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Forum: Platinen Problem mit dem Entwickeln


Autor: Nette Mann (nette-mann)
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Hab nen Flachbettscanner mit 4 x 20Watt und nen Abstand von ca 5cm zur 
Glasplatte. Lege ich da jetzt ne Packung aus Bungard Eurokarte einseitig 
und Transparent 21 sowie einen AUsdruck aus nem Brothertintendrucker für 
45 Sekunden und lege die Platine danach erst in klar Wasser und tupf die 
Platine danach vorsichtig ab, hab ich folgendes Problem; Bei einem 
Entwickler mit 5g auf 1/2 Liter geht immer nur die Hälfte des Lackes ab 
oder es bleibt eine lila schicht auf der Platine über. Aber wenn ich 
jetzt die Platine 1:30 lang belichte ist die dann nicht überbelichtet?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Laenger belichten, so ca. 3 Minuten. Bungard braucht's hart.

Autor: Gast (Gast)
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> einen AUsdruck aus nem Brothertintendrucker für
> 45 Sekunden und lege die Platine danach erst in klar Wasser ..

Wie? vor dem Entwickeln legst du die Platine erst in klar Wasser?
Ich denke mal nicht...

Erstens würd ich mal länger Belichten, so 3-4 Minuten und beim 
Entwickeln
den Entwicklungsprozess mit einem weichen Pinsel, mit dem du über das 
Leiterbahnbild streichst, unterstützen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Aber wenn ich jetzt die Platine 1:30 lang belichte
> ist die dann nicht überbelichtet?

nein.

Wie kommst du überhaupt darauf ?

Beim Photoprozess hast du 2 Variablen (Belichtungszeit und 
Konzentration).

Du musst eine konstant halten (praktikablerweise die Konzentration) und 
die andere variieren, um Basismaterial, Temperatur, Alterung der 
Leuchtstoffröhren, Effekte durch Glas und Folie auszugleichen.

Dazu macht man etwas, was sich Belichtungsreihe nennt, JEDESMAL, wenn 
sich an den Umständen was ändern könnte (Umgebungstemperatur bzw. 
Temperatur des Entwicklerbades). Also Platine auf Belichter, schwarzes 
Papier drunter, und in jeweils doppeltem Zeitabstand (10 sec, 20 sec, 40 
sec, 80  sec, 160 sec, 320 sec) den Streifen 1 cm weiter weg ziehen, 
dann sieht man bei der Entwicklung, welche Zeit gepasst hat.

Den Entwickler bitte jedesmal NEU ansetzen, denn er hält sich nicht.

PRÄZISE arbeiten, nicht "1 Teelöfel", sondern "5,0g" (bzw. 1 Tütchen 
fertig abgewogenes), und (möglichst) immer gleiche Umstände 
(Temperatur), sonst ist das mit der Wiederholbarkeit Essig.

Autor: Gast (Gast)
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nach dem Entwickeln die Platine unter dem Wasserhahn abspülen und dabei 
mit den Fingern über das Leiterbahnbild reiben, damit eventl. Reste des 
gelösten Fotolackes auch abgehen.

Autor: Gast (Gast)
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> Den Entwickler bitte jedesmal NEU ansetzen, denn er hält sich nicht.

sorry, aber das ist Quatsch.
Ich benutze den Entwickler bis ich merke, das die Entwicklungszeit sich 
merklich verlängert, oder man in der Brühe kaum noch was erkennen kann.
Da können auch Monate zwischen liegen.

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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Ich hau die Platine nach dem Belichten immer in klar wasser um die 
Chemie Kontakt Transparent suppe ab zu bekommen. Hab mittlerweile 3 
Bungard PLatinen innen Sand gesetzt. Dann werd ich mal ne 
Belichtungsserie starten und neuen STOFF bei Angelika bestellen. Vielen 
Dank!

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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PS: Bei dem Entwickler. Ich hab die Erfahrung gemacht 5G auf 1/2 Liter 1 
Minute und es ist alles weg. Dabei soll man doch die Platine ca 60 sec 
Entwickeln oder etwa nicht? weil nach ca 30 sec ist / war erst die 
Hälfte runter. Naja mal schaun wie das mit 2 sec Belichtungszeit ist. 
Ich nehm immer nen Teelöffel gestrichen. das sind ca 5g

Autor: m. keller (Gast)
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Entwickeln ist zeitmäßig unkritisch. Wenn du gut belichtet hast hält der 
Lack sehr gut. 30s reichen defintiv nur bei guten Bedingungen. Wenns mit 
Pinsel usw nach 1-2min immer noch nicht ganz weg ist, ist es 
unterbelichtet

Autor: ?? (Gast)
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Den Entwickler, dh das NaOH muss man verschlossen lagern, denn er nimmt 
CO2 aus der Luft auf und wird inaktiv. Ich habe den Entwickler in einem 
Tupperware, 20x15cm 5cmflach, der haelt sich so Monate - verschlossen.

