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Forum: PC Hard- und Software PC bei Ebay ersteigert


Autor: jan (Gast)
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Hallo

ich habe gerade mein ersteigertes <noetbook bekommen und nun habe ich 
eine Frage:

Was ist unter:
"Legales Office Pro 2003 (vorinstalliert)"
zu verstehen.

Der Datenträger muss nicht dabei sein, so viel ist klar
Aber muss nicht zu mindistens der licence key dabei sein?

Gruß
Jan

: Verschoben durch Admin
Autor: jan (Gast)
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Dadrum geht es nicht.
Im Angebot stand "Legales Office Pro 2003 (vorinstalliert)"


Da will ich eigentlich keine Key von irgendwo, schließlich war das ein 
Grund warum ich dieses Notebook gekauft habe und nicht ein anderes ohne 
Office das preisgünstiger gewesen wäre

Gruß
Jan

Autor: Ich (Gast)
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Es wurden doch auch Rechner mit vorinstallierter Software verkauft 
(Bundle).
Eventuell handelt es sich um so ein Gerät. Also auf dem 
Recoverydatenträger ist das Office mit dabei. Dabei muß dann bei der 
Wiederherstellung kein Key eingegeben werden (der läßt sich aber mit 
everest z.B. auslesen).

Autor: Schwups... (Gast)
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Haste mal geguckt ob der Key nicht auf einem Aufkleber auf der
Unterseite des Gerätes klebt?
Ein Betriebssystem muß ja auch installiert sein inkl. Key.
(Etikett ist oft auch unterseitig zu finden).
Ansonsten forder die Keys vom Vorbesitzer an. Wenn da Dateien
mal zerhackt werden haste ohne Install-CD evtl. die
Ar...karte gezogen oder ist eine zip-,Install-, oder Setup-Datei
irgendwo auf der Festplatte? Dann würde ich mal schnell eine
Kopie brennen.
Kein schlechter Rat wäre auch für mindestens zwei Partionen
zu sorgen wo das Betriebsystem auf dem C-LAufwerk und alle
Programme sich auf dem D-Laufwerk befinden.
Dann kann man notfalls das C-LAufwerk formatieren (wenn nichts
anderes hilft) und das D-Laufwerk bleibt heil.

Autor: Schlauer Fuchs (Gast)
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Mann mann, Open Office drauf und fertig.

Autor: Troll (Gast)
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Aber er ist doch nur Office gewohnt!!!

Autor: none-wodim (Gast)
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>Aber er ist doch nur Office gewohnt!!!
Mag sein, aber OpenOffice ist nur was für Leute, die die notwendige 
Schmerzfreiheit mitbringen. Ich sag jetzt mal Niveau MS Office 4.2, bzw. 
Word 6.0, Excel 5.0, nur langsamer.

Autor: Gerhard (Gast)
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Und ist bei Microsoft seit Office 4.2 irgendetwas besser geworden? Ein 
Feature, das funktioniert und das man gebrauchen kann?

Langsamer ist OpenOffice auch nicht. Du lässt dich nur verarschen, weil 
dein Betriebssystem den ganzen Schrott beim Start im Hintergrund schon 
mal vorlädt.

Autor: Gast (Gast)
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> Mann mann, Open Office drauf und fertig.

Microsoft Office ist nunmal um Welten besser als Open Office, das 
seinerseits an der Grenze der Brauchbarkeit kratzt.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Wir haben schon immer Microsoft Office verwendet, können uns auf nichts 
anderes umstellen und deswegen werden wir es auch immer weiter 
verwenden, oder?

Open Office ist vollwertiger Ersatz für MS Office. Das einzige Manko 
ist, dass die Bedienung teilweise gewöhnungsbedürftig ist.

Autor: Schwups... (Gast)
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>Open Office ist vollwertiger Ersatz für MS Office. Das einzige Manko
>ist, dass die Bedienung teilweise gewöhnungsbedürftig ist.

