Warum kann man mit einem Mikroskop nicht unendlich vergrößern?

#1361749
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Mann kann es auch mit Photonen und einer Analogie beschreiben.

Du kannst in einer Mauer Löcher feststellen, indem du mit Tennisbällen 
auf die Mauer ballerst.
Kommt der Tennisball zurück, dann hast du Mauerwerk getroffen. Kommt er 
nicht zurück, dann ist der Ball durch das Loch geflogen. Du musst jetzt 
nur systematisch die Mauer von links nach rechts, von oben nach unten 
durchgehen und kannst eine Karte malen, wo ein Loch ist und wo nicht. 
(Man kann auch 100000000 Bälle gleichzeitig losballern und feststellen 
welche zurückkommen und welche nicht. Das entspricht etwas besser dem 
Lichtgedanken)

Wenn jetzt aber die Löcher immer kleiner werden, dann passt der Ball 
irgendwann nicht mehr durchs Loch und er kommt zurück, selbst wenn er 
ein Loch getroffen hat. -> Es gibt eine untere Grenze, bis zu der du 
Details noch 'sehen' kannst, wenn alles was du hast die zurückkommenden 
Bälle sind.

Der Übergang zu nicht mehr erkennbar ist fliessend. Bereits bei Löchern 
die eigentlich noch groß genug für den Ball sind, wird es passieren, 
dass der Ball trotzdem nicht durchgeht, weil du zb die Lochkante nicht 
richtig getroffen hast. -> Dein rekonstruiertes Bild wird für kleine 
Strukturen verschmiert werden.


Elektronen sind kleiner als Photonen, Oder: anstelle von Tennisbällen 
nimmst du Glasmurmeln. Das Bild wird in den feinen Details schärfer.
#1361804
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gast schrieb:
> Machen wir hier jetzt Kindergartenphysik?

Du kannst es ja auch mathematisch erklären, wenn du willst.

Ich ziehe es vor, den Leuten eine Analogie zu geben, damit sie eine 
Vorstellung davon bekommen, wo das Problem liegt.
Ich kann mir Dinge mit derartigen Analogien gut merken und ich habe die 
Erfahrung gemacht, dass sich andere Laien damit auch sehr viel leichter 
tun.

Einen guten Lehrer erkennt man daran, dass er es schafft sich auf das 
vorhandene Niveau anzupassen und die Dinge zu erklären indem er 
vorhandenes Wissen benutzt (und sei es nur Alltagswissen). Und zwar 
vorhandenes Wissen der Schüler, nicht sein eigenes vorhandenes Wissen.

Einen schlechten Lehrer erkennt man daran, dass er seine Erklärung nur 
im Satzbau umstellt, wenn sich rausstellt, dass er nicht verstanden 
wird.
Gast #1361989
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> Einen guten Lehrer erkennt man daran, dass er es schafft sich auf das
> vorhandene Niveau anzupassen

Mir war jetzt auch nicht klar, dass das Niveau der Leser hier dem 
Vorschulalter entspricht. Eigentlich sollte man in einem technischen 
Forum etwas mehr voraussetzen können. (Aber auch ich muss da manchmal 
zweifeln, wenn ich z.B. die hier veröffentlichten Bildformate und 
unscharfen Bilder sehe.) Die wesentlichen Punkte wie Wellenlänge und 
Beugung wurden genannt, alles weitere kann sich der Fragestellende 
ergoggeln und in Büchern erlesen und dann eventuelle Verständnisprobleme 
hier oder in einem anderen Forum nochmal zur Sprache bringen. Die 
Erklärungen der Ballspiele halte ich jedenfalls nicht für angemessen. 
Der Fragestellende scheint ja zu wissen, dass Beugung eine Rolle spielt, 
er ist demzufolge dem Vorschulalter entwachsen.
Gast #1362032
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@Timo
Also ich gebe Karl-Heinz und Wodim Recht. So eine wenig 
wissenschaftliche
Beschreibung zu verwenden ist doch o.k. wenn man nicht weis wie das
Bildungsniveau, insbesondere des Fragenden, hier ist. Hier solche
Ansprüche zu stellen ist doch schon mehr als dreist.
Wenn Gast und dir das nicht paßt kannste dir ja ein Forum mit gehobenem
Bildungsniveau suchen.
Gast #1362088
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Ich finde das Beispiel sehr anschaulich.
Oft hat man Probleme anderen etwas technisches/pysikalisches
einfach zu erklären. Da sind solche Modelle klasse.
Wenn der "Belehrte" das versteht kann man die Stufen
erhöhen und die Erklärung immer wissenschaftlicher machen
bis er nicht mehr mitkommt (oder das eigene Wissen endet).

