Hallo,
ich darf jetzt auch wählen. Aber bringt's das?
Nehmen wir mal an ich habe bisher immer die CDU gewählt und bin jetzt
mit der Gesamtsituation unzufrieden. Ha sage ich mir, diesen CDU-Ärschen
will ich jetzt zeigen, beim nächsten mal wähl ich SPD.
Mein Nachbar sieht das ähnlich: Er hat bisher immer die SPD gewählt.
Jetzt ist er mit der Gesamtsituation unzufrieden und will die CDU
wählen.
Eine klassische Pattsituation, ergo alles bleibt beim alten. Gibt es
einen work-around?
Wenn du mit Workaround meinst, dass du deinen Willen gegen deinen
Nachbarn durchgesetzt kriegst: eine Diktatur mit dir als Diktator.
Ansonsten ist das ein typisches Problem einer grossen Koalition. Mit
kleinen Koalitionen entsteht das Problem nicht, da üblicherweise die
Regierungsparteien für die bestehenden Situation verantwortlich sind
oder dafür gemacht werden, eine allgemeine Unzufriedenheit also eine
klare Richtung hat.
@ A. K.
Mein Nachbar und ich, wir beide stimmen ja gerade überein, sind beide
mit der Gesamtsituation unzufrieden. Was können wir machen um aus der
Pattsituation rauszukommen?
Wer mit einer bestehenden Lage sehr unzufrieden ist, der sollte sich
überlegen, ob eine Stimme für eine der Regierungsparteien mit einer
gewissen Wahrscheinlichkeit der Wiederholung der bestehenden
Koalitionslage wirklich der richtige Lösungsansatz ist.
"Könnten Wahlen wirklich etwas bewirken, wären sie schon längst
abgeschafft."
---
Nach der Wahl, nach einem Macht-"Wechsel":
"Der Käse ist derselbe, nur andere Fliegen sitzen drauf."
Dieser Stuss wird durch ständige Wiederholung auch nicht besser.
@The guy: Wer ernsthaft dafür sorgen will, dass er in der nächsten
Legislaturperiode nicht von der CDU regiert wird, der sollte ans
Auswandern denken. Dein Nachbar hat's leichter, der bessere Karten.
Wenn Du glaubst, eine bestimmte Partei kann es besser, dann solltest Du
sie wählen. Vielleicht glauben viele Wähler so.
Wenn Du aber mit all den üblichen Parteien unzufrieden bist dann
solltest Du nicht vor einer Protestwahl zurückschrecken. Also ganz Linke
oder ganz Rechte. Am besten eine Partei die mit großer
Wahrscheinlichkeit über 5% kommt. Sonst ist Deine Stimme verloren.
Für Aufruhr wird natürlich nicht gesorgt, wenn nach der großen Koalition
die Wähler massenweise zwischen CDU und SPD wechseln.
Da muss man schonmal ausscheren, und da sehe ich für mich, abseits des
eingefahrenen links-rechts-Spektrums, nur die Piratenpartei als
Alternative,
die ich auch wählen werde, wann immer sie mir auf den Stimmzettel kommt.
Ich denke, wenn "die Internet-Generation" da zu einem guten Teil an
einem Strang zieht, kann da ein ordentlicher Paukenschlag draus werden.
@ A.K.
Wenn es mal bloss so einfach währe, wie du dir das denkst. Du glaubst
wohl wirklich, wenn die SPD mal wieder rankommt das dann alles toll
wird? Die SPD hat übrigens die 10€ Praxisgebühr erfunden.
In der Realität sind SPD und CDU gegeneinander austauschbar, Ich habe ja
auch geschrieben:
>Nehmen wir mal an ich habe bisher immer die CDU gewählt
Ich hätte besser schreiben sollen: Ich habe bisher immmer die Partei A
gewählt und will jetzt B wählen. Mein Nachbar hat bisher B gewählt und
will jetzt A wählen. Wie kommem wir aus dem Patt heraus?
The guy from Melmac schrieb:
> Wenn es mal bloss so einfach währe, wie du dir das denkst. Du glaubst> wohl wirklich, wenn die SPD mal wieder rankommt das dann alles toll> wird?
Inwiefern hätte ich das behauptet???
> Ich hätte besser schreiben sollen: Ich habe bisher immmer die Partei A> gewählt und will jetzt B wählen. Mein Nachbar hat bisher B gewählt und> will jetzt A wählen. Wie kommem wir aus dem Patt heraus?
Du musst das Szenario drumherum mit einbeziehen. Sind A und B beide an
der Regierung, oder keine davon, oder eine davon? Grosse/kleine
Koalition, ...
Normalerweise ergibt das nur ein Patt, wenn beide zusammen an der
Regierung sind, denn wer wählt aus Unzufriedenheit mit einer
Oppositionspartei schon die bisherige Regierungspartei.
