Sozialplan und Vorlaufzeit Heirat|Kind

Gast #1350365
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Schö Tächle,

Bekannter ist in ner Firma die massiv Arbeitskräfte entlässt. Wer 
entlassen wird, richtet sich nach Sozialplan oder so. Meint Verheiratete 
und Kinder-Haber dürfen vorerst bleiben. Jetzt ist selbstinitierter 
nachwuchs unterwegs, die zünftige Mutter ist aber nicht mit dem 
bekannten verheiratet.

Hat dies Auswirkungen auf den Sozialplan?

Sollte die Schwangerschaft der freundin zwecks Jobswahrung frühzeitig 
dem Boss angezeigt werden?

Heiraten braucht ja seine Zeit, hat eine Anmeldung auf dem Standesamt im 
oben genannten Sinne aufschiebende Wirkung?

MfG
Persönliche Seite #1351815
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>Sozialplan: Die fähigen Leute, bei denen der Job an erster Stelle stand
>MÜSSEN entlassen werden, während diejenigen bleiben dürfen denen andere
>Dinge wichtiger waren als der Job.

Heißt es, dass die "unfähigen" schön Ihre Kinder zeugen sollen, damit 
diese Kinder später deine Rente finanzieren?

Wer wegen dem Job auf Kinder verzichtet tut mir echt leid @ Gast.
#1351838
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@  ?R??R ???? (artur-f) Benutzerseite

>Heißt es, dass die "unfähigen" schön Ihre Kinder zeugen sollen, damit
>diese Kinder später deine Rente finanzieren?

???

>Wer wegen dem Job auf Kinder verzichtet tut mir echt leid @ Gast.

Ja.

Aber in einer Firma sollte doch in 1. Linie die Leistung des 
Mitarbeiters stehen. Es ist technisch wie ökonomisch sinnlos, den 
Familienvater mit mässigen Fähigkeiten einzustellen bzw. zu behalten, 
als den fähigen Single.

ACHTUNG! Damit will ich KEINESFALLS behaupten dass Familienväter nur 
mittelmässig und Singles TOP sind! Das ist nur das liebe Klischee.

Aber wenn es um das leider notwendige Entlassen von Leuten geht, sollte 
deren Leistung an erster Stelle stehen, und nicht deren Familienstand. 
Denn sonst sägt sich das Unternehmen mittel-und langfristig den Ast ab, 
auf dem es sitzt.
Der Familienstand sollte eine kleinere Rolle/Gewichtung haben, man 
sollte ihn natürlich nicht vollkommen unter den Tisch fallen lassen.

MfG
Falk
Gast #1351861
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> Aber in einer Firma sollte doch in 1. Linie die Leistung des
> Mitarbeiters stehen. Es ist technisch wie ökonomisch sinnlos, den
> Familienvater mit mässigen Fähigkeiten einzustellen bzw. zu behalten,
> als den fähigen Single.

> ACHTUNG! Damit will ich KEINESFALLS behaupten dass Familienväter nur
> mittelmässig und Singles TOP sind! Das ist nur das liebe Klischee.

> Aber wenn es um das leider notwendige Entlassen von Leuten geht, sollte
> deren Leistung an erster Stelle stehen, und nicht deren Familienstand.
> Denn sonst sägt sich das Unternehmen mittel-und langfristig den Ast ab,
> auf dem es sitzt.
> Der Familienstand sollte eine kleinere Rolle/Gewichtung haben, man
> sollte ihn natürlich nicht vollkommen unter den Tisch fallen lassen.


Absolut meine Meinung!
Gast #1351875
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Danke, werd ich mal den bekannten zum betriebsrat schicken. Ich hatte 
vermutet, das eine Deutschland oder Branchenweite Regelung in Kraft ist, 
lag aber wohl falsch damit.


MfG,

PS: Zur Leistungsbewertung von Vätern:

die haben Singles meist folgendes voraus:
-Standorttreu
-Erfahrung im Tragen von Erfahrung
-starkes "Saubere Umwelt" und Sicherheitsbewusstsein
-Erfahrung im Tragen von Verantwortung

halt Softskills im Umgang mit Menschen
Gast #1351902
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> PS: Zur Leistungsbewertung von Vätern:

> die haben Singles meist folgendes voraus:
> -Standorttreu

Unflexibel

> -Erfahrung im Tragen von Erfahrung

aha...

> -starkes "Saubere Umwelt" und Sicherheitsbewusstsein

Drum verwenden die meisten auch Einwegwindeln

> -Erfahrung im Tragen von Verantwortung

Wenn ich mir so manche "Familien" ansehe ist das eher ein Argument gegen 
den Vater
Gast #1351936
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> -starkes "Saubere Umwelt" und Sicherheitsbewusstsein

unzulässige Verallgemeinerung:
meine Nachbarn mit zwei Kindern haben zwei Autos mit rotem Paperl,
eines davon ein dieselfressender Landrover während
ich ohne Auto meine Wege mit Fahrrad und öffentlichen zurücklege

zudem ist die Frage ob Umweltbewusstsein die Fa interessiert
Gast #1351944
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> Aber in einer Firma sollte doch in 1. Linie die Leistung
> des Mitarbeiters stehen. Es ist technisch wie ökonomisch
> sinnlos, den Familienvater mit mässigen Fähigkeiten
> einzustellen bzw. zu behalten, als den fähigen Single.

Beim Sozialplan geht es aber ausschließlich darum, die potientiellen 
Belastungen durch staatliche Zuwendungen zu minimieren; H4 für einen 
Single kommt halt deutlich günstiger als für eine vierköpfige Familie. 
Mit "sozial" muß das nicht unbedingt was zu tun haben, das heißt nur so.

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