Warum mehr als 2 Anschlüsse bei Potentiometer

Gast #1347769
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Hi,
ich möchte einweing mit Potentiometern experimentieren.
Nun habe ich festgestellt das die Potis zwischen 3 und 6 Anschlüsse 
aufweisen!?
Ich bräuchte doch eigentich nur 2 Anschlüsse. Wofür sind die anderen 
Anschlüsse?
Vielen Dank und viele Grüße

Frank

PS.
Ich möchte auf einem Experimentierboard einwenig damit üben. Kennt 
jemand super Potis dafür. Am besten wäre eins wo man eine Skala hätte 
oder bei dem man den Wert digital/analog einstellen kann.
#1347787
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Schau dir mal das zweite Bild rechts an 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Potentiometer#Bauformen_und_Funktion), 
dann sollte schnell klar sein, warum 3 Anschlüsse belegt sind. Du hast 
einen Widerstand (die beiden äußeren Pins) und noch den Schleifer, der 
dazwischen abgreift. Wenn du beispielsweise eine Spannung einstellen 
willst, kannst du an einen äußeren Pin Masse (0V) legen, an den anderen 
die Spannung (beispielsweise 5V). Wenn du nun am Poti drehst, ist die 
Spannung am mittleren Pin proportional zu dem Winkel des Potis (wenn das 
Poti in der Mitte ist hättest du 2,5V). Für ein paar erste Versuche 
kannst du auch einfach den mittleren und einen äußeren nehmen, je nach 
dem was du vor hast. Am Besten du misst die beiden äusseren Pins aus, 
dann kannst du dir die Scala selber zeichnen, wenn es ein lineares Poti 
ist, dürfte das kein Problem darstellen. Ansonsten sind bei einem mit 6 
Anschlüssen einfach zwei Potis in einem Gehäuse verbaut (i.d.R. für 
Stereosignale im Audiobereich).

Grüße
Gast #1347793
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Uff, da staunst nur noch, aber es gibt ja keine blöde Frage.....

Potis haben i.d.R. 3 Anschlüsse! Nämlich den Schleifer und die beiiden 
Enden der Widerstandsbahn. (2 + 1 = 3)

Für Deine Versuche nimmst halt ein lineares Poti mit Drehachse!
Für die Anzeige der Stellung kannst Du entweder eine Skala und einen
Drehknopf mit Zeiger nehmen (preisgünstig)  oder einen Luxus-Antrieb
mit eingebautem 3 Stelligen Zähler (meist mechanisch).

Schau halt mal in Basteler-Katalogen wie beim blauen Claus.....

Gruß

Max
Gast #1347800
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Es gibt Potis, die noch einen Ein-Aus-Schalter integriert haben. Die 
haben dann fünf Anschlüsse. Für manche Anwendungen, z. B. 
Stereo-Lautstärkeeinstellung benötigt man Doppelpotis, das sind zwei auf 
einer gemeinsamen Achse. Die haben dann sechs Anschlüsse.

Normale Potis haben immer drei Anschlüsse: Widerstandsbahnanfang (A), 
Widerstandbahnende (E) und der Schleifer (S). Manchmal werden nur zwei 
davon angeschlossen, nämlich S und einer der Widerstandbahnanschlüsse. 
Oft will man aber mit dem Poti einen veränderlichen Spannungsteiler 
realisieren, dann ist man auf alle drei Anschlüsse angewiesen: A an GND, 
E an VCC und an S kann man die Teilspannung abgreifen, die (bei einem 
linearen Poti) dann schön proportional zur Winkelstellung des Potis ist.

>Am besten wäre eins wo man eine Skala hätte

Dann kauf Dir einen Potiknopf dazu mit Pfeilmarkierung. Oder wenn Dus 
noch vornehmer haben willst, bau es in ein Kästchen ein und mal eine 
Skala drauf.
#1347814
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Hallo,

und es gab auch noch Potis für spezielle Zwecke, z.B. gehörrichtige 
Lautstärkeregelung, die hatte bis zu 3 Anzapfungen der Widerstandsbahn.
Dann waren es bei Stereo schon 12 Anschlüsse...

Andererseits gibt es durchaus regelbare Widerstände mit nur 2 
Anschlüssen.
Als Potis werden üblicherweise die mit (mindestens) 3 Anschlüssen 
bezeichnet, mit denen man Spannungsteiler direkt realisieren kann.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1348709
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es gibt auch ältere ausführungen mit einer art mittelanzapfung, die 
haben dann vier anschlüsse. z.b. bei älteren röhrenverstärkern mit 
"loudness"-funktion.

ansonsten sei dir empfohlen, dich mal mit dem thema "spannungsteiler" zu 
befassen, wenn du magst.
im grunde ist ein poti nichts anderes als ein variabler spannungsteiler.

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