Gast
#1346830
Hallo und guten Abend, ein Bekannter und ich haben unterschiedliche Auffassungen zur ordnungsgemäßen Verkabelung einer Wohnung. Folgende Voraussetzung: - Haus irgendwie Baujahr 1910 - Hauseingang 4-adrig in Stuttgart (ich vermute TN-C) - Vom Hauseingang 4-adrig zum Zählerschrank - Zählerschrank irgendwann "neu" gemacht - Im Zählerschrank kommt Erdung von Staberder dazu Bisher war der Zähler der betreffenden Wohnung NEBEN dem neuen Zählerschrank und wurde 2-adrig angefahren. Im Zähler integriert sind drei Schraubsicherungen (die Einzigen für die ganze Wohnung). Im Zählerschrank wäre noch ein Platz frei für einen weiteren Zähler. Jetzt das Thema: Die Wohnung soll komplett neu verkabelt werden. Idee ist, den alten Wechselstromzähler durch einen Drehstromzähler im relativ neuen Zählerschrank an der freien Position zu ersetzen und in der eigentlichen Wohnung einen eigenen Sicherungskasten zu setzen und von dort die Zimmer zu verkabeln. Erste Frage: Wenn man alles neu macht muss die Installation doch dem heutigen Stand der Technik entsprechen!? Wenn dem so ist: Wäre es theoretisch erlaubt, den alten Wechselstromzähler zu lassen und von dort den Wohnungsunterverteiler zweiadrig anzufahren und dann dort dreiadrig weiter aber OHNE Kontakt zum Staberder? Zweite Frage: Wenn man auf Drehstromzähler im neuen Zählerschrank umbaut (und in diesem der Staberder zugeführt wird) muss dann ab dem Zähler 5-adrig zum Wohnungsunterverteiler oder genügt 4-adrig mit Aufteilung 5-adrig im Wohnungsunterverteiler wenn Staberder dort NICHT angeschlossen wird? Dritte Frage: Wo müssen Vorsicherungen hin? Vor den Zähler? Nach dem Zähler direkt VOR dem Abgang zum Wohnungsverteiler? Im Wohnungsverteiler eine Vorsicherung für die dortige Weiterverteilung? Danke für eure Unterstützung - ich hoffe, ich konnte meine Fragen einigermassen verständlich formulieren - ansonsten einfach nachfragen! Michael