Wohl etwas untertrieben.
Da muß man erst mal ein paar Bücher(z.B.Gallileo u.a.) durcharbeiten
weil die Beschreibungen/Anleitungen welche man im Web findet(oder
auch nicht) nicht ausreichend sind.
Eine schnelle Einarbeitung ist da jedenfalls nicht möglich. Ich
versuche das jetzt seit einer Weile für Base. Ich überlege schon
einen Kurs zu machen oder mir ein Video zu besorgen. Weis jemand
einen Link zu einem Trainings-Video?

Autor: Gurkensalat (Gast)
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Was macht ihr mit diesen be"scheidenen" Officepaketen??

Mal nen Brief schreiben wahrscheinlich oder sonstige 1-2 Seiter. Dafür 
würde eigentlich auch Wordpad ausreichen.

Und wer eine Diplomarbeit damit schreiben will, bitte, kanns ja mal 
versuchen. Mein Hohn und Spott ist ihm sicher.

Autor: Gast (Gast)
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Ach kommt, nun tut mal nicht so bloed. Sooo unterschiedlich ist das ja 
wohl nicht. Ich habe mich jedenfalls ohne Tutorial, Videos oder Kurse 
eingearbeitet und schon diverse Berechnungen in Calc, Briefe und 
Arbeiten in Writer, Praesentationen in Impress und Formeln in Math 
gemacht.

Wenns so schlecht waere wie ihr tut, dann wuerde es wohl kaum so stark 
in oeffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden.

Autor: officeuser (Gast)
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>Wenns so schlecht waere wie ihr tut, dann wuerde es wohl kaum so stark
>in oeffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden.

Öffentliche Einrichtungen? vlt. hat es ja etwas mit den Kosten zu tun!?
Ich habe oOo lange benützt und hab mir dann irgendwann eine 
ausgelutschte MS-Office XP Lizenz bei ebay ersteigert weil ich mit Open 
Office einbfach nicht klar kam! - Texte schreiben geht mit beiden 
Programmen, klar - aber wenn die formatieren etwas umfangreicher wird 
kackt openoffice ab!

Zur Lizenz: Du musst mindestens eine Lizenzplakete habe, ein blau-grüner 
Aufkleber mit Silberstreifen - der ist i.d.R. in dem 
Kurzanleitungsheftchen oder auf der CD-Hülle zu finden. Wenn Du den 
nicht hast ist die Lizenz nicht legal!

Nicht zu verwechseln mit der Windows-Plakete die rechteckig ist, die 
Lizenzplakete von Office ist fast quadratisch mit abgerundeten Ecken!


Wie willst Du den nachweisen können dass es einen "legale" Lizenz ist 
wenn du das Notebook mal zur reperatur bringst!

Ohne Lizenzplakete ist die Installation wertlos! Eine CD ist nicht 
notwendig - die Setupdateien können auch auf einem Recoverylaufwerk 
vorliegen!

Autor: zwieblum (Gast)
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"formatieren etwas umfangreicher wird kackt openoffice ab"

jaaaa und word packt das, oder was? dann pack'mal ein paar bilderchen 
(so um die 100) in ein 500 seiten dokument. viel spaß dabei.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn es mein PC wäre, würde ich:

1.Den Verkäufer genauer nach den Lizenzen fragen
2.Ganz flink ein Backup machen, solange noch alles gesund ist
 Mehr dazu z.B. 
http://www.heise.de/software/download/acronis_true...

Autor: officeuser (Gast)
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>jaaaa und word packt das, oder was? ....
ja!

Autor: Martin P....... (billx)
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das ihr mit open office nicht klar kommt hängt in erster linie damit 
zusammen das ihr nicht damit aufgewachsen seit.... ich komm mit oo 
bestens klar, hat seine zeit gedauert aber jetzt ;-)

ein produkt aus dem m$ office halte ich jedoch aktuell für 
unübertroffen...
OneNote!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> das ihr mit open office nicht klar kommt hängt in erster
> linie damit zusammen das ihr nicht damit aufgewachsen seit.

