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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Leistung eines Senders begenzen?


Autor: Christian Wolf (clupus)
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Hallo allerseits,

ich frage mich gerade, wie Funkgeräte und ähnliche Geräte die 
Anforderungen nach der max. Sendeleistung erfüllen.

Ich meine, da sind dann irgendwelche (momentan mal fiktiven) 5mW 
Leistung, die ein Gerät maximal abgeben darf. Heißt das dann, dass die 
Verstärkerstufe einfach noch einen geschickt gewählten Widerstand in 
Serie geschaltet hat, so dass eben im Maximum (bei beliebig gewähltem 
Lastwiderstand) die 5mW am Verbraucher liegen?

Was mich eben zu der Frage bringt: Die Sendeleistung hängt (im 
ungeregelten Zustand) ja nicht nur von der reinen Schlahtung und der 
Antenne etc ab, sondern auch, ob die Signale aufgefangen werden (also 
z.B. ein Metallstab in der Nähe sich befindet). Damit wird eine 
Berechnung der abgegebenen Leistung bestenfalls schwer, schlimmstenfalls 
unmöglich (zumindest sehe ich das so).

Oder werden da schwerere Geschütze aufgefahen (ich dachte an einen 
Kondensator, der nur eine bestimmte Energie speichern kann und daher nur 
eine bestimmte Leistung weitergeben kann, wenn man ihn nur alle x µs 
lädt)?

Bevor mich jemand fragt, ich habe nicht vor, ohne Lizenz und Kenntnisse 
einfach irgendwelche Signale in den Äther zu funken. Statt dessen 
versuche ich gerade das Prinzip von PowerLAN zu verstehen.

MfG
Christian

Autor: Urks (Gast)
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Mit dem "Prinzip" von PowerLAN hat Deine Frage nichts zu tun.

Du möchtest wissen ob Du durch Eingriff in den Sender die Leistung 
erhöhen kannst.

Autor: aaaaa (Gast)
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...sondern auch, ob die Signale aufgefangen werden (also
z.B. ein Metallstab in der Nähe sich befindet).

afaik gibts auf der empfängerseite KEINE Beschränkung. d.h. wenn du z.B. 
mit 100mW sendet, dann darfst du ruhig einen Empfänger(!) mit vielfacher 
Verstärkung dranhängen. Wichtig ist nur was rauskommt, und dafür gibts 
Gesetze. Verstärken auf der Eingangsseite darfst du soviel wie du 
willst.

Autor: Christian Wolf (clupus)
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Urks schrieb:
> Du möchtest wissen ob Du durch Eingriff in den Sender die Leistung
> erhöhen kannst.
Das stimmt so definitiv nicht!
Wenn ich überhaupt etwas vor habe, dann die Vernetzung einiger 
Komponenten über eine Art "selbstgebautes" Powerlan (RS232 über 
Steckdose), mit dem ich MSR-Aufgaben einiger AVRs erledigen kann. Aber 
tunen will ich einen Adapter nicht.
Um zu verstehen, ob ich überhaupt eine Chance habe, das hinzubekommen, 
stelle ich die Frage eigentlich.

@aaaaa:
Dass ich in meiner Eingangsschaltung beliebig verstärken kann ist klar. 
Die Frage ist, wie der Verstärker (ausgangsseitig) ausgeführt werden 
muss, damit die gesetzlich max. zulässige Leistung begrenzt bleibt.

Christian

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Die Ausgangsleistung wird durch die Betriebsspannung und das 
Anpassnetzwerk zur Antenne hin eingestellt. Zwischen Senderausgang und 
Antenne benoetigts du ein Anpassnetzwerk um die Impedanz der Endstufe an 
die Impedanz der Antenne oder des Antennekabels (meist 50 Ohm) 
anzupassen. Mit der Auslegung des Netzwerkes und der Betriebsspannung 
b.z.w des erlaubten Kollektorstromes wird die Leistung angepasst.

Gruss Helmi

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Christian Wolf schrieb:
> Urks schrieb:
>> Du möchtest wissen ob Du durch Eingriff in den Sender die Leistung
>> erhöhen kannst.
> Das stimmt so definitiv nicht!
> Wenn ich überhaupt etwas vor habe, dann die Vernetzung einiger
> Komponenten über eine Art "selbstgebautes" Powerlan (RS232 über
> Steckdose) ...

cool, selbstgebaut ist also legal ? Gut zu wissen.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Und auch noch über Steckdose, da freuen sich die Nachbarn.

Arno

Autor: Christian Wolf (clupus)
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Wegen Legalitätä:

Das alles ist ohne Gewähr soweit ich es zusammentragen konnte: Solange 
man in bestimmten Frequenzen und unter bestimmten Leistungen bleibt, 
wird das PowerLAN durch die Induktivität im Stromzähler von der 
Außenwelt abgeschottet.
Von daher werden die Nachbarn gar nix mitbekommen, wenn alles stimmt.

@Helmut:
Hab ich das richtig verstanden?:
Ich habe einen Verstärker, der dann eine gewisse Ausgangsimpendanz
 treiben soll. Mit der Betriebsspannung
 errechnet sich die abgegebene Leistung zu
. Die genaue Ausgangsimpendanz ergibt sich durch ein lineares Netzwerk 
(R, L und C), das die Eingangsimpendanz meiner Antenne korrigiert.

Dann ist die Frage nach der Eingangsimpendanz der Antenne (bspw. einer 
Luftspule o.ä.)

Christian

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Genauso berechnet man die Leistung eines Senders. Mit Zout kann man dann 
den Ausgangsstrom der Endstufe berechnen. Also ob der maximale 
Kollektorstrom des Transistors nicht überschritten wird.

>Dann ist die Frage nach der Eingangsimpendanz der Antenne (bspw. einer
>Luftspule o.ä.)

Die Eingangsimpedanz hängt dann vom Aufbau und Eigenschaften der Antenne 
ab. Normalerweise wird die an der Antenne auf 50 Ohm transformiert

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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>...wird das PowerLAN durch die Induktivität im Stromzähler von der
>Außenwelt abgeschottet.

..und von allen Leitungen innerhalb des Hauses abgestrahlt.
Wo ist meine Hutschnur?

powrLAN ist schon schlimm genug - dann auch noch selbstgebaut - arme 
Kurzwelle
Axelr.

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