LCR-Messgerät komische Messbereiche

Gast #1365699
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Hi Leute, ich bin auf der suche nach einem LCR-Messgerät und habe diese 
beiden hier rausgesucht

1. http://www.pinsonne-elektronik.de/pi8/pd70.html
 129€
2. http://www.pinsonne-elektronik.de/pi8/pd21.html
36,90€
L
eider weiß ich nicht genau auf welche Kriterien ich bei der Auswahl 
achten muss. Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung ein wenig 
helfen.

Das 1. hat den Vorteil das es auch eine 4-Leitermessung (genauen 
Drahtwiderstand Spule ausmessen?) hat und einen großen Messbereich wobei 
mir der sehr komisch vorkommt, z.B bei der Induktivitätsmessung bis 
9999H kann das überhaupt sein?

ein weiterer Vorteil ist das ich sehr kleine Induktivitäten im 
µH-Bereich messen kann.

Bei Nr.2 ist der kleinste Messbereich 2mH das reicht doch nicht , was 
ist wenn ich  Festinduktivitäten im µH Bereich ausmessen will, da ist 
doch viel zu ungeau dann oder?

Nachher ärger ich mich wenn ich das 1. kaufe und beim messen feststelle 
das das 2. Messgerät gereicht hätte bzw mehr Geld ausgebe dafür ein 
gutes Messgerät geholt habe.

Kann ich eigentlich mit beiden Messgeräten die Induktivität von Drosseln 
ausmessen?

Ich möchte in Zukunft Drossen wickeln und meine Berechnungen mit einer 
Messung kontrollieren

Vielleicht kann mir einer auch ein anderes LCR-Messgerät vorschlagen was 
sich vom Preis-Leistungsverhältnis im Hobbybereich eher lohnt.

Mfg
Gast #1366003
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Hm das ist nicht wikrlich gut +-100µH machen schon zu viel aus, wenn man 
z.B eine kleine Festinduktivität von 10µH messen würde.

Aber was meinste zum 1. Gerät mit dem Messbereichswert von 9999 H/F/R

Hast du selber ein LCR-Multimeter?

Mfg
Gast #1366058
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Bei Reichelt gibt es noch eines "PeakTech 2165 Digital-LCR Messer mit 
RS-232"
für 108,0 EUR. Dies entspricht etwa dem für 129 EUR. Ich rate zu dem 
etwas besserem. Mein 5105N liegt in der Genauigkeit etwa in der Mitte, 
kostete 90 EUR und war bis vor kurzem bei Reichelt/Conrad im Angebot. 
Der kleinste L-Bereich ist 200µH und ich konnte damit 5µH gut messen. 
Übrigens hat die Anzahl der Digit nichts mit der Genauigkeit zu tun!
#1366062
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Infio schrieb:
> Das 1. hat den Vorteil das es auch eine 4-Leitermessung (genauen
> Drahtwiderstand Spule ausmessen?) hat und einen großen Messbereich wobei
> mir der sehr komisch vorkommt, z.B bei der Induktivitätsmessung bis
> 9999H kann das überhaupt sein?

Ich habe ein ähnliches Gerät (sieht optisch fast genauso aus). Damit 
kann man in der Tat Widerstände bis in den mOhm Bereich messen und auch 
den Widerstand von Spulen, oder den ESR von Elkos messen, was sehr 
nützlich ist.
Anscheinend misst das Gerät die Impedanz, sowie die Phasenverschiebung 
(oder irgendwas in der Richtung). Es kann daher nicht zwischen Ls und Cs 
unterscheiden wenn diese gemeinsam angeschlossen sind. Bzw. man kann mit 
einem Kondensator einen Teil der Spule kompensieren. Der Messbereich bis 
1kH ist daher eher Theorie, denn in der Praxis ist dann die parasitäre 
Kapazität meist derart hoch, dass man die Ergebnisse direkt in die Tonne 
kippen kann. Je näher die Resonanzfrequenz der Spule an der Messfrequenz 
liegt, desto falscher wird die Messung. Dieses Problem haben aber die 
meisten "einfachen" LCR Meter, daher die umschaltbaren Messfrequenzen.
Für 50Hz Trafos und Spulen oder ähnliches ist dieses Messgerät daher 
nicht unbedingt geeignet. Für Schaltnetzteilübertrager und Spulen ist es 
dagegen perfekt.
Gast #1368423
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Die Tonghui Teile gibt es auch aus den USA und direkt aus Hongkong bei 
ebay. Die Preise sind immer leicht unterschiedlich und der Markenname 
steht manchmal nicht dabei, deshalb wird's schwer das zu finden. 
Jedenfalls herrscht kein Mangel an verschiedenen Modellvarianten.

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