Gast
#1367923
Hallo Leute! Ich verwende einen MAX5442 DA-Wandler und einen MAX6029EUK50-T als Ref-Quelle. Der Out-Pin der Ref-Quelle und der Eingangs-Ref-Pin des DA-Wandlers sind direkt miteinander verbunden. Wenn ich jetzt dem DA-Wandler einen Befehl sende, damit dieser z.B. von der höchsten zur niedrigsten Ausgangsspannung schaltet, dann sieht das Ausgangs-Signal nicht wie eine scharfe Flanke aus, sondern eher wie eine Kondensatorkurve, die sich entlädt. Ich habe die Schaltung genau durchgemessen und bin dahintergekommen, dass es, wenn der DA-Wandler von der höchsten auf die niedrigste Spannung schaltet, zu einem Spannungseinbruch der Referenzverbindung kommt. Kurzzeitig fällt die Spannung nur bei dieser einen Verbindung auf 0V ab. Ich hab jetzt einen 47µF Tantal-Kondensator reingehängt um die Referenzverbindung zu stützten und plötzlich gings. Aber was mich sehr wundert: Im Datenblatt des MAX5442 steht, dass der Eingangs-Widerstand am REF-Pin an die 6KOhm beträgt und im Datenblatt des MAX6029EUK50-T ist ein Output Source Current von 4mA angegeben. Ich bin gerade etwas verwirrt. Kann es sein, dass bei einem Schaltvorgang des DA-Wandlers wesentlich mehr Strom am Ref-Pin gezogen wird? Soll ich in Zukunft Referenzverbinungen ebenfalls mit Kondensatoren stützen, ich dachte immer, das sei nicht notwendig, weil die Ref-Quelle eh eine saubere Spannung liefert und der Ref-Eingangs-Pin eh hochohmig ist? Ich wäre über kompetente Antworten sehr dankbar. Vielen Dank Schöne Grüße Martin