Daher weiter mit solchen Beispielen.

avr
Gast #1362214
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Was bringen den Photonen oder wo kommen die Viecher her, warum strahlt 
die Sonne denn so viele Photonen ab, wie viele gibt es davon, warum 
springt ein Elektron aus seiner Schale wenn es von einem Photon 
getroffen wird und ihm somit Energie zugeführt wird, was ist das für 
Energie, was bringen diese Dinger außer das wir sehen können, das Licht 
was von der Sonne auf die Erde scheint oder überhaupt die ganze 
Strahlung, wird das Zeug durch Photonen "übertragen" eigentlich kriegen 
wir ja nur Photonen von der Sonne geschickt aber wie kommen die 
unterschiedlichen Wellenlängen zustande wenn nur Photonen her geschickt 
werden?

Kleines Braistorming meinerseits vieleicht etwas komisch geschrieben...
Gast #1362350
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lol (Gast) schrieb:

> Was bringen den Photonen oder wo kommen die Viecher her,
> warum strahlt die Sonne denn so viele Photonen ab,
> wie viele gibt es davon,
> warum springt ein Elektron aus seiner Schale,
> wenn es von einem Photon getroffen wird und ihm
> somit Energie zugeführt wird,
> was ist das für Energie,
> was bringen diese Dinger außer das wir sehen können,...

Also pass mal auf, das war jetzt kein Freibrief, jede Menge dumme Fragen 
zu stellen. Also mal so volkstümlich, wie ich's in Erinnerung habe, 27 
Jahre, nachdem wir's im Studium hatten. <:-) Es gibt Erscheinungen, die 
sich nur durch das Teilchenmodell des Lichts (also Photonen), und 
solche, die sich nur durch die Wellennatur erklären lassen.

Das (für Menschen) sichtbare Licht ist ein (vergleichsweise sehr 
schmales) Band im breiten Spektrum der elektromagnetischen Wellen. 
Wellenlänge so etwa im Nano- bis Mikrometerbereich. (Das könnte man also 
mit mehr Recht "Mikrowellen" nennen als das, was landläufig so genannt 
wird - das sind übrigens Dezimeterwellen, wenn ich richtig informiert 
bin.)

Das Photon ist ein "Bindeglied" zwischen den Modellen - die 
kleinsmögliche Energieeinheit (Quant). Ich werfe mal noch zwei 
Stichworte in den Raum: Planksches Wirkungsquantum und Heisenbergsche 
Unschärferelation - so, jetzt sind die Physiker gefordert. <:-)
Gast #1362358
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ich denke keiner kann erschöpfend genau erklären was ein photon ist.
man denke, als eine analogie dazu, an ein 4-dimensionales Objekt
welches je nach seiner Projektion in den 3-d raum mal als würfel
mal als kugel und mal als pyramide aussieht. mit licht verhält
es sich genauso, mal ist es eine welle mal ein partikel. je nach
perspektive (respektive projektion in der genannten analogie).

je nach gewählter anschauung/perspektive lassen sich bekannte
gesetze anwenden. in der partikel domäne ist das kinetische energie
und impuls, in der wellendomäne interferenz, brechung und beugung.

die frage nach der strahlung der sonne kann ich mit dem suchhinweis
beantworten: siehe schwarzkörperstrahlung/wiensches gesetz.
Gast #1362367
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Troll (Gast)

> Eine ähnliche Frage dazu:
> Was sind die Grenzen des elektromagnetischen Spektrums?

