreibstil viel mit denen von wodim gemein. Das ist irgendwie echt 
furchtbar was du hier zum Besten gibst, sowohl von der Form als auch vom 
Inhalt.

Autor: min (Gast)
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@Gast(gast): Falks Schreibstil mag stilistissch nicht so toll sein, aber 
recht hat er trotzdem. Ihre Argumente dagegen scheinen eher inhaltsleer 
zu sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Falk Brunner, nimm es mir nicht übel, aber deine Beiträge haben vom
>Schreibstil viel mit denen von wodim gemein.

Nananana.

> Das ist irgendwie echt
>furchtbar was du hier zum Besten gibst, sowohl von der Form als auch vom
>Inhalt.

Wahre Worte sind nicht schön.
Schöne Worte sind nicht wahr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Laotse

MfG
Falk

Autor: min (Gast)
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Jetzt blüht Falk stilistisch auf. Geht doch :-)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Konfusius sagt:
Manches, was Falk Brunner schreibt,
uns lange im Gedächtnis bleibt!

;-)
MfG Paul

Autor: Groupi (Gast)
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Ich bin auch Falk Brunner Fan! Er hat mit vielem Recht.

Autor: Gast (Gast)
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> @Gast(gast): Falks Schreibstil mag stilistissch nicht so toll sein, aber
> recht hat er trotzdem. Ihre Argumente dagegen scheinen eher inhaltsleer
> zu sein.

Welche sollen das denn gewesen sein?

Autor: Gast (Gast)
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Falk Brunner (falk) wrote:

> Nananana.

dochdochdochdoch

> Ich bin auch Falk Brunner Fan! Er hat mit vielem Recht.

mag sein, aber auch wodim hatte nicht mit allen immer unrecht was er 
schrieb

(wenn man sich mal einen Moment in seine Logik versuchte hineinzudenken) 
und seine Texte waren insgesamt amüsant und sogar besser lesbar als die 
vom Falk :)

Autor: min (Gast)
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>Welche sollen das denn gewesen sein?  Welche ?
Hab Sie wohl mit dem gast Gast verwechselt, der geht ohne 
Argumentationsbasis immer gleich auf alles los, was nicht dem 
"Mainstream" entspricht - und das auf was er nicht versteht.
Mit den Banken haben Sie ja auch recht.
Den wodim kenne ich nicht.

Autor: Ulli B. (ulli-b)
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Atzen schrieb:
> @ Ulli
> Bist du etwa Rheinländer? Falls ja, dann passt ja der Spruch:
> "Rheinländer wissen nichts, können aber alles erklären!"

@Atzen
Tja mein Lieber, mit diesem dummen Geschwätz bist Du als ernst zu 
nehmender Diskussions-Partner ausgeschieden.
Was ich geschrieben habe waren teilweise meine eigenen Erfahrungen 
(erster Teil) oder einfach Tatsachen (zweiter Teil).
Du schreibst etwas von erklären, was habe ich denn erklärt ??? - Eben !

Du hast Dich (eigentlich nicht anders als zu erwarten war) mit 
Kindergartenmethoden aus dem Dilemma befreit: Wenn mir nichts besseres 
mehr einfällt, dann schnell das Thema wechseln und/oder beleidigend 
werden.

Noch zur Aufklärung: Bin kein Rheinländer, sondern komme aus 
Baden-Württemberg.

Bitte tu mir und anderen den Gefallen und antworte nicht mehr auf diesen 
Text hier.

MfG
Ulli

Autor: Hausi (Gast)
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oi schrieb:

>@Atzen

>Die Leute die hier ueber Zockerei schimpfen, haben ja nicht mal
>einfachstes Grundlagenwissen. Keine Ahnung, was ein Derivat oder ein
>Future ist, aber laut PANIK schreien.

Aber wenn man weiß, was ein Derivat bzw. Future ist, dann läuft es einem 
erst recht eiskalt den Buckel runter. Jedem normal denkenden Menschen 
muss nämlich klar sein, dass diese Geschäfte, die auf keinerlei realem 
Gegenwert beruhen, irgendwann einfach platzen müssen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Derivat_(Wirtschaft)
http://de.wikipedia.org/wiki/Future

Beim Future-Artikel auf Wikipedia ist besonders der Abschnitt Handel zu 
beachten. Dort steht:

"In den modernen Futures-Märkten werden weniger als 3 % der Kontrakte 
durch Realtausch erfüllt." Das muss ja irgendwann schiefgehen.

Atzen schrieb:

>Zocken ist auch der unkontrollierte Handel und sowas macht kein Makler.
>Die haben in der Regel eine sehr gute Ausbildung.

Es mag schon sein, dass die Leute eine gute Ausbildung haben. Das 
Problem ist aber das gesamte System. Wenn wie z.B. bei einem Hedgefonds 
auf Kredit (Leerverkäufe) Aktien gekauft und auf steigende Kurse gesetzt 
wird, dann ist das für mich allerdings Zockerei.

Autor: Atzen (Gast)
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@ Ulli
Es ist nicht ganz so einfach, bei einem millionenschweren Portfolio, 
seine Positionen zu schließen. Versuche doch mal mehrere hundertausend 
Microsoftaktien zu verkaufen bzw. zu kaufen. Bis die Order komplett 
ausgeführt ist, dauert es eine ganze Weile. Und gerade in sehr volatilen 
Marktphasen können dann herbe Verluste auftreten.

Wie oft führst du eigentlich Transaktionen an der Börse aus?

Autor: min (Gast)
Datum:

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Atzen kauft Microsoftargtien- ich lach mich kaputt....

Autor: Atzen (Gast)
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@Hausi
Das stimmt so nicht. Bei Leerkverkäufen wird auf fallende Kurse gesetzt. 
Praktiziere dies schon seit Jahren. Der Kursverlauf ist wesentlich 
sauberer als bei einer Aufwärtsbewegung.

Autor: Atzen (Gast)
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@ Min
MicrosoftAKTIEN habe ich gestern leeverkauft.

Autor: König (Gast)
Datum:

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Sehr schön! Der Thread wurde durch das dämliche Aktiengefasel total 
versaut.

Autor: min (Gast)
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leerkauf leerverkaufen gehört verboten -zu arg...aber bei Microsoft - 
egal...

Autor: P. S. (Gast)
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Koennte man diesen endlosen Sermon von Ahnungslosigkeit und 
Beleidigungen bitte in's Offtopic schieben?

Danke!

Autor: Hausi (Gast)
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@Atzen:

Richtig, bei Leerverkäufen verkauft man Aktien, die man nicht besitzt 
i.d.R. zu einem hohen Preis. Man setzt auf fallende Kurse, um die Aktien 
später günstig zurückkaufen zu können. Von dem Geld, dass man durch den 
Verkauf bekommen hat, kauft man Aktien und hofft auf steigende Kurse.

Das ist aber IMHO so, als würde ich einen Kredit aufnehmen und mit 
diesem Geld Roulette spielen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Peter Stegemann schrieb:
> Koennte man diesen endlosen Sermon von Ahnungslosigkeit und
> Beleidigungen bitte in's Offtopic schieben?

Dafür!

Autor: min (Gast)
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@ Peter Stegemann: tragen Sie doch etwas konstruktives bei. Beleidigend 
ist höchstens ihr Beitrag.

Autor: Lasst mich Arzt ich bin durch (Gast)
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Es geht hier darum das die Wirtschaft immer weniger Leute benötigt - 
zumindest ist das die Behauptung. Und nicht um Aktien!

Autor: min (Gast)
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@Lasst mich Arzt ich bin durch: Wahrscheinlich ist das auch das Problem.
Das Geld wird in Aktiengeschäften in die Taschen der oberen Zehntausend 
verteilt und fehlt dann eben unten zur Bezahlung der 
Angestellten/Arbeiter. Diese kaufen/konsumieren dann wiederum weniger, 
wodurch der Umsatz der Firma noch weiter sinkt. Ausververkauf der 
Wirtschaft am Aktienmarkt.

