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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Goldcap ESR ?


Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hallo,
mich interessiert folgender Goldcap

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/45...

Speziell der Reihen Widerstand, da dieser ja den lade und entlade Strom 
begrenzt. Der steht aber nicht im Datenblatt?!? Von was kann man da 
ausgehen?

Ich möchte damit ein kleines Infrarot gesteuertes Auto bauen mit dem 10F 
Goldcap aus dem pdf, als Akku. Angepeilt 200mA für Motor und 
Steuerung...

Grüße Daniel

Autor: A. K. (prx)
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Daniel Platte schrieb:

> Speziell der Reihen Widerstand, da dieser ja den lade und entlade Strom
> begrenzt. Der steht aber nicht im Datenblatt?!?

Guck nochmal rein. Da steht extra für dich der Herr Ohm drin, mit Milli 
davon.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Daniel,

der ESR ist doch im Datenblatt als "Internal Resistance" angegeben...

Kai

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Ja schon, aber bei 1KHz ?!?
Ich will aber Gleichstrom..

Autor: A. K. (prx)
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Grösser wird er kaum sein. Und so extrem viel kleiner auch nicht, denn 
sonst hätten sie den Wert bei einer niedrigeren Frequenz angegeben.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Also ich dachte wenn dann wesentlich größer, weil ja mit sinkender 
Frequenz der Widerstand (Blindwiderstand) steigt. Erscheint mir mit 
65MOhm @ 1KHz recht klein.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Du hast dir da in der Tat einen sehr niederohmigen Goldcap ausgesucht...

Kai

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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ESR hat mit Blindwiderstand nix am hut, sind zwei total unterschiedliche 
sachen, ESR ist der rein Ohmische Serienwiderstand des Kondensators.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Hm, stimmt. Und der blöde ESR ist nicht angegeben...

Übrigens meine ich mit 65MOhm M=milli nicht Mega...

Autor: A. K. (prx)
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Daniel Platte schrieb:

> Also ich dachte wenn dann wesentlich größer, weil ja mit sinkender
> Frequenz der Widerstand (Blindwiderstand) steigt. Erscheint mir mit
> 65MOhm @ 1KHz recht klein.

Wenn du diese Logik eine Runde weiter drehst, dann ist der für dich 
optimale Kondensator ein waschechter Kurzschluss. 0 Ohm bei 0 Hz. ;-)

Vielleicht siehst du daran, dass mit diesem Widerstandswert im Datasheet 
eben nicht der Blindwiderstand gemeint ist.

Dass trotzdem eine Frequenz dransteht hängt damit zusammen, dass dieser 
Wert etwas frequenzunabhängig ist, immerhin passiert darin etwas, und 
dies mit endlicher Geschwindigkeit. Also wird er bei einer bestimmten 
Frequenz gemessen.

Autor: A. K. (prx)
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Daniel Platte schrieb:

> Hm, stimmt. Und der blöde ESR ist nicht angegeben...

Falsch. Genau der ist angegeben. Die Fähigkeit, aus gegebener Kapazität 
und Frequenz den Blindwiderstand selber ausrechnen zu können wird als 
gegeben vorausgesetzt.

Autor: A. K. (prx)
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A. K. schrieb:

> Wert etwas frequenzunabhängig ist, immerhin passiert darin etwas, und

... frequenzabhängig ...

Autor: Daniel R. (zerrome)
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>Wenn du diese Logik eine Runde weiter drehst, dann ist der für dich
>optimale Kondensator ein waschechter Kurzschluss. 0 Ohm bei 0 Hz. ;-)

Eigentlich meinte ich 0 Hz und R -> unendlich. Da fand ich 65 milli Ohm 
bei nur 1KHz recht klein...

Aber Ok, wenn das der ESR ist, ist das perfekt :) dann passt der 
nämlich.
Ist mit 3 Euro irgendwas ein super Akku für das Modell

Edit:

Ja das mit dem Blindwiderstand is mir dann auch noch gekommen und der is 
ziemlich weit weg vom 65 milli Ohm ^^

Autor: CrossFahrer (Gast)
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der 10F-Cap soll also ein Modellauto 1x beschleunigen?
Wird nicht interessant sein, damit zu spielen.
Cap ist für sowas nicht geeignet.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Es gibt durchaus modelle die auf diese Kondensatoren setzen, sind 
meistens extra miniatur modelle.

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Eben es soll ein Mini Modell werden.

Motor aus ner Zahnbürste, der läuft noch ordentlich mit um die 0.5 V...
Gesteuert wird mit Infrarot. Nur als lenk Servo is mir noch nix 
eingefallen.

Mit Fahrtzeiten um die 2-3 Minuten könnte ich leben, da das laden ja 
auch dementsprechend schnell geht.

Autor: Markus ---- (mrmccrash)
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Für die Lenkung nimmt man anderswo "Muskel-Draht" - mir fehlt nur grad 
der richtige Name für das Zeug :) Das war ein Spezielles Metall, was 
unter Strom seine Form verändert hat.

_.-=: MFG :=-._

Autor: Guido (Gast)
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Zitat c't 25/1998 Seite 168:

"Der Roboter läuft ohne Motoren. Statt dessen hängen an jedem der sechs 
Drahtbeinchen kontraktionsfähige Leitungen aus Nitinol. Das ist eine 
Legierung aus Nickel-Titan, die für großangelegte Industrie-Anwendungen 
noch zu teuer ausfällt. Das Material gehört zu den sogenannten 
Memory-Leitungen. Legt man eine Batterie an, erhitzt sich der Draht, 
zieht sich zusammen und bleibt starr, solange eine kritische Temperatur 
überschritten bleibt. Diese Kontraktion des `Muskels´ kann ein mit ihm 
verbundenes Beinchen bewegen. Fließt kein Strom mehr, so kehrt der Draht 
zur ursprünglichen Länge zurück, die er im `Gedächtnis´ hielt, und das 
Beinchen bewegt sich zurück. Je nach Verdrahtung der Glieder lassen sich 
unterschiedliche Laufmuster erzeugen."

Mit freundlichen Grüßen
Guido

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