Parallel. Braucht zwar etliche Ports, ist aber simpel.
Neben den 8 Datenleitungen benötigst Du minimal zwei Handshakeleitungen,
eine ist ein Eingang, die andere ein Ausgang.
Das Übergeben eines Bytes an den Drucker funktioniert so:
1. Daten an Datenleitungen anlegen
2. Kurzen Puls auf Handshakeleitung /Strobe anlegen (ein paar µs
reichen)
3. Warten bis Drucker mit einem kurzen Puls auf /ACK geantwortet hat
4. Bis hier müssen die in 1. angelegten Daten anliegen
Ein alternatives Protokoll wertet anstelle von /ACK das Signal BUSY aus;
es kann nur gedruckt werden, wenn dieses Signal Lowpegel aufweist.
Der Datentransfer ist also ziemlich simpel.
Was ganz und gar nicht simpel ist, ist die Aufbereitung der zu
druckenden Daten, so daß sich ein optisch ansprechender Ausdruck ergibt.
Dazu musst Du die Steuerbefehle Deines Druckers kennen; viele
Laserdrucker verwenden standardisierte "Sprachen", nämlich PCL oder
PostScript.
Es gibt aber auch Laserdrucker, die eine herstellerspezifische "Sprache"
verwenden, die schlimmstenfalls nicht dokumentiert ist, das sind
sogenannte "GDI"-Drucker. Das ist bei den sehr günstigen
Einsteigermodellen verbreitet bzw. verbreitet gewesen.
Wie diese Druckdaten aufgebaut sind, kannst Du Dir exemplarisch ansehen.
Installiere auf einem Windows-Rechner den zum Drucker gehörenden
Druckertreiber und drucke ein möglichst einfaches Dokument in eine
Datei. Und die siehst Du Dir mit einem Hexeditor näher an ...