Autor: IGBT (Gast)
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Es stimmt wirklich: die Produktivität (z.B. in der Elektro-Industrie) 
ist seit mindestens 28 Jahren enorm gestiegen (So lange bin ich schon 
bei einem sehr großem Hausgerätehersteller). Mit einem viertel der 
Mannschaft die vierfache Menge an Großgeräten herstellen, ist 
wahrscheinlich nix besonderes mehr. Jedenfalls reicht es um ca. 20% der 
Welt zu versorgen.

In der Agrar-Industrie ist es noch krasser.

Es ist für viele scheinbar selbstverständlich geworden, dass es nur zwei 
oder drei konkurierende Firmen gibt, die sich auf bestimmtem Gebiet den 
Weltmarkt teilen. Sie sind dabei so produktiv, dass sie es schaffen mit 
sehr wenig Personal den Weltmarkt zu bedienen.

Wenn es (hoffentlich) so weiter geht, wird man in absehbarer Zeit nur 
wenig Menschen zum arbeiten brauchen. Wie viele Beamte könnte man zum 
Beispiel sparen, wenn man alles per elektronischer Datenverarbeitung 
automatisieren würde?

Meiner Meinung nach sind wir erst am Anfang der totalen Automatisierung.
Spätestens wenn der letzte Chinaman oder Inder zu teuer ist,
kommt Mr. Robot & allgemeine elektronische Datenverarbeitung so richtig 
zum Zug...

Autor: Schwups... (Gast)
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>Falk Brunner Fan
Ist mit schlecht. Man kann Fan von jemand Prominenten sein aber
Fan von jemanden, der hier öfter mal was postet geht doch wohl
ein wenig zu weit. Sonst heißt das Forum hier bald Falk`s-Chaos-Club
oder so. Andreas wäre bestimmt begeistert.
Mehr als den Namen weiß zu dem Poster hier wohl ohnehin keiner.

Autor: Manuela (Gast)
Datum:

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Hey @All,

ich glaube dass jeder von uns eine Teilschuld an der derzeitigen
Lage hat. Man kann nicht nur den Banken die Schuld geben.

Ein Beispiel:

Ich gehe jetzt her und kaufe alle Lagerbestände des mega128!

Der Preis geht nachoben und ich verkaufe diese mit Gewinn - Rendite!!!!

Bei einer Person sprich mir ist das für das Gesammtsystem noch nicht 
schlimm!!

Jetzt kommt mein Nachbar und gibt mir 10EUR - ich soll es für ihn 
mitanlegen - OK es werden dann für Ihn 15EUR. Ich verlange noch 10% 
Gebühr für die Abwicklung - 0,15EUR.

Jeder ist Glücklich!!
Nur der Fernseher den mein Nachbar sich neu kaufen will wurde um 5EUR 
Teurer - sprich er hat 0,15EUR weniger als vorher!!!!

Tolles System!!!!!


Liebe Grüße

Manuela

Autor: Gast (Gast)
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min (Gast) wrote:

> @Lasst mich Arzt ich bin durch: Wahrscheinlich ist das auch das Problem.
> Das Geld wird in Aktiengeschäften in die Taschen der oberen Zehntausend
> verteilt und fehlt dann eben unten zur Bezahlung der
> Angestellten/Arbeiter. Diese kaufen/konsumieren dann wiederum weniger,
> wodurch der Umsatz der Firma noch weiter sinkt. Ausververkauf der
> Wirtschaft am Aktienmarkt.

So kann man das schon sehen. Bei immer mehr Geringverdienern bleibt 
einfach zu wenig zum konsumieren. Das spüren die Geschäfte im Unsatz. In 
meiner Stadt hat wieder ein großer Elektromarkt geschlossen. Stand 
plötzlich vor einem heruntergelassenen Rolltor und war ganz perplex. In 
den Neunzigern war der Laden immer rege besucht. Die letzten Jahre wurde 
es dann immer weniger. Hatte mich schon paar mal gefragt von was die 
eigentlich leben.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  Schwups... (Gast)

>Ist mit schlecht. Man kann Fan von jemand Prominenten sein aber
>Fan von jemanden, der hier öfter mal was postet geht doch wohl
>ein wenig zu weit.

Neid muss man sich erarbeiten.
Mitleid bekommt man geschenkt.

SCNR
Falk

>Mehr als den Namen weiß zu dem Poster hier wohl ohnehin keiner.

Keine Bange, es gibt genügend (stille) Mitleser, die kennen mich im Real 
Life (Hallo Roman, Mirko und alle Anderen).

Autor: Knacks (Gast)
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>So kann man das schon sehen. Bei immer mehr Geringverdienern bleibt
>einfach zu wenig zum konsumieren. Das spüren die Geschäfte im Unsatz. In
>meiner Stadt hat wieder ein großer Elektromarkt geschlossen. Stand
>plötzlich vor einem heruntergelassenen Rolltor und war ganz perplex. In
>den Neunzigern war der Laden immer rege besucht. Die letzten Jahre wurde
>es dann immer weniger. Hatte mich schon paar mal gefragt von was die
>eigentlich leben.
Ist ja ein globales Phänomen. Überall werden die selben offensichtlichen 
Fehler gemacht. Das ist doch Absicht. "Die" wollen vielleicht die 
Wirtschaft gezielt runterfahren und somit den CO2-Ausstoß verringern und 
Ressourcen schonen.
Ich meine je länger die Krise dauert und desto mehr pleite geht, desto 
mehr Know-How geht verloren. Bis das wieder drin ist dauert Jahre.
Und dann die systematische Verblödung der Bevölkerung und das Fernhalten 
derer von Bilddungssystemen, das kann doch nur Absicht sein. "Die" 
fahren den Reaktor kontrolliert runter.

Autor: min (Gast)
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@knacks
so wuerde ich es nicht sehen, Recourcen zu sparen und dadurch den 
CO2-Ausstoss minimieren, ist natürlich ein positiver Nebeneffekt der 
Wirtschaftskrise, aber nicht das gewollte Ziel. Das zeigt sich schon 
daran, dass die jetzige Regierung über 20 neue Kohlekraftwerke zu 
genehmigen versucht, sich bislang nicht viel darum geschert hat, was für 
Autos in Deutschland produziert werden, geschweige denn ein Tempolimit 
auf der Autobahn einzuführen.
Es ist eher so, dass wir basierend auf Oel nicht mehr in dem Maß wachsen 
koennen, wie wir es bisher getan haben, was aber auch auf keinen Fall 
gesund sein kann und kein wirkliches Wachstum darstellt, weil die 
Nachhaltigkeit fehlt.
Vielmehr müssen wir uns nun entscheiden, welchen Weg wir in Zukunft 
gehen wollen, oder ob wir gar unsere und die Zukunft unserer Kinder, für 
ein paar wertlose vorübergehende fossile/atomare Profitinteressen, aufs 
Spiel setzen wollen, die dann meist auch noch knallhart mit Kriegen 
durchgesetzt werden.
Oder ob wir uns neue sinnvolle Tätigen im Bereich regenerativer 
Recycling-Wirtschaft schaffen, dort in den monentan einzig wachsenden 
Markt investieren und so ein neues Wachstumsfeld erschliessen.
Neben der Photovoltaik, Wärmetechnik, der solaren Lasertechnik, 
Quantenenergie und Informationsübertragung basierend auf Licht, gibt es 
noch ein weiteres Wachstumsfeld zu erschliessen: Nämlich die 
Energiegewinnung aus Photosynthese bzw. die Kopplung der organischen 
chemischen Industrie an die Photosynthese. Das Hauptphotosyntheseprodukt 
die Glukose, lässt sich in Bioreaktoren durch Hefen in Ethanol 
umwandeln, der solar abdestilliert, einen perfekten speicherbaren 
Energieträger darstellt. Dieser läßt sich in Alkoholmotoren, 
Stirlingmotoren oder Brennstoffzellen in mechanische oder elektrische 
Energie umwandeln. Ein riesiges Wachstumsfeld, aber es liegt an uns 
welchen Weg wir gehen.
Und nochwas: Know-how geht nicht verloren! Eher wird es durch die 
Wirtschaftskrise freigesetzt, da es nicht mehr an eine oelbesoffene 
Industrie gebunden ist, die seine Fachkräfte (Humanresourcen) vor die 
Tür setzt, um sich dann selbst aufzuzehren. Es geht vielmehr einer sich 
nicht ändern-wollender Industrie verloren, und steht dann mit Know-How 
bereit, um in der regenerativen nachhaltigen Energiewirtschaft eine 
sinnvolle Tätigkeit zu finden.
Problematisch zeigt sich allerdings die jahrzehntelange Umverteilung des 
Kaptials, in die Taschen der Petro-Fossil-Industrie, die jetzt ihre 
Monopolstellung im Energiesektor schamlos ausnutzt und regenerative 
Projekte nur für ihre PR-Hochglanzprospekte betreibt.

