Goldcap ESR ?

OP #1368861
Lesenswert?

Hallo,
mich interessiert folgender Goldcap

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/450000-474999/451422-da-01-en-GREEN_CAP_10F_2_5V.pdf

Speziell der Reihen Widerstand, da dieser ja den lade und entlade Strom 
begrenzt. Der steht aber nicht im Datenblatt?!? Von was kann man da 
ausgehen?

Ich möchte damit ein kleines Infrarot gesteuertes Auto bauen mit dem 10F 
Goldcap aus dem pdf, als Akku. Angepeilt 200mA für Motor und 
Steuerung...

Grüße Daniel
#1368920
Lesenswert?

Daniel Platte schrieb:

> Also ich dachte wenn dann wesentlich größer, weil ja mit sinkender
> Frequenz der Widerstand (Blindwiderstand) steigt. Erscheint mir mit
> 65MOhm @ 1KHz recht klein.

Wenn du diese Logik eine Runde weiter drehst, dann ist der für dich 
optimale Kondensator ein waschechter Kurzschluss. 0 Ohm bei 0 Hz. ;-)

Vielleicht siehst du daran, dass mit diesem Widerstandswert im Datasheet 
eben nicht der Blindwiderstand gemeint ist.

Dass trotzdem eine Frequenz dransteht hängt damit zusammen, dass dieser 
Wert etwas frequenzunabhängig ist, immerhin passiert darin etwas, und 
dies mit endlicher Geschwindigkeit. Also wird er bei einer bestimmten 
Frequenz gemessen.
OP #1368931
Lesenswert?

>Wenn du diese Logik eine Runde weiter drehst, dann ist der für dich
>optimale Kondensator ein waschechter Kurzschluss. 0 Ohm bei 0 Hz. ;-)

Eigentlich meinte ich 0 Hz und R -> unendlich. Da fand ich 65 milli Ohm 
bei nur 1KHz recht klein...

Aber Ok, wenn das der ESR ist, ist das perfekt :) dann passt der 
nämlich.
Ist mit 3 Euro irgendwas ein super Akku für das Modell

Edit:

Ja das mit dem Blindwiderstand is mir dann auch noch gekommen und der is 
ziemlich weit weg vom 65 milli Ohm ^^
OP #1373642
Lesenswert?

Eben es soll ein Mini Modell werden.

Motor aus ner Zahnbürste, der läuft noch ordentlich mit um die 0.5 V...
Gesteuert wird mit Infrarot. Nur als lenk Servo is mir noch nix 
eingefallen.

Mit Fahrtzeiten um die 2-3 Minuten könnte ich leben, da das laden ja 
auch dementsprechend schnell geht.
Gast #1373716
Lesenswert?

Zitat c't 25/1998 Seite 168:

"Der Roboter läuft ohne Motoren. Statt dessen hängen an jedem der sechs 
Drahtbeinchen kontraktionsfähige Leitungen aus Nitinol. Das ist eine 
Legierung aus Nickel-Titan, die für großangelegte Industrie-Anwendungen 
noch zu teuer ausfällt. Das Material gehört zu den sogenannten 
Memory-Leitungen. Legt man eine Batterie an, erhitzt sich der Draht, 
zieht sich zusammen und bleibt starr, solange eine kritische Temperatur 
überschritten bleibt. Diese Kontraktion des `Muskels´ kann ein mit ihm 
verbundenes Beinchen bewegen. Fließt kein Strom mehr, so kehrt der Draht 
zur ursprünglichen Länge zurück, die er im `Gedächtnis´ hielt, und das 
Beinchen bewegt sich zurück. Je nach Verdrahtung der Glieder lassen sich 
unterschiedliche Laufmuster erzeugen."

Mit freundlichen Grüßen
Guido

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren