Schaltungskonzept für Zufallsgenerator so sinnvoll?

Gast #1355086
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Hallo,

ich interessiere mich dafür statistisch einigermaßen gute Zufallszahlen 
zu erzeugen. Dafür würde ich mir gerne ein externes Gerät, ähnlich wie 
bei http://kielnet.net/home/julien.thomas/tech/XR232WEB.htm realisiert 
bauen. Die dortige Idee, das Lawinenrauschen einer Zenerdiode auf 
Logik-Pegel zu verstärken, sodass dieses Signal etwa von einem Flip-Flop 
gelesen werden kann, möchte ich übernehmen. Den Teil der Schaltung, der 
diesen Pegel erzeugen soll allerdings lieber nicht. Da halte ich mich 
eher an die in Beitrag "Anregungen fuer einen Rauschgenerator" vorgeschlagene 
Schaltung mit dem Unterschied, dass mein letzter OP als Komparator 
betrieben wird, sodass je nachdem, ob das Rausch-Signal unter- bzw. 
oberhalb der halben Betriebsspannung ist, am Ausgang des zweiten OPs 
nahezu 0 V bzw. Betriebsspannung anliegt. (Schaltplan im Anhang; V2 ist 
dabei natürlich durch eine Zenerdiode mit Vorwiderstand zu ersetzen.)

Meine Fragen dazu:
1. Macht mein Schaltungskonzept so Sinn? (D.h. wird es voraussichtlich 
funktionieren, also eine Folge zufälliger hoher und niedriger Logikpegel 
ausgeben?)
und 2. Was für einen OP soll ich dafür verwenden, den man besten Falls 
auch noch bei Reichelt bekommt?


Gruß
erna
Angehängte Dateien:
Gast #1355445
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Wenn Du ein LFSR verwendest, erhälst Du allerdings Pseudozufall, dessen 
Folge sich je nach Registerlänge wiederholt. Abhängig von der Anwendung 
ist das hinreichend, für kryptographische Zwecke ist es allerdings 
ungeeignet!

Ob Dein Zufallsgenerator richtig funktioniert, ist schwer zu beweisen. 
Er wird sicher eine ungleiche (von der Entscheiderschwelle abhängige) 
Wahrscheinlichkeitsverteilung aufweisen. Zur Abschätzung kannst Du ja 
mal eine Langzeitmessung machen. Allerdings werden auch Parameter wie 
Temperatur oder Variationen in der Versorgungsspannung Deine Ausgabe 
beeinflussen!

Siehe:
http://web.archive.org/web/20011027002011/http://dilbert.com/comics/dilbert/archive/images/dilbert2001182781025.gif

Gruß
 BimmyundJimmy
Gast #1355469
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was hastn damit genau vor? wirds was kritisches oder dürfen die 
zufallszahlen auch (theoretisch zumindest) unter hohem aufwand 
hervorsagbar sein?
gibts interaktionen vom user? dann könntest evtl. das über nen 
inputcapturepin eines timers machen und den wert den er gerade hat als 
zufallswert nehmen.
Gast #1355504
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Wäre es nicht besser, das Rauschen der Zenerdiode auf einige mV zu 
verstärken um dieses dann per ADC einzulesen? Wenn man nur das letzte 
Bit des ADC nimmt, dann sollte das Ergebnis doch sehr zufällig sein.
Gast #1357361
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Ich werde mich jetzt doch enger an den Aufbau von 
http://kielnet.net/home/julien.thomas/tech/XR232WEB.htm halten. Ich 
hatte die Funktion des T-Flip-Flops nur nicht verstanden. Jetzt sehe ich 
allerdings ein, warum dabei am Ende doch eine vernünftige 
Gleichverteilung rauskommt.

@vlad_tepesch: Das Einlesen einer leicht verstärkten Rauschquelle per 
ADC in einem Mikrocontroller ist ungünstig, da man mit dem 
Mikrocontroller eine (deterministische) Störquelle in die Schaltung 
einbringt.

Eine Frage aus Interesse bleibt allerdings noch: Wie funktioniert 
eigentlich der hier auch erwähnte ORB? ( 
http://home.comcast.net/~orb/index.html )


Gruß
erna

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