Autor: Knacks (Gast)
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>Problematisch zeigt sich allerdings die jahrzehntelange Umverteilung des
>Kaptials, in die Taschen der Petro-Fossil-Industrie, die jetzt ihre
>Monopolstellung im Energiesektor schamlos ausnutzt und regenerative
>Projekte nur für ihre PR-Hochglanzprospekte betreibt.
Naja, das Kapital wird nicht nur der Petro-Fossil-Industrie zugeschoben.
Die schamlose Umverteilung durch Zinsen ist da ein viel größeres 
Problem. Die Petro-Fossil-Industrie leistet wenigstens noch einen 
Beitrag, wobei man streiten  kann, wem eigentlich die Energieträger 
zustehen.
Den Weg des Petro-Fossil-Zeitalters wählen "wir" auch größtenteils 
selbst, da bedarf es wenig Lobbyarbeit.
Es ist einfach der bequemste Weg. Man gucke sich nur die 
Lebensgewohnheiten speziell der jüngeren Mitglieder der 
Industrienationen an: LCD/Plasma > 32", Musikanlage, mindestens eine 
"High-End-Konsole", Bluray-Player, 2. Fernseher, Computer mit LCD > 20" 
und einer Grafikkarte mit mehr als einer Milliarde Transistoren, jedes 
Jahr ein neues Smartphone, Auto mit > 120 PS motorisiert, mindestens 
einmal im Jahr wird das Flugzeug benutzt.
Da fällt Verzicht schwer. Wir hängen am Fossiltropf wie ein Junkie.
Wenn man auf Alternativen setzen müsste, müssten es mehrere Alternativen 
sein. Eine einzige globale Lösung für die Probleme wird es nicht geben. 
Dann müssen immense Investitionen getätigt werden, wo keiner genau weiß, 
wie lange das dauert und wann es sich auszahlt. Solange Öl, Gas und 
Kohle noch günstiger sind als die Alternativen wird da nichts 
großflächig umstrukturiert werden, weil fast keiner freiwillig etwas 
"bedachter" leben will. Das wird nur über den Geldbeutel funktionieren.

Autor: min (Gast)
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@Knacks:
>>Solange Öl, Gas und
Kohle noch günstiger sind als die Alternativen wird da nichts
großflächig umstrukturiert werden, weil fast keiner freiwillig etwas
"bedachter" leben will. Das wird nur über den Geldbeutel funktionieren.


Die fossilen Energieträger sind eben nicht günstiger, sondern werden nur 
als günstiger angepriesen. In Wirklichkeit sind diese 
hochsubventioniert, von den Kosten der Endlagerung und Rückholung von 
Atommuell in oder aus auslaufenden Endlagern, will ich hier gar nicht 
reden.
Hier mal ein Link zu den atomaren Lügen:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1041983

Fakt ist doch, dass wir zukuenftig sowieso die Investion in regenerative 
Energie machen muessen, da die fossilen Energien endlich sind. Warum 
nicht die restlichen Oelvorkommen als Puffer oder zur Stoffsynthese 
erhalten und jetzt auf regenerative Energie umstellen?
Statt dessen werden jetzt gerade für 40 Mrd. Euro in Deutschland 20 neue 
Riesenkohlekraftwerke durchgeboxt, anstatt das Geld sinnvoll zu 
investieren. Kohlemachen ist halt das oberste Ziel der 
Energiewirtschaft. Die Kosten werden, dann einfach auf den Verbraucher 
abgewälzt.

Ach ja nochwas: Man muss sich nicht einfach damit abfinden. Sondern man 
kann in die Produkte investieren, die eine Zukunft haben. So 
funktioniert die Wirtschaft, auch im Energiesektor. Ich bin jedenfalls 
schon auf Oekostrom umgestiegen und der ist seltsamerweise biller ist, 
als der
Atom/kohle/undnbisslwindfürsgewissen-Mix der lokalen Stadtwerke ist.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Ich bin jedenfalls schon auf Oekostrom umgestiegen

Wie hast du das denn gemacht? Inselbetrieb?
Alles Andere lügst du dir selbst in die Tasche.

>und jetzt auf regenerative Energie umstellen?

Das würden die EVUs schon machen, wenn es machbar wäre. Nur kann man den 
Bedarf leider nicht damit decken. Und komm' nicht wieder damit, man 
würde zu wenig forschen. Wenn die Energie nicht vorhanden ist kann man 
sie auch nicht nutzen. Ist halt so.

Autor: min (Gast)
Datum:

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@Thilo:

>>Wie hast du das denn gemacht?
den Anbieter gewechselt!und Geld gespart

>>Inselbetrieb
Autarke Stromversorgung mt regenerativer Energie ist mödlcih, wie die 
Stromrebellen von Schönau es schon seit Jahren vormachen!
Hier nocheinmal der Link zur Atomstromlüge:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1041983

>>Das würden die EVUs schon machen, wenn es machbar wäre.Nur kann man den
Bedarf leider nicht damit decken.

Auf diese Leier gehe ich überhaupt nicht mehr ein, weil die sich seit 
Jahrzehnten wiederholt, es unzählige Alternativen gibt, die den 
mehrfachen des jetzigen Strombedarfs decken können und diese auch schon 
teilweise erforscht sind, nur nicht umgesetzt wurden. Ich bin darauf 
schon in den vorangegangen Posts eingegangen, die sie vermutlich nicht 
gelesen haben.

Übrigens: Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine 
Energiemenge von etwa 3,9 · 1024 J, das entspricht 1,08 · 1018 kWh, auf 
die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht etwa dem 10.000-fachen 
des Weltprimärenergiebedarfs.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenenergie

Mal ehrlich: Sind Sie Stromlobbyist?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@ Thilo M. (power)

Alternativen zur Atomkraft gibt es, siehe

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630635,00.html

Das ist doch mal eine schöne Investition in die Zukunft, besonders wenn 
man an die Asse denkt (du weißt was gemeint ist).

Außerdem hast du doch bereits selbst ein Solardächlein, du alter 
Atomstromer. ;)

Autor: Seher (Gast)
Datum:

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Also, ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir uns in eine gefährliche 
TOTAL-Ölabhängigkeit manövriert haben. Selbst wenn man die verbliebenen 
Ölreserven nur noch als Grundstoff für diverse abhängige Industrien 
nutzen würde, weil hier Alternativen wesentlich schwieriger zu 
entwickeln sind als im Energiesektor, bleibt die Frage: womit soll 
kurzfristig das ganze Transportsystem laufen, welches ja ebenfalls fast 
total vom Öl abhängt?

Autor: Gast (Gast)
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Jo, es wird wohl unterm Strich schlimmer werden.

Soll aber nicht heisen, dass manch oberflächlicher Geselle schlechter 
leben wird.
Unterm Strich wird das Leben schwieriger.

Das mit dem freiwilligen Verzicht auf schmutzige Energien wie Kohle Öl 
und Kernenergie kann man getrost vergessen.

Der Mensch vertraut sich im Allgemeinen nicht.
Wenn die eine Nation auf diese Energien freiwillig verzichtet, freuen 
sich die anderen darüber. Fällt dann eben mehr für sie ab. :-(


Es wird aber schneller als gedacht mit diesen Energien zuende gehen.
Pro Jahr kommen aktuell ca. 60.000.000 - 80.000.000 Menschen zusätzlich 
auf den Planeten. Quasi pro jahr eine gratis BRD zusätzlich auf die 
Erde.
Nur gut, dass die nicht alle gleich den Standard in unserem Land für 
sich beanspruchen. :-(

Die Wirtschaft braucht die nicht.
Maschinen machen den Menschen in manchen bereichen überflüssig. :-(

Was tun mit denen, die nicht gebraucht werden?

Die wollen alle ein Baywatch Höschen und ein Auto und Urlaub in den 
Urlaubresorts. Ihr und ich wollen aber nicht in einem überfüllten Resort 
Urlaub machen...

Was tun. Preise der Resorts hochjubeln, das die Schwachen, die keinen 
Fuß in die höhere Arbeitswelt kriegen in ihren Ghettos bleiben. :-(

2050 werden ca. 9.500.000.000 Menschen auf dem Planeten wegetieren.
Stars werden riesige Absatzmärkte haben.
Einzelne werden in Unsummen von Geld wegetieren.
Die Masse wird darben. :-(

Tiere werden am Fliesband gezeugt, hochgepäpelt, und dort ausgeweidet.
Die Masse will ernährt werden. :-(

Die Masse muß kontrolliert werden. :-(




Unsere Elterngeneration ist mit den Pflänzchen nach einem schweren 
Waldbrand zu vergleichen.

Die dann keimenden Pflanzen haben allen Platz und alle Sonne für sich.
Entspanntes Leben ist nach einem Waldbrand möglich.

Sind alle Bäume groß und aller Platz wird eng, ist für Keimlinge kein 
Platz mahr.


Hoffe ihr gehört zum oberflächlichem Schlag, der Bühnen braucht und 
Ellbogen habt.
Dann ist die Zukunft finanziell rosig für euch.

Ansonsten lernt zu teilen.





Jo, tut mir leid.
Zitat.
Schöne Worte sind nicht wahr und wahre Worte sind nicht schön.

Autor: Knacks (Gast)
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Die Zeiten werden wieder härter.
http://www.welt.de/themen/totgepr%C3%BCgelt/
Bei der fortschreitenden Entwicklung wird es auch bei uns hier 
ungemütlich werden.

>Hoffe ihr gehört zum oberflächlichem Schlag, der Bühnen braucht und
>Ellbogen habt.
>Dann ist die Zukunft finanziell rosig für euch.
>Ansonsten lernt zu teilen.
Was die Menschheit braucht, ist ein kontrolliertes Reduzierungsprogramm. 
Zur Not muss man Zwangssterilisationen durchführen, ansonsten rummst es 
bald sehr heftig im Karton. Wenn man an 1999 und an jetzt 2009 denkt, 
das sind schon heftige Unterschiede. Gut, die Probleme wurden schon 
lange vorher angemahnt. Jetzt werden sie halt langsam akut. Nochmal 10 
Jahre extrapolieren nach 2019 und es kann einem schon mulmig werden.

Autor: Gast (Gast)
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Sorry,

solche Massnahmen sollte man auch anderswo übernehmen.
Wir hätten kein so starkes Lohngefälle.

Auf den Straßen werden so manche Penner totgeschlagen (leider ist das 
so)
Diese sind am Rande der Gesellschaft und leben von ihr.

Anderenorts werden halt "Chefs - Manager" totgeschlagen (leider ist das 
so)
Diese sind am Rande der Gesellschaft und leben von ihr.


Es wird Zeit, die Gesellschaft wieder etwas näher zusammenzubringen.
Der Penner muß Arbeiten gehen müssen und dürfen zu einem gerechten Lohn 
und der Manager muß arbeiten gehen müssen und dürfen zu einem gerechten 
Lohn.

Und wenn wir alle etwas weniger arbeit haben, weil wir das
Kinderzimmer zu schnell aufgeräumt haben, dann verwüsten wir es eben 
wieder oder machen alle entspannt etwas langsamer und ruhiger.
Manager und Penner und alles dazwischen.

Wir sind schon ein seltsamer Haufen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Knacks (Gast)

>Was die Menschheit braucht, ist ein kontrolliertes Reduzierungsprogramm.

Jain. Die Menschheit muss sich vor allem geistig weiterentwickeln. 
Ähnlich der Aufklärung des 18. Jahrunderts, "nur" eine Sfufe weiter. Das 
kann man aber nur begrenzt von oben herab verodnen und durchziehen, ala 
Umerziehung nach dem 2. Weltkrieg, Kulturrevolution in China etc. Es 
muss grösstenteils von innen kommen, durch Einsicht, ggf. auch durch 
harte Realitäten.

>Zur Not muss man Zwangssterilisationen durchführen,

Käse^3. Das ist eine kleingeistige, technokratische Idee, die real a) 
nicht durchsetzbar ist und b) nicht mal ansatzweise Erfolg haben wird, 
selbst wenn sie brutalst durchgedrückt werden würde. Wie sagte Jeff 
Goldblum alias Chaostheoretiker in Jurassic Park? "Die NAtur findet 
einen Weg". Sehr guter Satz!

> ansonsten rummst es

Das wird es, und ich fürchte das MUSS es. Anders kapiert es der Mensch 
nicht!

>bald sehr heftig im Karton. Wenn man an 1999 und an jetzt 2009 denkt,
>das sind schon heftige Unterschiede.

Die da wären?

>Jahre extrapolieren nach 2019 und es kann einem schon mulmig werden.

Etwas konkreter bitte.

>2050 werden ca. 9.500.000.000 Menschen auf dem Planeten wegetieren.

Naja, es werden mehr sein als heute (~6,7 Mrd?), aber ob es wirklich 9,5 
Mrd. werden bleibt abzuwarten. Komplexe System so lange vorherzusagen 
ist kritisch bis unmnöglich.

>Stars werden riesige Absatzmärkte haben.
>Einzelne werden in Unsummen von Geld wegetieren.

Vegitieren.

>Die Masse wird darben. :-(

Tut die Masse in der 3. Welt schon immer.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Es wird Zeit, die Gesellschaft wieder etwas näher zusammenzubringen.

Das muss von inne kommen.

>Der Penner muß Arbeiten gehen müssen

uhhhh, das klingt mal sehr nach Arbeitslager. Hatten wir schon, war 
nicht gut. Und der menschliche Werdegang der Penner ist alles andere als 
einfach, und ist damit auch keinesfalls einfach "lösbar".

> und dürfen zu einem gerechten Lohn

Das schon eher. Aber Gerechtigkeit fällt nicht vom Himmel. Sie muss 
erkämpft werden.

>und der Manager muß arbeiten gehen müssen und dürfen zu einem gerechten
>Lohn.

Klingt fast nach Kommunismus ;-)

>Wir sind schon ein seltsamer Haufen.

In der Tat.

MFG
Falk

Autor: Katapulski (Gast)
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Wenn schon geschulmeistert wird, dann richtig:
>wegetieren
>vegitieren

VEGETIEREN, ihr Tiere! ;-)

gez. Katapulski

Autor: min (Gast)
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@Knacks
>>Was die Menschheit braucht, ist ein kontrolliertes Reduzierungsprogramm.
>>Zur Not muss man Zwangssterilisationen durchführen, ansonsten rummst es
>>bald sehr heftig im Karton.

Na das hatten wir auch schonmal...ausserdem ist die Industrie der größte 
weltweite Zwangssterilisator der Natur, dann immer wengiger Organismen 
können sich wegen der ins Trinkwasser eingebrachten Chemikalien 
(Weichmacher, Waschmittel, Pille, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel) 
nicht mehr auf natürlichem Weg fortpflanzen. Amphibien und Mollusken 
gehen vermehrt an diesem Wahnsinn zugrunde. Bei uns funktioniert das mit 
der Unfruchtbarbeit schon ganz gut, in der dritten Welt sind diese 
Stoffe eben noch nicht so weit verbreitet.
Der Genfaschissmus, bei dem industriell Saatmittel gentechnisch 
veränderter Pflanzen (mit eingebauten Bakteriengiften als Insektizid) 
hergestellt werden, die sich selbst nicht mehr vermehren können 
(terminatortechnologie), besorgt hier den Rest und hat zum Ziel, dass 
die Bauern das Saatgut immer wieder neu kaufen müssen (Profitgier).
Was wir brauchen ist eine gut funktionierende Landwirtschaft, die nach 
den Mechanismem von einigen Milliarden Jahren Evolution funktioniert. 
Nicht nach den Profitplänen von einigen Gen- und 
Pflanzenschutzkonzernen, die inzwischen alle grossen Saatgutfirmen der 
Welt aufgekauft haben, um den Markt "umzukrempeln" und patentgeschützte 
gentechnisch veränderte Saatmittel auszustreuen, um nachher selbst vom 
Biobauern Konzessionen einzufordern, weil er ja deren Genfood anbaut.