Auch rein theoretischer Natur, würde ich sagen. Nach beiden Seiten wohl 
höchstens ein mathematischer Grenzwert (entweder geht die Frequenz oder 
die Wellenlänge gegen Unendlich - die Lichtgeschwindigkeit als Konstante 
vorausgesetzt, was sie ja wohl in der allgemeine Relativitätstheorie 
auch nicht mehr ist)...
#1362849
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wodim schrieb:
> Moooooment - kann ein Photon ein Teilchen sein?

Ja kann es.
Einstein hat den Nobelpreis dafür erhalten, zu erklären wie Licht aus 
einem Material Elektronen herausschlagen kann - indem die Photonen mit 
den Elektronen kollidieren. Den sog. photoelektrischen Effekt.

Das Modell, dass das alles so kleine Kugeln wären ist zwar niedlich und 
leicht zu verstehen, aber es ist nur das: Ein Modell. Unter bestimmten 
Gesichtspunkten funktioniert es unter anderen bricht dieses Modell 
kläglich zusammen.

> Teilchen haben eine
> Masse, und die kann man auch nicht annöähernd auf Lichtgeschwindigkeit
> beschleunigen.

Jetzt kommts: Nur dann, wenn sie eine Ruhemasse haben!
Photonen haben keine Ruhemasse. Ihre ganze 'Masse' besteht einzig und 
alleine aus der Energie, die sie durch die Energiezunahme durch die 
relativistische Bewegung erhalten.

Könnte man Photonen auf 0 m/s bremsen, lösen sie sich ins Nichts auf.
#1362855
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> Das Photon besteht aus einem Photon. Bisher gibts da nichts kleineres.
> Genauso beim Elektron. Das sind Elementarteilchen.
> Proton: 2 Up - 1 Down
> Neutron: 2 Down - 1 Up


Ohne jetzt gegoogelt zu haben:
Die Physiker nennen das, glaub ich, Hadronen und Leptonen.
Hadronen haben eine innere Struktur (die Quarks), Leptonen nicht.

Beim LHC in Genf, dem Large Hadron Collider, geht es ganau um diese 
innere Struktur.
Elektronen bzw. Photonen aufeinanderzuschiessen ist ziemlich fad, da 
passiert nichts, weil es keine innere Struktur gibt und diese Teilchen 
daher auch nicht in irgend etwas anderes zerfallen können.

Aber ich bin kein Teilchenphysiker, daher alles unter Vorbehalt zu 
geniessen.
Gast #1362951
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Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator) schrieb:

> Photonen haben keine Ruhemasse. Ihre ganze 'Masse'
> besteht einzig und alleine aus der Energie, die sie
> durch die Energiezunahme durch die relativistische Bewegung erhalten.

Und "verschwinden", wenn sie "abgebremst" werden. Nein, nicht 
verschwinden, sondern in eine andere Energieform umgewandelt werden, 
z.B. eben in die kinetische Energie der Elektronen, die sie 
"herausgeschlagen" haben. Photonen können sich nur mit 
Lichtgeschwindigkeit bewegen, sonst gibt es sie nicht, korrekt?

Sag ich doch: Photonen sind Quanten ("Energieeinheiten"), das "Teilchen" 
mit seiner "Masse" ist nur ein Modell, das veranschaulicht, dass die 
nicht unendlich klein sein können, sondern eine bestimmte Größe haben - 
korrekt?

Einsteins genial einfache Formel E = m*c² soll übrigens zuerst in den 
Notizen von Planck aufgetaucht sein, umgekehrt das Plancksche 
Wirkungsquantum h (E = h * Frequenz) zuerst bei Einstein.
#1363350
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wodim schrieb:

> Und "verschwinden", wenn sie "abgebremst" werden. Nein, nicht
> verschwinden, sondern in eine andere Energieform umgewandelt werden,
> z.B. eben in die kinetische Energie der Elektronen, die sie
> "herausgeschlagen" haben. Photonen können sich nur mit
> Lichtgeschwindigkeit bewegen, sonst gibt es sie nicht, korrekt?

So seh ich das.

Aufpassen: In letzter Zeit geistern des öfteren Meldungen durch die 
Presse, wonach irgendjemand 'Licht abgebremst' hätte. Man muss da sehr 
genau aufpassen was da wirklich abgebremst wurde.