Die Rechtschreibung (die übrigens nicht OpenOffice in die Schuhe 
geschoben werden kann) ist wohl mit dem recht jugendlichen Alter von 
Martin erklärbar, dürfte er doch wohl erst in diesem Jahrtausend geboren 
sein, um mit OpenOffice aufgewachsen zu sein.

Ich erinnere mich noch mit Grausen an Word für DOS in Version 
3.irgendwas. Esc-Ü-L.

Na, klingelt's bei jemandem?

Nein? Das war die Tastenkombination, die man zum Öffnen eines Dokumentes 
eingeben musste. ESC zum Aktivieren des Menüs, dann <Ü>bertragen für die 
Dateifunktionen und dann <L>aden ...

War aber immer noch benutzbarer als die damalige WordPerfect-Variante, 
die konnte man nur mit einem dichtbeschriebenen A4-Blatt mit Steuercodes 
darauf benutzen.

Soviel zum Thema "Alter".

Autor: faustian (Gast)
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Wenn einer im Rahmen von Kundenkontakten Austausch komplexer MS Office 
Dokumente (Grafiken, Multimedia, VBScript....) betreiben muss ist OOO 
leider nicht immer das gelbe vom Ei, vor allem weil diese freiwillige 
teilweise Imkompatibilitaet meist auf kein Verstaendnis stossen wird.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Gast schrieb:
>> Mann mann, Open Office drauf und fertig.
>
> Microsoft Office ist nunmal um Welten besser als Open Office, das
> seinerseits an der Grenze der Brauchbarkeit kratzt.

Office-Tools sind sowieso bestenfalls zum Briefe schreiben gut. Und 
selbst da nimmt man besser TeX wenn man ein gescheites Ergebnis will. 
Sogesehen kratzt das ganze Konzept am "Rande der Brauchbarkeit". Eine 
Tabellenkalkulation ersetzt keine Datenbank und das 
Praesentationsgeplenkel bekommt man mit TeX ebenfalls besser hin.

Mal kurz on topic: Den Lizenzschluessel musst Du bekommen haben und zwar 
mit nem Echtheitszertifikat, sonst ist da nichts legal. Kannst drehen 
und wenden wie Du willst.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn du so argumentierst, dann gibst du also zu ein Opfer von MS zu sein 
und von seiner Office-Suite abhaengig zu sein!?

Ein serioeser Partner wird wohl auch eher auf den Austausch von 
Dokumenten in einem international standardisiertem Format (so wie das 
OpenDocument-Format) bestehen statt auf einem Kommerziellen, dass jeden 
zwingt ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Ausserdem muss man sich dann 
auch nicht mehr mit den staendigen Aenderungen der MS-Office-Formate 
rumaergern.

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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>Ein serioeser Partner wird wohl auch eher auf den Austausch von
>Dokumenten in einem international standardisiertem Format (so wie das
>OpenDocument-Format) bestehen ...
Das mag für einen "seriösen" Partner gelten, der "normale" Partner 
benutzt aber MS. Aber wenn's nicht zwingend notwenig ist, schickt man 
doch eh PDF.

Autor: faustian (Gast)
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@Gast Ganz Falsch! Aber frueher massiv IT gemacht und es wirklich mit 
OOo versucht und die Klamotten gekriegt.

PDF hat eben den Vor-und Nachteil im allgemeinen ein Read-Only-Format zu 
sein.

Und Kunden/Partnern kann man nicht immer diktieren was sie zu benutzen 
haben - oft ist das Problem vielleicht beidseitig, aber dann gilt im 
Zweifelsfall der "Industriestandard".

Autor: Gerhard (Gast)
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Theoretisch kann MS auf die Idee kommen, ab der nächsten Version für 
jedes Öffnen oder Speichern eines Dokuments in einem MS-proprietären 
Format eine Lizenzgebühr zu verlangen. Oder sie überlegen sich, daß man 
zukünftig das Wort "Kinderpronographie" nicht mehr eintippen kann. 
Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigen, müssten dann ihr 
Interesse glaubhaft machen und eine Sonderlizenz kaufen. Das nur mal als 
blödes Beispiel zur Veranschaulichung der Macht von MS.