Eine funktionierende Landwirtschaft, die alle ernährt, ist der Schlüssel 
zum Frieden.

Durch den weitverbreiteten massiven Fleischkonsum, der pro kg Fleisch 10 
kg Getreide verschlingt, die Umwelt verpestet und uns immer wieder mit 
netten Krankheiten segnet, produzieren wir den Hunger. Dann wird ein 
immer größerer Anteil an Getreide für Biosprit zu Ethanol vergärt.
Wir schütten uns das Brot der Hungernden in den Tank. Das muss in 
Zukunft durch Photosynthese produziert werden.
Aber es ist immer wieder lustig, gerade von diesen Menschen, denen die 
Zusammenhänge höchstens unterbewusst sind, zu lesen: Es reicht halt 
nicht für alle...der Mensch ist halt so....

Und ich bleibe dabei: Wir können sehr wohl unseren gesamten 
Energiebedarf aus regenerativer Energie decken, denn das Angebot an 
Sonne entspricht 10.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs. Hier ist 
das Wachstumpotential, welches sinnvoll ist!
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenenergie

gruss min

Autor: IGBT (Gast)
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Den Kommentar zu "Wut auf den Chef"
http://www.welt.de/wirtschaft/article4190591/Stahl...
finde ich super:

>Der Sachse sagt:
>Ich hoffe doch, dass es genügend deutsche Firmen geben wird, deren harte und 
>großartige Manager sich dem hartem , globalisierten Wettbewerb aussetzen ( so 
>wie es man dem deutschen Michel predigt) und vor Ort in China die ausgelagerte 
>Produktion leiten.
>Los geht `s Jungs

Autor: Klaus (Gast)
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> Bei uns funktioniert das mit
> der Unfruchtbarbeit schon ganz gut, in der dritten Welt sind diese
> Stoffe eben noch nicht so weit verbreitet.

Wie kann man nur so ein Dünnschiss daherlabern??? Die geringe Zahl an 
Kindern hier kommt nicht von einer Unfruchtbarkeit, sondern daher, dass 
immerweniger Leute Kinder haben wollen. In Deutschland wird ungefähr 
jede zweite Schwangerschaft abgetrieben.

Autor: min (Gast)
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@kLAUS
>>Wie kann man nur so ein Dünnschiss daherlabern???

hier mal ein paar googletreffer zum thema:

www.lfu.bayern.de/.../uw_25_hormonell_wirksame_umweltchemikalien.pdf
http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=2846
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3734

Ansonsten gilt für Sie was ich vorher schon gesagt habe:

>>>Aber es ist immer wieder lustig, gerade von diesen Menschen, denen die
>>>Zusammenhänge höchstens unterbewusst sind, zu lesen: Es reicht halt
>>>nicht für alle...der Mensch ist halt so....

Von Ihrer Fäkalsprache mal abgesehen..

Autor: Klaus (Gast)
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> Es reicht halt nicht für alle...der Mensch ist halt so....

Damit fühle ich mich nicht angesprochen, denn sowas würde ich niemals 
sagen. Ich kann diese Menschen auch nicht leiden, die sowas behaupten 
und sich auf der anderen Seite keine Gedanken über Biosprit machen.


Aber zu behaupten, der geringe Nachwuchs in unserer Gesellschaft käme 
von der Unfruchtbarkeit aufgrund von pösen Chemikalien, ist einfach 
Dünnschiss. Wie erklärst du dir die hohen Abtreibungszahlen? Und dass 
viele Familien nur ein Kind haben?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Klaus (Gast)

>Aber zu behaupten, der geringe Nachwuchs in unserer Gesellschaft käme
>von der Unfruchtbarkeit aufgrund von pösen Chemikalien, ist einfach
>Dünnschiss.

Inhaltlich ist die Aussage richtig, deine Form keineswegs.

> Wie erklärst du dir die hohen Abtreibungszahlen?

Weil diese Schwangerschaften schlicht ungewollt passiert sind? Niemand 
wird eine gewollte Schangerschaft abbrechen, von medizinischen Gründen 
mal abgesehen.
Und es gibt genug ungewollte Schangerschaften, ich hab da mal ne Zahl 
von 40%(sic!) gelesen, die dennoch nicht abgebrochen werden. Und dann 
kommt noch das Problem der ungleichen Reproduktionsrate der 
verschiedenen Bildungsschichten. Das wollte die Übermutter der Nation 
Zensursula mittels Wurfprämie ändern, was aber logischerweise voll 
daneben ging. Nicht schön, ist aber so.

> Und dass viele Familien nur ein Kind haben?

Das ist die freie Entscheidung der Menschen. Zumindest in Europa. In 
China dagegen . . . :-0

Die Welt braucht nicht mehr Menschen mit noch weniger Vernunft sondern 
das Gegenteil!
Aber ich fürchte das ist Wunschdenken.

MfG
Falk

Autor: Thilo M. (Gast)
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Die Natur gibt zwei Varianten vor, Spezies in der richtigen Population 
zu halten: zum Einen werden weniger Junge geboren, wenn nicht genügend 
Futter für alle zur Verfügung steht, zum Anderen werden massenhaft Junge 
in die Welt gesetzt, wohl wissend dass ein Großteil davon sterben wird.

Der Mensch in seiner selbst vielgepriesenen Intelligenz akzeptiert keine 
Variante davon, er hält sich nicht für einen Teil der Natur. Es heißt: 
Kinder sind unsere Zukunft', was wohl stimmt, aber nicht, wenn man sie 
nicht satt kriegt. Und die hohe Kindersterblichkeit wird mit allen 
Mitteln bekämpft, obwohl diese Kinder weder Zukunft noch Essen haben.

Das mag hart klingen, aber so isses nun mal in der Natur.

Autor: min (Gast)
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@Klaus: Sicherlich haben Sie mit der Aussage recht, dass die 
Kinderlosigkeit
auch daher kommt, dass die sozialen und wirtschaftlichen 
Rahmenbedinungen für Kinder nicht mehr stimmen. Trotzdem gibt auch immer 
mehr Familien, die für ihren Kinderwunsch die Reproduktonsmedizin in 
Anspruch nehmen müssen.

Und es gibt es einen wissenschaftlich nachweisbaren Effekt 
verschiedenster
Chemikalien auf das menschliche und tierische hormonelle System. Die 
Chemikalien, die das verursachen sind vornehmlich Weichmacher im 
Plastik, Waschmittel und eben die Pille, die sich alle in zunehmenden 
Maße in unserem Trinkwasser nachweisen lassen.
Für uns mag das (noch) keine grosse Rolle spielen, aber dieser Einfluß 
auf die Natur (Wasserlebewesen) ist immens. Es gibt unzählige Studien, 
die das belegen. Aber das ist eben nur ein Aspekt.

Autor: DerFreie (Gast)
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Arbeitslosigkeit = Indikator für Wohlstand.

Warum soll man denn Arbeit suchen? Wenn zu Hause aufgeräumt ist sucht 
man doch auch nicht mit ner Lupe nach einem noch so kleinen Staubkorn 
sondern legt die Füsse hoch. Warum soll man der Arbeit denn 
hinterherlaufen? Wenn die Arbeit sich versteckt soll sie versteckt 
bleiben.

Wenn jeder arbeiten müsste und dann auch wirklich alle einen Vollzeitjob 
hätten dann könnten die Läden in der Stadt zumachen. Oder glaubt ihr die 
würden die Läden für die handvoll Leute offen halten die grad zufällig 
Urlaub haben oder krankfeiern?

