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Forum: Platinen Silikongummi Wärmeleitpad


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo,

ich will ein bissel basteln bezüglich der Tonertransfermethode. Das 
spielt aber grundsätzlich erstmal keine Rolle. Die Kategorie ist etwas 
unglücklich, aber hier passt es am Besten, denn am Ende sollen ja 
Platinen rauskommen ;)



Wie dem auch sei, was ich suche ist eine elastische Wärmeleitung, da ich 
eine Presse bauen möchte. Daher habe ich mich ein wenig umgeschaut und 
bin im Endeffekt auf Kerafol gekommen.

Bei Conrad gibt es eigentlich genau das was ich suche, glaube ich 
zumindest. Artikelnummer 189036 und Herstellerseite [1]. Den Preis 
könnte ich gerade noch so verkraften, wobei das für ein Stückchen 
Silikon recht happig ist...

Daher habe ich zwei Fragen:
1. Kann mir einer mehr zu dem Pad von Conrad sagen? Ist das für mein 
Vorhaben geeignet?
2. Gibt es kostengünstigere/bessere Alternativen?

Meine "Anforderungen" wären:
- Fläche größer als Europlatine (160x100mm)
- Dicke ca. 2mm (?)
- Temperatur bis ca. 200°C
- (dauer)elastisch
- gute Wärmeleiteigenschaft
- robuste, glatte Oberfläche
- haltbar

Gesucht ist eine Schicht die gut Wärme leitet und dabei leichte 
Unebenheiten der Platine und der Auflage der Presse ausgleicht und so 
den Druck gleichmäßig verteilt. Ein Stück wärmeleitendes Slikongummi 
also...


Wenn mir da einer weiterhelfen kann, wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Daniel


[1] 
http://kerafol.de/jml/index.php?option=com_content...

Autor: PeterL (Gast)
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diese Folien werden sich aber verformen wenn du z. eine kleine Platine 
damit behandelst) Schaut dann aus wie ein negatives Relief.
Wird sich wieder gleichdrücken lassen aber evtl. auch nicht?
ich würde diese dinger aus dem Kückenbedarf nehmen, sind billig und 
halten 200° lange genug aus (wirs ja nicht gleich Stundenlang heizen.

Ein weiterer Nachteil gegenüber der Walzenmethode könnte sein, dass das 
Laminat sich dann beim Hochheben der Presse durch Vaakuum an Machen 
Stellen (Rand) wieder löst.

Autor: PeterL (Gast)
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Autor: Daniel S. (bytewaste)
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Das mit den zurückbleibenden Druckstellen habe ich mir auch schon 
gedacht. Die Pads sind ja wahrscheinlich eher für den einmaligen Einsatz 
gedacht.

An Backmatten hatte ich auch schon gedacht, jedoch habe ich bisher nur 
welche gefunden, die eine Dicke von <<1mm hatten. Zumindest auf dem Bild 
sieht es ja so aus, als wäre die etwas dicker, wobei man auch erkennt, 
dass die eine Struktur hat...

Wegen dem Vakuum mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Sollte das 
wirklich ein Problem sein, kommt auf das Silikon eine Schicht feiner 
Stoff. So sollte dann nichts festkleben können.



Ich glaube ich versuche es erstmal mit Fugensilikon aus der Kartusche. 
Das wird zwar sicherlich keine guten Wärmeleiteigenschaften haben, wenn 
jedoch die Schicht nicht allzu dick ist, hoffe ich, dass es trotzdem 
klappt. Zumindest von der Konsistenz ist es so wie ich mir das 
vorstelle.


Falls sonst noch Ideen vorhanden sind, nur her damit.

Gruß
Daniel

Autor: GG (Gast)
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Es gibt Silikonplatten für
die Pressen, mit denen im
Tonertransferverfahren
Textilien bedruckt werden.
35x35 cm groß und 6mm dick,
kosten etwa 30€

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Daniel,

viel Erfolg bei deinem Unterfangen. Kannst du bitte erläutern, welche 
Vorteile du durch das Pressen gegenüber dem Laminatoransatz erhoffst?

Autor: Daniel S. (bytewaste)
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Ja an die Pressen zum Aufbügeln von Flex auf Klamotten habe ich auch 
schon gedacht und bin eigentlich aufgrund dieser Pressen auf die Idee 
gekommen. Jedoch hatte die, die ich gesehen habe, soweit ich das sehen 
konnte nur die untere Fläche mit Schaumstoff bedeckt und die obere war 
blank. Und geheizt wird ja von oben. Von daher habe ich da nicht weiter 
nachgeschaut. Hast du da zufällig nen Link?



Vorteile sehe ich in der exakteren Ausrichtung bei doppelseitigen 
Platinen. Man hat nicht das Problem das die Tasche sich evtl verzieht.

Vorausgesetzt die flexible Schicht ist halbwegs wärmeleitend, wäre die 
komplette Kupferschicht der einen Seite innerhalb von 
Sekundenbruchteilen auf Temperatur, wobei die andere Seite fast nicht 
warm wird. So kann ich das bequem beide Seite nacheinander machen.

Für ein "Proof of the concept" habe ich inzwischen alle Sachen da bzw. 
bestellt.
Nen Bohrmaschinenständer missbrauche ich als Führung und Presse. Auf die 
Bohrplatte kommt ne Aluplatte mit ca 10mm Dicke. An die Stelle der 
Bohrmaschine kommt auch eine Aluplatte mit wahrscheinlich auch 10mm 
Dicke, die ich mit Hochlastwiderständen beheizen werde. Als die gesuchte 
Wärmeleitschicht werde ich wie oben erwähnt erstmal Fugensilikon 
benutzten. Auf dem was hier noch rumsteht ist als Maximaltemperatur 
150°C angegeben. Das sollte reichen.

Autor: GG (Gast)
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http://www.rb-systemtechnik.com/DE/Shop/Artikel/Si...

Die sollte gehen.
10er Aluplatte -beheizt, hab ich
damals auch hergenommen.
Allerding zwei Stück, oben und unten,
und auch zwei Matten.
Vorgehensweise:
 - Presse zu, hochheizen auf 180-200°C.
 - Ausdruck auf Etikettenträger.
   Ober- und Unterseite deckungsgleich
   mit Tesa an einen Streifen Basism. geklebt.
 - In diese Tasche die Platine, und alles
   zusammen zwischen die Matten.
 - Presse auf Paket rein, und zu.
 - Dann 20 min. weiterheizen.
 - UNTER DRUCK abkühlen lassen.
 - Platine raus usw.

Auf die Art läßt sich fast jedes
hitzefeste Material bedrucken.

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