LEDitBEE schrieb:
> Außerdem, mag die Schaltung auch noch so klein sein, irgendwie versteh
> ich das Funktionsprinzip nicht so ganz.
Die Schaltung ist maximal schräg und muss nicht auf Anhieb verstanden
werden ;-)
> Vielleicht nimmt sich ja jemand die Zeit, mir dies verständlich zu
> machen...
Fragen wir doch einfach den Urheber der Schaltung, Jens Dyekjær Madsen.
Klickt man von der Olimex-Webseite ein, zwei Links weiter, stößt man auf
die ursprüngliche Schaltung des Dänen
http://www.jdm.homepage.dk/newpics.htm
und seine Erklärung dazu:
http://www.jdm.homepage.dk/newpic7.htm
Wenn man jetzt auch noch das dort geschriebene Dänglisch versteht, hat
man (vielleicht) auch die Schaltung kapiert. Es gibt darin kaum etwas,
was nach gängiger Schaltungspraxis aufgebaut wäre. Beispiele:
- PC-GND ist nicht gleich PIC-GND, sondern PIC-VCC.
- T2 wird in ständigem Wechsel in Basisschaltung, Kollektorschaltung
(lt. Autor, aber eigentlich ist sie gar keine und hat m.W. auch keinen
Namen) und invertierter Kollektorschaltung (die ebenfalls keine ist)
betrieben.
- T1 geht, obwohl in Kollektorschaltung betrieben, in Sättigung.
- Sämtliche Spannungsbegrenzungen nutzen die Strombegrenzung der
RS-232-Schnittstelle als Feature, um Widerstände einzusparen. Das ist
auch die Antwort auf die Frage, warum die LED keinen Vorwiderstand
hat.
Aber genial ist die Schaltung schon :)
Michael U. schrieb:
> da hat jemand eine 7,8V Z-Diode dorch eine 6,2V Z-Diode und eine rote
> LED ersetzt.
So ist es. Ursprünglich war eine 8,2V-Z-Diode vorgesehen. Durch die
Modifikation hat man zusätzlich eine Betriebszustandanzeige.