In allen Fällen die ich kenne war die Situation die, dass das Photon von 
irgendeinem anderen Teilchen eingefangen wurde und nach einer gewissen 
Zeit wieder emittiert wurde. Wenn man diesen Vorgang in eine Blackbox 
einsperrt und von aussen beobachtet, dann sieht es so aus, als ob das 
Photon tatsächlich eine gewisse Strecke langsamer gelaufen ist.
Tatsächlich war es aber eine zeitlang gar nicht als Photon vorhanden, 
sondern seine Energie war in einem anderen Teilchen 'geparkt'.

Ich stell mir das so vor.
Ein Zug (Modellbahn) fährt mit einer gewissen Geschwindigkeit. Jetzt 
fährt der durch ein Tunnelportal in einen Berg rein. Im Berg geht es in 
einer Wendel rauf und wieder runter bis er am anderen Ende, genau 
gegenüber vom Einfahrtsportal nach einer halben Stunde wieder rauskommt. 
Klar kann man auch sagen: Der Zug ist im Berg gaaaanz langsam gefahren. 
Das der Zug im Inneren des Berges einen enormen Umweg gemacht hat, sieht 
man ja von aussen nicht.

> Einsteins genial einfache Formel E = m*c² soll übrigens zuerst in den
> Notizen von Planck aufgetaucht sein,

soweit ich weiß, war diese Formel sogar noch früher bekannt. Sie folgt 
aus der Lorentztransformation.
Gast #1363602
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Troll (Gast) schrieb:

> Photonen können tatsächlich langsamer als "c" sein, aber nur in anderen Medien.

Genau - und wenn's Luft ist. Also denken wir mal in unseren 
vereinfachten Modellen weiter:

Ein Medium "bremst" (sichtbares) Licht -> niedrigere Frequenz / größere 
Wellenlänge -> und was ist im elektromagnetischen Spektrum das 
angrenzende Band? Genau: Infarot, also Wärme(strahlung).

Die Energie der Photonen (Lichtquanten) ist also in eine andere 
Energieform umgewandelt worden - die Photonen gibt's nicht mehr, auch 
keine "langsameren".

Wö liegt der Denkfehler?
Gast #1363908
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Hm, wir haben also den Fall: In unser Medium (welches?) schicken wir 
sichtbares Licht, auf der anderen Seite kommt UV - Licht 'raus. Aber 
nicht mit der "bekannten" Energie von UV - Licht - hm, Energie wurde dem 
Licht ja beim "Abbremsen" entzogen. Nach meiner Interpretation sind also 
sämtliche Photonen (Energiequanten, die nur bei Lichtgeschwindigkeit 
existieren) im Eimer. Wo ist die Energie nun hin - und was kommt da nun 
'raus? "Normales" UV - Licht jedenfalls nicht...

Könnte ein Zusammenhang damit bestehen - wenn ja, dann welcher: 
Sichtbares Licht dringt sowohl durch "normales" Glas als auch durch 
Quarzglas, UV - Licht nur durch Quarzglas?
Gast #1363925
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> die photonen werden abgebremst. richtig. und wohin geht die energie?
Photonen als Pseudoteilchen (mit ganzzahligem Spin) können nicht 
kontinuierlich abgebremst werden - entweder sie bewegen sich mit ihrer 
Phasengeschwindigkeit in einem Medium oder es gibt sie nicht. Das meint, 
dass ihre Ruhmasse Null ist.
Es gibt gewisse Sonderfälle der Abremsung einzelner Photonen, z. B. die 
Cherenkov-Starhlung. Aber auch sie bedeutet keine Abremsung der 
'Photonen an sich' - sie ist eine Sekundärstrahlung, die aufgrund der 
Wechselwirkung mit dem Medium entsteht.

Die erwähnten Abremsungseffekte von Licht gibt es tatsächlich in 
bestimmten Medien. Hier ist aber die Gruppengeschwindigkeit eines 
Ensembles von Photonen gemeint. Bei der Beschreibung dieser Phänomene 
stößt das Teilchenbild an eine Grenze und sollte dem Wellenbild Platz 
machen.
In diesen Zusammenhag gehören auch die zahllosen Interpretationen zu 
Überlichtgeschwindigkeitseffekten (-> annomale Dispersion).
Extremfälle wie Laserlicht in 'Schrittgeschwindigeit' bestehen aus einer 
Kombination von Absorbtion und Emission von Photonen-Ensembles in einem 
Medium - das wurde hier bereits erwähnt.