Da ist ein offenes Format schon deutlich vorteilhaft. In einem 
demokratischen Rechtsstaat dürften öffentliche Institutionen eigentlich 
gar keine proprietären Formate verwenden, um ihre Unabhängigkeit zu 
gewährleisten.

Davon abgesehen versucht OpenOffice auch nur, wie ein besseres Word zu 
sein. Weil sich die Leute an dieses krampfige Konzept gewöhnt haben und 
mit seinem Schwächen umgehen können. Wenn einem irgendwo im Netz mal ein 
richtig hässliches Dokument mit schlechtem Blocksatz über den Weg läuft, 
kannst du schon fast damit ausgehen, daß es mit Word erzeugt wurde.

Autor: Mathias R. (prinz77) Benutzerseite
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jan schrieb:
> Hallo
>
> ich habe gerade mein ersteigertes <noetbook bekommen und nun habe ich
> eine Frage:
>
> Was ist unter:
> "Legales Office Pro 2003 (vorinstalliert)"
> zu verstehen.
>

Darunter versteht man das was es auch bedeutet. Ein original Office 2003 
Pro befindet sich auf den Rechner.

> Der Datenträger muss nicht dabei sein, so viel ist klar
> Aber muss nicht zu mindistens der licence key dabei sein?

Das ist nicht klar das kein Datenträger dabei ist. Recovery CD sollte 
auf jeden Fall dabei sein. (Wenn nicht nur ein Image auf der Festplatte 
ist, was man sich noch selbst brennen muß.)

Ist auf der Recovery CD das Office 2003 Pro nicht mit drauf muß der 
Verkäufer die CD nachliefern!

Licencekey muss sowieso dabei sein.

Autor: Gast (Gast)
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>Wie willst Du den nachweisen können dass es einen "legale" Lizenz ist
>wenn du das Notebook mal zur reperatur bringst!

Interessant. Wenn ich die Kiste zur Reperatur schleppe, muss ich von 
jedem Programm eine Lizenz mitbringen und beweisen, das die mir gehört 
und auch echt ist?

Das muss ich mir merken. Wenn dann demnächst wieder jemand eine 
Reperatur anfragt, lasse ich mir erstmal Stapelweise Lizenzen vorlegen. 
Die Gebühr für einen Notar/Prüfer setze ich dann mit auf die Rechnung...

>Recovery CD

Noch so einen Krankheit. Auf allen CDs sind irgendwelche Demos, 
veraltete Treiber und sonstiger Müll mit drauf.
Wenn man ein System neu aufsetzt und hat nur diese CD zur Hand, steht 
man mit einem Treiber-Status von vor drei Jahren da. Selbst wenn man 
sich größte Mühe gibt und alles deinstalliert und aktualisiert was der 
Hersteller da reingebastelt hat, läuft das System nachher einfach nicht 
mehr "rund".

Am schlimmsten wird es noch, wenn man einen Festplattencrash hat und die 
Recover-Partition futsch ist. Überhaupt ist das doch verschenkter 
Speicherplatz.

Wieso legen die Hersteller nich einfach zur Recovery-CD eine originale 
Windows-CD bei? Wenn ein Office dabei ist, müsste diese natürlich auch 
seperat beiliegen.
Wenn man etwas Erfahrung hat, kann man dann den ganzen Recovery-Müll 
entsorgen, sich mit der CD ein frisches Windows aufsetzen und manuell 
die neuesten Treiber installieren.
So ein System läuft viel sauberer als ein nachträglich aktualisiertes 
Image von vor drei Jahren.