Oder die Öffnungszeiten von morgens 9 Uhr bis Abends 18 Uhr ... wer will 
denn da einkaufen gehen bei nem 8 Stunden Tag? Dann is doch keiner mehr 
da. Da würde nen Gyros 20 Euro kosten damit der seinen Stundenlohn rein 
bekommt.

Ihr würdet es vermissen wenn euch in der Fussgängerzone keiner mehr um 
nen Euro anbetteln damit ihr euch anschliessend aufregen könnt.

Mit 351 Euros komme ich wunderbar hin. Ich schreib jeden Monat 
mindestens 3 Bewerbungen wie die Behörden es wünschen und lasse mich von 
eben diesen und auch potenziellen Arbeitgebern mit einem "tut uns leid" 
auf Staatskosten anlügen.

Was wollt ihr eigentlich? Montags morgens direkt wieder dicken Hals weil 
ne scheiss Woche bevorsteht und am Freitag tief Luft holen von wegen 
"wieder ne Woche rum". Wenn ihr nix zu jammern habt seid ihr wohl nicht 
glücklich oder wie? und dann zwei Tage im Sessel sitzen und Sportschau 
gucken. Boah... Geil ...

Wenn mich jemand um Hilfe bittet helfe ich gerne und halte noch nicht 
einmal die Hand auf. Es wollen doch alle dass ich Gratis arbeite -> 
Praktikum etc. Privat helfe ich da gerne, aber gewerblich lasse ich mich 
nicht ausbeuten.

Wir können ja auch gerne aus den Fahrkartenautomaten die Elektronik 
rausreissen und da jemanden reinsetzen. Ich hab Zeit, ich setz mich da 
gerne den ganzen Tag hin und verticke den Leuten Fahrkarten. Wir können 
auch gerne die Ampeln abschalten und ich setz mich da gerne mit nem 
Stuhl mitten auffe Kreuzung und regle den Verkehr. Ich hätte auch Spass 
auf nem Esel zu reiten, euren Müll einzusammeln und den auffe Deponie zu 
bringen. Aber nein, die düsen hier mitm LKW durche Gegend. Oder im Bus 
Fahrkarten kontrollieren... nein, hier wird jetzt wieder vorne 
eingestiegen und das wird dem Fahrer anvertraut. Wir sparen am Personal.

Ich hab ja in der Vergangenheit diverse Schulabschlüsse nachgeholt, aber 
nein, zum Prospekte austragen braucht man ja auch bald nen Diplom. Tja, 
dann nich. Also leg ich meine Füsse hoch, wat wollt ihr eigentlich. Ich 
muss ja nich mal mehr aufstehn um den Fernseher umzuschalten. Ich kann 
hier sitzen bleiben und mir die fettigen Chips reinziehn die erfunden 
wurden damit die Ärzte später an meiner fettleibigkeit und schlechten 
Gesundheit verdienen Können. Ich muss hier nur aufs Knöpfchen drücken 
ohne mich dabei grossartig bewegen zu müssen. Im Endeffekt finanziert 
die Fettindustrie die Pharmaindustrie. Schlau gemacht.

Das Leben is schön. Geniessen wir es. Warum soll man sich kaputt machen 
wenn's auch einfach geht. Es sollten viel mehr Leute so abgehen wie der 
Herr Arno Dübel. Der könnte man glatt zum Vorbild nehmen.

Mir wurde damals die Ausbildung gekündigt weil es scheinbar unerträglich 
war, dass ich MAL maximal 15 Minuten zu spät zur Arbeit erschien. 
Nacharbeiten und Pausenverzicht war ja scheinbar nicht möglich. Aber 
kündigen. Ja bitte schön. Warum soll denn nur ich flexibel sein? 13 
Jahre lang darf diese unflexible Gessellschaft nun schon zahlen.

Diesen ganzen Stress, mir bereits ab dem ersten Tag durch die Blumen 
erklären lassen zu müssen, dass ich ersetzbar bin und mein Arbeitsplatz 
in Gefahr ist, den tue ich mir doch nicht. Für das Spielchen dürfen die 
Herrschaften sich Leute suchen die um ein vielfaches dümmer sind als 
ich. Ich lasse mich nicht erpressen. Ok, tue ich doch, durch Arbeitsamt. 
Wenn ich mich nicht bewerbe gibts keine Kohle. Man soll ja flexible 
sein.

Autor: Klaus (Gast)
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@min: sorry, für meine Ausdrucksweise, wegen der 
Unfruchtbarkeitsgeschichte. Eigentlich bin ich, bis auf diese eine 
Sache, sogar genau deiner Meinung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  min (Gast)

>@Klaus: Sicherlich haben Sie mit der Aussage recht, dass die
>Kinderlosigkeit
>auch daher kommt, dass die sozialen und wirtschaftlichen
>Rahmenbedinungen für Kinder nicht mehr stimmen.

Wirtschaflich? Hmmmm.
Wie erklärst du dir dann, dass gerade die ärmsten Länder die höchsten 
Geburtentraten haben?
Ich sag mal Stichworte, Bildung, Gesellschaftstruktur, Kultur, 
Wirtschaftssystem.

> Trotzdem gibt auch immer
>mehr Familien, die für ihren Kinderwunsch die Reproduktonsmedizin in
>Anspruch nehmen müssen.

Ist richtig, aber nur ein Bruchteil, der (noch) nicht relevant ist.

@DerFreie (Gast)

>sondern legt die Füsse hoch. Warum soll man der Arbeit denn
>hinterherlaufen?

Weil das Geld nicht auf den Bäumen wächst.

> Wenn die Arbeit sich versteckt soll sie versteckt
>bleiben.

Du bist ja lustig.

>Wenn jeder arbeiten müsste und dann auch wirklich alle einen Vollzeitjob
>hätten dann könnten die Läden in der Stadt zumachen.

Käse^3.

>Oder die Öffnungszeiten von morgens 9 Uhr bis Abends 18 Uhr ... wer will
>denn da einkaufen gehen bei nem 8 Stunden Tag?

Haben wir schon lange nicht mehr, 20:00Uhr ist nahezu überall gängig.

>Ihr würdet es vermissen wenn euch in der Fussgängerzone keiner mehr um
>nen Euro anbetteln damit ihr euch anschliessend aufregen könnt.

Tatat, der Kasper ist da!

>Was wollt ihr eigentlich?

Ne schönen Job, nicht zu stressig, nicht zu langweilig, gut bezahlt.

> Montags morgens direkt wieder dicken Hals weil
>ne scheiss Woche bevorsteht und am Freitag tief Luft holen von wegen
>"wieder ne Woche rum".

Das kommt Gott sei Dank bei mir selten vor.

> Wenn ihr nix zu jammern habt seid ihr wohl nicht
>glücklich oder wie? und dann zwei Tage im Sessel sitzen und Sportschau
>gucken. Boah... Geil ...

Der Herr Phrasendrescher.

>bringen. Aber nein, die düsen hier mitm LKW durche Gegend. Oder im Bus
>Fahrkarten kontrollieren... nein, hier wird jetzt wieder vorne
>eingestiegen und das wird dem Fahrer anvertraut. Wir sparen am Personal.

Was in einigen Bereichen überaus sinnvoll und notwendig ist. In anderen, 
z.B. Krankenpflege eher nicht.

>ohne mich dabei grossartig bewegen zu müssen. Im Endeffekt finanziert
>die Fettindustrie die Pharmaindustrie. Schlau gemacht.

Cleveres Kerlchen.

>Das Leben is schön.

Manchmal schon.

>Geniessen wir es.

Auf der Couch mit fettigen Chips? Nein Danke.

> Warum soll man sich kaputt machen

Hat das wer gesagt? Arbeiten != Kaputt machen. Jaja, das ist nicht immer 
so.

>Mir wurde damals die Ausbildung gekündigt weil es scheinbar unerträglich
>war, dass ich MAL maximal 15 Minuten zu spät zur Arbeit erschien.

Tja mein Junge, Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und wenn du mal was 
anständiges gelernt hättest, wärst du jetzt (hoch)qualifizierter 
Arbeitnehmer mit schönem Job, Gehalt und GLEITZEIT. Da kannst du zur 
Arbeit kommen (fast) wann du willst.;-)

>in Gefahr ist, den tue ich mir doch nicht. Für das Spielchen dürfen die
>Herrschaften sich Leute suchen die um ein vielfaches dümmer sind als
>ich.

