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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kondensatordimensionierung Schaltregler


Autor: Simon (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte näheres über Schaltregler wissen. Hab mich vorher mit 
Linearreglern befasst, hab aber gehört, dass synchrone StepDown-Regler 
einen viel besseren Wirkungsgrad haben (besonders bei großen Lasten).
Ich hab bisher noch kein Dokument gefunden, wo die Eingangs- und 
Ausgangskondensatoren berechnet werden.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Gruß und danke schon mal im Voraus
Simon

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Simon,
jedes vernüftige Datenblatt hat meist umfangreiche Berechnungsbeispiele.

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/tps54620.pdf
Siehe: Output Capacitor Selection

Wenn der Ripple klein sein soll, dann spielt der ESR der Kondensators 
eine grosse Rolle. Conrad bietet einige ESR-arme Typen an. Siehe dazu 
die Datenblätter. Auch muss bei grösserer Power auf den zulässigen Strom 
geachtet werden. Steht ebenfalls in den Datenblättern.

Gruss Klaus.

Autor: Mandrake (Gast)
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Würde für beide Kondensatoren auf die Schnelle mal folgendes Formlewerk 
ansetzen:

W= 1/2 x C x U^2
W= P_aus/f_schalt


=>

C = 2 x P_aus/(f_schalt x U^2)

Gruß

Mandrake

Autor: Fralla (Gast)
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Nur wird der Kondenstor nicht ganz enladen...

Autor: MaWin (Gast)
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Ein Schaltregler muss nicht synchron sein, um effizient zu sein.

Du wirst bei studieren der Datenblaetter von Schaltreglerchips und Elkos 
(ja, auch Elkos haben Datenblaetter und man muß beim Schaltreglerbau in 
sie hineingucken) und berechnen schnell feststellen, dass der maximale 
(Lade-/Entlade-)Strom der Elkos das Problem ist,
und du lange suchen musst, bis du welche findest, die den aushalten und 
die beschaffbar sind.

Auch berechnet wird man merken, daß man knapp an den zulässigen 
Grenzwerten arbeitet, und die Praxis bestaetigt, dass Schaltregler gern 
wegen tauber Elkos den Dienst aufgeben.

Es hätte sich also gelohnt, doppelt so viele Elkos einzubauen.

Die Ripplespannung kann man zwar berechnen (ein Elko von 10uF, der 1us 
mit 1A geladen wird, erhöht seine Spannung um 0.1V), aber sie ist selten 
das Problem. Find mal einen 10uF Elko der mit 1A beaufschlagt werden 
darf :-)
Und wenn du íhn gefunden hast, berechne die Verluste am Innenwiderstand 
ESR bei diesem 1A, und die daraus folgende Temperaturerhöhung des Elkos.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
bei 10uF würde ich SMD Vielschichtkondensatoren nehmen.
Gruss Klaus.

Autor: Fralla (Gast)
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>bei 10uF würde ich SMD Vielschichtkondensatoren nehmen.
 voll Zustimm!

Hauptverursacher von ripple ist wirklich oft der ESR.

Hier super Dokument:http://focus.ti.com/lit/ml/slup233/slup233.pdf

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Klaus Ra. schrieb:

> bei 10uF würde ich SMD Vielschichtkondensatoren nehmen.

...aber nicht mehr bei z.B. 100V.

Und wenn wir gerade bei Datenblättern sind: Schaut euch mal an, welche 
Kapazität so'n Y5V-KerKo bei seiner Nennspannung noch hat! :-O

Autor: Fralla (Gast)
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Es ists viel weniger Kapazität notwendig. Es spricht nichts dagegen auch 
bei 100V Kerkos einzusetzten.

MFG

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