Atmega8 zwei Stück parallel schalten?

OP #1359989
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Hallo Leute

ich habe mir ein nettes Gerät mit dem Atmega8 und ein paar Anzeigen 
gebastelt. Das funktioniert super aber es soll erweitert werden.

Der Atmega ist vom Speicher voll belegt (99%) und jetzt wollte ich die 
Hardware mit einem anderen Atmega8 nutzen. Meine Idee ist jetzt den 
zweiten µC einfach huckepack auf den 1. zu löten und zwischen den 
Controllern mittels Reset-Pin umzuschalten. Also lt. Datenblatt sollte 
der abgeschaltet Controller (Reset auf Masse) ja hochohmig sein. 
Logischerweise würde ich sicherstellen das nie beide Controller Reset 
auf Vcc bekommen.
Es wird immer der interne Takt verwendet, also auch das sollte klappen.

Würde das so funktionieren?
Gast #1360009
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also die variante mit dem mega328p dürfte einfacher sein.
weil der speicher von dem einen controller voll ist heißt es ja nicht 
das du durch einen 2. controller mehr speicher gewinnst. im gegenteil 
... du mußt die grundlegenden funktionen ja 2 mal haben. inkl. der 
verwaltung welche der erweiterungen denn gerade läuft ...
dann dürfte es ein problem werden, wie willst du den datenaustausch 
zwischen den controllern machen wenn nur 1 gleichzeitig laufen darf ...
und bedenke, wenn die controller umgeschaltet werden läuft das programm 
immer wieder von vorne an ...

ergo -> lieber nen größeren controller nehmen. hat den vorteil das sich 
dann noch mehr features einbinden lassen.
Gast #1360011
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>ja, das weiss ich aber ich wollte meinen 1.Controller unverändert lassen
>und jederzeit wieder aktivieren.

wenn du den quellcode für einen atmega328p compilierst dann hast du doch 
immer noch die originalversion, nur eben angepasst für einen mega328p
#1360014
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So wie ich das verstanden habe, möchte er die Peripherie quasi für ein 
ganz anderes Programm wiederverwenden, ohne den ersten Prozessor 
auslöten zu müssen.

Mehr oder weniger also:
Irgendwo gibt es einen Kippschalter (oder so), der die grundlegende 
Funktion des Gerätes umschaltet. Intern passiert dabei nichts anderes 
als der Reset entsprechend umgeschaltet wird.

Was ich davon halte: Öhhhhm. Da sag ich lieber nichts dazu :-)
Stelle mir gerade vor, wie ein Historiker in 300 Jahren das Gerät findet 
und rätselt, wie das wohl funktioniert hat :-)
Gast #1360087
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> Wenn du rein zufällig an die SPI Pins das passende Bitmuster anlegst,
> kannst du den anderen AVR löschen oder die Fusebits verstellen.

Ich stelle mir gerade vor, wie man durch Verteilen auf 2 AVRs richtig 
böse selbstmodifizierende Programme entwickeln könnte...
Gast #1360090
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>Ich stelle mir gerade vor, wie man durch Verteilen auf 2 AVRs richtig
>böse selbstmodifizierende Programme entwickeln könnte...
Sei lieber still, sonst will man nach nmap auch noch den avr-gcc auf 
eine schwarze Liste von pöhsen Hackertools setzen ;)
#1360151
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groof schrieb:
> Tschuldigung, ich arbeite normalerweise mit PICs. Die verhalten sich
> beim aktiven Reset nicht so schwachsinnig.

Nö, der machts genauso "schwachsinnig".

Z.B. in der PIC18FX220 Programmierbeschreibung steht, im 
Programmiermodus ist /MCLR = high (Seite 8, Figure 2-11).

Wie viele andere MCs auch.

Ergibt auch Sinn, denn damit wird sichergestellt, daß sich die CPU im 
Betrieb nicht versehentlich selbst in den Programmiermodus schaltet.

Und auch, daß nicht eine arbeitende CPU mit den Programmierleitungen 
kämpft (im Reset sind alle Pins Eingänge).


Peter

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