Autor: MaWin (Gast)
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> > Den Entwickler bitte jedesmal NEU ansetzen, denn er hält sich nicht.
> sorry, aber das ist Quatsch...Da können auch Monate zwischen liegen.

Welchen verwedest du ?
NaOH haelt snich definitiv nicht, selbst in verschlossenen Flaschen 
ändert er seine Konzentration, der "Sicherheitsentwickler" 
(Natriumcarbonat?) kann länger halten, aber dazu passen die 5g/halber 
Liter nicht.

Siehe
http://www.watterott.com/Entwickler-fuer-fotoposit...

Autor: DerWarze (Gast)
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Kann mich mit jahrelanger Erfahrung nur einigen Vorpostern anschliessen.
NaOH (im Prinzip verdünnte Natronlauge) hält sich sehr lange. Auch mit 
1Jahr altem schon leicht braunen Zeug konnte ich noch einwandfrei 
Bungard-Material entwickeln. Seit langen benutze ich KOK-Plätzchen (habe 
eineige Kg für Nass aus einer Drogerieauflösung bekommen) so etwa 10g in 
1l Wasser aufgelöst als Entwickler, geht hervorragend. Kräftig in der 
Schale schwenken reicht, mit dem Pinsel kann man schnell auch mal die 
Schicht zerkratzen und hat dann eine haarfeine Unterbrechung. Abspülen 
mit kräftigen Wasserstrahl und ab ins Ätzbad.
Wichtig ist vor allem ein gutes, gut gedecktes Vorlagen'Dia' mit dem 
eine gute Durchbelichtung erfolgen kann. Das Pausklarzeugs hab ich mal 
ausprobiert und gleich wieder weggestellt, brachte grauenhafte 
Ergebnisse. Bewährt hat sich bei mir Folie für Tintendrucker ( die 
normale billige aus dem Dogeriemarkt, geht bei mir viel besser als das 
teure Zeugs von Angelika und Consorten) die im Graustufen bzw, 
Schwarz-Weiss Modus mit Maximalkontrast gedruckt wird. Wichtig ist das 
nur mit Schwarz gedruckt wird! Farbe muss abgeschaltet werden, die 
Drucker die es früher mal gab die Schwarz aus den Farben erzeugten sind 
für Leiterplattenvorlagen völlig ungeeignet. So gelingen auch feine 
Strukturen (Leiterzüge 0,2mm gehen durchaus) und auch Überbelichtungen 
werden gut verkraftet (versehentlich 3fach zu lange belichtete Platte 
war noch einwandfrei zu verarbeiten).

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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Also ich hatte vorhin eine Platine für 1:30 Minuten im Belichter und 
danach in dem NaOH 60 sec. Das Ergebnis war das eng  aneinanderliegende 
Leiterbahnen teilweise verbunden waren und ich mit dem Cuttermesser nach 
schneiden musste. Naja nu is erma Schicht im Schacht. Mein STOFF ist 
alle. Neuer kommt eventuekll Montag oder Dienstag. Dann lass ich es mal 
2 Min im UV Licht Wobei 1mm Abstand sind aklle Bahnen getrennt nur bei 
einigen wo es so 0,5mm abstand sind die sind eins

Autor: Gast (Gast)
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> Welchen verwedest du ?

Es gibt von Bungard auch Entwickler. Speziell für ihre Leiterplatten. 
Abgepackt in Tütchen für 1L.
Den kannst du in einer Kunstofflasche stehen lassen bis dir graue Haare 
wachsen.

Autor: Gast (Gast)
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> für 1:30 Minuten im Belichter

soll das jetzt heißen 1Stunde und 30 Minuten?
Sorry, aber dann bist du Lernresistent oder kannst oder willst nicht 
lesen was die Jungs oben dir geschrieben haben..

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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ich hab schon welche /Ironie

Autor: nette mann (Gast)
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für 1:30 Minuten im Belichter

soll das jetzt heißen 1Stunde und 30 Minuten?
Sorry, aber dann bist du Lernresistent oder kannst oder willst nicht
lesen was die Jungs oben dir geschrieben haben..

Das bedeutet 90 sekunden oder 1 Minute 30 Sekunden

Autor: Gast (Gast)
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zu wenig...nimm 4 Min.

Autor: Chris (Gast)
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Reicht.
Bei meinem vergleichbaren Selbstbauentwicklungsgerät genügen 60 
Sekunden. Röhren sind allerdings noch fast neu.

