Hallo,
möchte über eine LED signalisieren, wenn mein uC gestorben ist.
Wenn der uC arbeitet, soll die LED permanent leuchten (nicht blinken).
Ist der uC gestorben, soll die LED aus sein.
Nun kann ich mir das mit einem PWM Signal, einem Hochpass, einer Diode,
einem Kondensator, einem Entladewiderstand, einem N Mosfet, einem
Vorwiderstand und einer LED aufbauen.
Gibt es vielleicht auch ICs, die sowas übernehmen?
Gruß
>Gibt es vielleicht auch ICs, die sowas übernehmen?
Ja nennt sich rettriggerbares Monoflop. Type 74xx4538 oder 74xx123.
Du must nur in deinem Programm in gewissen Abstaenden das Monoflop
anstossen.
Wenn das Monoflop dann nicht mehr getriggert wird geht deine RIP LED an.
Gruss Helmi
Bei µC-Hardware-Problemen gibt es häufig partielle Ausfälle (ein paar
Portbits funktionieren nicht mehr, eine andere Funktion fällt aus usw.).
Auch wenn der Schädigungsmechanismus (z.B. zu hohe Versorgungsspannung)
bekannt ist, lässt sich nicht sicher vorhersagen, was kaputt geht. Die
Sache mit der LED ist also nicht so einfach...
Ätz das Gehäuse vom IC weg und setz ein Elektronenmikroskop drüber.
Wenn die Bildverarbeitung eine Abweichung erkennt ist entweder Dreck auf
dem IC oder irgendwas weggebrannt -> LED aus.
Die Erfahrung, das µC nicht "im ganzen sterben" hab ich schon oft genug
gemacht, in den allermeisten Fällen macht er einfach nur Murks, z.B.
diverse, nicht alle(!), Portpins spinnen.
Natürlich ärgerlich wenn der Totmann-Pin davon nicht betroffen ist.
Der oben genannte aufbau mit dem retriggerbaren monoflop dürfte wohl
perfekt sein, aber ich wüsste immer noch nicht warum es nicht besser
weil nachhaltiger wäre, zu verhindern, das der Controller draufgeht?
Hallo,
naja, das Ganze ist ja nur ein WatchDog.
Das könnte der vom AVR erledigen, allerdings nur solange, wie der AVR
noch lebt.
Ansosnten ist der Ansatz mit dem externen MonoFlop schon ok.
Damit kann man dann auch schnell noch die Regelstäbe in den Reaktor
werfen, bvor der durchgeht weil der AVR verstorben ist. ;-)
Allerdings: wenn die LED ausgeht, ist dann der AVR oder die LED tot und
wer überwacht deren Ableben???
Gruß aus Berlin
Michael
ich habe mal an einem laufenden PIC rumgelötet. irgendwie musste ich
hardwaremässig was kurzgeschlossen haben, auf alle fälle brauchte er mit
peripherie dann anstatt 30mA stolze 180mA, aber alles funktionierte noch
..doch ich habe ihn später sicherheitshalber ersetzt.
wie man sieht, müsste zuerst mal geklärt werden, was der poster mit
"Lebenszeichen" meint - irgendwelche portpins die zufällig/chaotisch
toggeln sind ja auch lebenszeichen ;-)
Hallo,
Bahnfahrer schrieb:
> Ein Programm fehlerfrei zu schreiben ist nicht viel aufwendiger wie eine> zuverlaessige Erkennung, dass das Programm abgestuerzt ist.
Das verstehe ich jetzt nicht...
Die Funktion ist in meinen Programmen immer gleich drin.
Wenn die nicht mehr machen, was sie sollen -> abgestürzt. ;-)
PS: auch ein AVR macht immer genau das, was man ihm sagt.
Ist nur nicht immer das, was man will.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
Redundanz schrieb:
> 2 controller vielleicht? Sobald einer von beiden was andres macht -> LED> aus.
Sowas hatten wir Anfang der 80er auch.
2x Honeywell Delta 1000.
Naja, die Überwachung stand auf Hand, nachdem sie einaml abgesprochen
hatte und zuverlässig vom funktionierenden Online-Rechner auf den
ausgefallenden StandBy-Rechner geschaltet hatte. ;-(
Gruß aus Berlin
Michael
>> 2 controller vielleicht? Sobald einer von beiden was andres macht -> LED>> aus.
Am besten nimmt man zwei verschiedene Controller und zwei Programmierer
.
Erst wenn beide zum gleichen Ergebnis kommen wird die Aktion
ausgefuehrt.
Soll es noch sicherer werden nimmt man 3 Kontroller und macht eine
mehrheitsentscheidung.
Tag.
Ja das ist garnicht so einfach. Am besten wären wirklich 3 verschiedene
Controller in 3 verschiedenen Programmiersprachen programmiert.......
oder 3x3 verschieden Controller jeweils von 3 Programmierern in 3
Sprachen programmiert..... Manchmal hilft aber auch einfach Mut zur
Lücke ;)