Ob es die gibt?

Viel Spass noch beim Verfaulen auf Staatskosten.

MfG
Falk

Autor: Lasst mich Arzt ich bin durch (Gast)
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Nun wenn der DerFreie die Fahrkarten verkaufen will bin ich gespannt ob 
sein Arbeitgeber auch tollerieren kann das er MAL 15min später anfängt. 
An und für sich aber schon ne nette Geschichte die du erzählt hast :)

Autor: min (Gast)
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@Klaus: Verziehen:-)

@FAlk:
>>Wirtschaflich? Hmmmm.
>>Wie erklärst du dir dann, dass gerade die ärmsten Länder die höchsten
>>Geburtentraten haben?
>>Ich sag mal Stichworte, Bildung, Gesellschaftstruktur, Kultur,
>>Wirtschaftssystem.
Du sagst es ja schon : wenig Bildung - jedenfalls nach unseren Standards
Gesellschaftsstruktur: Altersvorsorge wird nicht in Geld angelegt, 
sondern in Kindern. R-Strategie wegen hoher Sterblichkeit- keine 
Hygienestandards. Wir sind K-Strategen. Kulturell gesehen sind viele 
Kinder etwas Gutes.
Ein Wirtschaftssystem in unserem Sinne existiert dort nicht - die 
Menschen haben halt andere Prioritäten...eben nicht jeden Tag arbeiten 
gehen und vielleicht den Job verlieren, wenn Kinder kommen. Kinder 
brauchen in dritten Welt nur etwas zu essen, keine Sprotvereine, 
Musikunterricht, teueres Kinder-spielzeug, Ausbildung undundund, wofür 
man Geldverdienen muss.
Es wird höchsten auf dem Feld gearbeitet zur Nahrungsproduktion. 
Problematisch ist in diesen Ländern aber auch noch die Verstädterung und 
die Lebensmittellieferungen, die der Nahrungsproduktion vor Ort, 
widersprechen.

Autor: Gast (Gast)
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min (Gast) wrote:

> Kinder
> brauchen in dritten Welt nur etwas zu essen, keine Sprotvereine,
> Musikunterricht, teueres Kinder-spielzeug, Ausbildung undundund, wofür
> man Geldverdienen muss.

Es ist immer gelinde gesagt ein wenig schwierig die Bedürfnisse anderen 
einzuschätzen, wenn man selbst satt versorgt ist. Lass diese Kinder mal 
einen Tag lang in einen westlichen Konsumtempel gehen 
(Spielzeugparadies) und deine Einschätzung wird sich spontan in Luft 
auflösen.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Autor: min (Gast)
Datum:

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@Gast: Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt und meine mit 
brauchen
nicht, dass sie nicht mehr benötigen, sondern sie haben eben dort meist 
nicht mehr, als was zu Essen (wenn überhaupt).
Wir dagegen konsumieren uns hier krank und schicken dann noch Waffen und 
Soldaten (im Fachjargon heisst das humanitärer Einsatz) in die 
Krisengebiete, statt den Leuten wirklich zu helfen. Diesen Gegensatz 
wollte ich hervorheben.

Autor: Gast (Gast)
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@ min

Ich bin ganz bestimmt nicht für den überzogenen Konsum. Was sich da 
teilweise in unseren Kinderstuben abspielt ist nicht mehr schön. Da 
sieht es aus wie beim toys are us persönlich, Spielsachen gestapelt bis 
unter die Decke und vieles gerade ein mal angeschaut, gerade in den sog. 
bürgerlichen Familien. Da wird geschenkt was das Zeug hält und wenn man 
selber was gebrauchtes von ebay bringt (was einem im Spielwarengeschäft 
gar nicht erst begegnet), dann erntet man von der schenkfreudigen, gut 
betuchten Verwandschaft .. "Reaktionen". Der Witz ist doch, alle wissen 
um den K(r)ampf mit der Schenkerei, aber kaum einer schafft den 
Absprung. Es wird von allem der Preis gekannt, aber von nichts mehr der 
Wert. Materielle Werte lernt man erst im Verzicht zu schätzen, wenn man 
sie sich nicht mehr leisten kann. Dann freut man sich wieder über 
Kleinigkeiten, die für andere noch nicht mal mehr der Erwähnung 
bedürfen. Wir stecken da aber auch in einem Dilemma. Unser System 
braucht den Konsum, sonst gehen uns die Märkte und damit die 
Arbeitsplätze vor die Hunde. Ich war heute in einem großen Elektromarkt 
der kaum Kundschaft hatte. Der Verkäufer hat sich daher über den Kauf 
eines Bügeleisens (der Testsieger von Rowenta ;)) jedenfalls gefreut und 
etwas Preisnachlass gegeben. Wenn das nicht bald mehr Kundschaft kommt 
wird auch dieser Markt verschwinden (wie zuvor bereits ein anderer).

Autor: min (Gast)
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@Gast: meine volle Zustimmung. Als Vater zweier Kinder und stets darauf 
bedacht, den Konsum vom Kind fernzuhalten, kommt trotzdem von allen 
Seiten alles mehrfach und meist aus plastik. Erst die Sache mit den 
Weichmachern hat überzeugt. Die ist nämlich vermehrt in Kinderspielzeug, 
damit das Zeug schoen weich zum kauen und rumsabbern ist. Die 
Weichmacher, die hormonwirksam schon in kleinstmengen  den Organismus 
stören, sind hier in Europa zwar verboten, aber deswegen wird das Zeug 
ja in China hergestellt, mit nettgelben Bleifarben versehen und 
reimportiert. Seitdem kommt da nur noch Holzspielzeug. Und das arme Kind 
hat schon über 50 Autos...aber die schmecken wenigstens nicht.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie erklärst du dir dann, dass gerade die ärmsten Länder die höchsten
> Geburtentraten haben?

Weil das in armen Ländern nicht zu einem wirtschaftlichen Nachteil der 
Familie führt. Dort weiß man noch, wer die Versorgung im Alter leistet.

Hier in 'wohlhabenden' Ländern fällst du als Kinderreicher schnell in 
die Armutsfalle. Falls du nicht Alleinerziehend bist, bleibt wenigstens 
einer zu Hause, was im Vergleich zu DINKs das Einkommen schon mal 
halbiert. Dann musst du von dem Einkommen nicht 1, sondern 4 
durchfüttern. Während die DINKs also gut 80% ihres Einkommens in 
Statussymbole anlegen können, bleibt dir nichts, denn Kinder sind keine 
Statussymbol, eher das Gegenteil.

In ärmeren Ländern hast du mit Kindern hingegen eher mehr Chancen auf 
wirtschaftliches Wohlergehen, bringen die doch schon mit jungen Jahren 
eher Geld ein, als welches zu kosten, und liefern das auch noch bei 
ihrer Familie ab.

Ja, es besteht ein gewisses Risiko, daß du dein Kind in jungen Jahren 
nicht optimal pflegen kannst. Dann stirbt es in ärmeren Regionen halt, 
die sind dort weit härter im Nehmen, und denken eher, ob genügend übrig 
bleiben, um dich im Alter durchzufüttern, denn ein Rentensystem gibt es 
dort nicht.

Wenn es also keine staatliche Rente gibt, achtete noch jede Familie 
selbst auf Nachwuchs, denn dort kennt man noch den Zusammenhang mit 
Wohlstand im Alter und Kindern die die nachfolgende Generation bilden.

Im Wissensland Deutschland sind solche Kenntnisse ja verschollen.

Würden hier 4-köpfige Familien von Umverteilung ausgenommen (also 0% 
Umverteilungssteuerlast) aber DINKs und Singles 75% des Einkommens auf 
Alleinerziehende und deren Kinder umverteilen, so daß jeder Arbeitende, 
unabhängig von seinem Familienstand dasselbe Geld von seiner Arbeit 
behalten kann, dann gäbe es hier auch wieder Nachwuchs.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  MaWin (Gast)

>Weil das in armen Ländern nicht zu einem wirtschaftlichen Nachteil der
>Familie führt. Dort weiß man noch, wer die Versorgung im Alter leistet.

