Gast
#1356148
Hallo, da ich bisher meine Schaltungen entweder über "alte" Computernetzteile, Batterien oder USB versorgt habe hatte ich folgendes Problem noch nicht: Ich hatte mir ein paar 12V Netzteile vom Schrottplatz geholt und getestet. Die funktionierten auch noch meistens und es kamen schöne 12V raus. Aber auch bei anderen Geräten hab ich gemerkt, dass man teilweise so ein merkwürdiges Kribbeln in den Fingern bekommt wenn man die Metallgehäuse anfasst. Beispielsweise auch wenn der Laptop mit Batterie läuft, die externe Festplatte aber am Stromnetz hängt. Dann spürt man beim leichten Berühren von Metallteilen so ein Kribbeln. Genau das gleiche, teils stärker, teils schwächer, tritt auch bei diesen Netzteilen auf. Wenn man dann im AC-Modus die Spannung zwischen Schutzleiter und 12V + bzw. - misst, kommt man auf schöne Spannungen von bis zu knapp 100V, die aber keinen Strom liefern können. Das gleiche passiert auch bei schon fertigen Geräten, daher denke ich nicht dass es ein Fehler ist. Computernetzteile haben GND mit dem Schutzleiter verbunden soweit ich weiß. Dort tritt das Problem ja nicht auf. Jetzt zu den Fragen: 1. Wenn ich nun eine dieser Schaltungen mit "Kribbelnetzteil" an den PC hänge, dann riskiere ich es doch, dass was kaputtgeht, oder? GND vom PC liegt auf 0V. Die 5V (z.B. ein TTL-Signal) der Schaltung liegt dann irgendwo bei ca. 100V rum. Würde das dann bedeuten dass beim Einstecken, falls die Verbindung von beiden Massen(nennt man das hier noch so?) erst NACHER geschieht, dass dann was kaputt geht, weil 100V anstatt 5V anliegen? 2. Wenn das - der Schaltung mit GND vom PC verbunden ist, gibt es dann Probleme? 3. Ist dieses Kribbeln gefährlich bzw. warum ist das so bei manchen Netzteilen und bei anderen nicht? 4. Das - wird man nicht einfach manuell mit dem Schutzleiter verbinden dürfen, oder? Wollte lieber erstmal fragen bevor noch was kaputt geht/es gefährlich wird! :-)