Ein Sohn fragt seinen Vater
„Papi was ist eigentlich Politik“
Da sagt der Vater:
*Sie mal, ich bringe das Geld nach Hause,
also bin ich der Kapitalist.
*Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist
sie die Regierung.
*Der Opa passt auf, das alles seine Ordnung
hat, also ist er die Gewerkschaft.
*Unser Dienstmädchen ist die Arbeitsklasse.
*Wir alle haben nur eins im Sinn, nämlich
dein Wohlergehn , Folglich bist du das Volk
Und dein kleiner Bruder der noch in den
windeln liegt, ist die Zukunft.
Hast du das Verstanden, mein Sohn?
Der kleine überlegt und bittet sein Vater ,
dass er noch eine Nacht darüber schlafen
möchte.
In der Nacht wird der kleine Junge wach,
weil
sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht
hat und
Daher furchtbar brüllt.
Da er nicht weiß was er tun soll, geht er
ins
Schlafzimmer seiner Eltern.
Da liegt aber nur die Mutter, die schläft so
fest, das er sie nicht wecken kann.
So geht er in das Zimmer des Dienstmädchen,
wo der Vater sich mit derselben vergnügt,
während der Opa durch das Fenster
unauffällig
zuschaut!!!
Alle sind so beschäftigt, das sie nicht
mitbekommen , das der Junge vor ihnen steht.
Also beschließt der junge unverrichteter
Dinge wieder schlafen zu gehen
Am nächsten morgen fragt der Vater seinen
Sohn, ob er nun mit eigenen Worten erklären
kann,
was Politik ist.
Ja, antwortet der Sohn:
*Der Kapitalismus missbraucht die
Arbeitsklasse
*Die Gewerkschaft schaut dabei zu
*Während die Regierung schläft
*Das Volk wird vollkommen ignoriert
*Und die Zukunft liegt in der Scheiße
Das ist Politik ;-)
Möglichkeit 1: Grundüberzeugungs-Wähler
Partei-Grundsatz- und Wahlprogramme schicken lassen, durchlesen. Die
Partei wählen, die am meisten Berührungspunkte mit der eigenen
Weltanschauung hat. Ergebnis ist der Wähler, der sich über Jahrzehnte
auf eine Partei festlegt.
Möglichkeit 2: Grundüberzeugungs-Wähler mit Realitäts-Rückkopplung
www.bundestag.de aufsichen, Plenarprotokolle und Drucksachen runterladen
und alle Gesetzesvorschläge, Anträge und Diskussionsbeiträge der
einzelnen Fraktionen auf Übereinstimmung mit der eigenen Weltanschauung
prüfen. Eine vorsichtige Prognose für die nächste Wahlperiode machen und
die Partei wählen, die der eigenen Überzeugung tatsächlich am nächsten
kommt.
Möglichkeit 3: Der ergebnisorientierte Wahlstratege
Anhand von Möglichkeit 2 oder Möglichkeit 1 mögliche Präferenzen
ausarbeiten und den Koalitionspoker vor der Wahl durchspielen. Aktuelle
Umfrage-Mehrheiten berücksichtigen und die entsprechenden Parteien durch
Verteilung von Erst- und Zweitstimme stützen. Beispiel: Bei genereller
SPD-Präferenz, aber Ablehnung einer Koalition mit der CDU könnte die
Stimmstrategie "rot-grün-reloaded" zum Einsatz kommen: Erststimme SPD,
Zweitstimme B90/Grüne. Bei Chancenlosigkeit der präferierten Partei kann
es auch sinnvoll sein, das Verhältnis zweier großer Parteien zumindest
tendenziell in die gewünschte Richtung zu verschieben.
Möglichkeit 4: Der enttäuschte Protestwähler
Die Enttäuschung über die Regierungsparteien und die damit einhergehende
Protesthaltung wiegt schwerer als die Durchsetzung der eigenen
politischen Präferenzen, so daß mit der Einstellung "denen zeig ich's"
eine für die Koalitionsbildung unbedeutende oder radikale Partei gewählt
wird. Die eigene Stimme ist damit für das Endergebnis in der Regel
verloren.
Möglichkeit 5: Der Macher, der selbst einsteigt
Partei gründen, aktiv in der Politik mitmischen und die eigenen
Überzeugungen vertreten. Alternativ außerparlamentarische Opposition
betreiben, beispielsweise durch Veröffentlichungen im Internet
(Politik-Blog) etc.
Möglichkeit 6: Der Aussteiger
Gar nicht mehr wählen gehen und alle Entscheidungen bewusst den anderen
überlassen.
Was soll ich wählen?
Weder CDU/CSU, SPD, FDP noch Grüne kommen in Frage weil sie für den
Krieg stehen.
Wer zu dieser grundsätzlichen Frage der Existenz eine feste Meinung hat
tut sich schwer in Deutschland eine renommierte Partei zu finden. Da
bleibt dann nur Protest.