Autor: Michael_ (Gast)
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Meine Erfahrung:
-Folie-Vorlage, bedruckte Schicht muß auf der Platine aufliegen
-Bungard Platinen von Reichelt
-Belichten mit Bungard-Garät 4Min
-Entwickeln mit "Tütchen" 1L Bungard, NaOh geht aber auch
 Frischer Entwickler frist aus, Haltbarkeit ca 1/2 Jahr

Bungard-Platinen sind bei Reichelt billiger als bei Bungard selbst!
Auch z. Teil preiswerter als Ersatzmaterial.

Autor: PSpice (Gast)
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einfach eine gute menge entwickler auf wenig wasser (so ca 25-30°C)
dann die ca 2.30minuten belichtete platine in den entwickler und kurz 
schwenken und wenn die schicht weg ist und die Leiterbahnen leicht 
gelblich durchscheinen raus und in die ätze. Ich habe damit 1a 
ergebnisse und das reproduzierbar. mein entwicklungsprozess dauert ca 
15-20s... nimm nur etwas mehr entwickler, wie angegeben, und ein bissl 
weniger wasser als ein liter und achte auf die temperatur...
ICh würde übrigens nicht unnötig mit irgendwas auf der platine 
rumkratzen... einfach an einer ecke wo keine leiterbahnen sind mit einer 
pinzette packen und durch den entwickler schwenken...
gruß spice

Autor: Ralph Berres (Gast)
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Meine Erfahrung mit Bungert Material ist folgende:
Belichten mit 5 UV Röhren a 36Watt pro Seite 80 sekunden
Entwickeln mit 13Gramm/pro Liter NAOH ca 12 Sekunden.
Ergibt einwandfreie Ergebnisse.

Uraltes 3 Jahre altes Iselmaterial braucht bis zu 1 Minute zum 
entwickeln.
Dabei immer in 12 Sek. Schritten entwickeln und schauen ob noch 
Schlieren auf den freien Kupferflächen sind. Solange weiter entwickeln 
bis die Schlieren gerade verschwunden sind.

Als Folie verwende ich das Zweckform 3491 und einen Laserdrucker.
Ist zwar nicht hundertprozentig Lichtdicht, aber Bungert Material geht 
damit einwandfrei. Die glasklaren Folien hält der Toner nicht, bzw 
werden noch lichtundichter.

Ralph Berres

Autor: wanie (Gast)
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Also ich lasse mir meistens einen Film aus meinem Board Dateien machen.
Die meisten Fotografen/Filmentwickler kommen mit gerber bzw. pdf dateien 
zurecht. Der Preis eines solchen Filmes ist wiklich erträglich eine Euro 
Platine ca. 1,80 Euro.

Dafür hat man dann auch einen richtigen Film, in dem das schwarze auch 
schwarz ist, und komplett Lichtundurchlässig ist.
Da Transparente ist auch wirklich transparent...
Hab da ja schon die wildesten sachen gehört, von wegen butterbrotpapier 
mit öl einreigen uns so ein Zeug.

Wenn man diesen Film auch noch mit der Entwickelten seite auf die 
Rohplatine auflegt spart man sich die Folienstärke, durch die das licht 
schräg einfallen könnte.
Somit kann man dann auch ruhig mal "zulange" entwickeln wenn man sich 
nicht sicher ist, ohne das etwas passiert.

Wenn man gut entwickelt hat reicht es nach meinen Erfahrungen die 
Platine ein einem Entwicklerbad hin und herzuschwenken (wenn es frisch 
angesetzt ist ca 25 sek).

Mit dieser Technik ist es mir schon gelungen Leiterbahnen von nur 6mil 
zu ätzen!

Ich Ätze übrigens mit Natriumpersulfat!
Erzielt schönere Konturen als das "historische" EisenIII Clorid, und 
auserdem umweltverträglicher.

Um Platinenfilme erstellen zu lassen kann ich jedem Hobbyelektroniker 
mit wenig budget folgende Seite empfehlen:

http://www.cadgrafik-bauriedl.de/leiterplattenfilme.htm

Die habens echt drauf, und mit denen kann man meistens noch Preislich 
verhandeln wenn man öffter bestellt.

MfG
wanie

Autor: hä ? (Gast)
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>Ich Ätze übrigens mit Natriumpersulfat!
>Erzielt schönere Konturen als das "historische" EisenIII Clorid, und
>auserdem umweltverträglicher.

Sorry, aber das ist Unsinn ...
FE3Cl selber ist relativ harmlos und zudem eriebiger, was die ätzbare 
Menge an Platinen angeht. Mit Sprühätzanlage und zusätzlicher Heizung 
komme ich bei profesioneller Vorlage zum Beleichten problemlos auf 
Strukturen von 0,1mm runter, und das zudem noch in wenigen Sekunden.

