Ich suche einen vernünftigen und preiswerten Anbieter, dessen Server von
Deutschland aus gut erreichbar sind.
Ich möchte dort eine Webapplikation hosten, die verschiedene externe
Programme nutzt, beispielsweise TeX. Außerdem möchte ich meine
PHP-Umgebungsvariablen frei setzen können. Die meisten einfachen
Hosting-Anbieter gestatten so etwas natürlich nicht.
Wer hat Erfahrungen?
gut und guenstig ? Selbsthosten, zB eine Synology. Einen DynDNS drauf
und gut ist. mit ein paar hundert Euro einmalig ist man dabei.
Gut ? Naja, bei der Geschwindigkeit ist man etwas limitiert.
Gibt es nimmer. Fuer nen gescheiten dedizierten Server musst Du tief in
die Tasche greifen. Meiner kostet z.B. 80EUR/Monat und teile ihn mit
jemanden, fuer weniger als 50-60EUR bekommst Du nichts vernuenftiges.
Und pfelegen muss man so ne Kiste auch, staendig auf dem aktuellen Stand
halten, usw... wir sind drei Admins. Sonst hast irgendwann Einbrueche
usw., alles schon passiert.
greets,
Michael
Ach ja noch so ein gut gemeinter Tip: Geh nicht zur "BSB Service GmbH",
das ist echt ein Sauladen. Dazu gehoeren u.a. Server4You und serverloft.
Die fesseln Dich an den Vertrag und bewegen sich am Rande der Legalitaet
(Buchen ohne Einzugserlaubnis ab, usw...). Insg. wuerde ich deren
Geschaeftsgebaren eher als sittenwidrig bezeichnen, ich kann an dieser
Stelle nur warnen.
Was auch nützlich ist, wenn den DNS-Provider nicht mit dem
Server-Betreiber identisch ist. So kann man in Streitfällen ruck-zuck
auf einen anderen Server-Betreiber switchen, während man mit dem Alten
noch rum streitet.
Den DNS-Provider sollte man sich natürlich genau aussuchen, also keine
Klitsche oder anonymen Massen-Hoster verwenden.
>Den DNS-Provider sollte man sich natürlich genau aussuchen, also keine
Klitsche oder anonymen Massen-Hoster verwenden.
Wichtig in diesem Zusammenhang. Den DNS Eintag auf den eigenen Namen,
und nicht auf den Hoster. Beim DNS Eintrag gibt es einen Technical
Contact, den muss man auch selber sein und nicht der Hoster.
Weshalb ?
Bei Aenderungswuenschen muss der Nameninhaber, sowie der Technical
Contact einverstanden sein. Daher ist es am Besten das selbst zu sein
und nicht Einer, mit dem man sich dann rumstreiten kann.
Klitschengeschädigter schrieb:
> Was auch nützlich ist, wenn den DNS-Provider nicht mit dem> Server-Betreiber identisch ist. So kann man in Streitfällen ruck-zuck> auf einen anderen Server-Betreiber switchen, während man mit dem Alten> noch rum streitet.
Ja, das auf jeden Fall. Ich hab meine Domains bei dd24.net, is recht
guenstig. Manchmal haben sie technische Probleme aber das mag auch eine
Ausnahme gewesen sein.
Ich kann von evanzo abraten. Die schließen dein Ticket ohne die Frage
beantwortet oder das Problem gelöst zu haben.
vanager ist nicht schlecht, sie haben funktionierenden support. mein
älteres v-server paket hat aber nur begrenzt sockets, das macht
probleme.
domainfactory hat guten support.
Den Tipp mit dem getrennten DNS-Provider kann ich nur bestätigen.
Domains am besten immer trennen, bei manchen Hostern braucht man für
einen Domainumzug nämlich neben fünf Unterschriften noch eine
Abstammungsurkunde und den Führerschein der Urgroßmutter, nur damit die
Domain endlich rausgerückt wird.
Linux-Server bekommt man bei Strato ab 29,- EUR monatlich. Ich habe dort
positive Erfahrungen mit meinem mittlerweile zweiten Windows-Server, die
gibts ab 44 EUR. Support ist bescheiden, aber solange man die Sache mit
den Domains beherzigt, ist man darauf eh nicht angewiesen.
Niemals in Deutschland. USA ist viel preisgünstiger und besser
angebunden. Und niemals ein rundum sorglos Paket. Alles einzelln kaufen.
Ist zwar geringfügig teurer aber man ist unabhängig.
USA ist besser angebunden... wohin? Sicher nicht nach Europa. Da hast du
schon mal mindestens +50 ms Paketlaufzeit. Wenn deine Nutzer also in
Europa sitzen, ist es Unsinn den Server in die USA zu stellen. Und
preiswerter sind die Server dort auch nicht, im Gegenteil.
Ich würde einen virtuellen Server nehmen. Da kann man heutzutage
eigentlich bei keinem der großen Anbieter (1&1, Strato, ...) mehr viel
falsch machen. Einen echten Server würde ich erst dann in Erwägung
ziehen wenn du an die Grenzen des virtuellen stößt.
Ein virtueller Server kommt zusammen mit den Ideen des Hosters was man
dort laufen lassen kann und was nicht. Der will natuerlich keine
Fremdsoftware drauf haben... Sobald man eigene Software laufen lassen
will, ist man beim eigenen Server.
Ich lass alles bei Core Backbone GmbH hosten, die sitzen wie Hetzner in
Nürnberg und haben eine super Anbindung. Mein Root-Server läuft da seit
2005 ohne Probleme.
??: "virtueller Server" bedeutet heutzutage nicht mehr Webhosting-Paket
bzw. ein Benutzeraccount auf einem Server, sondern ein vollwertiges
virtualisiertes System mit Root-Zugriff und eigener IP.