Überspitzt gesagt, meine Situation ähnelt der eines Wählers zum Ende der
Weimarer Republik. Alle bürgerlichen Parteien sind haben sich
radikalisiert und nur die Linken rufen zur Vernunft. Ich will aber
keinen Kommunismus; genauso wenig wie Faschismus.
> Überspitzt gesagt, meine Situation ähnelt der eines Wählers zum Ende der> Weimarer Republik. Alle bürgerlichen Parteien sind haben sich> radikalisiert und nur die Linken rufen zur Vernunft. Ich will aber> keinen Kommunismus; genauso wenig wie Faschismus.
1. was soll denn an den Parteien radikal sein? Ich kenne nur eine
radikale Partei und die fängt mit einem N an.
2. "Ich will aber keinen Kommunismus" ????
Wer soll dir den "Kommunismus" denn bringen? Lafontaine?
ach Gottchen ..
Warum ist die National Demokratische Parte denn radikal? Nenn mir ma nen
Beispiel mir fällt da bis auf Infostände die extra angemeldet werden und
Plakate kleben wie es CDU SPD GRÜNE etc auch machen nichts radikales
ein. Oder sind Flugblätter verteilen auch radikal?
> Warum ist die National Demokratische Parte denn radikal?
Wenn du das nicht weißt oder in Abrede stellst, dann gehörst du wohl
irgendwie zu diesen Leuten. Eine Partei die offen zugibt unsere
Verfassung nicht zu respektieren, die Demokratie abschaffen zu wollen,
offene Hetze bis hin zum Totschlag gegen alles was nicht Deutsch
ausschaut betreibt steht definitiv nicht auf dem Boden unserer
Verfassung und gehört verboten.
Erst mal distanziere ich mich von dem Gast mit dem Warum. Nu zum Thema:
Die Demokratie abzuschaffen steht nicht im Parteiprogramm. Was da nur
drin steht ist z.B. Die Kirche im Dorf lassen und die Moschee im
Morgenland. Guck dir mal Neuköln Kreuzberg z.B. an oder Kleinstädte. Bei
uns vorort ist.z.B. so, geht man abends an einem Onlinespielladen
vorbei, die Apparate von Novoline und gegenüber ist ne Dönerbude, stehn
da auf einmal 20 Leute die einen anschauen eher anstarren und das ist
nur ein Haufen. Könnten Blicke töten, wär ich schon oft gestorben. Es
gibt mehrere in unserer Stadt. würden sich alle Ausländer auch
imigrieren, bräuchte man diese nicht wieder ausbürgern. Oder werfen wir
mal einen Blick in die Jugend, Angrenzende Schulen an Kreuzberg/Neukölln
und umliegende meistens 78% Ausländer Anteil. Das ist schon fast die
Regel in Deutschland! Sollst du glauben das die restlichen 22% was zu
melden haben, irrst du gewaltig. Die werden "abgezogen" ausgeraubt und
zusammengeschlagen wenn die nur mal schief gucken. Sollte das noch 10
Jahre weiter so betrieben werden, haben wir einen viel Völkerstaat keine
Kultur mehr und vorallem keine Sicherheit. Beste Beispiel war der Fall
mit der türkischen Frau die im Krankenhaus lag und verstarb an ihren
Verletzungen/Krankheit. Da sind mal eben 50 Türken in das Krankenhaus
gerannt und haben das Krankenhaus in die Einzelteile zerlegt. Die
Polizei mit 5 Mannschaftswagen hatten 2 Stunden gebraucht und erst durch
den Einsatz von Pfefferspray es geschafft die Lage in den Griff zu
bekommen. Eine weitere Stunde danach waren die Türken entwaffnet und
abgeführt. Den einen ich glaube es war ein Inder, der sollte abgeschoben
werden. Die Polizei hatte mehrere Tage gebraucht um den Mann aus dem
Haus zu bekommen. Ursache war ein Haufen an gleich Gesinnten und die
lieben §fen. Und jetzt nenne mir mal 3 positive Sachen an Immigration.
Warum wandern immer mehr hochqualifizierte Deutsche aus? richtig weil
Sie durch gebildete aus dem Ausland ersetzt werden die mit einem Apfel
und ein Ei abgespeißt werden und von Banken extra Boni bekommen für
Kreditem, dass sie auch noch ein 6tes Haus kaufen können. Letztens beim
Friseur. Die Frau meines Freundes war bei einem Türkischen Friseur. Da
Er total unfreundlich war, beschwerte Sie sich. Der türkische Friseur
meinte nur das er 5 Häuser voll mit Mietern hätte und auf die eine
Kundin nicht angewiesen wäre. Unser einer kämpft finanziell ums Leben
und andere die nicht viel tun schwimmen im Reichtum. Hier stimmt was
nicht.