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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Es gibt dumme fragen ;-)


Autor: Hello World (Gast)
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Hallo,
Ich war gerade auf der Seite von UR und hab da das Lauflicht 
gesehn(Anhang)
Jetzt wollt ich fragen ob es nich auch möglich sei die ganzen 
widerstände durch einen zu ersetzen der dann vor der Masse hängt? das 
braucht weniger bauteile und aufwand.

Sry wenn ich da komplett falsch lieg;)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ja klar, solange immer nur eine LED leuchtet, ist das natürlich möglich.

Autor: Hello World (Gast)
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Ich hab gemultiplexte 7-Seg-Anzeigen und da hab ich auch überall die 
widerstände dran, ich denk da braucht man das ja auch nicht da ja dea 
auch nur eine leuchtet, aber warum darf dann da nur eine leuchten? ich 
steh grad verständnismäsig auf dem schlauch...

Grüße

Autor: hownottobeseen (Gast)
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Weil sich sonst die LEDs den Strom teilen müssen und dadurch dunkler 
werden.

Autor: Master Snowman (snowman)
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wenn ich mich recht erinnere, wird ein johnson-decade-counter (4017 oder 
sowas) verwendet und da leuchtet genau nur immer eine LED. somit könnte 
in diesem speziellen fall - wie du richtig bemerkt hast - die 
widerstände entsprechend ersetzt werden.
projekt link?

Autor: Markus K. (markus-)
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Hello World schrieb:
> Ich hab gemultiplexte 7-Seg-Anzeigen und da hab ich auch überall die
> widerstände dran, ich denk da braucht man das ja auch nicht da ja dea
> auch nur eine leuchtet, aber warum darf dann da nur eine leuchten? ich
> steh grad verständnismäsig auf dem schlauch...

Der Widerstand passt nur für eine bestimmte Stromstärke. Wenn immer nur 
eine LED an ist, dann ist das kein Problem. Das geht auch, wenn immer 2 
oder immer 3 an sind. Wenn aber manchmal 2 LEDs (Ziffer 1) und manchmal 
7 LEDs (Ziffer 8) an sind, dann ändert sich der Strombedarf. Da der 
Widerstand aber konstant ist, kann er sich daran nicht anpassen. Es wird 
insgesamt immer gleich viel Strom fließen. Egal wie viele LEDs an sind. 
Dadurch ändert sich der Strom pro LED und damit die Helligkeit in 
Abhängigkeit von der Anzahl LEDs die an sind. Das sieht nicht toll aus.

Autor: Hello World (Gast)
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Cool dankeschön, habs gerade mal so überflogen und mir das vorgestellt. 
Ist jetzt soweit klar;)

Dankeschön

Autor: MaWin (Gast)
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Richtig bobachtet, man braucht nur 1 Widerstand.

Der Bausatz von Conrad zeigt, wie man es richtig macht:

http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...

Erstens nur ein Widerstand, und zweites weiß man bei Conrad auch, daß 
der CD4017 bei 10V mit HI nur für 0.5mA Strom spezifiziert ist, 20 mal 
weniger als die LED von Ulrich Radig mit 10mA braucht, und damit 
gnadenlos überlastet ist, weswegen Conrad einen extra Treiber-IC 
spendiert.

Autor: Master Snowman (snowman)
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die 10mA hängen vom chip-hersteller ab ;-)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Master Snowman schrieb:
> die 10mA hängen vom chip-hersteller ab ;-)

auch, da ist der Unterschied aber nicht so groß.

Es wird bei 10V Betriebsspannung der Strom angegeben, bei dem die L 
Ausgangsspannung 0,5V beträgt. Das sind je nach Hersteller irgendwo 
zwoschen 1mA und ca. 3mA.

Das ist aber nicht der maximal zulässige Strom bei CMOS.
Mit steigendem Strom steigt eben die L-Spannung, bei 5mA wird es eben 
mehr.
Die Grenze setzt die zulässige Verlustleistung des Ausgangs-FET oder die 
zulässige Verlustleistung des kompletten IC.

TI läßt da z.B. 100mW für den FET zu, den Rest sagen die 
Ausgangsdiagramme, 10mA sind da auch kein Problem, da ist Ul dann ca. 
3,5V bei 10V Betriebsspannung, also 35mW und die sind zulässig.

PS: ich habe einen ungünstigen mit TI genommen, Fairchild und ST kommen 
da noch besser weg.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: MaWin (Gast)
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Also ich sehe im Diagramm Fig 8 Minimum Output high (source) current,
dass die Linie -10V vor erreichen der 10mA aufhört.

http://www.datasheetarchive.com/pdf-datasheets/Dat...

Typical (Fig 7) sieht's besser aus, aber auf typical kann man sich nicht 
verlassen. Sonst hätte man ja eine Schaltung, die nur an sonigen 
Sonntagen funktioniert.

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