Stattdessen muss man sich dann noch bemühen und eine XP-CD ausborgen 
oder von MS bestellen.
Von Viren, die sich in der Recover-Partition einrichten, mal ganz 
abgesehen...
Da wird doch der User auch nur weiter in die Dummheit bzw. sein PC zur 
Unbrauchbarkeit getrieben.

Autor: ui (Gast)
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Reperier mal dieses Wort.

Autor: MaWin (Gast)
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> Nein? Das war die Tastenkombination, die man zum Öffnen eines Dokumentes
> eingeben musste. ESC zum Aktivieren des Menüs, dann <Ü>bertragen für die
> Dateifunktionen und dann <L>aden ...

> War aber immer noch benutzbarer als die damalige WordPerfect-Variante,
> die konnte man nur mit einem dichtbeschriebenen A4-Blatt mit Steuercodes
> darauf benutzen.

> Soviel zum Thema "Alter".


Und heute, Emacs, VI(m) & Co ?

Da reicht das DIN A4 Blatt nicht.

Die Software hat ein gefühltes Alter von 50 Jahren, wird aber von 
TeX-Jüngern immer noch als Editor empfohlen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael G. schrieb:
> Gast schrieb:
>>> Mann mann, Open Office drauf und fertig.
>>
>> Microsoft Office ist nunmal um Welten besser als Open Office, das
>> seinerseits an der Grenze der Brauchbarkeit kratzt.
>
> Office-Tools sind sowieso bestenfalls zum Briefe schreiben gut.

Wird immer wieder gerne behauptet. Ist aber nicht mehr so :-)
Zumindest der OO-Writer hat da schon recht gute Konzepte und selbst 
längere Dokus (>100 Seiten) sind mit meinem in die Jahre gekommenen 
08/15-PC kein Problem.

> Und selbst da nimmt man besser TeX wenn man ein gescheites Ergebnis will.

Aber nur, wenn man Befehl \xyz kennt und weiss, dass dieser nicht mit 
Paket abc, sondern nur in def funktioniert. Und das auch nur, wenn es 
keinen Seitenumbruch gibt oder der Mond im letzten Viertel steht.
Ansonsten erhält man mit LaTeX nämlich gar kein Ergebnis in annehmbarer 
Zeit, weil es nicht das macht, was man möchte.

Ich hatte das hier schon mal mit einigen diskutiert.

LaTeX ist eine tolle Sache - wenn man sich ständig damit beschäftigt. 
Wenn man, wie ich z.B. (oder jetzt mein Mitarbeiter), nur alle drei 
Monate längere Dokus schreibt, dann ist der Aufwand, sich wieder 
reinzufinden ungleich höher als beim Writer.
Ich weiss nicht, wieviele Stunden ich schon in Dokus und Newsgroups 
gewühlt habe, weil ich bestimmte Funktionalitäten suchte, die ich 
irgendwann schon einmal gebraucht hatte, aber die nicht hängen bleiben.
Oder man hat wieder übersehen, dass bestimmte Befehle nicht innerhalb 
anderer stehen dürfen usw.

Natürlich ist der Output von LaTeX sehr gut, aber der Aufwand zur 
Wiederauffrischung macht es für jemanden, der damit Geld verdienen muss 
und nicht oft benutzt, einfach uninteressant.

Klar ist aber auch: man muss sich in den Writer und dessen 
Vorlagenkonzept einarbeiten (und ich behaupte mal, dass die meisten das 
nicht tun). Wenn man das Prinzip aber einmal verstanden hat, ist es 
schon eine geniale Sache und auch der Writer erzeugt mittlerweile recht 
gut gesetzten Blocksatz - nicht mehr zu vergleichen mit der ersten 
Version.

Der Erfolg hängt auch hier an den Vorlagen - aber die 
Wiedereinarbeitungszeit ist deutlich geringer und das gesamte Konzept 
schlüssiger als bei LaTeX, wo es leider einen ziemlichen 
Befehlswildwuchs gibt (man schaue sich nur mal die verschiedenen Arten 
der Tabellenerzeugung an).