Es ist u.a. ein Pyramidensystem. Das ebenso wie das Finanzsystem der 
westlichen Welt NICHT nachhaltig ist. Zumindest nicht mehr heute.

>Hier in 'wohlhabenden' Ländern fällst du als Kinderreicher schnell in
>die Armutsfalle. Falls du nicht Alleinerziehend bist, bleibt wenigstens
>einer zu Hause,

???
Das mag das "Westmodell" sein. Im Osten der Republik selten.

> was im Vergleich zu DINKs das Einkommen schon mal
>halbiert. Dann musst du von dem Einkommen nicht 1, sondern 4
>durchfüttern.

Tja, allein schon die Wortwahl "durchfüttern" ist alles andere als 
angebracht hier. Schweine werden durchgefüttert, Menschen eigentlich 
nicht.

> Während die DINKs also gut 80% ihres Einkommens in
>Statussymbole anlegen können, bleibt dir nichts, denn Kinder sind keine
>Statussymbol, eher das Gegenteil.

Das ist in erster Linie deine freie Entscheidung gewesen. Oder nicht?
Und da du Statussysmbole ja so verabscheust, sollte dir das dafür 
fehlende Geld sowie egal sein.

>In ärmeren Ländern hast du mit Kindern hingegen eher mehr Chancen auf
>wirtschaftliches Wohlergehen, bringen die doch schon mit jungen Jahren
>eher Geld ein, als welches zu kosten, und liefern das auch noch bei
>ihrer Familie ab.

Ja eben, dort macht man sich die Sklaven noch selber, und es ist 
kulturell akzeptiert. Vor allem Mädchen dürfen lebenslang die Familie 
versorgen und werden dementspechend schon von Kindesbeiden darauf 
programmiert, ähhh, erzogen. Kommt nun aber der böse Westen mit seinen 
verkommenen Werten und der Gleichberechtigung, bröseln ganze 
Gesellschaftsmodelle auseinander.
-> Kein bisschen nachhaltger als der Kasinokapitalismus.

Gab es mal eine "schöne" Reportage über Süd-Korea. Dort war nämlich 
plötzlich Frauenmangel, da diese auf grund ihrer guten Bildung lieber 
ein westliches Leben in der Stadt führen wollten, anstatt traditionell 
den Mann und dessen Eltern auf dem Land zu versorgen. Lösung? "Import" 
von "klassisch geschulten" Frauen aus Thailand, Malaysia etc.

>die sind dort weit härter im Nehmen, und denken eher, ob genügend übrig
>bleiben, um dich im Alter durchzufüttern, denn ein Rentensystem gibt es
>dort nicht.

Siehe oben.

>Wenn es also keine staatliche Rente gibt, achtete noch jede Familie
>selbst auf Nachwuchs, denn dort kennt man noch den Zusammenhang mit
>Wohlstand im Alter und Kindern die die nachfolgende Generation bilden.

Dito. Es ist ein Pyramidensystem, welches BESTENFALLS dann OK ist, wenn 
d ie Verhältnisse so sind wie sie ohne die Fortschritte der heutigen 
Zeit waren. Kommen aber halbwegs gescheite Lebensbedingungen, 
Gesundheitssystem und Wirtschaft hinzu, kommt es zur 
Bevölkerungsexplosion. Siehe China, Vietnam, Iran und viele andere, die 
ich explizit nicht kenne.
Extremstes Beispiel für hohe Geburtenrate und sehr schlechte ökonomische 
Randbedingungen(Achtung, OT-Gefahr). Der Gazastreifen und die Westbank.

http://www.geographixx.de/einwohner/geburtenrate_v...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gaza_%28Stadt%29#Bev....

>Im Wissensland Deutschland sind solche Kenntnisse ja verschollen.

Welche Kenntnisse? Willst du die Geburtenrate auf 3 Kinder/Frau und mehr 
bringen? Na viel Spass dabei. Deutschland ist mit 80 Millionen Nasen 
schon mehr als gut ist bevölkert. Von der Qualität weiter Teile mal ganz 
zu schweigen . .  .

>Würden hier 4-köpfige Familien von Umverteilung ausgenommen (also 0%
>Umverteilungssteuerlast) aber DINKs und Singles 75% des Einkommens auf
>Alleinerziehende und deren Kinder umverteilen, so daß jeder Arbeitende,
>unabhängig von seinem Familienstand dasselbe Geld von seiner Arbeit
>behalten kann, dann gäbe es hier auch wieder Nachwuchs.

Ach herje, schon wieder die kommunistische Leier. :-0

MaWin, versteh es endlich. Die westliche Welt hat sich auf grund 
techischer Entwicklungen (Pille), sozialer Entwicklung (Sexuelle 
Revolution, Akzeptanz unehelicher Lebensgemeinschaften, Akzeptanz der 
Homosexuellen etc.) sowie materieller Entwicklung von den alten, 
angestaubten und bisweilen arg verlogenen Standards und Dogmen lossagen 
können. Ein Kind ist heute (ab einen bestimmen Bildungsstand) eine 
geplante Sache, die viel (jaja, manchmal zu viel) im Kopf entschieden 
wird. Klar kommt dann noch irgendwann die Hormone, kutureller 
Zusammenhang und die "Familienwerte" mit dazu. Aber sie sind WEIT mehr 
in Frage stellbar und auch verneinbar als in den weniger entwickelten 
Ländern.
Sicher hat das auch Schattenseiten, und deine skizzierten Feindbilder 
der DINK (Double income, not kids) die egozentrisch den Konsum pflegen 
und "ihrer Pflich" des Kinder in die Welt setzens nicht nachkommen, gibt 
es auch. Aber es gibt auch ne ganze Menge Leute, die sich ohne 
Konsumwahn etc. GEGEN Kinder entscheiden, und das auch sachlich 
begründen können. Oder "nur" ein oder zwei Kinder haben. Und das sollte 
man akzeptieren, auch wenn es einem nicht in den Kram passt.

MFG
Falk

P S Meine These. Es wird in den nächsten 20 Jahren vor allem in Europa 
zu einem Schrumpfungsprozess kommen, der EIGENTLICH nicht schlecht ist. 
Real aber SEHR problematisch, weil das aktuelle Wirtschaftssysten soiwe 
das Denken der Menschen auf ewiges Wachstum getrimmt ist. Wer hier 
rechtzeitig umdenken kann wird am Ende der Sieger sein.

Autor: Joerg Mueller (penguin)
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Sorry, hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, nur weil das grad eh 
mein Lieblingsthema ist - es ist doch irgendwie logisch das schon mit 
der Industrialisierung die Menge der Arbeit, die durch Menschen gemacht 
werden muss, abnimmt. Natürlich ensteht durch Maschinen auch Bedarf an 
Arbeit, den es vorher nicht gab, trotzdem ist das ja letzlich grade der 
Sinn der Sache, den Menschen Arbeit abzunehmen (oder jedenfalls sollte 
es Sinn der Sache sein...) Maschinen arbeiten eben besser, schneller, 
effizienter, billiger, etc pp...
Das führt dann über kurz oder lang von der 70- zur 40- zur 
35-Stunden-Woche - aber bei 35 Stunden bleibt man aus irgendeinem Grund 
kleben. Oder wird irgendwo diskutiert ob man nicht die Gesellschaft auch 
mit einer generellen 30- oder 25-Stunden-Woche am laufen halten könnte? 
Oder ob es nicht wirklich sinnvoll wäre ein Bedingungsloses 
Grundeinkommen einzuführen? Nee, weder noch, immer noch ist die 
Vollbeschäftigung auf 35Stundenbasis der heilige Gral, und wenn dann 
eben 1-Euro-jobber den Rasen im Park kämmen oder sowas, egal, hauptsache 
es hat möglichst jeder einen egal wie schwachsinnigen und sinnlosen 
'Job'...

Autor: Gast (Gast)
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@  Joerg Mueller (penguin)

Das hast du schön ausgedrückt.

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