Autor: Gast (Gast)
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> Mit Sprühätzanlage und zusätzlicher Heizung
> komme ich bei profesioneller Vorlage zum Beleichten problemlos auf
> Strukturen von 0,1mm runter

Das glaube ich dir nicht. Zeige mir mal deine Platinen mit 0.1 mm 
Leiterbahnen. Da will ich mal sehen wie viel du davon reproduzieren 
kannst ohne dass auch nur ein Fehler drin ist. Dünne Leiterbahnen 
hinzukriegen ist eine Sache, das schafft man immer, aber Platinen 
reproduzierbar ohne Fehler herzustellen ist ein ganz anderes Ding.

Autor: hä ? (Gast)
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>Das glaube ich dir nicht. Zeige mir mal deine Platinen mit 0.1 mm
>Leiterbahnen. Da will ich mal sehen wie viel du davon reproduzieren
>kannst ohne dass auch nur ein Fehler drin ist. Dünne Leiterbahnen
>hinzukriegen ist eine Sache, das schafft man immer, aber Platinen
>reproduzierbar ohne Fehler herzustellen ist ein ganz anderes Ding.

Das war auch nur mal so ein Test, im Normalfall brauche ich das nicht. 
Mit einem Film und Bungard Platinenmaterial (übrigens auch in einer 
Bungard Splash) hat das zweimal hintereinander bei einem parallelen 8 
Bit Bus funktioniert.

Kann nicht ausschließen, dass das auch mal in die Hose gehen kann.

Eigentlich wollte ich damit nur der Aussage entgegentreten, dass FE3Cl 
nicht so schöne Konturen hinbekommen kann wie mit laut wanie 
"moderneren" Ätzmitteln.

Autor: Gast (Gast)
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hä ? (Gast) wrote:

>> Das glaube ich dir nicht. Zeige mir mal deine Platinen mit 0.1 mm
>> Leiterbahnen. Da will ich mal sehen wie viel du davon reproduzieren
>> kannst ohne dass auch nur ein Fehler drin ist. Dünne Leiterbahnen
>> hinzukriegen ist eine Sache, das schafft man immer, aber Platinen
>> reproduzierbar ohne Fehler herzustellen ist ein ganz anderes Ding.

> Das war auch nur mal so ein Test,

Dachte ich mir ;)

> im Normalfall brauche ich das nicht.
> Mit einem Film und Bungard Platinenmaterial (übrigens auch in einer
> Bungard Splash) hat das zweimal hintereinander bei einem parallelen 8
> Bit Bus funktioniert.

> Kann nicht ausschließen, dass das auch mal in die Hose gehen kann.

glaube ich dir; entsprechend dünne Leiterbahnen sind mir auch schon mit 
einfachsten Mittel gelungen, aber die Fehlerrate ist groß

> Eigentlich wollte ich damit nur der Aussage entgegentreten, dass FE3Cl
> nicht so schöne Konturen hinbekommen kann wie mit laut wanie
> "moderneren" Ätzmitteln.

Ich würde jetzt auch nicht FeCl3 oder NaPS jeweils die Eigenschaft 
zuschreiben für besonders dünne Leiterbahnen prädestiniert zu sein. Das 
ist  von vielen weiteren Faktoren abhängig. Schon der 
Temperaturunterschied in unterschiedlichen Höhen in der Küvette führt 
bei mir zu unterschiedlichen Ätzgeschwindigkeiten. Darum drehe ich meine 
Platine bei halber Ätzzeit um 180 Grad (verzichte allerdings auf 
Gesprudel) Ätze mit NaPS.

Autor: wanie (Gast)
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Ich wollte damit auch keine Diskussion beginnen, was denn nun das 
bessere Ätzmittel ist. Ich hab halt einfach mal von meinen eigenen 
Erfahrungen berichtet. Ich habe mit NaPS bisher einfach bessere 
Ergebnisse erziehlt als mit EisenIII. Es ist natürlich nicht 
ausgeschlossen, dass ich irgendwo einen Fehler gemacht habe (Falsche 
Temperaturm, etc).
Ich finde mit NaPS ist es einfach schöner, wenn man wie ich kein 
gefliestes Chemielabor sondern nur einen kleinen Nebenraum zu verfügung 
hat.

Meine Kernaussage sollte sein, das ein guter Platinenfilm durch nichts 
zu überbieten ist.
Ich denke da wird mir auch jeder zustimmen der schonmal damit belichtet 
hat.

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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Also 2 Min im UV Licht und es sieht so aus wie die Kupferfläche wo kein 
Papier drauf liegt. Ist gerade am ätzen mal schaun Melde spätestens in 
30 min Sieg oder Niederlage. Wobei Sieg oder Spielabbruch ;)

Autor: Nette Mann (nette-mann)
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So nu ist fertig und ich muss sagen alles überschüssige weg und das was 
stehen bleiben sollte steht. Also 2 Minuten ist wohl das perfekte Timing

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