Wer täglich mit LaTeX arbeitet, erzielt damit zweifelsohne hervorragende 
Ergebnisse. Das war damals im Studium oder in der Freizeit auch 
interessant und ich war auch begeisterter "LaTeX-Jünger".

Mittlerweile ist der Writer aber so ausgereift, dass der Mehrwert von 
LaTeX für uns in keinem Verhältnis mehr zur eingesetzten Energie steht.

> Sogesehen kratzt das ganze Konzept am "Rande der Brauchbarkeit".

Bei mir liegt es mittendrin.

> Eine Tabellenkalkulation ersetzt keine Datenbank

Das soll sie ja auch nicht. Für viele Kalkulationen ist aber z.B. Calc 
eine feine Sache. Natürlich gibt es auch Leute, die Calc/Excel als 
Datenbank mißbrauchen - selbst schuld.

> und das Praesentationsgeplenkel bekommt man mit TeX ebenfalls besser
> hin.

Ja, besonders Flyer gestalten sich extrem leicht mit LaTeX.
Auch da würde ich sagen: falsches Programm
So etwas können Scribus oder auch Impress wesentlich besser und 
schneller.
Man kann mit LaTeX auch Webseiten erzeugen - macht bloß keiner weil es 
dafür deutlich geeignetere Programmiersprachen gibt.

Dass vielfach (Beamer-)Präsentationen schlecht gemacht sind und von 
diesen beim Zuhörer/Zuschauer wenig hängenbleibt, steht auf einem 
anderen Blatt: ich selbst mag sich entwickelnde Tafelbilder auch 
deutlich lieber.

Soviel von jemandem, der beide Seiten ganz gut kennt.
Ich will keinem LaTeX verleiden - aber man muss einfach auch mal die 
andere Seite sehen. Und die besteht nicht nur aus linksbündigem 
Flattersatz oder sich selbsttätig ändernden Worddokumenten, die 
regelmäßig abstürzen.

Chris D.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Und heute, Emacs, VI(m) & Co ?
> Da reicht das DIN A4 Blatt nicht.
> Die Software hat ein gefühltes Alter von 50 Jahren, wird aber von
> TeX-Jüngern immer noch als Editor empfohlen.

Jep, schmeisst den ganzen Office-Sch**** runter und installiert MikTeX.
Mittlerweile funzt für die Win-User auch der Kile (weitaus besser als 
jegliches TexnicCenter o.ä.) mit KDE4Win wunderbar, hab da schon einiges 
mit ge-TeX-tet. :-)

Während andere sich bei Word mit immer wieder den gleichen Problemen 
herumschlagen schreibt man sich in TeX irgendein schlaues \newcommand 
und man kann sich wunderbar auf's texten konzentrieren.

Aus meiner Erfahrung mit Manuals in Word (oder OO) hab ich gelernt, dass 
ich ca. 60% der Zeit mit dem Setzen des Textes und irgendwelcher 
Bildchen und Screenshots verschwende (und das wieder zurechtrücke, was 
der mir vorher versaut hat...), 20% mit dem Schreiben und 20% mit 
Recherchen und Nachlesen.

Bei Latex siehts andersrum aus: >60% der Zeit kann ich gemütlich 
schreiben, 10...20% werden mit dem Anlegen (neuer, mir vorher 
unbekannter) \newcommand's verwendet, und 20% für Recherchen.



VG,
/th.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Und die besteht nicht nur aus linksbündigem Flattersatz oder sich
> selbsttätig ändernden Worddokumenten, die regelmäßig abstürzen.

Genau das ist aber der Punkt. Das "Verschwinden der Bilder" - Problem 
existiert seit Anbeginn von Word und ist bis heute nicht gelöst. Wie gut 
oder schlecht das mit externen Links in Word geht weiss ich nicht.

Grosse Dokumente sind eh ein Graus, das Stückeln in mehrere Chapter oft 
problematisch.

