Im Prinzip pfeift die Synthese auf die Sensitivity List. Kombinatorische
Prozesse werden so verdrahtet, wie die Zuweisungen im Prozess stehen,
bei getakteten Prozessen wird das ganze dann eben mit flankensensitiven
Elementen umgesetzt (sofern man das ganze nicht so seltsam hinschreibt,
dass die Synthese nicht erkennt, dass man da Flip-Flops beschreibt).
Daher sind fehlende Signale bei der Sensitivity List auch sehr böse und
gefährlich, weil der Simulator dann ein anderes Verhalten simuliert, als
die HW zeigen wird. Daher sollte man bei Warnungen bzgl fehlenden
Signalen in der SL genau schauen.
Der emacs, der übrigens mit dem VHDL Mode ein sehr, sehr, sehr
brauchbares Tool fürs VHDL Codieren ist bietet auch die Möglichkeit, die
SL eines Prozesses selbst mit allen Signalen, die im Prozess gelesen
werden, zu beschreiben. Da sollte dann nichts mehr schiefgehen können.