> in die frequenzerhöhung, denn höhere frequenz = mehr energie
Was das Einfangen von Photonen und die anschließende Frequenzerhöhung 
angeht: Unter bestimmten Umständen können Atome zwei Photonen einfangen. 
Geschieht dies unterhalb eines best. Zeitintervalls (-> Unschärfe), ist 
bei einer anschließenden Emission eine Frequenzerhöhung möglich. An 
dieser Stelle zeigt sich, dass Unschärfe keine Einschränkung, sondern 
ein Naturprinzip ist.
Gast #1365234
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Zurueck zum Thema. Je mehr man vergroessert, desto kleiner ist die 
Flaeche, die die Intensitaet bringen muss. Eine Flaeche, die kleiner als 
die Wellenlaenge ist kann nur noch ins Nahfeld abstrahlen. So ist es in 
der Tat mit einem Nahfeld Mikroskop moeglich Flecken von 50nm noch 
aufzuloesen. Die Intensitaet geht auch hier aber langsam gegen Null, 
obwohl man mit Satten Leuchtdichten belichtet.
Gast #1365495
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Bogumil (Gast)

> Kein Interaktion? Gar nichts?

Interaktionen des Lichts (vor allem mit sich selber) sind wohl meistens 
nur mit dem Wellenmodell zu erklären - Interferenzen, Beugung etc. - man 
denke z.B. nur an den Regenbogen, wie schön da das "weiße" licht in 
seine Spektralfarben zerlegt wird, je nach Wellenlänge...

Aber halt - wie ist das beim Laser? Monochromatisches, kohärentes 
Licht...
Gast #1365522
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lasst mich zusammenfassen

c = f_const * lambda
0.9c = f_const * (0.9lambda)

W_photon hängt nur von f ab (W=h*f)
dh die Energie des Photons ist auch im optisch dichterem
Medium dieselbe. f hat ja die Einheit 1/s.

http://www.peter-junglas.de/fh/vorlesungen/physik4/images/bild27.png

wenn wir bei diesem Bild bleiben, bedeutet das, dass ..

auf der Achse die im Bild nach rechts zeigt, die Wellenzüge
breiter werden, ABER die Up/Down Schwingungen ihre Häufigkeit
beibehalten?

Danke :)
Gast #1367470
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> Die Intensitaet geht auch hier aber langsam gegen Null,
> obwohl man mit Satten Leuchtdichten belichtet.

Für die Auflösung ist die Wellenlänge massgebend, nicht die 
Leuchtdichte.


> Genau - immer bedenken, dass Photonen keine Teilchen sind! Nur
> Energiequanten im Rahmen des Teilchen/modells/ des Lichts.

( Auch ) beim "Licht" sind die Photonen-Teilchen bzw. Quanten genauso 
als Modell zu sehen wie eben die Wellen.

Beispielsweise lässt sich der Fotoeffekt mit dem Wellenmodell schlecht 
erklären:
Erst eine Mindestenergie eines Quants ermöglicht die Elektronenablösung. 
Eine "Ansammlung" von mehreren Wellen "geht nicht".

Erklärungsmöglichkeit für das Teilchenmodell bei den 
Interferenzerscheinungen des Lichtes sind Aussagen über die 
Wahrscheinlichkeit der "Flugrichtung" und damit der Auftreffstelle am 
Lichtschirm.

Umgekehrt ist bei "richtigen Teilchen" wie dem Elektron manchmal das 
Wellen-Modell ganz nützlich.
Gast #1367571
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>> Die Intensitaet geht auch hier aber langsam gegen Null,
>> obwohl man mit Satten Leuchtdichten belichtet.
>
>Für die Auflösung ist die Wellenlänge massgebend, nicht die
>Leuchtdichte.

Zugegeben, eine optische Spezialitaet. Nahfeldmikroskopie kann weit 
unterhalb der Wellenlaenge noch aufloesen. Das Letzte was ich davon 
hoerte waren 50nm, dh 1/10 Gruen.

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