Ich hab echt nen Ko**-Eimer daneben gebraucht, als ich gezwungenermassen 
in Word arbeiten musste.
Ist, als wenn man mit Steinäxten arbeiten muss, wenn man gutes Werkzeug 
hat.
Aber: dafür hab ich zwei Millionen verschiedener Steinäxte, für jede 
Kerbe im Baum eine :-)


---
Ein weiterer grosser Vorteil von LaTeX ist, das man es in ein SVN 
einhängen kann, da es sich nur um Textfiles handelt. Ein kurzer 'diff' 
verrät die Änderungen.


VG,
/th.

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Wenn Du Gewissheit über die Echtheit der Lizenz willst, dann wende Dich 
an Microsoft. Die können Dir am genauesten beantworten, ob Du eine 
rechtmäßige Kopie von Office hast oder eben nicht.

http://www.microsoft.com/germany/piraterie/richtig...

mfg, Stefan.

Autor: Basti (Gast)
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Benutze seit ca 2 Jahren ausschließlich Openoffice, bin einfach so 
umgestiegen. Wenn man die eins,zwei sachen kennt die anders sind 
funktioniert es echt schick! Und wenn du (was ich nicht mache) einen 
Preload für Openoffice machst ist es schneller als MS office

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Random ... schrieb:
>> Und die besteht nicht nur aus linksbündigem Flattersatz oder sich
>> selbsttätig ändernden Worddokumenten, die regelmäßig abstürzen.
>
> Genau das ist aber der Punkt. Das "Verschwinden der Bilder" - Problem
> existiert seit Anbeginn von Word und ist bis heute nicht gelöst. Wie gut
> oder schlecht das mit externen Links in Word geht weiss ich nicht.

Ok, das war von mir ungenau - ich selbst benutze nur den OO Writer. Da 
gab es allerdings noch nie solche Probleme.
Im Gegenteil: ich erinnere mich an Zeiten, als ich Word-Dokumente mit OO 
öffnen musste, weil Word die nicht mehr öffnen konnte ;-)

Word verwende ich schon seit 2003 nicht mehr - geht hier auch nicht, da 
ich zu 95% Linux einsetze (und der eine XP-Rechner nur noch sporadisch 
läuft).

> Grosse Dokumente sind eh ein Graus, das Stückeln in mehrere Chapter oft
> problematisch.

Das lässt sich im Write zumindest sehr gut verwalten. Auch die Arbeit 
mehrerer an einem Dokument geht reibungslos.

> Ich hab echt nen Ko**-Eimer daneben gebraucht, als ich gezwungenermassen
> in Word arbeiten musste.
> Ist, als wenn man mit Steinäxten arbeiten muss, wenn man gutes Werkzeug
> hat.
> Aber: dafür hab ich zwei Millionen verschiedener Steinäxte, für jede
> Kerbe im Baum eine :-)

g

> Ein weiterer grosser Vorteil von LaTeX ist, das man es in ein SVN
> einhängen kann, da es sich nur um Textfiles handelt. Ein kurzer 'diff'
> verrät die Änderungen.

Das stimmt. Wobei der Writer zumindest ein ordentliches Kommentarsystem 
hat. Ich müsste (bei Zeit und Lust) mal ausprobieren, inwiefern sich ein 
unkomprimiertes .odt in SVN verwalten lässt. Das Format ist ja XML, also 
eigentlich auch rein textbasierend.

Chris D.

Autor: ein weiterer Gast (Gast)
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>Hallo
>ich habe gerade mein ersteigertes <noetbook bekommen und nun habe ich
>eine Frage:
>Was ist unter:
>"Legales Office Pro 2003 (vorinstalliert)"
>zu verstehen.
>Der Datenträger muss nicht dabei sein, so viel ist klar
>Aber muss nicht zu mindistens der licence key dabei sein?
>Gruß
>Jan

würde mich jetzt trotzdem mal interessieren was dabei heraus kam, hast 
du mittler Weile Dein Zrtifikat bzw. den Lizenzaufkleber?

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